Ernstgemeinter Thread (Rennradfahrer werden es kennen): Taubheitsgefühl im Schritt

  • hallöle!


    wie ich schon im betreff angemerkt habe, soll das hier kein jucks-thread sondern eine ernstgemeinte frage sein.


    viele (männliche, aber auch manche weibliche) rennradfahrer kennen das problem, dass sie aufgrund des drucks auf die gesäßgegend nach längerem fahren ein taubheitsgefühl im schritt verspühren. viele "in der szene" haben allerdings auch kein patent-rezept für dieses problem, sondern nehmen es einfach so hin.


    ich habe seit längerem das selbe problem. das taubheitsgefühl (sprich "einschlafen" der "weichteile" ) setzt ab einer spielzeit von ca. 35-40 minuten ein (egal ob live oder beim proben). mein erster gedanke war das wechseln des hockers (z.Zt. ein recht betagter, gut hart gepolsteter tama rund-hocker) zu einem sattelhocker.


    meine sitztposition ist "beinfrei" (sprich lediglich mit den pobacken sitztend & wenig schenkelauflage) und ich trage ebenfalls weite beinkleidung (sowohl "ober"- als auch unterhose).


    schlägt sich hier ebenfalls noch jemand mit dem problem herum bzw. hat jemand erfahrungen gemacht, dieses problem effektiv zu lösen ?


    gruß
    manu

    "Musik macht man nicht für kritische Musikerkollegen, sondern für´s Gefühl das man dabei hat!" (Guildo Horn)

    2 Mal editiert, zuletzt von jamakasi ()

  • Ich hab solche Probleme nicht, aber wie beim Fahrrad könnte auch hier ein breiterer Hocker Abhilfe schaffen. Je härter desto besser => Man sinkt nicht ein und der Druck auf die Genitalien ist nicht so hoch.
    Klingt vllt. doof, aber kann man Fahrrad-Sättel auf normalen Hockerunterteilen befestigen? In der Bike-Industrie ist das Problem ja bekannt, es gibt viele Sättel mit Aussparungen...

  • Hi jamakasi,


    ich habe das Problem nicht beim Trommeln, kenne es aber vom Radeln. Dort hat mir zuerst ein neuer Sattel geholfen (ergonmischer Gel-Herrensattel). Das löste das Problem nicht zur Gänze, führte aber zu einer deutlischen Verbesserung. Ebenso wichtig ist es, die Sitzposition ständig minimal zu variieren. Das hat zumindest bei mir geholfen.


    Kauf Dir einen gescheiten Hocker und sehe zu, daß Du auf einer möglichst großen Fläche sitzt, damit der Druck möglichst klein bleibt. Hast Du schon mal mit Deinem Arzt darüber gesprochen?


    Gruß
    fwdrums

    nontoxic: kurze lange CD-Pause

    Einmal editiert, zuletzt von fwdrums ()

  • Zitat

    Original von arrowfreak
    Ich hab solche Probleme nicht, aber wie beim Fahrrad könnte auch hier ein breiterer Hocker Abhilfe schaffen. Je härter desto besser => Man sinkt nicht ein und der Druck auf die Genitalien ist nicht so hoch.
    Klingt vllt. doof, aber kann man Fahrrad-Sättel auf normalen Hockerunterteilen befestigen? In der Bike-Industrie ist das Problem ja bekannt, es gibt viele Sättel mit Aussparungen...


    hm, die idee mit der suche nach nem hocker mit aussparungen is nicht mal schlecht. ich kenn das aus dem bürobedarf. da gibt es auch sessel (und jetzt bitte nicht lachen, ist wirklich so) welche längs-aussparungen haben, damit die hoden beim dauernden sitzen nicht "zu warm" werden.


    aber da kommen wir zum nächsten punkt: aufgrund meiner sitzposition drückt garnichts auf meine genitalien bzw. eigentlich sehr wenig. mir kommt es eher so vor als ob eher der rand bzw. die endende sitzauflage des hockers mir auf nen (keine ahnung wie ich es nennen soll) "neuralischen" punkt drückt und dort das taubheitsgefühl auslöst


    EDIT: Zitat von "fwdrums":


    Hi jamakasi,


    ich habe das Problem nicht beim Trommeln, kenne es aber vom Radeln. Dort hat mir zuerst ein neuer Sattel geholfen (ergonmischer Gel-Herrensattel). Das löste das Problem nicht zur Gänze, führte aber zu einer deutlischen Verbesserung. Ebenso wichtig ist es, die Sitzposition ständig minimal zu variieren. Das hat zumindest bei mir geholfen.


