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Admin00Mod

doM00

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1

Donnerstag, 14. Januar 2016, 14:38

Buchrezension "Homerecording" von Carsten Kaiser

Hallo lieber Leser,

im Folgenden findet ihr die Bewertungen einiger unserer Mitglieder zum Buch "Homerecording" von Carsten Kaiser in der aktualisierten 3. Auflage von 2015. Vor etwas Zeit hatten wir in einem Aufruf Freiwillige gesucht um ein Buch zu testen und auch gefunden. :)

Die Bücher wurden direkt vom mitp-Verlag zur Verfügung gestellt, Vielen Dank an Sandra Wienke für den unkomplizierten Ablauf.

Dieses Thread ist nicht nur für die drei Auserwählten gedacht, es darf sich zum einen jeder äußern der das Buch kennt und zum anderen dürfen auch Fragen gestellt werden. Wartet damit aber bitte bis alle drei eine erste Bewertung abgegeben haben.

Gruß
00Mod
Wissenswertes und Interessantes, nicht nur für Rookies: First Steps

Beeble

Beckenpolierer

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2

Freitag, 15. Januar 2016, 21:36


Homerecording
von Carsten Kaiser
erschienen im mitp Verlag (www.mitp.de )

Das Buch liegt mir in de 3.aktualisierten und erweiterten Version von 2015 vor.

Auf 500 Seiten erläutert der Autor ausfürlich den Weg zur eigenen Musikproduktion indem er sämtliche damit verbundenen Themen behandelt, ohne dabei zu sehr in die Tiefe zu gehen.
Gerade ausreichend um dem Interessierten Anfänger die notwendigen Basics zu vermitteln ohne dabei durch vorausgesetzte Grundkentnisse abzuschrecken.
Das Buch ist als Ratgeber, Lehrbuch und Nachschlagewerk gedacht und genau das ist wie ich denke auch gut gelungen.

Unterteilt ist es in voneinander unabhängige Kapitel die ein Durcharbeiten nach Interesse und Wissensstand ermöglichen.
Angefangen bei der richtigen Zusammenstellung des Rechners bis zum Mastering des fertigen Mix.

Aufgeteilt ist es in 7 Kapitel.
Kapitel 1 beschäftigt sich mit der benötigten Hardware, Rechner, Mischpult und auch der Räumlichkeiten.
Kapitel2 behandelt im Wesentlichen alle wichtigen Effekte und Bearbeitungen des Audiomaterials
Kapitel3 geht auf Mikrofone, verschiedene Mikrofontechniken und Instrumente wie Gitarre,Bas, Keyboard, Drums und Edrums ein.
Kapitel4 ist nur dem Thema Midi gewidmet
Kapitel5 stellt die wichtigsten DAW vor, sowie Software (Instrumenten)Plug-ins.
Kapitel6 hat die Aufnahme zum Thema. Hier geht es neben der Vorgehensweise einer Bandaufnahme nicht nur um Technik. Auch der Psychosoziale Umgang der Beteiligten wird Thema.
Kapitel7 schließlich behandelt die Vorbereitung und die Zielsetzung zum Mixen und schliesslich auch das Mastering.

Im Anhang findet sich eine Art FAQ zu einigen Themen wie Samplingrate, Frequenz- und Dynamikumfang, Punch-in/-out.
Sehr schön auch die Tabellen im Anhang. Hier finden sich EQ-Tabellen zu den einzelnen Instrumenten und eine Delaytabelle um zb. die zeitliche Verzögerung an das Songtempo anzupassen.
Zu jedem beschriebenem Thema finden sich kleine graue Kästchen in denen Tipps gegeben und häufige Fehler angemerkt werden.

