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Chriswas

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1

Donnerstag, 6. Februar 2020, 10:49

Pearl Reference oder Reference Pure

Hallo,
ich möchte mir noch dieses Jahr ein Reference Series Set kaufen. Eigentlich ist meine Entscheidung auf ein Reference Set gefallen, nur nachdem ich mal ein bisschen gegooglet habe, scheint es mir so, als würde das Reference Pure Set deutlich resonanter sein bzw. soll besser klingen. Macht das zwischen den beiden wirklich einen so großen Unterschied? Ich würde das Set für Studioaufnahmen und Liveauftritte benutzen. Spiele Rock bis Metal. Hat irgendwer schon mal beide Sets gespielt und mag seine Meinung teilen? Leider habe ich bei Youtube-Videos kaum einen Unterschied feststellen können.
Manche sagen auch, dass das 16" Floortom und die Bassdrum nicht so wirklich gut klingen, kann ich aber kaum glauben, wenn man mal so sieht, wie viel die einzelnen Drums kosten.

MfG Chris

nils

Trommelstimmen

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2

Donnerstag, 6. Februar 2020, 11:23

Also, es hängt natürlich maßgeblich von deinem Geschmack ab, was für dich besser klingt. Das "pure" hat dünnere Kessel bei gleicher Reihenfolge der Schichtung.
Dünnere Kessel => weniger Attack + mehr Ton. Dadurch wirkt es etwas leiser, aber eben auch resonanter als das klassische Reference. Für mich wäre es eine einfache Entscheidung.

Chriswas

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3

Donnerstag, 6. Februar 2020, 12:15

Also, es hängt natürlich maßgeblich von deinem Geschmack ab, was für dich besser klingt. Das "pure" hat dünnere Kessel bei gleicher Reihenfolge der Schichtung.
Dünnere Kessel => weniger Attack + mehr Ton. Dadurch wirkt es etwas leiser, aber eben auch resonanter als das klassische Reference. Für mich wäre es eine einfache Entscheidung.
Ja, das weiß ich, aber ist das wirklich so prägnant zwischen den beiden oder eher nur so eine Nuance?

Propeller

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4

Donnerstag, 6. Februar 2020, 12:49

Laut diesem Test ist es wohl mehr als eine Nuance: https://www.sticks.de/equipment/pearl-re…pure-im-test-2/

Letztlich lässt sich eine solch (kostspielige) Entscheidung wohl nur durch einen direkten Vergleich bei einem Händler fällen. Denn solche Unterschiede fallen wohl eher im gleichen Raum bei gleicher Befellung und gleicher Stimmung auf. Das lässt sich durch Videos nicht nach Hause transportieren.
Im Umkehrschluss kann das aber auch bedeuten, dass Fellauswahl und deren Stimmung stärkere Auswirkungen auf den Klang haben können als die Konstruktion der Kessel... ;) Und den Raum bzw. die Umgebung sollte man natürlich nicht vergessen.

Dass Floortoms und Bassdrums für manche Leute so aus der Reihe fallen bzw. "schlechter" klingen sollen, könnte an der komplett runden Gratung dieser Kessel liegen. Diese reduzieren den Höhen- bzw. Obertonanteil, was unter Umständen dann für manche Ohren nicht mehr so ausgewogen bzw. "matter" klingen mag.

Ich würde mich wohl auch für die resonantere Variante entscheiden, aber was hier zählt, ist dein eigener Geschmack. Also mach einen Termin in einem Laden und teste die Dinger durch! Idealerweise mit gleichen (von dir bevorzugten) Fellen.


