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Clemson

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1

Mittwoch, 8. Januar 2020, 08:11

Wie richtig Songs in einer live Band beenden

Hallo zusammen,

bin neu her und es sei mir bitte verziehen wenn dieses Thema schon wo behandelt wurde und ich nur zu blöd war es in der Suche zu finden. :whistling:
Mir geht es um folgendes. Spiele seit ca. 5 Jahren Schlagzeug mit ganz normalem Unterricht welches jetzt ca. seit einem halben Jahr beendet wurde.
Spiele jetzt ca. seit 3-4 Monaten in einer Band welche ich neu zusammengestellt habe. Bis auf mich sind alle Mitglieder Band erfahren.
Ein Problem hat sich bei mir herauskristallisiert... und zwar habe ich eigentlich nicht wirklich Ahnung wie ich gewisse Songs welche ein "Fade Out" besitzen... beenden kann bzw. soll?
Meine Bandkollegen haben schon einige Tipps wie es klingen soll etc. aber ich wäre um einen Drummer Rat dankbar.
Evtl. kann jemand seine Erfahrung schildern bzw. weiß Videos wo das genauer erklärt wird (Youtube Englische hab ich natürlich mir schon angeschaut). Wäre aber um eine teilweise simplere Erklärung auf Deutsch dankbar.

Wie gesagt sollte das Thema schon irgendwo mal aufgearbeitet worden sein, bitte um Link hierzu und nichts für ungut :)


Lg Clemson

GuTh

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2

Mittwoch, 8. Januar 2020, 08:56

Bei Mäddel würde ich nicht mit einem "fade out" auf der Bühne stehen wollen. Beim Jazz vielleicht schon. Live eigentlich nie. Ansonsten finde ich ein "fade out" ein Relikt aus der Vinyl-Zeit wo kurze Blenden der Größe der Datenträger (Single=ca. 3min) geschuldet waren. Oder auf LP's wo den Künstlern im Studio kein Schluss einfiel.

Wenn das Cover ein fade out hat, arrangiert doch selber einen Schluss. Beispiele wie Livebands dass machen gibt es ja zu Hauff auf YT.

-

Angus67

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3

Mittwoch, 8. Januar 2020, 08:57

Naja, normalerweise denkt man sich gemeinsam mit der Band ein "Live-Ende" aus.
Sollte kein Hexenwerk sein.

Clemson

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4

Mittwoch, 8. Januar 2020, 09:19

Okay danke für die Antworten.
Das heißt es obliegt eigentlich nicht nur dem Drummer sich irgendwelchen Fills Ad-hoc auszudenken um sich am Schluss des Songs bemerkbar für seine Bandkollegen zu machen, dass es dem Ende zu geht.
Folglich sollte dies in den Bandproben vorher einstudiert werden. Thx. :thumbsup:

Schoppe

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5

Mittwoch, 8. Januar 2020, 09:33

Moin.
Ich schließe mich da Angus67 an und das hat sich in den letzten ca. 40 Jahren, zumindest bei mir, auch "bewährt" =)
Oft hat ein Titel einen prägnanten Rhythmus/Break o. ä. der sich dafür verwenden lässt oder man spielt am Schluss noch mal das Intro.
Und auf jedem Fall vorher "einstudieren". Bei 1-2 Titeln kann man auch mal flexibel sein, aber der Anfang und das Ende eines Titels sollten "sitzen" 8o

Das darf aber nicht in stundenlange Diskussionen "ausarten". Manchmal wurden meine Vorschläge genommen manchmal die der Anderen und wiederum manchmal ergab es sich "einfach so" beim spielen :thumbsup:
Gruß
Ralf
Bier und die Pfalz, Gott erhalt's ;)

trommla

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6

Mittwoch, 8. Januar 2020, 10:16

Folglich sollte dies in den Bandproben vorher einstudiert werden

Auch wenn jedes Ending unterschiedlich sein kann, diese eine Aussage trifft auf alle gleichermaßen zu ;)

Erfahrene Musiker erkennt man unter anderem daran, dass sie auch situativ einen Weg finden, eine Nummer gemeinsam zu beenden. Es gibt nämlich durchaus "Standard-Endings", die jeder auf Zuruf spielen kann, die sich aber je nach Genre unterscheiden.