    Kauf Dir einen gescheiten Hocker und sehe zu, daß Du auf einer möglichst großen Fläche sitzt, damit der Druck möglichst klein bleibt. Hast Du schon mal mit Deinem Arzt darüber gesprochen?


    Gruß
    fwdrums


    ah ok, gut zu wissen. dann lag ich mit meiner vermutung doch nicht so fehl, dass es vielleicht an dem zu harten hocker liegen könnte.


    nee, meinen arzt hab ich diesbezüglich noch nicht gefragt.


    dann werd ich doch gleich mal im nächsten musikladen "probesitzen". diesbezüglich ist wohl ein "ein wenig billiger"-kauf bei online-musikläden nicht angebracht... :)

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    2 Mal editiert, zuletzt von jamakasi ()

  • Weiss nicht ob das beim Trommeln auch gilt,


    aber beim Thema Fahrrad hört man das ja oft (kenn solche Probleme selber als eifriger (Renn-)Radler) ... gibt ja einige Leute die sagen, das ein schmalerer Sattel weniger plattdrückt wg. weniger Auflagefläche ... (die Profis halten es ja auch Stundenlang darauf aus ...)

    ich selber hab beim Trommeln da keine Probleme, spiele eh immer auf ner alten Klavierbank, obwohl die (konträr zu obiger Aussage) ziemlich Breit ist ... ;)


    Edit: Frag doch mal bei http://www.rennrad-news.de nach, ist ein nettes Forum, da weiss doch bestimmt wer weiter ...

    Schlechte Lehrer haben mich zum Autodidakten ausgebildet. - Mauricio Kagel

    Einmal editiert, zuletzt von jd1293 ()

  • versuch mal Pearl D-2000BR Roadster oder [URL=http://fr.audiofanzine.com/produits/index,idproduit,17740,mao,tama_ht640.html]Tama HT 640 Sumo[/URL].


    Beide habe ich gerade erst bei PPC in Hannover gesehen.


    Alternativ fand ich den Roc N Soc ( bei DrumsOnly) auch sehr gut. Duerften alle Dein Taubheitsgefuehl beheben.


    Gruss Thomas

  • Beim Fahrradfahren benutze ich ausschließlich schmale (also die richtig fieß, spitz zulaufen) Sättel, das ist zwar nichts für Leute mit fettem Arsch, aber meines Erachtens das beste wo gibt. Allerdings keinen Gel Sattel, sondern einen ganz normalen (sprich: Einfacher Lederbezug - hart halt). Weiche und/oder breite Sättel gehen bei mir garnicht, da kann ich einfach nicht lange drauf sitzen.


    Beim Schlagzeug Hocker ist es ähnlich:
    TAMA First-Sofa-Dingsbums (und alle ähnlich konstruierten Hocker) geht garnicht - schon dieses "im Sitz versinken" geht mir im warsten Sinne des Wortes auf die Eier (irgendwie komme ich mit total bewegungsunfähig vor). Ich hatte mal einen K&M Hocker mit runder Sitzfläche, der war eigentlich super vom Gefühl her (war aber zu hoch). Jetzt habe ich einen Pearl 1000 (S ? - jedenfalls der, der sich extra tief einstellen läßt) mit runder Ledersitzfläche - der ist zwar nicht so schön hart, wie der K&M, geht aber auch noch vollkommen in Ordnung.
    Also für mich geht nur: Rund (ebene Sitzfläche!) + (relativ) hart.


    In meiner ersten Band habe ich auf einem alten Klavierhocker aus Holz - ohne Polster - gespielt, das war total OK für mich.



    edit/ Ich sitze allerdings auch weit vorne auf dem Hocker - das sollte man vielleicht noch erwähnen.

    "Bildung kommt von Bildschirm und nicht von Buch, sonst hieße es ja Buchung."
    [SIZE=7]Dieter Hildebrandt[/SIZE]

    Einmal editiert, zuletzt von Der Igor ()

  • Hab sowas weder beim Radeln noch beim Trommeln erlebt.