Fazit:
Ich finde das Buch als Einstieg in das Thema Recording sehr brauchbar. Für Interessierte mit geringen Vorkentnissen ist es leicht verdaulich und es bietet ausreichend Informationen
um damit erste Erfolgserlebnisse zu verzeichnen. Fortgeschrittene werden das Buch immer mal wieder nutzen um mal eben gezielt etwas nachzulesen.
Als Nachschlagewerk bleibt es sicher dann auch noch lange in Reichweite.
Der fortgeschrittene Anfänger wird nach diesem Buch und wenn er sich für die Anschaffung der notwendigen Ausrüstung entschieden hat nicht umhin kommen sich mit den einzelnen Komponenten
und der Theorie dahinter sehr viel tiefer zu beschäftigen.
Sehr gut gefällt mir die Aufmachung und die Hinweise zu jedem Thema. "wussten sie schon..?", " Vorsicht Falle!!", "was ist..?"
Das Buch vermittelt neben theoretischen Inhalten auch technisch notwendiges Grundwissen. Es zeigt wie der Ablauf einer Produktion geplant und umgesetzt werden kann.
Man sollte sich bewusst sein, das bei der sich stetig und schnell entwickelnden Technik dieses Buch nicht aktuell sein kann.
Die Vorgehensweise beim Mehrspurrecorden ist aber seit jahrzehnten gleich, dewegen wird das Buch einige Zeit im eigenen Studio überdauern.

Ich kenne jetzt keine vergleichbaren Bücher, kann mir jedoch nicht vorstellen was man auf 500 Seiten bei diesem Thema besser machen könnte.
Das Buch lohnt sich schenken zu lassen und hat es verdient das man es sich auch selbst schenkt.

Edith hat mal ganz schnell den link da oben korigiert.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Beeble« (16. Januar 2016, 13:27)


Das Honk

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3

Freitag, 15. Januar 2016, 22:46

Buchrezension "Homerecording" von Carsten Kaiser

Kapitel6 hat die Aufnahme zum Thema. Hier geht es neben der Vorgehensweise einer Bandaufnahme nicht nur um Technik. Auch der Psychosoziale Umgang der Beteiligten wird Thema.

Wird hier denn auch auf eine typische Proberaumsituation bei der alle Instrumente auf einmal aufgenommen werden eingegangen? Das halte ich nämlich für eine sehr komplexe Sache und die meisten Bücher die ich kenne die sich mit Recording/Drumrecording auseinander setzen lassen diese Situation einfach aus. Da werden dann alle Instrumente/Gesang einzeln aufgenommen. Das ist deutlich einfacher für die Aufnahme, aber nimmt mir zuviel von der Stimmung, wenn eine Band alles live auf einmal einspielt.

Beeble

Beckenpolierer

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4

Samstag, 16. Januar 2016, 01:02

ja auch darauf wird eingegangen, auch wann es Sinn macht und wann nicht.
Bei Blues und (Bar)Jazz, Rockabilly und A-Capella macht simultan eher Sinn und bei Rock,Pop, HipHop eher weniger, meint der Autor
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Hajo K

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5

Samstag, 16. Januar 2016, 10:37

Hi,
ja auch darauf wird eingegangen, auch wann es Sinn macht und wann nicht.
tja, seufz. Musikalisch sinnvoll ist das eine, die Realisierungsmöglichkeiten im Amateurbereich aber sind doch das andere. Bei mir scheiterten solche Versuche an den Räumlichkeiten, inzwischen haben wir einen größeren Proberaum, aber wo kommen jetzt brauchbare Trennwände her? Ohne die habe - zumindest ich - keine sinnvollen Aufnahmen machen können. Auch ein (teurer) Akustik-Schirm war nicht die Lösung. Logisch, der dient ja am Vokalmikro dazu, störende Reflexionen *des Gesangs* vom Mikro fernzuhalten, nicht die lärmenden Drums zwei Meter weiter.

Wenn das Buch da einen Ausweg parat hat, wie ich Drums und Vocals gleichzeitig aufnehme ohne auf der Vox-Spur ein in etwas gleichlautes Schlagzeug zu haben … wow, her damit!

Gruß
Hajo K
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"If we surrender the thing that separates us from machines, we will be replaced by machines." -- Jojo Mayer

  • »rhythm memory« ist männlich

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6

Samstag, 16. Januar 2016, 11:25

Wenn das Buch da einen Ausweg parat hat, wie ich Drums und Vocals gleichzeitig aufnehme ohne auf der Vox-Spur ein in etwas gleichlautes Schlagzeug zu haben … wow, her damit!




zwei Räume wären da wohl eine Lösung 8) ansonsten ein sehr großer Raum und entsprechender Abstand von Sänger und Drums. So hat man es ja früher auch gemacht. Stichwort 3D-Mixing...
"Die Sprache ist natürlich im ersten Moment immer ein Hindernis für die Verständigung."