Wer, insbesondere bei undefinierter Länge des Endings, das Zeichen gibt, auf das alle hören, kann auch innerhalb einer Band und von Song zu Song unterschiedlich sein. Das kann mal ein prägnanter Drum Fill sein, aber ebenso eine bestimmte Textpassage oder ein auffälliger Gitarrenton.

Bei meinen Bands läuft das oft in etwa so ab. Alle spielen die Nummer bis zum Ende fehlerfrei durch, nur den Ausstieg haben wir noch nicht definiert.
Irgendwer fragt in den Raum "und wie beenden wir die Nummer?"
Alle schauen sich vielsagend an, nicken zustimmend und sagen "Richtig, interessante Frage".
Dann entsteht manchmal noch mal ein kurzer Moment Durcheinander, in dem jeder ein bisschen rumprobiert.
Irgendwann sagt jemand "was haltet ihr davon?" und erklärt seine Idee bzw. spielt sie vor.
Dann entscheiden alle "Lass ma' zusammen probieren"
Entweder hat man dann die Lösung, die allen halbwegs gefällt, oder man probiert noch andere Ideen aus.

Vieles kann man ja aus dem Song heraus verwenden. Wiederholung des Intros wurde als Idee schon genannt, manche Nummer haben aber vielleicht markante Akzente, die sich gut als Schluss eignen könnten. Oder wie es z.B. im Jazz manchmal vorkommt, ein Teil des Schlussthemas wird auf Zeichen zwei- oder dreimal wiederholt, und dann kommt ein Abschlag. Möglichkeiten gibt es genügend.

Wenn ihr keine Ideen habt, dann hört euch doch mal bekannte Songs mit Fade Out an und vergleicht und analysiert die Studiofassung mit Liveversionen. Teilweise sind die Live-Schlüsse echte Kunstwerke, die für jeden Musiker eine Herausforderung sind. Komisch, da fällt mir grad Higher Ground von Stevie Wonder ein oder Rosanna von Toto :D

Viel Erfolg!

7

Mittwoch, 8. Januar 2020, 10:30

Mir scheint es ratsam, erst mal die Begriffe zu klären, z. B. was unter einem "Fade out" verstanden wird. Ich vermute der TS meint nicht ein kontinuierliches Decrescendo aller. Schlüsse gibt es ansonsten je nach musikalischem Kontext viele. Kannst du eine Aufnahme hochladen?

Clemson

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  • »Clemson« ist männlich
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8

Mittwoch, 8. Januar 2020, 10:31

Vielen Dank @trommla @Schoppe für die ausführlichen Antworten.

Ja bei uns geht es auch ähnlich zu dass wir das geübte bis zum Ende spielen und uns dann fragen wie man aufhören könnte.
Wenn es dann heißt dass der Drummer also ich da was raushauen soll bzw. Fill machen soll etc. bin ich spontan überfragt.
Dazu muss ich sagen dass ich auch ein ziemlicher Spätstarter bin was das Schlagzeugspielern angeht. Bin jetzt 33 und hab mit ca. 28 Jahren angefangen.
Bin kein musikalisches Supertalent und muss mir alles hart erarbeiten aber im Schlagzeug sieht man zum Glück schöne Fortschritte und mache das Step bei Step.
Evtl. war der Schritt zu einer eigenen Band noch recht ambitioniert aber das bringt mich wirklich recht schnell weiter.

Werde mir auch mal paar Live Videos auf Youtube anschaun von den Songs was wir so spielen - geht eher in die Richtung Offspring, Foo Fighters, etc.

Danke nochmal für eure Hilfe :thumbsup:

  • »DrumForJesus« ist männlich

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9

Mittwoch, 8. Januar 2020, 10:51

In einer Coverband ist das Ende eines Stückes oftmals DIE Gelegenheit, etwas kreativ zu werden -- und das ist nicht nur dem Drummer vorenthalten. Trommla hat`s ja schon beschrieben.
Auch der/die Sänger/-innen können/dürfen mal ein Stück abschließen. Bei "Higher Love" aus unserem Repertoire endet die Musik auf der (einer) Eins, während die Sänger dann noch mal ein "....bring me a higer love..." `raushauen. Nur so als Beispiel.

trommeltom

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10

Mittwoch, 8. Januar 2020, 11:12

Wenn es dann heißt dass der Drummer also ich da was raushauen soll bzw. Fill machen soll etc. bin ich spontan überfragt.