    Am Rennrad hab ich einen ziemlich schmalen, harten Sattel, beim E-Drum einen relativ breiten Magnum Sattelhocker und am A-Set einen runden Hocker mit Holzsitzfläche. :D

    Roland TD-10 (+TDW1), PD-120, 4 x 10" DIY Tompads, KD-8, CY-14C, 2 x CY-15R, CY-12H, PD-7, MDS-10, Axis Longboards (Pearl Quad Beater + Toe Riser)
    Mapex V LTD 22/12/13/16/14, Paiste 2000 14" HH, 18" Crash, 20" Powerride, 2002 16" Crash, 802 18" China, Ufip Class 14" Crash, 8" Splash, Pearl Eliminator (Blaue Cam)

  • Lange sitzen = harter Sattel.
    Die Rennradler nehmen halt lieber schmale Sättel, weil die Bewegungsfreiheit besser ist (Innenseiten der Beine werden nicht wundgescheuert). Potzentprobleme nimmt man dann halt einfach in Kauf. Ich fahre auch einen tune Speedneedle. Hart aber herzlich ;)


    Ich revidiere meine Aussage von oben und bin für einen harten Rundhocker. Sattelhocker haben ja so eine leicht ansteigende Nase. Drückt auch wieder.

  • Hallo Manu,


    bist Du sicher, daß es dasselbe Taubheitsgefühl in exakt denselben Gegenden ist, wie beim Radfahren? Oder sind evtl. auch andere Regionen taub z.B. die Oberseite der Oberschenkel, und es ist vom Gefühl her nicht innen der Muskel, sondern eher eine Taubheit der Haut?


    Grund meiner Frage:


    Beim Radfahren läßt sich nach meinem Wissen das Problem auf unterdrückte Durchblutung zurückführen.


    Vom Radfahren kenne ich das so, daß wenn man sich dann aus dem Sattel hebt, man merkt, wie das Blut wieder durchströmt, es ist nicht so das fiese Gefühl wie wenn das Bein eingeschlafen ist, aber ähnlich.


    Beim Schlagzeugspielen kann es neben der unterdrückten Blutzufuhr noch eine Variante geben, die auf gedrückte Nerven zurückzuführen ist.


    Der Endeffekt im Gefühl ist sehr ähnlich, leichte Taubheit, allerdings "anders".


    Die Ursachen können an verschiedenen Stellen "sitzen". Die Nerven zu den Beinen gehen vom unteren Ende des Rückgrates durch die Beckenschaufeln durch und gehen dann weiter zu den Oberschenkeln. Die Neven kann man sich - auch beidseitig - ein wenig abklemmen, und zwar zum Einen oben "im Kreuz" (das klappt besonders gut, wenn man da schon vorbelastet ist) einfach nur dadurch, daß man eine Weile zu verkrampft dasitzt und zum Anderen im Po-Backen-Bereich, wenn man eine Weile ebenfalls zu verkrampft dasitzt. Das muß sich dazu im Beiden Fällen nicht wirklich krampfig anfühlen.


    Probier doch mal aus, wenn es taub wird, ob es weggeht wenn Du einfach aufstehst und das Blut wieder kommt, oder ob es eher weggeht, wenn Du aufstehst und Dich ein wenig im Rücken bewegst .


    BTW: Wie tief sitzt Du, wenn Du spielst? Hältst Du Dich an die Regel mindestens 90° zwischen Oberkörper und Oberschenkeln (bzw. ober/unterschenkel)?


    greets
    Thilo

  • Interessantes Thema !
    Beim Drummen hatte ich dieses Problem noch nicht, vom Radfahren kenne ich es allerdings!



    Zitat

    dann werd ich doch gleich mal im nächsten musikladen "probesitzen". diesbezüglich ist wohl ein "ein wenig billiger"-kauf bei online-musikläden nicht angebracht...


    Das Probesitzen wird aber seine Zeit in Anspruch nehmen....30-45 min pro Stuhl! ;)



    gruß
    Manuel

  • Hi, wann warst du das letzte mal beim Orthopäden?! Wenn mit der WS alles in Ordnung ist, vor allem im Lendenbereich und keine eindeutigen neurologischen Ausfalle an anderen typischen Stellen, so kann es aufgrund des ständigen Hin und Herreibens des Gesäßes zu sog. Fehlempfindungen kommen.


    Hier empfiehlt sich ggf. mal eine Woche nicht zu spielen und langsam wieder anzufangen. Auf keinen Fall zu lange spielen und schon gar nicht weiterspielen wenn das Kribbeln allmählich beginnt!


    lg child


    Das Einzige womit ein Schlagzeuger heute noch wirklich glänzen kann ist ein "sparkle" finish!

  • Ich habe dasselbe Problem manchmal mit Knien und der Wadenmuskulatur. Ich weiss nicht ob es ne Überbeanspruchung oder einfach sowas wie Muskelkater is, aber es tritt nur auf wenn ich an mehreren Tagen viel gespielt hab.... dann schläft mir auch so dauernd das Bein ein. Weiss Jemand was das sein könnte ?

    sieg natur.

