Erfahrung mit Pearl P-2002C

  • Hallo,


    Ich brauche mal ein paar Infos zu oben gennanter Tretmaschine. Vorwiegend brauche ich Erfahrungsberichte von Personen, die son Teil schon länger als 3 Tage besitzen und auch benutzen, alle anderen dürfen aber auch antworten. ;-)


    Also, zuerst müßte ich wissen ob die Features im Vergleich zum Bandmodell absolut identisch sind. Sind auch diese austauschbaren Cams dabei? Dann will ich wissen ob man die Trittflächen der Pedale komplett vom Gummi befreien kann. Und als ganz wichtigen Punkt: Langzeiterfahrung! Welche Schraube löst sich wie schnell? Wann fliegen die Beater weg? Wann bricht die erste Bodenplatte? ;-)


    Gruß Sven

    Wie - mein Timing stimmt nicht? Ich bin sogar zu schnell!!! :]

  • ich hab das ding seit über einem jahr...
    gibt keine unterschiede zur bandversion, außer der kette halt.
    cams kansnt du austauschen und das gummi kannst du rausschrauben.
    Wenn du alles richtig montiert hast löst sich auch kein beater und auch keine schraube...

  • Die Gummiteile (ja ja, Noppen) kann man einfach rausnehmen. Dann sind aber Löcher da, und das is doof. Jetzt nicht groß vom Spielgefühl wenn man mit Schuhen spielt, aber es ist doof. Das ist für mich heute ein Grund davon abzuraten, ich würde es nicht nochmal kaufen.


    Gelöst hat sich die Schraube mit dem die Trittplatte am Fersenteil festgemacht ist (aber nur die Linke). Das war so nach 2 Jahren (wie lang hab ich das Ding eigentlich?! kann grad nicht nachschauen). Dazu gab's auch mal nen Thread. einfach Schraube raus, Gewinde entfetten und wieder rein (glatten Teil bzw. besser Loch am Fersenteil etwas ölen/fetten).
    Die ersten Pedale haben da aber noch Nieten.


    Ansonsten ist mir nichts kaputt gegangen und es ist auch noch alles fest, aber bei mir haben die Teile auch keinen harten Einsatz in Form von häufigem Spielen gehabt. Da muss sich mal seelanne äußern.

    Ich hätte auch so gern ein Hobby...

  • @ schlagzeugmigu:


    Jaja, hast ja recht und vielen Dank für die Links. Aber ich behaupte mal daß ich alle diese Threads schon iregend wann einmal gelesen habe. Außerdem stehe und erhoffte ich mir neue Erkenntnisse ...


    @ 00Schneider:


    Das was du mir hier erzählt hast wußte ich noch alles vom letzten Interview. Ausser die Sache mit den Löchern. Optik ist mir egal, aber die Funktionalität muß stimmen. Was meinst du, könnte das mit den Löchern für einen Laufschuhspieler wie mir zu einem Problem werden? Könnte ich da mit der Sohle in so nem Loch hängen bleiben? Ich glaub ich muß doch nochmal mit nem Schraubendreher in den Laden ...


    Gruß Sven

    Wie - mein Timing stimmt nicht? Ich bin sogar zu schnell!!! :]

  • Hab das Teil auch schon seit längerem. Hab die Noppen dringelassen.


    1 Problem: Die Halterung am Pedal, an der die 2 Ketten angebracht sind, ist bei mir gebrochen (obwohl ich meist "Heel Down" spiele). Bin damit zum Thomann, der hat mir dann von 3 anderen Kunden Ketten gezeigt, bei denen die selbe Halterung an der exakt selben Stelle gebrochen ist (an der Bohrung für die Befestigungsschraube am Pedal). Scheint ne Schwachstelle zu sein.
    Obwohl die Garantie bereits abgelaufen war, hat Pearl kostenlos erstetzt. Allerdings wollte Pearl, daß ich die komplette Fußmaschine einschicke ???
    Hat 4 Monate gedauert, bis ich meine FuMa wieder hatte.


    Fazit:


    1.) Eine Doppelkette täuscht eine Redundanz vor, die aber nicht wirklich gegeben ist, da beide Ketten an nur einer Halterung festgemacht sind.
    (Prinzip: schwächstes Glied)


    2.) Wer keine Reserve-FuMa hat, dürfte mit der langen Reperaturzeit wohl echte Probleme haben.


    3.) Die Kette(n) inkl. Halterungen wird allerdings mittlerweile als Ersatzteil angeboten - am Besten gleich mitbestellen.


    Gruß
    PG

    PG - Wenn nur die besten Vögel singen würden, wär es verdammt still im Wald.

  • Ich finde die Bandversion personlich besser..liegt einfach am spielgefühl..


    aber wie oben genannt kann man alles sprich gummis und cams austauschen---


    Bei einigen Pearl eli pedalen kam es dazu das sich die verbindungsschraube zwischen fersteil und tretplatte gelöst hat...(bekommt man mit schraubenfestiger super in griff)...jedoch kam dies nur bei manchen leuten vor und ist dnek ich jetzt auch nochmal überarbeitet worden ...oder sagen wir so ich habe schon lang nichts mehr über das problem gehört...


    lässt sich nur sagen ...voll zu empfehlen ;)

  • Zitat

    Original von Sven
    Was meinst du, könnte das mit den Löchern für einen Laufschuhspieler wie mir zu einem Problem werden? Könnte ich da mit der Sohle in so nem Loch hängen bleiben?