Marcel Marceau (*1923), französischer Pantomime

st_b

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7

Samstag, 16. Januar 2016, 11:48

Es ist dann glaub ich durchaus gängig, die Instrumente live aufzunehmen und dann die Vocals overdubben. Und dann brauchtste nicht unbedingt professionelle Trennwände, dann kann man sich mit Polstern, Decken, Positionierung etc. gut behelfen.

  • »rhythm memory« ist männlich

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8

Samstag, 16. Januar 2016, 12:40

Thema ist ja hier das Buch, ...also die Domain witp.de steht zum Verkauf, bei Amazon gibt es eine 700-seitige Ausgabe für 21,- EUR, wieso sind das 200 Seiten mehr gegenüber der hier besprochenen Ausgabe?

Vielleicht könnt ihr noch genauer Preis, Bezugsquellen etc. nennen.

Ansonsten hört sich das sehr interessant an, um die Basics zu lernen.
"Die Sprache ist natürlich im ersten Moment immer ein Hindernis für die Verständigung."


Marcel Marceau (*1923), französischer Pantomime

jobe

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9

Samstag, 16. Januar 2016, 12:49

Hi, hier der Link zum Verlag: http://www.mitp.de/IT-Web/Audio-Video/Homerecording.html witp.de ist wohl ein Dreckfuhler ;) Gruß jobe

Beeble

Beckenpolierer

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10

Samstag, 16. Januar 2016, 14:15

zwei Räume wären da wohl eine Lösung 8) ansonsten ein sehr großer Raum und entsprechender Abstand von Sänger und Drums. So hat man es ja früher auch gemacht. Stichwort 3D-Mixing...
Ich finde den Aufwand alles auf einmal aufzunehmen viel zu hoch, ausser bei einem Proberaummitschnitt zur Kontrolle.
Den Raum bei entsprechender Größe so umzubauen das man ein Übersprechen so weit es geht eindämmt ist sehr Kosten und Zeitintensiv.
Wer hat schon einen 100m² Raum mit perfekter Akustik.
Bei jedem Spielfehler muss die ganze Band alles noch mal einspielen. Der Mix ist auch bei Einzelspuren um ein vielfaches einfacher.
Ich sehe nicht einen Vorteil warum man eine Band komplett aufnehmen sollte.
- Das Buch bietet da auch keine Lösung an.
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  • »rhythm memory« ist männlich

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11

Samstag, 16. Januar 2016, 14:23

wie würde der Engländer sagen "to catch the magic in the music" - das ist der große Unterschied!!!!

Musiker die nacheinander einzeln einspielen, bringen ein anderes ERgebnis als wenn sie gleichzeitig zusammenspielen, Interaktion etc. Ob das ein Vorteil ist weiß ich nicht, aber es ist ein Unterschied...
"Die Sprache ist natürlich im ersten Moment immer ein Hindernis für die Verständigung."


Marcel Marceau (*1923), französischer Pantomime

Beeble

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12

Samstag, 16. Januar 2016, 14:40

Bei einer klar strukturierten Rocknummer gibt es wohl deutlich weniger Interaktion als bei einem Free Jazz Trio oder einem Streichorchester.
Ob bei einer Rockband die Interaktion einen höheren Stellenwert hat als die Möglichkeit den Sound nicht vernünftig mischen zu können möchte ich mal anzweifeln.
Gibt ja immer noch die Möglichkeit einen Dirttrack mit allen zu erstellen um dann nacheinander einzuspielen, da sollte dann doch noch etwas von der Interaktion erhalten bleiben.
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Das Honk

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13

Samstag, 16. Januar 2016, 14:46

Buchrezension "Homerecording" von Carsten Kaiser

Wenn das Buch da einen Ausweg parat hat, wie ich Drums und Vocals gleichzeitig aufnehme ohne auf der Vox-Spur ein in etwas gleichlautes Schlagzeug zu haben … wow, her damit!

