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1

Sonntag, 2. Juni 2019, 08:48

Konzepte "Kreative Groove Ideen"

Das erste Halbjahr 2019 hab ich mich mit Fill- und Solo-Ideen beschäftigt. Hier hat mir das Buch "Exploring your creativity" von Mark Guiliana sehr weitergeholfen, eigene Ideen aus dem im Buch vorgegeben Konzept zu entwickeln.

Für das zweite Halbjahr möchte ich eigene "Kreative Groove Ideen" entwickeln. Wer hat da eine Buch-Idee für mich?

Das was Rodney Holmes in diesemVideo ab Minute 19 demonstriert, bräuchte ich als Buch und somit ausführlicher und systematischer.

Ich bin gespannt auf Eure Vorschläge.

BLX´ler

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2

Sonntag, 2. Juni 2019, 11:40

Hey!

Ich würde da ganz klar Jost Nickels Groovebook empfehlen!
Frische Ideen und sehr gut strukturiert.
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3

Sonntag, 2. Juni 2019, 16:26

Danke für den Tipp, der scheint gut zu sein!

Mit Jost Nickel gibt es genau dazu auch eine Drumeo-Lektion. Die hab ich eben geschaut. Das könnte schon passen. Hab jetzt noch 3 Wochen Zeit mich weiter zu orientieren. Bin gespannt, auf was ich noch stoßen werde.

4

Montag, 3. Juni 2019, 09:49

Unter dem Vorbehalt, dass ich das Werk nicht selbst habe (bin nicht so der Bücherlerner): Drummer´s Inspiration von Andy Gillmann und René Creemers soll in der Hinsicht sehr gut sein (habe ich gehört, Bonedo empfiehlt es auch sehe ich gerade, vllt. kann´s ja noch einer bestätigen). RC ist ja eh über jeden Zweifel erhaben und AG hat mich diesbezüglich mal auf der Mume beeindruckt. Er stand mit kleinem Set und unverstärkt auf dem Gang vor dem STICKS-Stand, groovte "einfach so" vor sich hin und heftete eine geile Idee an die nächste, ohne zu überspielen. Es war ein reiner Genuss, da zuzusehen.

BLX´ler

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  • »BLX´ler« ist männlich

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5

Montag, 3. Juni 2019, 11:20

Unter dem Vorbehalt, dass ich das Werk nicht selbst habe (bin nicht so der Bücherlerner): Drummer´s Inspiration von Andy Gillmann und René Creemers soll in der Hinsicht sehr gut sein (habe ich gehört, Bonedo empfiehlt es auch sehe ich gerade, vllt. kann´s ja noch einer bestätigen). RC ist ja eh über jeden Zweifel erhaben und AG hat mich diesbezüglich mal auf der Mume beeindruckt. Er stand mit kleinem Set und unverstärkt auf dem Gang vor dem STICKS-Stand, groovte "einfach so" vor sich hin und heftete eine geile Idee an die nächste, ohne zu überspielen. Es war ein reiner Genuss, da zuzusehen.


Kann ich absolut bestätigen! Drummers Inspiration ist ein Buch, auf dass ich immer mal wieder zurück komme.
Allerdings ist es nicht explizit nur für Grooves, sondern vor allem auch für Fill Systeme konzipiert.

Ich würde beide nehmen ;-)
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  • »drumrumköln« ist männlich

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6

Montag, 3. Juni 2019, 11:27

Als Einstieg in diese Konzepte von Holmes und Nickels kann auch "stick control" sehr dienlich sein. Die ersten paar Seiten in 16teln gedacht, zunächst nur auf hihat und snare gespielt und dabei entweder 2 und 4 auf der snare akzentuieren (wie bei Nickels) oder eben die 3 wie bei Holmes. Natürlich lässt sich aber auch jede andere Note akzentuieren. (hier bieten sich zwar nicht alle Übungen gleichermaßen an, weil sie dafür ja eigentlich nicht konzipiert sind, es hilft aber troztzdem, auch die "unangenehmeren Dinger" zum grooven zu bringen. Andere stickings funktionieren aber recht schnell und klingen dann sofort ziemlich gefällig)
Dazu dann eben verschiedene bassdrum-pattern üben. Das jeweilige sticking lässt sich dann natürlich auch beliebig über das set verteilen.