  • anstatt nen neuen hocker auszuprobieren würde ich mal versuchen deine sitzhaltung zu optimieren. du hast geschrieben das du ziemlich weit vorne sitzt? versuch doch mal dein körpergewicht ein bisschen zu verteilen, also nicht konzentriert auf ein paar quadrat cm² sondern den "arsch" quasi voll auf dem hocker platzieren ;)

  • Hallo,


    ich kann deine Probleme zum Teil verstehen. Plage mich zwar nicht mit "Taubheitsgefühl", aber der Druck, der auf dem Sattel lastet ist doch hoch. Ich selbst vertreibe meine Zeit neben dem Drummen noch als Radkurier. In dieser Eigenschaft sitze ich arbeitstäglich etwa 4-5 Std. im Rennradsattel.
    Das "Taubheitsgefühl" beim Radfahren kommt, so weit ich weiß (und unser Vereinsarzt meint dies auch) aus einer falschen Sitzposition heraus. Eine falsche Sitzposition kann auch zu falschen Belastungen führen, so dass auch andere Beschwerden (wie z.B. Knieprobleme) auftreten können.
    Beim Kauf eines Rennrades lässt man sich zumindest, oder man sollte es, ausmessen, um ein ergonomisch passendes Rad zu erhalten. Beim Set und dem Hocker, muss man das eben selbst machen. Habe zumindest bislang noch wie gelesen, wie das ausgemessen werden könnte.


    Auf jeden Fall solltest du zich Sitzpositionen, hauptsächlich im Bezug auf die Höhe, auf einem für dich bequemen Hocker (egal, ob hart oder weich) testen.
    Ebenfalls solltest du deine Position zum Gesamtset prüfen und evtl. ändern. Bei der Position auf dem Rad, spielt schließlich auch die gesamte Sitzposition eine Rolle.


    Ich übe übrigens beim Drummen sehr oft mit unterschiedlichen Höhen am Hocker und stelle auch das Set immer mal wieder um. So werden auch die Muskeln immer leicht unterschiedlich beansprucht. Es kommt also nicht zu besonders einseitigen Haltungen und Bewegungsabläufen, die ja grundsätzlich schädlich sein sollen.


    Vor allem aber: ich hebe meinen Hintern sowohl beim Radfahren als auch beim Drummen so etwa alle zwanzig Minuten mal etwas in die Höhe, wenn auch nur für zwei bis fünf Sekunden. Das entlastet ungemein.
    Und: Wir Drummer dürfen uns auch mal kurz hinstellen. Bei einer Live-Aufnahme von Metallica sieht man schön, dass man das durchaus publikumswirksam einbauen kann. Die "Schluß-Crash-Schläge" spielt Lars Ulrich öfter mal im Stehen. So erholt man sich, und es sieht gar nicht mal schlecht aus, wenn man den Drummer, der doch immer der Schönste ist :-)), mal in voller Größe sieht.


    Soweit war das mein Erfahrungsschatz.


    Grüße aus dem schwarzen Wald
    René

    black forest DISCS
    management und booking
    rené frings
    kohlenbacher str. 1
    d - 79183 waldkirch
    info@bf-discs.de

  • Zitat

    Original von slo77y
    Ich habe dasselbe Problem manchmal mit Knien und der Wadenmuskulatur. Ich weiss nicht ob es ne Überbeanspruchung oder einfach sowas wie Muskelkater is, aber es tritt nur auf wenn ich an mehreren Tagen viel gespielt hab.... dann schläft mir auch so dauernd das Bein ein. Weiss Jemand was das sein könnte ?


    Könnte das nicht auch eine Übersäuerung der Muskulatur sein?
    Ich hörte,dass bei starker Beanspruchung irgendein Stoff in den Muskel ausgeschüttet wird,ob das nun gut ist oder nicht,weiss ich nicht,jedenfalls gibt das dieses "feste" Gefühl...Ich hatte dies zu Anfangszeiten vom Drummen sehr häufig.
    Hingesetzt,direkt losgetreten und nach 5min war das Bein kaum noch bewegbar.
    Aufwärmen sollte in diesem Falle Abhilfe schaffen.

    SUCHE:

    - Sonor Designer Toms in Birdseye Maple/Birdseye Amber

    - Zildjian K Sweet 19" Crash


    "Wenn man das Knie sieht, ist die Bassdrum zu klein!", Ballroom Schmitz (RIP)

  • Für ein Taubheitsgefühl brauchst Du keine Blutzufuhr unterbrechen... der passende Nerv reicht schon! Kenne das von Radfahren (und habs deswegen aufgegeben), aber da drückte nun definitiv der schmale vordere Teil des Sattels auf den Schritt. Hab da auch alles Mögliche probiert, hab aber letztlich nix gefunden, was das geändert hat.