Na ja, der Drummer alleine macht ja nicht den Schluss.
Den machen hoffentlich alle zusammen.
Das Ganze auf den Drumnmer zu schieben geht ja nicht, denn dann müssten die anderen ja auch gleichzeitig an einer abgesprochenen Stelle vorher aufhören.
Hört sich bestimmt bescheuert an...

Ganz wichtig auch: Alle hören gleichzeitig auf!
Nicht, dass einer von Euch nachmault (außer es ist so abgsprochen, z.B. dass der Gitarrist noch einen Ton hinterherhaut, oder der Sänger, oderoderoder...).

Auch wichtig: Es sollte allen klar sein, ob die Instrumente nach dem letzten Ton/Schlag ausklingen sollen, oder abgedämpft werden.
Wenn abgedämpft, dann musst Du als Schlagzeuger beim letzten Schlag entweder die Becken auch abdämpfen, oder erst gar keine spielen.
Letzteres hat auch seinen Reiz.

Viel Spaß!
=)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »trommeltom« (8. Januar 2020, 11:16)


rsbusch

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11

Mittwoch, 8. Januar 2020, 12:48

https://youtu.be/nQaMKqFgwtM

Meinst Du sowas ?
:thumbup:

Korki

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12

Mittwoch, 8. Januar 2020, 13:11

Es gibt viele schöne Möglichkeiten und es wurde auch schon viel Passendes gesagt.

Ganz konkret und vollkommen einfach für deine Fragestellung wäre das z.B.:

Ihr covered ein Lied, das im Original ausgefaded wird. Das will man auf der Bühne live natürlich nicht machen.
1. Möglichkeit: Nach Liveaufnahmen des Liedes und der Band suchen. Vielleicht gibt es da einen guten und spielbaren Schluss.
2. Möglichkeit, die fast immer geht: Endet auf der 1. :-)
Spielt den letzten Refrain oder noch ein Nachspiel (das kann das instrumentale Vor- oder Zwischenspiel sein oder ihr wiederholt die letzte Zeile des Refrains mit Gesang oder ohne...) und endet auf der ersten Zählzeit danach auf dem Grundton.
Damit das für den Zuhörer (und auch für die vergesslichen Bandkollegen ;-)) nicht zu abrupt kommt, werdet ihr vorher langsamer (und theatralischer). Das sollte der Schlagzeuger, also du, vorgeben. Das kann über zwei Takte oder auch nur 2 Zählzeiten gehen. Einfach so, wie es sich für das Lied richtig anfühlt. Den Abschlag auf die 1 spielt ihr dann ein klitzebisschen versetzt (einmal kurz Luftholen). Den Ton könnt ihr dann ausklingen lassen oder nur sehr kurz spielen, wie es eben besser passt.
Um dabei trotz Tempoänderung zusammenzuspielen, ist ein bisschen Übung nötig. Und Sichtkontakt hilft da sehr. Wenn du etwas ausladendere Bewegungen machst, können sich die Kollegen am Ende an dir orientieren. Aber nach einiger Zeit, spielt man sich auf einander ein. Wenn die Musiker erfahren sind, kann das auch direkt klappen.
Ich bin mal in einer Band für einen Auftritt eingesprungen, bei dem ich am Ende tatsächlich mit dem Schlagzeug drinnen saß, während der Rest der Band draußen vor dem Fenster auf der Terasse gespielt hat. Obwohl wir uns also überhaupt nicht gesehen haben, haben die teils improvisierten Endings wunderbar geklappt. Einfach, weil man es entsprechend musikalisch vorbereitet und jeder auf die anderen hört.

Also nochmal kurz: Werde am Ende langsamer und alle hören auf die 1 auf. Das ist der Klassiker.
Wenn man möchte, kann man von da aus dann kreativ werden und sich unterschiedliche Sachen für unterschiedliche Lieder überlegen. Aber einen Fehler damit macht man quasi nie.

diekoh

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13

Mittwoch, 8. Januar 2020, 13:30

Ich spiele u.a. In einer Coverband, wir gestalten
Die Schlüsse meist spontan.

- im letzten Refrain Ritardando und dann schnelle Fills mit Abschlag
- Den Rhythmus des Gesanges mitbetonen ( nur die letzten Silben)
- Fade out passt bei manchen Songs seeeeehr gut
- Einfach nur chrashbecken auf die 1

Diese vier Variationen müssen natürlich an der richtigen Stelle kommen!!!!!
Wir spielen schon so lange zusammen, das es meistens spontan klappt.
Aber der Drummer muss den Schluss immer einleiten!!!

