Bitte um Set-Empfehlung!

  • ??? Sorry, aber da stehen jetzt wirklich gaaanz viele Sachen, die irgendwie... ich weiß ja auch nicht.
    Willst Du vielleicht noch mal das ein oder andere nachlesen? Und das ein oder andere Gelesene
    vielleicht wieder vergessen oder zumindest hier nicht als Zeugnis von Herausragendem benennen?


    thx
    fwdrums



    Den Versuch, ihm nach eigenem Ermessen und nach eigenen Erfahrungen (sich auf mehr zu berufen wird wohl niemandem möglich sein) behilflich zu sein, empfinde ich als nicht die schlechteste Variante, in einem Forum zu kommunizieren. Das Erlesen von Varianten, die bei anderen funktionieren, kann als Wegweiser verstanden werden, sich auf der Suche nach dem für sich selbst am Besten funktionierenden Weg zu orientieren. Rausfinden muss es im Endeffekt jeder selbst, allgemeingültige Lösungen gibts ohnehin nicht.


    Schade, dass du sämtliche gegebenen Antworten als "nicht gerade ein Zeugnis von Herausragendem" qualifizierst. Das hilft Jazzzeugler nicht weiter. Es gibt bessere und schlechtere Antworten in puncto Sinnhaftigkeit. Aber jeder ernst gemeinte Tipp ist zu begrüßen und untermalt den Zweck eines Forums als Basis für Erfahrungsaustausch. Also raff dich auf und lass ihn an deinem Erfahrungsschatz teilhaben, anstatt die abgegebenen Posts abzuwerten =) Ich wäre auch neugierig, was für dich funktioniert. Das schafft neue Sichtweisen. Auslernen tun wir alle nie...

    ...I may be drunk, Miss, but in the morning I will be sober and you will still be ugly.
    (Winston Churchill)

  • Oh sry., meine Bemerkung bezog sich nur auf den Beitrag von eisdrachen.


    Und jetzt noch mein Senf:
    Ich würde mir ein gebrauchtes Set mit zwo Toms kaufen (22/12 oder 13/16). Alles ab Mittelklasse der etablierten Anbieter ist gut genug, also in etwa Pearl Masters XXX, Yamaha Oak, Maple oder Birch, Sonor ab S-Classix, Tama Starclassic Birch, eine gebrauchte Supra, einen Satz gescheite Felle und fertig ist der Lack. Damit geht soundmäßig schon mal sehr viel. Es gibt auch noch viele schöne alte Sachen die ganz hervorragend tönen, aber das führt hier zu weit. Bei Becken ist's spezieller, aber auch hier gäb's was Gebrauchtes. Nach meinem Gusto wär's soundmäßig eher türkisch, also z. B. Agop, Diril oder Bosphorus. Und vom Restgeld kann man sich noch einen gepflegten Vollrausch gönnen - oder zwo.


    Besser?
    fwdrums

    nontoxic: kurze lange CD-Pause

  • definitiv besser, vor allem der gepflegte Vollrausch :) soll ohnehin so manches Soundproblem wie in Luft aufgelöst haben...

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    (Winston Churchill)


  • Alles geklärt... Bitte löschen!

  • Hallo,


    @ eisdrachen: Man sollte sich nicht so auf die Berwertungen diverser "Fachzeitschriften" verlassen...
    Ist halt viel Werbung etc. mit im Spiel...
    Ansonsten ist das pdp x7 in der Preisklasse bestimmt ein ordentliches Set... mehr aber auch nicht.


    Beste Grüße

  • Wenn man mal vernünftig lesen würde, steht da auch nicht das ich mich darauf verlasse, sondern einfach die Wertung mit einbeziehe. Ich verlass mich auf meine Erfahrung, auf mein Gehör und auf meinen Sinn für Verstand und Preis/Leistungsverhältnis. Er schlug es vor, ich ging darauf ein. Wo ist das Problem?

  • Mit dem PDP X7 oder dem M5 wirst du garantiert nichts falsch machen. Laut Test der Drums & Percussion sollen die Sets für diese Preisklassen herrausragend gut sein. Außerdem sind die Sets aus 7-lagigen Ahorn, haben ein sehr stabiles Hardwarepaket dabei und lassen sich nach eigenem Test sehr gut spielen.