Mikrofon AUDIX OM7 ist da die Lösung (Das ist extrem rückkoppelungfest und man muss sehr nah an das Mikro ran, am Besten mit Lippenkontakt singen.). Zumindest bei uns hat das meiner Meinung nach gut funktioniert. Keine Profiqualität bei den Aufnahmen, aber wie ich finde immer für ein Demo völlig ausreichend. Setup: Raum 20qm, Bass über DI, Gitarre über Mikro, Gesang über OM7, Schlagzeug: 2xOverheads, Snare, Bassdrum intern mit geschlossenem Fell)

  • »rhythm memory« ist männlich

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14

Samstag, 16. Januar 2016, 15:19

Bei einer klar strukturierten Rocknummer gibt es wohl deutlich weniger Interaktion als bei einem Free Jazz Trio oder einem Streichorchester.
Ob bei einer Rockband die Interaktion einen höheren Stellenwert hat als die Möglichkeit den Sound nicht vernünftig mischen zu können möchte ich mal anzweifeln.
Gibt ja immer noch die Möglichkeit einen Dirttrack mit allen zu erstellen um dann nacheinander einzuspielen, da sollte dann doch noch etwas von der Interaktion erhalten bleiben.



es gibt immer viele Möglichkeiten, ich finde es wichtig den Aufnahmeprozess kreativ zu gestalten, man sollte da auch offen bleiben für andere ungewohnte Methoden.

dabei ist man ja auch immer Sachzwängen unterworfen, da nicht jeder für alles Zeit und Geld hat. Ich denke das gemeinsame Aufnahmen fällt dabei eher in die Luxussparte, da zeit- und Equipmentmäßig aufwendiger. Man kann natürlich auch mal eben mit einem Zoom H2 was mitschneiden, das geht auch, klingt dann eben auch entsprechend low Budget. Warum nicht.

In einem großen Studio mit mehreren Aufnahmeräumen kannst du auch gleichzeitig aufnehmen und trotzdem ohne Einstreuungen alles wie gewohnt separat mischen.
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Marcel Marceau (*1923), französischer Pantomime

pbu

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15

Samstag, 16. Januar 2016, 16:33

Musik zu mehreren ist immer Interaktion.
Es ist mehr als die Summe der runtergespielten Einzelbeiträge, spürbar mehr Leben in Direktschnittaufnahmen - auch, wenn es schwer aufzunehmen ist.

Aber das ist wohl eher ein Studio-Recording- als ein Home-Recording-Thema.

Edit:
Was ist eigentlich mit den beiden anderen Rezensenten?
-
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pbu« (16. Januar 2016, 16:39)


Beeble

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16

Samstag, 16. Januar 2016, 19:25

Man kann natürlich auch mal eben mit einem Zoom H2 was mitschneiden
klar, es geht in dem Buch aber eher um das mehrspurrecording und dessen Bearbeitung.

In einem großen Studio mit mehreren Aufnahmeräumen kannst du auch gleichzeitig aufnehmen
das wissen wir ja alle und auch schön wenn man soetwas nutzen kann, aber die meisten "Homerecordler" sind wohl eher auf einen suboptimalen 30m² Proberaum angewiesen.
Aber das ist wohl eher ein Studio-Recording- als ein Home-Recording-Thema.
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BLX´ler

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17

Donnerstag, 11. Februar 2016, 13:11

Rezension

So. Endlich komme ich dazu nun auch meine Stichpunkt Liste ins reine zu schreiben.
Zunächst einmal möchte ich betonen, dass dies meine erste Rezension ist.
Darüber hinaus hat der Member Beeble schon sehr gut vorgelegt. Deshalb wiederhole ich bewusst nicht die Formalien sondern schreibe eine (aus meiner Sicht) Ergänzung.

Homerecording von Carsten Kaiser

Das Buch bietet absoluten Einsteigern die Möglichkeit, sich an das komplexe Thema Recording "heranzutasten".
Für die schon fortgeschritteneren Leser dient es als praktikables Nachschlagewerk. Alle wichtigen Themen werden sinnvoll gegliedert erläutert, ohne zu sehr in Details zu versinken.
Man kann es sowohl Auszugsweise wie auch von Anfang bis Ende durcharbeiten.
Einzig das Thema "Computer, Tablet und Software" ist meiner Meinung nach etwas zu "knapp" geraten.
Da hätte ich mir gerade für die Anfänger noch den ein oder anderen konkreten Tipp mehr gewünscht.