    Das sollte kein Problem sein. Hängen bleibt's du höchstens wenn du Steinchen oder nen Nagel im Schuh hast. Ersteres ist übrigens gar nicht toll, da zerkratzt man sich den tollen schwarzen Lack...


    Impus zum Plattenwechsel ist dabeim brauchst nix mitnehmen... ;-)

    Ich hätte auch so gern ein Hobby...

  • Nun, ich nutze eine 2002C seit Anfang November 2004 und musste feststellen, dass diese Fußmaschine nicht gerade unzerstörbar ist.


    Die folgenden Zeitangaben beziehen sich auf das Kaufdatum.


    Nach ca. 2 Wochen:



    Die Schrauben, die die schwarze Trittplatte halten lösten sich am rechten Pedal plötzlich beim Spielen, wobei ich es erst nach einer Weile merkte .. als bereits zwei von ihnen auf dem Bodem herumlagen und ich an einer halb herausgedrehten mit den Zehen hängenblieb.
    Nach ordentlichem Festschrauben (nicht übertreiben!) trat das Problem aber seither nicht wieder auf.


    Nach ca. 1 Monat:



    Eine der beiden Schrauben, die die Verbindungswelle am rechten Pedal befestigen, brach beim Aufschrauben und das so gekonnt, dass mit einer Zange nichts mehr zu machen war. Dies geschah nicht, weil ich Grobmotoriker bin, sondern weil die Schraube recht schwergängig zu Schrauben war und auch ein Tröpfchen Öl keine Abhilfe schafft. Also: Den rechten Teil der ausziehbaren Welle aus dem Wellenschaft gezogen und samt rechtem Fußpedal zum Händler (Sound & Drumland in Berlin) gebracht. Nach kurzer Begutachtung, dem Kommentar "Sowas geht normalerweise nicht so schnell einfach kaputt, aber ich schick das mal zu Pearl" und dem Angebot, das rechte Pedal einer äquivalenten Vorführmaschine aus dem Laden als Übergangslösung mitzunehmen, war ich doch wieder etwas beruhigt.
    Übrigens unterhielt ich mich noch mit einem Kunden, der das selbe Problem mehrere Male mit seiner Tama Iron Cobra hatte, es jedoch einfach mit der Bohrmaschine löste :P


    Nach ca. 1 1/2 Monaten:


    Als ich das reparierte Pedal wiederbekam, fragte ich mich bei dessen Betrachtung, wer es wohl zusammengebaut hatte. Die Beaterbefestigung für den linken Beater, welche auf einem hexagonalen Schaft ruht, war in einem falschen Winkel zur rechten Beaterbefestigung. Da diese Bolzen (ka, wie ich es nennen soll), an denen die Verbindungswelle befestigt wird, nicht komplett rund sind, sondern an einer Stelle eine Abflachung besitzen, läßt sie die Welle nur auf eine bestimmte Weise befestigen, was außerdem noch zur Auswirkung hat, dass die Trittbretthöhe mit diesem Problem zusammenhängt und somit nun links und rechts unterschiedlich war.
    Doch da hört der seltsame Service nicht auf. Der Teil inklusive Feder, Gewindestift, Rändelschrauben und der Aufhängung, die auf der Welle befestigt wird, wurde ausgetauscht und war eine völlig andere als das Original. Ich hab mich nur noch gefragt, was der Mist soll.
    Also nochmal zum Händler hin und teilweise auf Unverständnis und dumme Kommentare gestoßen, jedoch ein originales Federelement aus einer Vorführmaschine erhalten. Das Problem mit der Beaterbefestigung löste ich durch Auseinanderschrauben des halben rechten Pedals selbst.
    Ich weiß nicht, ob dieser ärgerliche Vorfall dem Pearl-Service zu verdanken ist, oder der Händler selbst daran herumgeschraubt hatte, aber wenn man keine Ahnung von der Materie hat und die Augen nicht aufmacht, ist man irgendwie am Arsch.


    Nach ca. 3 1/2 Monaten:



    Ich stellte fest, dass der Gewindestift des rechten Pedals ganz leicht verbogen war. Warum? Wenn man nicht ständig darauf achtet, dass beide Rändelschrauben verdammt fest angezogen sind, hat dieser Gewindestift Spiel und kann sich verbiegen. Sehr deutlich kann man das oft an Vorführmaschinen im Laden beobachten.


    Nach ca. 4 Monaten:



    Die verschraubte Verbindung zwischen Trittplatte und Fersenteil am linken Pedal löste sich leicht auf der linken Seite. Dies ließ sich mit einem Schlitzschraubendreher zwar beheben, jedoch muss man aufpassen, die Schraube nicht zu weit hineinzudrehen, das sich so der Widerstand bei der Bewegung der Trittplatte erhöht.