    Also in dem ebay-Angebot steht was von Poplar als Kesselmaterial... :whistling:
    Sich auf Zeitschriften zu berufen ist heutzutag leider meist sinnlos, da sich diese hauptsächlich über Anzeigen finanzieren.
    Heißt: Wer viele Anzeigen schaltet wird nicht schlecht bewertet. Aber auch andersrum sind schon Dinge vorgekommen: Firma schaltet keine Anzeige mehr: Nächster Test: Totalausfall des Produkts.
    War das früher schön als es in der d&p noch Vergleichstests gab. Damals war sie aber auch die einzige deutschsprachige Schlagzeug-Zeitschrift.


    Wenn man mal vernünftig lesen würde, steht da auch nicht das ich mich darauf verlasse, sondern einfach die Wertung mit einbeziehe.


    Also deine Empfehlung klingt für mich wie Werbung. :(

    Le roi - c'est moi! :saint:

    Der Gesunde Meschenverstand liegt bei den Dinosauriern.

  • eisdrachen: der fwdrums ist wirklich ein erfahrener Schlagzeugfreund und hat meistens irgendwie recht. ;) Aus deiner Aussage geht hervor, dass du keine eigene Erfahrung mit den pdp-Sets hast, sondern einen "Testbericht" gelesen hast. Ich habe den auch mal gelesen und fand ihn für Fachzeitschriftenverhältnisse sehr mässig. Man sollte darauf nicht allzuviel geben. pdp ist Gewa und Gewa ist ein großer Anzeigenkunde. Großer Anzeigenkunde möchte nicht vergrault werden, also wird nett getestet.


    @Fredstarter: wenn die Anschaffung des Kits in erster Linie praktischen Erwägungen geschuldet ist, ist es fast egal, welche Kessel du kaufst. Ich würde immer wenige Trommeln kaufen (wie vorgeschlagen z.B. BD und zwei Toms unterschiedlicher Größe) und auf gute Hardware achten, die ein paar Sachen kann, die einem einen schnellen Auf-und Abbau erleichtern und nicht mit der Rohzange fixiert werden muss. Kugelgelenke bei der Tomeinstellung, vielleicht eine stufenlose Einstellung des Beckenschrägstellers, ein Snareständer, der stabil ist und nicht zuviel Stellfläche einnimmt und niedrig bzw. hoch genug eingestellt werden kann. Und ich würde Standtoms statt gehängte tiefe Toms nehmen. Es ist live eine Pest, wenn man sich sets teilen muss und das Standtom hängt an einem Haufen Hardware, die man dann komplett umbauen muss!


    Meine langjährige (20 Jahre) Erfahrung in unterschiedlichsten Musikstilen, Bands und Livebedingungen: ich habe mich noch nie über schlechte Kessel geärgert. Aber über absackende Snareständer, unzuverlässig arretierende Schrauben und Gelenke, sich lösende Hihatclutches, wandernde BDs und durchgenudelte Felle.


    Yamaha baut gute Hardware, die auch recht leicht ist. Meine Sonor 600er ist weniger leicht aber ich nehme sie immer zu Gigs mit, weil sie immer funktioniert. Auch Tama Stative finde ich wirklich gut.


    Natürlich musst du dann selbst ein bisschen überlegen. Wenn man das aber macht, bekommt man eine schöne praktikable LÖsung, die auch dann schnell funktioniert, wenn man sich ein Set mit anderen teilen muss und schneller Umbau gefragt ist.


    lg
    max

  • @ Dynamics: ging nicht gegen dich, gegen keinen hier. war lediglich eine Klarstellung


    BuddyRoach: Laut PDP/DW besteht es aus Maple, laut vielen Versandhäusern ist es aus Maple, laut einem Musikladen in meiner Nähe ist es aus Maple. Ich mache hier keine Werbung, ich erörtere für und mit jemandem eine Möglichkeit um Hilfestellung geben zu können ;) Und da der T.-E. dieses Set auch mit als Möglichkeit sah, ging ich darauf ein um die positiven Dinge an dem Set aufzulisten. Hier eine genaue Produktbeschreibung von PDP auf Englisch zum nachlesen: http://www.pacificdrums.com/drums/x7/


    Back To Topic:


    Und um noch ein Set mit einzubeziehen ist beim großen T das http://www.thomann.de/de/mapex…fusion_1_shell_set_tj.htm Mapex Saturn als Shellset für 1198€
    + Hardwarepaket http://www.thomann.de/de/dw_pdp_800_hardware_packet.htm für 229€
    + http://www.thomann.de/de/mapex_mxt575a_drummersitz.htm für 79€
    macht zusammen: 1506€ und du hast auf alles Garantie im Gegensatz zum Gebrauchtkauf (das ist keine Werbung, nur eine Empfehlung)


    Da bleibt dir noch genug für Cymbals usw.