Clemson

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14

Mittwoch, 8. Januar 2020, 13:34

Wow vielen Dank für die ganzen ausführlichen Antworten!! Hammer Forum =)
Schade dass ich das jetzt erst entdeckt habe ;(


@Korki das mit dem langsamer werden und dann auf die 1 werde ich gleich mal bei der nächsten Probe ansprechen oder einfach am Schluss austesten :thumbsup: Vielen Dank
@rsbusch ja genau das Video hab ich mir auch schon reingezogen.... wollte aber eine einfachere Erklärung die ihr mir gegeben hat wie bspw. einfach nochmal einen besonderen Teil nochmal spielen und dann auf die 1 Finish :thumbup:


Clemson

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15

Mittwoch, 8. Januar 2020, 13:38

Aber der Drummer muss den Schluss immer einleiten!!!
Ja genau darum ging es mir auch.... wie genau mach ich mich erkenntlich dass jetzt genug ist.
Bspw. spielen wir oft die letzten Takte nochmal in einer Endlosschleife. Im Proberaum kann mich ja dann der LeadGitarrist in die Augen schauen und quasi sagen "jetzt is gut mein Jung"
Aber wie mach ich das dann bei einem Gig wo sie meiste Zeit ja mit dem Rücken zu mir sind... evtl. wies ja bereits erwähnt wurde einfach bisschen Tempo rausnehmen bzw. aufbauen dann ein Fill bspw. Taktlänge und dann auf die 1 Schluss ?(

danyvet

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16

Mittwoch, 8. Januar 2020, 13:49


https://youtu.be/nQaMKqFgwtM

Meinst Du sowas ?
Also wenn schon trash can ending Video, dann das vom Dude! https://youtu.be/4neTUEPXxvw :thumbsup: Das is das beste, auch wie er das so blumig beschreibt und es mit kochen vergleicht ^^ hab ich zufällig gestern, unabhängig von diesem Thread hier, wieder mal angeschaut :D

Wie und ob man ein Ende gemeinsam einstudiert hängt auch davon ab, ob man in DE lebt oder in Ö ;) Bei uns ist das meist so „machma scho irgendwie“ :whistling: Zumindest bei meinen Jungs von puca ist das so. Live ist es nämlich vollkommen egal, ob wir vorher was ausgemacht/einstudiert haben, weil irgendeiner von denen haut eh wieder alles übern Haufen :rolleyes:
Bei uns ist das nämlich nicht so wie zb. bei trommla, dass alle ihren Part fehlerfrei bis zum Schluss spielen... wir sind ja auch Hobbychaoten und bei uns ist das kein Zeichen von erfahrenen Musikern, wenn man das Ende improvisiert. Also zumindest ich selbst bezeichne mich bei weitem nicht als erfahren. Meine Jungs machen schon etwas länger Musik, aber sie sind trotzdem Chaoten :D bei uns ist es meist der Rhythmusgitarrist, der die Entscheidung trifft, wann wir enden, wenn es nicht geplanterweise abläuft, weil wir aus welchem Grund auch immer eine zusätzliche Strophe spielen oder der Lgitarrist 3 statt 2 Soli spielt, oder was immer, sodass jedenfalls Verwirrung herrscht über die Struktur.
Wir haben zwar vorwiegend eigene Songs, covern aber zb. Heroes von David Bowie, das ja im Original auch so ein fadeout hat, also ein decrescendo bis zur absoluten Stille. Sowas kann man eben, wie schon gesagt wurde, nutzen, um selbst kreativ zu werden, bei diesem Song zb. nutzen wir einen bestimmten Teil, der markant ist (kann ich jetzt grad nicht beschreiben) zum aufhören und ich spiel den Teil dann auf den toms und langsamer werdend.
Wenn uns bei anderen Songs nix anderes einfällt, wird’s halt ein Crash auf der 1 mit ordentlichem Beckenwirbel, die anderen Instrumente lassen ausklingen, ev. noch mit der Gitarre oder dem bass ein badadammm (zb. RLK am floortom+BD) gemeinsam, das passiert dann auf Blickkontakt.
Bei einer bestimmten eigenen zb. machen wir es so, dass wir alle auf der letzten 1 aufhören, ich mit crash, nur die Lgitarre hält den Ton, stark verzerrt, geht noch extra zum Verstärker hin, damit es schön quietscht und rüttelt die Gitarre am Corpus, und ich beginne nach ein paar sekunden quietschen mit dem groove des nächsten Songs (die zwei spielen wir immer direkt hintereinander), ein bummtschak mit floortom-achteln statt HiHat, die anderen setzen nach 2 Takten ein. Bis dahin hält der Gitarrist seinen verzerrten quietschton. Das kommt als Übergang genau bei diesen zwei Nummern supergut, weil die erste ist eine langsame Deprinummer, die zweite eine sehr laute, mittelschnelle Nummer. Das ist natürlich etwas, das genau abgesprochen werden muss. Als wir uns das ausgedacht haben und die ersten Male geprobt haben, hab ich manchmal drauf vergessen und (so wie bei den Proben üblich nach jeder Nummer) nach der ersten Nummer halt nicht weitergespielt. Der Gitarrist quietscht herum, alle schauen mich an, ich denk mir, warum schauen die so?! 8o aaaaah! Huch! Ooops! :whistling: :D