Wenn man das mit einigen stickings durchgeübt hat, wird man sicher auch eigene Kombinationen erfinden können. Man muss dann auch nicht zwingend durchgehend 16tel mit den Händen spielen und/oder grundsätzlich "linear" mit den Händen bleiben...auch muss nicht jede bassdrum Note zwingend auch zusätzlich durch eine Note mit der Hand ergänzt sein usw

Der nächste Schritt könnte dann sein, auch anderen Noten als den Akzenten bewusst Bedeutung zu verleihen, weil es sich im jeweils musikalischen Kontext anbietet, so dass es sich eben nicht nur nach "Technikgerödel mit backbeat" anhört. Erstrebenswertes Ziel ist es ja eigentlich, dass möglichst JEDE gespielte Note auch eine Bedeutung hat.

Mattmatt

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7

Montag, 3. Juni 2019, 13:10

Obschon sich "Buch" und "kreativ" irgendwie ja gleich etwas widersprechen :P , wollte ich auch Jost Nickels Groove Book erwähnen, sicher mal ein Must-have für dich!

Von Rodney Holmes bin ich seit Jahren grosser Fan! Wenn du magst, was er ab 19 min macht, dann such doch kein Buch, das dir dies auf Noten präsentiert, sondern
mach doch einfach, was er macht :thumbsup: !!

Wenn du kreativ sein willst, helfen dir ein Konzept und ein Rahmen, danach ist es, was du daraus machst! Ich glaube, manchmal ist hier der Weg das Ziel. Die
Gedanken, die du dir machst, die Prozesse, durch die du gehst, die Fehler und das Ausprobieren, das macht dich kreativ, erweitert deinen "Wortschatz" und lässt dich
vor allem einzigartig sein (so wie Rodney), im Gegensatz zu einem guten "Buchnachspieler".

Korki

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8

Montag, 3. Juni 2019, 14:57

Ich persönlich benutze sehr gerne Lehrbücher. Es geht ja nicht darum, (nur) Übungen und Pattern stur vom Blatt reproduzieren zu können, sondern Konzepte an pädagogisch gut gewählten Beispielen vermittelt zu bekommen. Wenn dann in einem anderen Kapitel noch ein passendes "Vokabular" zum Üben bereitgestellt wird, hilft mir das deutlich mehr, als mich nur an einem "coolen Groove" in einem Video zu orientieren (was ich natürlich auch gerne mache). Für mich persönlich ist das Erarbeiten mit einem guten Buch aber deutlich effektiver.

Für die Fragestellung habe ich aber leider keinen passenden Buchtipp parat, sorry.
"Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke."

Mattmatt

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  • »Mattmatt« ist männlich

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9

Montag, 3. Juni 2019, 20:30

Ich persönlich benutze sehr gerne Lehrbücher.

Ich auch! Wollt ich nur klarstellen :) .

10

Montag, 3. Juni 2019, 23:41

Vielen Dank für die vielen Tipps und Ideen,

Zitat von »Chuck Boom«
Unter dem Vorbehalt, dass ich das Werk nicht selbst habe (bin nicht so der Bücherlerner): Drummer´s Inspiration von Andy Gillmann und René Creemers soll in der Hinsicht sehr gut sein (habe ich gehört, Bonedo empfiehlt es auch sehe ich gerade, vllt. kann´s ja noch einer bestätigen). RC ist ja eh über jeden Zweifel erhaben und AG hat mich diesbezüglich mal auf der Mume beeindruckt. Er stand mit kleinem Set und unverstärkt auf dem Gang vor dem STICKS-Stand, groovte "einfach so" vor sich hin und heftete eine geile Idee an die nächste, ohne zu überspielen. Es war ein reiner Genuss, da zuzusehen.



Kann ich absolut bestätigen! Drummers Inspiration ist ein Buch, auf dass ich immer mal wieder zurück komme.
Allerdings ist es nicht explizit nur für Grooves, sondern vor allem auch für Fill Systeme konzipiert.