Gruß Bernold

trommla

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5

Donnerstag, 6. Februar 2020, 13:57

Also mach einen Termin in einem Laden und teste die Dinger durch

Der Rat ist ja grundsätzlich immer goldrichtig. Die Situationen, in denen die Unterschiede am deutlichsten zutage treten, lassen sich aber im Geschäft nicht so recht abbilden, nämlich wie verhält sich das jeweilige Set in meiner üblichen musikalischen Umgebung. Wenn ich üblicherweise in eher lauten Bands spiele, könnte sich das R. Pure als nachteilig erweisen, wenn ich überwiegend Akustikmukke spiele, ist der "feinere" Klang vermutlich genau richtig.
Ich würde den Gedanken zumindest in die Kaufentscheidung einfließen lassen, auch wenn ich erwarte, dass beide Sets trotzdem vielseitig einsetzbar sind.

Propeller

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6

Donnerstag, 6. Februar 2020, 14:23





Zitat von »Propeller«



Also mach einen Termin in einem Laden und teste die Dinger durch

Der Rat ist ja grundsätzlich immer goldrichtig. Die Situationen, in denen die Unterschiede am deutlichsten zutage treten, lassen sich aber im Geschäft nicht so recht abbilden, nämlich wie verhält sich das jeweilige Set in meiner üblichen musikalischen Umgebung. Wenn ich üblicherweise in eher lauten Bands spiele, könnte sich das R. Pure als nachteilig erweisen, wenn ich überwiegend Akustikmukke spiele, ist der "feinere" Klang vermutlich genau richtig.
Ich würde den Gedanken zumindest in die Kaufentscheidung einfließen lassen, auch wenn ich erwarte, dass beide Sets trotzdem vielseitig einsetzbar sind.



Da hast Du natürlich völlig recht. Aber der TS schrieb ja, dass er das Set für Studioaufnahmen und Liveauftritte nutzen möchte. Wenn dann auch Live eine Mikrofonabnahme erfolgt, könnten die vermeintlichen Nachteile (weniger Attack bzw. Projektion) des Reference Pure dadurch kompensiert werden.
Und durch die zunehmende Verbreitung von Digitalpulten mit den entsprechenden Monitoring-Apps lässt sich auch ein In-Ear Monitoring immer einfacher realisieren. Und besser für die Ohren ist es auch noch. Vielleicht spielt das ja für die Überlegungen des TS auch noch eine Rolle.
Letztenendes ist so ein Set ja eine Anschaffung für lange Zeit oder evtl, sogar für's Leben. Geschmäcker und Musikstile ändern sich im Leben, und dann ist man vielleicht später froh, das etwas flexiblere Set mit der höheren dynamischen Bandbreite gekauft zu haben...

trommla

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7

Donnerstag, 6. Februar 2020, 14:33

Haha, meine Entscheidung wäre eh klar, ich liebe dünne Kessel und spiele selbst nichts anderes. Die können schon auch rocken, selbst unmikrofoniert. Für große Dynamikbandbreite gibt's aber halt einfach nix besseres.

Chriswas

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8

Donnerstag, 6. Februar 2020, 16:28

Laut diesem Test ist es wohl mehr als eine Nuance: https://www.sticks.de/equipment/pearl-re…pure-im-test-2/

Letztlich lässt sich eine solch (kostspielige) Entscheidung wohl nur durch einen direkten Vergleich bei einem Händler fällen. Denn solche Unterschiede fallen wohl eher im gleichen Raum bei gleicher Befellung und gleicher Stimmung auf. Das lässt sich durch Videos nicht nach Hause transportieren.
Im Umkehrschluss kann das aber auch bedeuten, dass Fellauswahl und deren Stimmung stärkere Auswirkungen auf den Klang haben können als die Konstruktion der Kessel... ;) Und den Raum bzw. die Umgebung sollte man natürlich nicht vergessen.

Dass Floortoms und Bassdrums für manche Leute so aus der Reihe fallen bzw. "schlechter" klingen sollen, könnte an der komplett runden Gratung dieser Kessel liegen. Diese reduzieren den Höhen- bzw. Obertonanteil, was unter Umständen dann für manche Ohren nicht mehr so ausgewogen bzw. "matter" klingen mag.