Ansonsten finde ich es beeindruckend, wie so ein Thema auf 500 Seiten wirklich fundiert erläutert wird.
Absolute Kauf- und Leseempfehlung!

Ein kleiner Nachtrag:

Für die meisten unter uns wird das Thema Drumrecording eine große Rolle spielen. Der Autor geht auf Instrumenten spezifische Ansätze ein aber kratzt im Bereich von aufwendiger Mikrofnierung natürlich nur an der Oberfläche. Vor nicht allzu langer Zeit ist von Nils Schröder ein kleines Buch zu diesem Thema herausgekommen. Das halte ich für die perfekte Ergänzung.
Meine Website

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Meine Schlagzeugschule

Grooves And More

pbu

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18

Donnerstag, 11. Februar 2016, 13:58

Entschuldigung, das hätte ich jetzt nicht gedacht ...
Ich habe wirklich vermutet, nach mehr als 8 Wochen kommt etwas Aussagekräftiges. Bin etwas enttäuscht.

Die wenigsten hier sind Rezensionsprofis, allerdings: Warum man für sich behält, was man bei der Lektüre des Buchs so erfahren hat, kann ich schwer nachvollziehen.

Mit welchem Anspruch ging es an die Lektüre? Mit welchem Vorwissen?
Gab es konkrete Erwartungen? Wurden die erfüllt?
Wie kann man sich das inhaltlich vorstellen? Wird auf unterschiedliche Recording-Software eingegangen oder ist es allgemein gehalten?
Gibt es Abbildungen von DAW-Software zur Verdeutlichung? Von welcher?
Gibt es Übungen zu bestimmten Aufgaben? Gibt es Vertiefungshinweise?
Gibt es vielleicht Audiobeispiele, an denen man erkennt, was ein bestimmter Bearbeitungsschritt geleistet hat?

Nochmal sorry, ich will keinesfalls als Blödmann dastehen, der zu hohe Ansprüche oder Erwartungen hat.
Fände es halt fair gegenüber dem Forum und dem schenkenden Verlag, dem Rezensionsleser eine gewisse Vorstellung über das Buch zu vermitteln. Vielleicht ist es ja genau das, was ich suche; ich hoffe, dies am Ende nach allen Rezensionen und ein einigen Rückfragen vielleicht beurteilen zu können.
-
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Das Honk

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19

Donnerstag, 11. Februar 2016, 14:01

Buchrezension "Homerecording" von Carsten Kaiser

Schließe mich pbu an. Das was du da jetzt geschrieben hast kann ich vermutlich auch auf dem Klappentext nachlesen. Ich dachte zuerst tatsächlich auch, dass du diesen abgeschrieben hättest.

Admin00Mod

doM00

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20

Donnerstag, 11. Februar 2016, 18:20

Wenn ich das nicht mehr sagen dürfen sollte, dann wäre ich sehr traurig.
Das darfst du sagen, hast du aber nicht. Dein Satz war in alle Richtungen interpretierbar, Generalkritik gegen Unbekannt. Alles und nichts in einem Satz zu sagen ist zwar eine Kunst, aber eben nicht hilfreich.


Sie erst schreiben zu lassen und dann der Öffentlichkeit vorzuführen, ist doch nicht besser.
Das nehm ich zum Teil auf mich, ich dachte ich hätte ein paar Sätze an die Beteiligten geschrieben, das ging aber anscheinend in meinem Kopf unter.



Der dritte ist im Moment noch entschuldigt, aufgrund Umzug verzögert es sich bei ihm. Zeitnah ist allerdings relativ, 500 Seiten wollen auch erstmal durchgearbeitet sein. Deswegen habe ich keinen strengen Zeitrahmen vorgegeben und der Thread war auch so gedacht dass nicht alles auf einmal beurteilt werden muss, sondern jeder seine momentane Erfahrung mit dem Buch auch später ergänzen kann.
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