Das Buch hat mich anhand der Beschreibungen neugierig gemacht, auch wenn ich eher Spezielles für Grooves suche. Da muss ich mal reinschauen.





Als Einstieg in diese Konzepte von Holmes und Nickels kann auch "stick control" sehr dienlich sein. Die ersten paar Seiten in 16teln gedacht, zunächst nur auf hihat und snare gespielt und dabei entweder 2 und 4 auf der snare akzentuieren (wie bei Nickels) oder eben die 3 wie bei Holmes. Natürlich lässt sich aber auch jede andere Note akzentuieren. (hier bieten sich zwar nicht alle Übungen gleichermaßen an, weil sie dafür ja eigentlich nicht konzipiert sind, es hilft aber troztzdem, auch die "unangenehmeren Dinger" zum grooven zu bringen. Andere stickings funktionieren aber recht schnell und klingen dann sofort ziemlich gefällig)
Dazu dann eben verschiedene bassdrum-pattern üben. Das jeweilige sticking lässt sich dann natürlich auch beliebig über das set verteilen.

Wenn man das mit einigen stickings durchgeübt hat, wird man sicher auch eigene Kombinationen erfinden können. Man muss dann auch nicht zwingend durchgehend 16tel mit den Händen spielen und/oder grundsätzlich "linear" mit den Händen bleiben...auch muss nicht jede bassdrum Note zwingend auch zusätzlich durch eine Note mit der Hand ergänzt sein usw

Der nächste Schritt könnte dann sein, auch anderen Noten als den Akzenten bewusst Bedeutung zu verleihen, weil es sich im jeweils musikalischen Kontext anbietet, so dass es sich eben nicht nur nach "Technikgerödel mit backbeat" anhört. Erstrebenswertes Ziel ist es ja eigentlich, dass möglichst JEDE gespielte Note auch eine Bedeutung hat.


Das was du beschreibst klingt mehr als interessant und einiges davon hab ich bereits gemacht. Ich würde ein solches Vorgehen, insbesondere das im ersten Absatz beschriebene, eher allgemeiner Koordinations- und Unabhängigkeits-Arbeit zuordnen.

Das weitere von dir beschriebene Vorgehen empfinde ich für mich als zu beliebig (welche Bassdrum Pattern, welche Noten ergänzen, welche nicht...). Da bekomm ich nicht den Schweinehund überwunden und weiß auch nicht, wo ich am Tag vorher aufgehört habe.



Von Rodney Holmes bin ich seit Jahren grosser Fan! Wenn du magst, was er ab 19 min macht, dann such doch kein Buch, das dir dies auf Noten präsentiert, sondern
mach doch einfach, was er macht :thumbsup: !!

Wenn du kreativ sein willst, helfen dir ein Konzept und ein Rahmen, danach ist es, was du daraus machst! Ich glaube, manchmal ist hier der Weg das Ziel. Die
Gedanken, die du dir machst, die Prozesse, durch die du gehst, die Fehler und das Ausprobieren, das macht dich kreativ, erweitert deinen "Wortschatz" und lässt dich
vor allem einzigartig sein (so wie Rodney), im Gegensatz zu einem guten "Buchnachspieler"


Ich kann einiges, was Rodney da macht, nicht nachvollziehen. Wie er auf den nächsten Schritt kommt... und wenn ich das einfach so ins blaue probiere, daddel ich am Ende nur rum. Hab mich selbts die letzten Jahre gut kennengelernt. ;)



Zur Zeit liegt der Jost Nickel vorne. Besonders haben mir im Video die Regeln gefallen, die das Kreieren eigener Grooves einschränken. Genau durch diese Beschränkungen fängts bei mir an zu rattern. Ich finde das genial.