Ich würde mich wohl auch für die resonantere Variante entscheiden, aber was hier zählt, ist dein eigener Geschmack. Also mach einen Termin in einem Laden und teste die Dinger durch! Idealerweise mit gleichen (von dir bevorzugten) Fellen.


Gruß Bernold
Gut, das hilft mir schon mal weiter, vielen Dank. Leider habe ich keinen Laden der beide hat und ich die anspielen kann. Sogar bei Thomann gibt es die Reference sets nur auf Anfrage und ich kenne keinen Shop in der Nähe, der die bereit zum Spielen hat.

Chriswas

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9

Donnerstag, 6. Februar 2020, 16:31





Zitat von »Propeller«



Also mach einen Termin in einem Laden und teste die Dinger durch

Der Rat ist ja grundsätzlich immer goldrichtig. Die Situationen, in denen die Unterschiede am deutlichsten zutage treten, lassen sich aber im Geschäft nicht so recht abbilden, nämlich wie verhält sich das jeweilige Set in meiner üblichen musikalischen Umgebung. Wenn ich üblicherweise in eher lauten Bands spiele, könnte sich das R. Pure als nachteilig erweisen, wenn ich überwiegend Akustikmukke spiele, ist der "feinere" Klang vermutlich genau richtig.
Ich würde den Gedanken zumindest in die Kaufentscheidung einfließen lassen, auch wenn ich erwarte, dass beide Sets trotzdem vielseitig einsetzbar sind.



Da hast Du natürlich völlig recht. Aber der TS schrieb ja, dass er das Set für Studioaufnahmen und Liveauftritte nutzen möchte. Wenn dann auch Live eine Mikrofonabnahme erfolgt, könnten die vermeintlichen Nachteile (weniger Attack bzw. Projektion) des Reference Pure dadurch kompensiert werden.
Und durch die zunehmende Verbreitung von Digitalpulten mit den entsprechenden Monitoring-Apps lässt sich auch ein In-Ear Monitoring immer einfacher realisieren. Und besser für die Ohren ist es auch noch. Vielleicht spielt das ja für die Überlegungen des TS auch noch eine Rolle.
Letztenendes ist so ein Set ja eine Anschaffung für lange Zeit oder evtl, sogar für's Leben. Geschmäcker und Musikstile ändern sich im Leben, und dann ist man vielleicht später froh, das etwas flexiblere Set mit der höheren dynamischen Bandbreite gekauft zu haben...
Vielen Dank für deine Meinung. Ja, genau. Es wird schon sehr teuer und da bin ich halt echt am überlegen, ich hatte nicht vor mir danach für die nächsten 10 Jahre ein neues zu Kaufen.

Propeller

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10

Donnerstag, 6. Februar 2020, 17:15

Ok, wenn Du nicht testen kannst, läuft es wohl auf eine Bauchentscheidung hinaus...
Aber warum soll es denn eigentlich ein Reference sein? Und was spielst Du im Moment? Das Set auf deinem Avatar mit dem Luzier-China- Gedächtnisaufbau? :D ;)

trommla

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11

Donnerstag, 6. Februar 2020, 18:22

Bauchentscheidungen sind ja nicht falsch. Und ehrlich gesagt sind alle Sets in der Liga eines Reference so gut, dass man vermutlich auf allen viel Spaß haben wird. Ich halte Fehlkäufe in diesem Fall für nahezu ausgeschlossen. Ebenso wenig glaube ich, dass eines der beiden deinen Traumsound nicht liefern wird, spätestens beim ersten Fellwechsel probiert man doch sowieso ein wenig rum, was man aus der Kiste so rausholen kann. Qualitativ dürfte Pearl sowieso über jeden Zweifel erhaben sein.