    Allgemein:



    Die große Schraube, die die Kette/das Band an der Trittplatte befestigt, löst sich hin und wieder (jedoch zum Glück nicht komplett). Hier hilft nur regelmäßige Kontrolle mit einem Kreuzschlitz oder man besorgt sich neue Schrauben. Bei den Bändern bzw. Ketten, die man einzeln kaufen kann, sind alle notwendigen Schrauben mitgeliefert. Als ich mir nun zwei Bänder kaufte und sie statt der Ketten befestigte, stellte ich fest, dass diese nun bombenfest saßen ... Problem gelöst.



    Die größten Probleme bereitet aber immer noch die Schraube, die damals brach. Der seltsame Widerstand beim Schrauben ist immer noch da, ich habe ständig Angst, die Schraube könnte wieder abbrechen und hinzu kommt, dass sie sich beim Spielen ständig löst.


    So viel zu Pearls High-End-Fußmaschine. Ähnliche Probleme gibt es übrigens mit Fußmaschinen der meisten, wenn nicht aller Hersteller. Bei den DW 5000ern brechen manchmal Trittplatten in zwei Teile, oder die Befestigung der Kette an der Trittplatte zerfetzt es irgendwie. Bei Tamas Iron Cobra sind, wie bereits gesagt, ebenfalls die Schrauben an der Verbindungswelle eine Schwachstelle usw.
    Das alles soll jetzt aber nicht heißen, dass alle Probleme auch bei allen Nutzern auftreteten. Das war lediglich ein persönlicher Erfahrungsbericht.

  • ein paar dinge muss ich bestätigen trotz aller liebe..


    1. Wie ich auch schon sagte löst sich die schraube..die die trittplatte am fersteil hält ..mein tip schraubenfestiger...habs sie auch mal eingeschickt aber die machen gar nix


    2. es löst sich die farbe von der schwarzen trittfläche....ist abhängig wie man spielt oder mit was ...ich habe meine seit ca 2 jahren und sie hat noch mehr farbe wie diese da oben nach ein poaar wochen...bei mir hat sich die fareb kaum gelöst..


    3. es kommen schnell macken in die pulverbeschichtung....diese bröselt dan etwas...ärgerlich aber nicht soooo schlimm...trotzdem könnte man da mal verbessern..

  • Sehr interessant hier auch mal detaillierte und bebilderte EIGENE Erfahrungsberichte zu lesen, weiter so!


    Nun habe ich aber auch gelesen, das eure Modelle schon 1-2 Jährchen auf dem Buckel haben, wie sieht es denn mit denn aktuelleren evtl. überarbeiteten aus?

    so long, Alex Tromm(l)er

  • Ich benutze das teil nun auch schon 3 oder 4 jahre. Ausser dass tatsächlich der lack der Trittplatte abnutzt, habe ich null probleme mit den beiden Fussmaschinen gehabt die ich benutze. Das mit dem Lack interessiert mich null. Die Dinger sind wirklich im prinzip fast jeden tag stundenlang in betrieb. ich bin absolut zufrieden und würde mir die dinger nochmal kaufen. ich weiss nicht wieviel fussmaschinen ich schon unter den sohlen hatte, aber dass teil gehört für mich zur spitze. Ich besitze die bandversionen weil sie sich leichter und direkter am fuss anfühlen. Ein Verkäufer von musik produktiv wollte mir mal erzählen dass es kein unterschied im spielgefühl zwischen band und kette gibt, daraufhin hat er sich durch direkten testvergleich sofort überzeugen lassen. Das ist ein wirklich deutlicher unterschied. Und ob die kette wirklich haltbarer ist, das wage ich zu bezweifeln. zwei ketten habe ich schon zerissen, ein band noch nie. Ich hab die gumminoppen rausgenommen, und auch wenn ich mit socken spiel habe ich null probleme damit.
    Diese pearl dinger mit band sind meine absolute kaufempfehlung, nun gut, dass muss nichts heissen.
    Ach ja, ich hatte bei einem vorgänger dieser maschine, mit gleicher befestigungsschraube, mal das problem dass ich das gewinde überdreht habe. Seitdem passe ich bei dem neuen modell auf dass ich sie nicht zu fest anziehe, was immer noch mehr als fest ist. Denn man sollte die schrauben nicht brachial fest anziehen. Nach fest kommt ab! Bei mir hat sich die jahre noch nichts gelöst.

  • ist ja erstaunlich, dass daran doch so viel kaputt gehen kann bzw. sich löst!
    Bei mir ist wie gesagt alles tip top in ordnung.
    Ich glaube kaum, dass ihr wohl wie wild auf das dingen eintretet, also muss es an der verarbeitung liegen :(
    Oder es liegt doch an der technik mit up-heel...

  • Habe die neue Eliminator Hi Hat...und muss sagen das da die schwarze trittplatte eine bessere Lackierung hat....sprich etwas dicker aufgetragen und etwas fester....also denk ich das diese auch etwas überarbeitet wurde

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