  • eisdrachen: nichts gegen deine Empfehlungen, aber dieses HW-Paket ist nicht wirklich gut. Die Hihat hat eine zu große Standfläche, ein galgenloser Beckenständer ist meistens nicht praktikabel. Und dieser Mapexhocker hat noch nichtmal eine Drehspindel. Ich habe noch nie einen Drumhocker erlebt, der ohne Drehspindel sicher hält. Man muss das Ding also doppelt festknallen, ein Horror, wenn sich mehrere Drummer z.B. live so ein Ding teilen müssen!


    lg
    max

  • Ich habe noch nie einen Drumhocker erlebt, der ohne Drehspindel sicher hält.

    Huhu Max,


    ich sitz ständig auf einem. :)
    Trotzdem hast Du Recht: Lieber jazzzeugler, bitte, bitte kauf Dir gleich einen richtig guten Sitz! Mein alter Tama 1st Chair hat mir gute Dienste erwiesen, mein heutiger K&M Gomezz * (mit ohne Drehspindel :) ist einfach 'ne Wucht. Natürlich gibt's diese Stabilität, Haltbarkeit und den Komfort nicht für kleines Geld - logisch.


    Viele Grüße an Max, viel Erfolg dem Zeugler
    Hajo K


    * Der Gomezz ist standardmäßig ein Sattelhocker, ich hab die Rundversion.

    Meine Allmächtige Birke :) | Mein Playalong Demo | DF-Suche mit Google - so geht's
    "Im Übrigen bin ich der Meinung", dass das DF eine aktuelle Board-Software braucht. Jetzt.

    Einmal editiert, zuletzt von Hajo K () aus folgendem Grund: Edith hatte noch Editierungslust und wollte unbedingt noch einen Link zu meinem Hocker einbauen. Nuja, sollse halt ...

  • Ich habe noch nie einen Drumhocker erlebt, der ohne Drehspindel sicher hält.

    Es fällt mir unheimlich schwer, Max zu widersprechen, aber mein Pearl D-70W hält bombenfest. Immer. Auch, wenn den einer höher stellt, ohne die Memory-Klemme anzupassen. Außerdem ist der günstig und nimmt wenig Platz weg. Klare Empfehlung...


    .

  • Ich werde es mal ausprobieren. Und wenn er mir gefällt, was dann? Schenkst Du mir 230 Euro? :D


    Edith will lieber den hier. Der sieht nicht nur besser aus, sonder ist auch gleich viel billiger. Ein richtiger Schnapper, sozusagen... :D


    .

    Einmal editiert, zuletzt von crudpats ()

  • Da ist ja nun einiges zusammen gekommen. Ob das dem Threadstarter hilft?


    Die Empfehlung mit den E-Drums finde ich voll o.k. (würde ich für Tanzmucke auch bevorzugen) aber ein TD-4? Das finde ich irgendwie nicht passend. Kann aber natürlich seinen Zweck erfüllen. Ein TD-12 wäre super, aber ausserhalb des Budgets. Dann schon lieber ein TD-9. Nix gegen das TD-4, aber hier wird mit der Mucke Kohle verdient und einigermaßen passendes Material sollte man da am Start haben. Das TD-4 sehe ich eher als Übungsset. Was nicht abwertend gemeint ist. Aber die Möglichkeiten sind dann doch schon etwas eingeschränkt. Aber wie gesagt, kann alles funktionieren und glücklich machen.


    Was man nicht vergessen darf, der ganze Zubehör-Kram knabbert auch am Budget. Monitor, Cases, Mikros, Kabel. Da kommt auch mal schnell was zusammen, falls noch nicht vorhanden.

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