Das hat mir auch an dem Guiliani-Buch so gut gefallen. Ein relativ simples System, dass dich auffordert eigene Ideen zu entwickeln. Und es geht immer weiter, nach einer Seite kommt die nächste, ein weiteres Element kommt dazu oder es ändert sich ein Element, ohne dass die Struktur verloren geht.
Andere Bücher gehen da anders vor und das gefällt mir oft nicht so. Da kommt ein Thema nach dem anderen und es gibt manchmal keinen klaren Zusammenhang (z.B. bei It's your move von Farmularo ...das mag ich aber trotzdem. ;) )

Ich neige gerade dazu, mir mehr als ein Buch zu bestellen... das darf nicht passieren, dann fange ich an parallel zu üben und es bleibt nix hängen. Ich kenne mich,

  • »drumrumköln« ist männlich

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11

Dienstag, 4. Juni 2019, 02:44


Das was du beschreibst klingt mehr als interessant und einiges davon hab ich bereits gemacht. Ich würde ein solches Vorgehen, insbesondere das im ersten Absatz beschriebene, eher allgemeiner Koordinations- und Unabhängigkeits-Arbeit zuordnen.

Das weitere von dir beschriebene Vorgehen empfinde ich für mich als zu beliebig (welche Bassdrum Pattern, welche Noten ergänzen, welche nicht...). Da bekomm ich nicht den Schweinehund überwunden und weiß auch nicht, wo ich am Tag vorher aufgehört habe.



Holmes und Nickels spielen beide stickings aus einer Kombination von Einzel- und Doppelschlägen. Bei Nickels sind es sogar durchgehende 16tel als eintaktige Phrase, Holmes lässt in seiner 2 taktigen Phrase 2 16tel aus und spielt im 2. Takt auf der 4 beide Hände gleichzeitig (Notenbild bei ca. 12.50). Beide stickings finden sich zwar nicht identisch in den "single beat combinations" in stick control, lassen sich aber aus kleineren Bausteinen aus dem Kapitel so ableiten/zusammenstellen (das wäre dann der kreative Teil, nachdem man das Zeugs erstmal in der Grundform im backbeat-Modus durchgeknüppelt hat).
Diese Koordinations- und Unabhängigkeitsarbeit ist also Basis für Zeugs dieser Art. Holmes erklärt an anderer Stelle in dem Video ja auch, dass der "paradiddle" eins der für ihn wichtigen rudiments sei.
Im Gegensatz zu Holmes bietet Nickels nun ein System an. Durch seine 3-Punkte-Regel schränkt er die Möglichkeiten natürlich nicht unerheblich ein. Die Vorgaben, mit links keine Doppelschläge im sticking zu haben und zusätzlich noch die jeweiligen 16-tel vor und nach dem backbeat auf 2 und 4 auf der hihat als gesetzt zu sehen hat dann jedenfalls zur Folge, dass man mit diesem System nicht das Zeugs vom Holmes spielen kann. Man muss halt wissen, was man will :D

Zur Frage, welche bassdrumnoten nun zu spielen wären...Am Anfang vielleicht erstmal ganz schlicht auf 1 und 3 (zumindest wenn die snare 2 und 4 akzentuiert), dann die ein oder andere Achtel dazunehmen, dann vielleicht mal eine 16tel treffen...Wer über solche stickings Doppelhuf ballern will, muss sich dann eben dafür eine sinnvolle Strategie überlegen. Man kann auch ne tumbao-bass-Figur spielen und mit dem anderen Fuß 'ne 3-2 Clave auf einer Pedal-cowbell. Allerdings würde man dann vermutlich die stickings eher nicht so arg backbeatmäßig spielen. Die Möglichkeiten gehen wohl gegen unendlich.
Zu einzelnen Betonungen zeigt der Nickels doch z.B. noch die Betonungen von Doppelschlägen rechts...
Die Beiden werden jedenfalls auch nicht irgendwann mal morgens aufgewacht sein und haben dann so Zeugs rausgehaun. Die haben sich brav und akribisch die basics draufgeschafft und sie hatten dabei das Glück, dass fleißige Arbeit auf viel Talent traf.

