Carbonlite Drumracks (aus Carbon, mit Gibralter-Clamps)

  • Im Internet findet man die Sachen hier.


    Ich finde den Kram sehr nützlich, wieg weniger und gammelt nicht.


    Weiß jemand ob man die Stangen irgendwo in Deutschland, zumindest in der EU bestellen kann ? Und, falls ja, WO bekommt man den Kram.


    Weiß jemand vielleicht ob die mit dem Fahrrad-Fuzzi (heißt auch CarbonLite und liefert Karbon-Teile für Fahrräder) zusammenängen ?

    Wehret den Anfängen: keine Macht dem Jazz!

  • Scheint nur beim Hersteller direkt kaufbar zu sein.


    Unter Contact/Order steht:
    Carbonlite sells direct to the public.

    PG - Wenn nur die besten Vögel singen würden, wär es verdammt still im Wald.

  • schade.
    da bleibt nur beckenständer aus carbon in der richtigen länge anfertigen zu lassen. :D


    obwohl, wenn ich dafür das geld hätte, könnte ich mir auch einen roadie leisten der mir das zeug trägt.

  • Zitat

    Original von arrowfreak
    Bei carbon hat man immer das Problem mit der Druckverteilung. Sprich: einmal eine Schraube zu fest angezogen, schon machts Krax. Und mit einem Drehmomentschlüssel bau ich mein Set nicht auf. Ich wäre da sehr vorsichtig was Carbongestänge angeht...


    ganz so schlimm ist es nicht ... sattelstütze, gabel und hinterbau meines rennrads sind aus carbon und halten trotz "auf und zu"-schrauben schon seit sieben jahren. und ich wiege mehr als ein paar toms und becken. ;)

  • ist zwar ne nette Idee, aber bevor ich soviel Kohle mehr ausgeb schlepp ich lieber und kauf mir ne neue Schnarre (davon kann man eh nie genug haben *g*).


    Zwar ist Carbon relativ stabil, aber mit Delle drin oder so iss da nichts. Mein Rack hat jetzt nach etlichen Einsätzen schon einige kleinere Dellen.


    Ich finde Hardware muss vor allem eins sein: Stabil und unkaputtbar. Schleppen kommt für mich an zweiter Stelle.

  • Zitat

    Original von macmarkus
    ganz so schlimm ist es nicht ... sattelstütze, gabel und hinterbau meines rennrads sind aus carbon und halten trotz "auf und zu"-schrauben schon seit sieben jahren. und ich wiege mehr als ein paar toms und becken. ;)


    Ich hab auch ein paar Carbon-Parts an meinem MTB, die halten auch. Aber rumgeschraubt wird da nur mit Drehmomentschlüssel. Bei einer Sattelstütze kommt das Gewicht ja auch von oben, bei einem Rack sieht das ganz anders aus. Dann verrutscht so ein 13er Tom mal, der Drummer dreht die Schraube fester, kloppt wieder drauf, Tomhalter dreht sich wieder => Sollbruchstelle an der Rackstange. nenene...

  • Schätze keiner, der ein Carbo-MTB fährt geht damit so um, wie Roadies, oder werte Kollegen mit der Drumhardware X(


    Wenn ich mir vorstelle, wie mein Rack manchmal in den Bus gepfeffert wird, dann würde mir bei Carbo Angst und Bange. Zumal bei den Preisen!
    Nix für mich.


    cheers Rudi

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    If everything is under control, you´re going too slow
    (Ayrton Senna)
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    Mein Sägewerk

  • Tja, der Preis ist nicht ohne, knapp 100$ pro Meter.


    Das Zeug wird sicherlich auch nicht gleich bei der geringsten Beanspruchung auseinanderbersten. Man setzt doch Karbon besonders dann ein, wenn die gleiche Stabilität eines Teiles bei geringerem Gewicht gewünscht wird, oder ?!


    Das einzige Problem mit den Rowdies ist dann doch wohl nur, daß das Teil bei Überanspruchung halt gleich bricht, Stahl sich hingegen "nur" verformt.


    Und bei den Clamps (Rundrohr) wird der Druck ja gleichmäßig verteilt, und so viel Drehmoment wird man mit der Hand wohl auch nicht erzeugen ?!


    Bliebe nur noch die Frage der Ästhetik. Ich persönlich finde es OK, ich mag Chrom nicht besonders.

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  • Zitat

    Original von flosch
    Man setzt doch Karbon besonders dann ein, wenn die gleiche Stabilität eines Teiles bei geringerem Gewicht gewünscht wird, oder ?!



    Und bei den Clamps (Rundrohr) wird der Druck ja gleichmäßig verteilt, und so viel Drehmoment wird man mit der Hand wohl auch nicht erzeugen ?!


    Das mit dem Drehmoment kann man gut mit der Hand machen...


    Carbon ist vorallem dann sinnvoll, wenn man GROßFLÄCHIGE Teile leichter haben will (bei gleichbleibender Stabilität). Der Gewichtsvorteil bei Carbon-Teilen an Bikes ist marginal. Aber bei einem kompletten Rahmen lässt sich da schon was einsparen. Bei Flugzeugen kann man zB eine Menge Gewicht sparen. An einem Rack ist der Gewichtsvorteil ja wohl fürn Arsch.

  • Zitat

    Original von arrowfreak
    ... An einem Rack ist der Gewichtsvorteil ja wohl fürn Arsch.


    Eben, außer man will die Rowdies schonen, aber will das schon ?


    Farbe(Material) ist OK, Gewicht interessiert mich nicht, Stabilität wird wohl auch OK sein, dennoch sind mir 100$ (derzeit ca. 80€) für ein Meter Rohr entschieden zu viel.


    Da würde ich mir eher hochlegierten, rostfreien Stahl mit 1,5"/38,1mm Durchmesser holen, da komm ich vermutlich auf 20€/m, sieht auch gut aus, und gammelt auch nicht.


    Ich wollts ja unbedingt wissen... :)

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  • Die Zugfestigkeit bei Carbonmattenmaterial ist ca. 6 mal größer als bei Stahl. Die Druckfestigkeit bei Rohren ist kritisch. Deshalb sollte man unbedingt mit einem Drehmomentschlüssel bei der Montage arbeiten. Das mag für Räder gehen, da man i. d. R. die Dinger nicht täglich auseinander- und wieder zusammenbaut. Bei Racks und dergleichen sieht das anders aus. Der Vorteil kommt ja erst dan zum Tragen, wenn öfter auf- und abgebaut wird und dann wäre es schon sehr unpraktisch, wenn das nur mit höheremn Zeitaufwand geht. Man muß die Kirche aber auch mal im Dorf lassen. Ein gebrochener Lenkervorbau am Rennrad bei 60 km/h ist was anderes, als wenn mir während des Gigs mal ein Tom runterfällt - dann hau ich halt ein anderes. Es sei denn, ich spiele bei Prince und der wär' dann sauer. Das wäre dann schon sehr ärgerlich...


    Keep On Groovin'
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