Wenn also irgendwo in erreichbarer Nähe ein Pure zum Testen bereit stünde, würde ich genau das tun und auch ohne Vergleich zuschlagen, wenn es mir gefällt. Ich weiß, das Bessere ist der Feind des Guten, aber vielleicht nimmt man sich an manchen Dingen auch den Spaß, wenn man immer zweifelt, ob man sich nicht doch noch ein Mü hätte verbessern können.

orinocco

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12

Donnerstag, 6. Februar 2020, 19:05

So wie ich das auf der Pearl Seite jetzt raus lese, unterscheiden sich die aktuellen Sets
bis auf die Snare, weder in der Lagenanzahl noch in der Kesseldicke.

Die Unterschiede sind, in der Kesselhardware, hier die eckigen Lugs vs. den Tubelugs
und den Spannreifen, MasterCast Hoops vs. 1.6 mm auch nach innen geflanschte FatTone Hoops.
Beim Reference ist die Snare 20 lagig , beim Reference Pure dagegen 6 lagig.

Die Gratung ändert sich bei beiden Sets, je nach Kessselgröße, ebenso wie die Kesseldicken.

ich glaube der verlinkte Sticks Test Spiegelt die aktuellen Modelle nicht wieder.

Ohne Gewä(e)hr, evtl. hab ich mich auch auf der Aktuellen Pearl Seite getäuscht, ich meine aber eigentlich nicht.


Von daher wäre evtl. auch die, oder eine Frage, welche Lugs oder Hoops gefallen dir besser.

Und ob du eher der "Streichler" bist oder lieber mehr "hin langst"
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »orinocco« (6. Februar 2020, 19:26)


Niles

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13

Donnerstag, 6. Februar 2020, 19:40

Das ursprüngliche Reference wird aus dickeren Lagen Holz gebaut, wie es bei Pearl lange Tradition hat.

Ein Beispiel: Die klassischen Pearl Birke Shells (BRX,SBX etc.) sind 6-lagig und dabei 7,5mm dick. Im Vergleich hierzu werden bei einem Sonor Prolite Tom mit seinem sehr dünnem Kessel (4-5mm) 9 Lagen verleimt.

Beim Reference Pure hat Pearl sozusagen mit dieser Tradition gebrochen und erstmals (?) sehr dünne Lagen verwendet. Somit ist der Kessel dünner als beim Reference.

Das Reference klingt mit seinen dicken Kesseln, der schweren Hardware und den Gussreifen ein bisschen wie ein 80er Sonor Signature. Viel Attack, kurzes Sustain. Schön für Pop-/Studioaufnahmen oder auch für Rock/Metal. Insofern auch nicht ganz uninteressant für den Thread-Starter. Ich persönlich fand das 10er Tom zum Beispiel schon zu laut für Jazz o.ä. Allerdings sehr leicht zu stimmen.

Das Reference Pure ist allein schon aufgrund der Hardware viel leichter und klingt durch den dünnen Kessel offener und vielseitiger. Ich persönlich würde ein Pure nehmen (auch aufgrund der Optik) und für knackigen Sound dann Emperor Clears montieren. Ich könnte mir aber vorstellen, dass ein Reference ohne Pure dem Threadstarter besser gefällt.


btw: Ich finde es bemerkenswert, wie schwierig es ist, die Kesseldicke von Reference oder auch anderer Sets online herauszufinden. Stattdessen erfährt man nur, ob es sich hierbei um ein 6-ply, 9-ply oder x-ply Set handelt. Meiner Erfahrung nach sagt die Kesseldicke jedoch sehr viel mehr über den Sound aus als die Anzahl der Lagen. Anyway, viel Spaß beim Herumprobieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Niles« (6. Februar 2020, 19:46)


  • »Oliver_Stein« ist männlich

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14

Donnerstag, 6. Februar 2020, 19:54

So wie ich das auf der Pearl Seite jetzt raus lese, unterscheiden sich die aktuellen Sets
bis auf die Snare, weder in der Lagenanzahl noch in der Kesseldicke.

nee, die Kessel sind nicht gleich dick. Die Pure Kessel sind dünner, das schreibt Pearl auch in dem einleitenden Text für das Pure.