Mattmatt

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  • »Mattmatt« ist männlich

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12

Dienstag, 4. Juni 2019, 10:53

Er heisst Nickel, das hält man ja nicht aus beim Lesen 8| !! ;)

Mattmatt

Mitglied

  • »Mattmatt« ist männlich

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13

Dienstag, 4. Juni 2019, 15:58

Aus aktuellem Anlass: Ich habe mich auch gerade kürzlich ein bisschen kreativ gefühlt :) : https://youtu.be/VzuIG13DB-8

orinocco

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14

Mittwoch, 5. Juni 2019, 13:55

@ Mattmatt
:thumbup:
Eigentlich bildlich/optisch das Wesentliche, mit wenigen Worten gut rüber gebracht.
Den Fokus, mehr weg von "rein Rhytmischen", auf Melodie gelegt. Da bieten sich natürlich eher üblichen Melodie Instrumente an.
Ob getrommelt , geschlagen, gestreichelt, gewischt, getippt, gezischt (HH), spielt ja keine Rolle.
Die Gitarrensaiten schlägt man ja auch an, mit den Fingern.
Also einfach mehr Melodie auf`s Set bringen.
Mehr Noten oder auch pausen

Zur ganz einfachen Übung, mit den Händen, speziell den i.d.R. jeweils fünf fingern,
einfach auf den Tisch Melodien mit den Fingern geschlagen, oder über die bis zu fünf Fingern, gerollt.
Nicht einfach nur rhythmisch "bum tschak bum tschak"....bumbumm tschak, ö.ä. sondern als Melodie, aus dem Kopf, mit einer Hand auf den Tisch gezaubert.
Da geht einiges, das trainiert die Verarbeitung inkl. Muskel-/Signalansprache, Schnelligkeit und Kreativität, erst mal vom Kopf her.

Da wird einen nötige Schnelligkeit und Reaktionsvermögen bewusst. Das aus den Fingern der Hand aufs Set zu bringen und zu verteilen ist dann nochmal eine Andere Geschichte
und um einiges schwieriger.
Mehr Schnelle Noten oder auch nicht Noten, Pausen, wo jeder Einzelschlag Bedeutung bekommt - is doch dann Summa summarum Melodie,
und nicht nur den Rhythmus als teil der Melodie wiedergeben.

Aber wie auch schon von Vorrednern erwähnt, die Fehler und Dinge die nicht so klappen, einfach zu seinen Gunsten für eigenen Kreativität nutzen, kleine Korrekturen von
gehört/wahrgenommenen Unpassenden, einfach ein wenig anders Setzen, so das als besonderen Akzent oder, auch Wechsel zu anderem Groove aus einem Schlagfehler,
dann wieder passt.
Gerade beim Solo, wo man alleine vorgibt ist das ja weniger ein Problem, als beim Spielen mit Anderen.

Mit lernen aus Büchern tu ich mir persönlich schwer, ich brauch unbedingt was zum Hören, zusätzlich mit Sehen ist`s noch besser.

Lesen, rausfiseln, gucken, das lenkt zu mich zu sehr vom wesentliche ab, so multitaskigfähig bin ich nicht, des kann ja dann, so nicht grooven.
Die eingesparten Ressourcen fürs, Lernen im Extremfall auswenigglernen, besser zum einstudiern für flüssig weiche Bewgungsabläufe nutzen, Bewegung is auch gut Fühlbar
fürs Gefühl.

Halt wie z.B. wie das Lieben, nicht das Leben aus einem buch lernen zu wollen.
Und eigen ist wie schon erwähnt auch nett, ich bin da doch eher Meinung bei @ Mattmatt, aber jeder lernt Anders. ;)


Edith ja und natürlich viel gute Musik hören, un die wohlwollenden Melodien im Kopf, dann als Herausforderung angehen.

Was Erzählt der der da am Anfang von Music :)
https://www.youtube.com/watch?v=8KSSDpV9wxw
wers Album nicht kennen sollte mal hören, auch für Orchestertrommler

Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »orinocco« (5. Juni 2019, 14:22)


15

Donnerstag, 6. Juni 2019, 18:41

Interessant wie sich das Thema hier entwickelt hat. Da steckt viel Denkstoff übers Üben und die Entwicklung von Musikaltität am Schlagzeug drin. Individuelles vermischt mit Allgemeingültigem oder vermeintlich Allgemeingültigem.