    Hast Du denn auch Probleme, wenn Du bei einem normalen Stuhl auf der Kante sitzt? Kannst ja mal einen Bürodrehstuhl probieren =)

    "Eine Synkope ist eine kurz anhaltende Bewusstseinsstörung, die durch einen vorübergehenden Sauerstoffmangel im Gehirn verursacht wird. Es besteht keine direkte Lebensgefahr." :D

  • Hi,


    Muskelprobleme können auch durch magnesiummangel auftreten. auch ist es wichtig seine körperhaltung zu kontrollieren und auch das üben überdenken.


    es ist eigentlich klar das der körper sich irgendwann an bestimmten stellen
    meldet, wenn man ihm was zumutet was er nicht gewohnt ist.
    man muss wirklich erstmal eine optimale sitzposition finden, bei der man sich sicher fühlt, man muss die pedale gut erreichen und immernoch relaxt bleiben.


    ich hatte am anfang am set auch immer die angst keinen halt zu haben auf dem sitz wenn ich beide beine benutze. dadurch wurde ich verkrampft und hatte dann auch probleme beim spielen. es ist aber nicht nur die sitzposition, auch die pedale undderen einstellung sind wichtig. man muss da sehr lange tüfteln, bis
    man die optimalen einstellungen gefunden hat.
    viele "toe" spieler machen auch den fehler, den fuss immer in dieser stellung zu lassen, deshalb ist natürlich alles immer unter spannung, man muss diese spannung lösen indem man den fuss auf das pedal zurücksetzt. warmmachen ist natürlich auch wichtig, nicht nur durch spielen sondern schon bevor man anfängt, es gibt da sehr sinnvolle übungen die man machen sollte bevor man überhaupt einen schlag auf die trommel setzt.


    viele schwören auch auf die muckibude um eben die besagten teile zu trainieren, ich persönlich halte nichts davon, weil sich beides in meinen augen beisst. mann übt schlagzeug um auch die gelenke für sein spiel geschmeidig zu bekommen und durch das gewichtstämmen werden die handgelenke wieder fester damit die handgelenke auch nicht wegkippen. also das ist rein meine überlegung zu diesem thema, wie gesagt andere schwören drauf.


    bye
    cyg

  • Zitat

    Original von cygnus
    viele schwören auch auf die muckibude um eben die besagten teile zu trainieren, ich persönlich halte nichts davon, weil sich beides in meinen augen beisst. mann übt schlagzeug um auch die gelenke für sein spiel geschmeidig zu bekommen und durch das gewichtstämmen werden die handgelenke wieder fester damit die handgelenke auch nicht wegkippen. also das ist rein meine überlegung zu diesem thema, wie gesagt andere schwören drauf.


    Also dette ist nicht so ganz richtig ;) Die Beweglichkeit der Gelenke ändert sich durch Muckis nicht. Das Wegkippen der Handgelenke beim Stemmen wird ggf ebenfalls durch Muskeln verhindert, nicht durch "Versteifung" der Handgelenke selbst. Das wäre ja ne Krankheit, und ne Katastrophe obendrein! Geschmeidig - dh beweglich - bekommt man Gelenke durch maßvolles Dehnen der Sehnen und Muskeln plus Aufwärmen.


    Muskelaufbau ist wohl ziemlich gut, um generell seine Haltung zu verbessern; aber das zielt eher auf Rücken- und Bauchmuskeln, weil die den Oberkörper stabilisieren (Stichwort Rückenschmerzen). Wenn man nicht gerade Taiko spielt, braucht man zum Schlagzeugen weniger Kraft, als vielmehr Ausdauer und Schnellkraft.


    Und etwas, von dem ich nicht weiß, wie man es nennt: die Fähigkeit, kurzzeitig maximale Schnellkraft aufzubringen, aber genau so schnell wieder völlig zu entspannen. Andernfalls baut sich bei vielen schnellen Bewegungen immer mehr Spannung auf, gegen die man arbeiten muss. Die Muskeln arbeiten gegeneinander; das ist anstrengend und man verliert Kontrolle. Wenn mans übertreibt, gibts Krämpfe. Wahrscheinlich ist mit der o.g. Fähigkeit die oft zitierte "Lockerheit" gemeint...

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