orinocco

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15

Donnerstag, 6. Februar 2020, 20:04

….das kann ich leider nicht finden.
Hilf mir mal bitte. :(


Reference Pure
https://www.pearleurope.com/reference-pure/#sec-1

Reference
https://www.pearleurope.com/reference/#sec-1

unter den Reitern Shell Composition und auch Shell thickness, kann jeweils keine unterschide Feststellen
in den Lagen bei der jeweiligen Gleichen Trommelgrösse, beider Sets, bis auf bei der Snare. ?(
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

Chriswas

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16

Donnerstag, 6. Februar 2020, 21:38

Ok, wenn Du nicht testen kannst, läuft es wohl auf eine Bauchentscheidung hinaus...
Aber warum soll es denn eigentlich ein Reference sein? Und was spielst Du im Moment? Das Set auf deinem Avatar mit dem Luzier-China- Gedächtnisaufbau? :D ;)
Gar nicht mal ganz so falsch mit dem China, eigentlich genau, wegen Luzier habe ich das China :D . Ich war eigentlich aber immer schon Pearl Fan. Alle meine Drummer Freunde spielen Pearl. Von Decade bis Pearl Masters All Birch. Die erste Trommel die ich mir von meinem eigenem Geld gekauft habe, war die Pearl JJ 1365 Joey Jordison Signature Snare für 235€ bei Thomann. Ich hatte damals Unterricht auf einem Pearl Set angefangen. Ich war schon immer vom Sound von KoRn live, jedenfalls der Ära wo er das Reference Set spielt, sehr begeistert. Natürlich hat das auch viel mit der Stimmung und Fellen zu tun. Ja, klar es gibt auch andere Sets. Aber 2 Sachen bringen mich zum Reference. 1. Die Finishes die man hat. Über 40 verschiedene Farben und wie oben schon erwähnt, dass die Art der Hölzer an die jeweilige Größe der Trommel angepasst sind. Außerdem finde ich mit als Kunde bei Pearl wohl :thumbsup: . Ich möchte jetzt nicht die anderen Marken schlecht reden (Habe DW Hardware, also nicht mal von Pearl XD) aber ich habe das Gefühl, dass mich irgendwas Pearl leitet.

Chriswas

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17

Donnerstag, 6. Februar 2020, 21:42

Bauchentscheidungen sind ja nicht falsch. Und ehrlich gesagt sind alle Sets in der Liga eines Reference so gut, dass man vermutlich auf allen viel Spaß haben wird. Ich halte Fehlkäufe in diesem Fall für nahezu ausgeschlossen. Ebenso wenig glaube ich, dass eines der beiden deinen Traumsound nicht liefern wird, spätestens beim ersten Fellwechsel probiert man doch sowieso ein wenig rum, was man aus der Kiste so rausholen kann. Qualitativ dürfte Pearl sowieso über jeden Zweifel erhaben sein.

Wenn also irgendwo in erreichbarer Nähe ein Pure zum Testen bereit stünde, würde ich genau das tun und auch ohne Vergleich zuschlagen, wenn es mir gefällt. Ich weiß, das Bessere ist der Feind des Guten, aber vielleicht nimmt man sich an manchen Dingen auch den Spaß, wenn man immer zweifelt, ob man sich nicht doch noch ein Mü hätte verbessern können.
Einen Zweifel habe ich jetzt nicht unbedingt. Ich möchte nur keinen bekommen, sonst freue ich vielleicht nicht pber den Kauf bzw. bereue es. Auch wenn es wahrscheinlich nicht so passieren wird. :D

  • »Oliver_Stein« ist männlich

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18

Freitag, 7. Februar 2020, 10:02

….das kann ich leider nicht finden.
Hilf mir mal bitte. :(


Reference Pure
https://www.pearleurope.com/reference-pure/#sec-1

Reference
https://www.pearleurope.com/reference/#sec-1

unter den Reitern Shell Composition und auch Shell thickness, kann jeweils keine unterschide Feststellen
in den Lagen bei der jeweiligen Gleichen Trommelgrösse, beider Sets, bis auf bei der Snare. ?(

Bei der Gelegenheit mal festgestellt, wie bescheiden sich die Pearl Europe Seite auf mobile devices anschauen lässt...