Ich muss mal schauen, was ich mach. Seitdem ich meine Übeschritte plane (seit etwa 3 Jahren), mache ich schnellere Fortschritte. Ich wünschte, ich wäre vor 20 Jahren da ähnlich durchdacht drangegangen.... wobei, ob ich dann mehr Spaß am Schlagzeugspielen hätte?

Individuelles: Ich hab ein mir ein Ziel gesetzt, Ich möchte flexibler bei der Gestaltung meiner Grooves werden. Da schwingt aber immer mein übergeordnetes Ziel mit: Flow. Beim Musikmachen mit Band erreiche ich das leicht. Beim Üben alleine ist das ein bisschen schwerer. Ich brauch da Übungsmaterial, das mich leitet und begleitet, mit Freiräume lässt Eigenes zu entwickeln und im richtgen Schwierigkeitsgrad angesiedelt ist. Ich weiß, dass nicht alles, was man übt "Musik" ist, manches klingt und fühlt sich eher wie Sport an, aber grundsätzlich will ich auch beim Üben größtenteils Musik machen.

Vielleicht geh ich tatsächlich den Weg mit den Stick-Control-Übungen von Drumrumköln.
Eine Übesession sähe dann so aus;
1. Warm-Machen (z.Zt. Free-Strokes und Flams)
2. Stick-Control mit Back-Beat und Bassdrum
3. ....(Nickel, Drummers Inspiration...?...steht noch nicht fest.
4. Spielen zur Musik

BLX´ler

Mitglied

  • »BLX´ler« ist männlich

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16

Sonntag, 9. Juni 2019, 07:58

Vielleicht geh ich tatsächlich den Weg mit den Stick-Control-Übungen von Drumrumköln.
Eine Übesession sähe dann so aus;
1. Warm-Machen (z.Zt. Free-Strokes und Flams)
2. Stick-Control mit Back-Beat und Bassdrum
3. ....(Nickel, Drummers Inspiration...?...steht noch nicht fest.
4. Spielen zur Musik


Ich würde dir noch empfehlen, dass du am Ende einer Übesession einige Minuten mit dem Material, dass du geübt hast, improvisierst.
Dass kann mit- oder ohne Musik erfolgen :-)

Liebe Grüße,
Dustin
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17

Sonntag, 9. Juni 2019, 14:26

Vielleicht geh ich tatsächlich den Weg mit den Stick-Control-Übungen von Drumrumköln.
Eine Übesession sähe dann so aus;
1. Warm-Machen (z.Zt. Free-Strokes und Flams)
2. Stick-Control mit Back-Beat und Bassdrum
3. ....(Nickel, Drummers Inspiration...?...steht noch nicht fest.
4. Spielen zur Musik


Ich würde dir noch empfehlen, dass du am Ende einer Übesession einige Minuten mit dem Material, dass du geübt hast, improvisierst.
Dass kann mit- oder ohne Musik erfolgen :-)

Liebe Grüße,
Dustin


Danke für den Tipp. Das ist bei Punkt 3 schon mitdrin. Wenn es sich anbietet auch bei Punkt 2. Ganz selten auch mal bei Punkt 1. Ich hab vor ein paar Monaten damit angefangen die besten Idee aus den Übesessions mit Musescore zu transkribieren, damit ich die wiederholen kann.

Eigentlich wollte ich ja einen Buchtipp. Aber es geht hier im Thema auch viel um die Art und Weise des Übens. Das ist, neben der Auswahl des Materials, die andere große Frage, die mich zur Zeit umtreibt. Da hat mich der 80/20 Drummer gerade am Haken.

orinocco

Mitglied

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Wohnort: Raihion (Sanenya)

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18

Sonntag, 9. Juni 2019, 16:07

ostID=1254566#post1254566']
…….. . Da hat mich der 80/20 Drummer gerade am Haken.

[/quote]

:)
https://www.youtube.com/watch?v=KW42Sj7X-mA&feature=youtu.be


https://www.zeitzuleben.de/das-8020-prinzip/
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.