Das mit dem langsamer werden, was korki geschrieben hat, machen wir auch bei einigen Songs. Meist sogar, wenn wir noch keinen Schluss überlegt haben oder einfach nur rumjammen und es mir nach 10 Minuten immer dasselbe spielen mal langt, dann leite ich ein Ende so ein. Da hören alle brav drauf. Das klappt recht gut, wenn man schon gut zusammen eingespielt ist. Auch mit wenig erfahrenen Musikern wie mir :D
Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.

“You are never too old to set another goal, or to dream a new dream.” ― C.S. Lewis

Don‘t waste your time or time will waste you. (Muse - Knights of Cydonia)

Clemson

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17

Mittwoch, 8. Januar 2020, 14:17

Wie und ob man ein Ende gemeinsam einstudiert hängt auch davon ab, ob man in DE lebt oder in Ö Bei uns ist das meist so „machma scho irgendwie“ Zumindest bei meinen Jungs von puca ist das so. Live ist es nämlich vollkommen egal, ob wir vorher was ausgemacht/einstudiert haben, weil irgendeiner von denen haut eh wieder alles übern Haufen

Hehe das ist gut... komme aus Tirol muss mir dann dahingehend auch keine Gedanken mehr machen wenn es so gravierende Unterschiede zwischen D und Ö gibt :P
Wenn uns bei anderen Songs nix anderes einfällt, wird’s halt ein Crash auf der 1 mit ordentlichem Beckenwirbel, die anderen Instrumente lassen ausklingen, ev. noch mit der Gitarre oder dem bass ein badadammm (zb. RLK am floortom+BD) gemeinsam, das passiert dann auf Blickkontakt.
Kannst du mir das genauer erklären mit RLK (Rechts - Links - Kick ?) mit dem Bass zusammen und dann mit Crash am Schluss auf die 1 allein?
Das mit dem langsamer werden, was korki geschrieben hat, machen wir auch bei einigen Songs. Meist sogar, wenn wir noch keinen Schluss überlegt haben oder einfach nur rumjammen und es mir nach 10 Minuten immer dasselbe spielen mal langt, dann leite ich ein Ende so ein. Da hören alle brav drauf. Das klappt recht gut, wenn man schon gut zusammen eingespielt ist. Auch mit wenig erfahrenen Musikern wie mir
Das kommt mir sehr bekannt vor... da spielt man 10 Min nen geilen Groove und wills dann am Ende nicht mit einem Missglückten Fill und Schluss versauen :whistling:

danyvet

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18

Mittwoch, 8. Januar 2020, 14:21

RLK ist das, was auch als „bonham triplet“ bekannt ist. Also eine schnelle kurze triole, die fast wie 1 Note klingt, sowas wie ein triolischer flam, wenn man so sagen kann. Und gleichzeitig macht der basser oder Gitarrist einmal schrummmmmm über seine Saiten oder nur 1 Saite, jedenfalls nur einen Ton oder Akkord.
Jetzt klar? Wenn nicht, such ich dir ein Video raus
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trommeltom

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19

Mittwoch, 8. Januar 2020, 14:23

Wow vielen Dank für die ganzen ausführlichen Antworten!! Hammer Forum =)
Schade dass ich das jetzt erst entdeckt habe

Gerne.
Es ist nie zu spät.
:)

trommeltom

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20

Mittwoch, 8. Januar 2020, 14:27

Man kann auch mit einem Ride-Ping enden. 8)

Hier bei 12:22 min.:

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