Zitat von der Pearl US Seite:
Reference Pure
Pearl's Reference Pure proudly builds upon the legacy started by Pearl's original Reference Series Drums by using the exact shell composition formula, the same number and type of wood plies, and the same targeted task specific bearing edges to create a thin shell, highly resonant, lower mass version of the original.

Aber Du hast schon recht: es ist erstaunlich , dass die Angabe der Kesselstärke in mm nicht mehr zu finden ist.

Edit: Schau mal in den 2020 General Catalogue, da stehen die Kesselstärken in mm drin

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Oliver_Stein« (7. Februar 2020, 10:31)


Lexikon75

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19

Freitag, 7. Februar 2020, 10:38

Kesselstärke von Pure-Set?Hab ich gestern noch was drüber gelesen und auch wie die Schichtung der einzelnen Kessel aussieht.Fand die Philosophie die dahintersteckt eigentlich ganz interessant,dass die hingehen und die Kessel nach ihrer Funktionalität gestallten werden.Finde diesen Ansatz so faszinierend,weil es sich so in etwa mit meiner Vorgehensweise deckt.Die Trommeln so aufbauen(bei mir sind es unterschiedliche Felltypen) wie man es braucht.Sicherlich ist man beim Aufbau der Kessel eingeschränkt,aber da hat man ja die Möglichkeit mit den Fellen zu experimentieren.Wir sollten Pearl aber mal sagen,dass kurze Kessel auf Beinen blöd aussehen.Aber darüber ließe sich ja bekanntlich streiten..Geschmäcker sind so verschieden.Zum Abschluss würde ich vieleicht die Frage in den Raum stellen,ob der unterschiedliche Aufbau der Kessel so stark ins Gewicht fällt.Oder ob man da bucht mit der Fellwahl besser mit fährt.Ist halt ein Finanzieller Aspekt dem man Beachtung schenken muss.Der Preis für ein Pure ist ja nicht von Pappe.

Nachtrag: Da war einer schneller als ich.Die Tabelle meinte ich..

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Chriswas

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20

Freitag, 7. Februar 2020, 11:13

Kesselstärke von Pure-Set?Hab ich gestern noch was drüber gelesen und auch wie die Schichtung der einzelnen Kessel aussieht.Fand die Philosophie die dahintersteckt eigentlich ganz interessant,dass die hingehen und die Kessel nach ihrer Funktionalität gestallten werden.Finde diesen Ansatz so faszinierend,weil es sich so in etwa mit meiner Vorgehensweise deckt.Die Trommeln so aufbauen(bei mir sind es unterschiedliche Felltypen) wie man es braucht.Sicherlich ist man beim Aufbau der Kessel eingeschränkt,aber da hat man ja die Möglichkeit mit den Fellen zu experimentieren.Wir sollten Pearl aber mal sagen,dass kurze Kessel auf Beinen blöd aussehen.Aber darüber ließe sich ja bekanntlich streiten..Geschmäcker sind so verschieden.Zum Abschluss würde ich vieleicht die Frage in den Raum stellen,ob der unterschiedliche Aufbau der Kessel so stark ins Gewicht fällt.Oder ob man da bucht mit der Fellwahl besser mit fährt.Ist halt ein Finanzieller Aspekt dem man Beachtung schenken muss.Der Preis für ein Pure ist ja nicht von Pappe.

Nachtrag: Da war einer schneller als ich.Die Tabelle meinte ich..
Ja, kurze Toms auf Beinen sehen blöd aus und günstig wird das auch alles nicht. Deshalb werde ich mir auch nur 16" Tiefe Floor Toms holen. Mein Set up soll 10x8 13x9 16x16 18x16 und 22x18 werden.

Aber man kann ja zwischen 12, 14, und 16" entscheiden. :D

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