Wurde aber auch Zeit, dass das mal einer auf den Punkt bringt.

  • Dödelkram. Das I-Phone taugt nicht? Hat es mit Remofellen gemeinsam. Die verstimmen sich andauernd und klingen auch nicht automatisch besser als Konkurrenzprodukte. Wer hip sein will betreibt Applebashing.
    Sitzt hier noch jemand vor einen echten Dos-Rechner ohne GUI? Wer hat's erfunden? Idee und Konzept sind halt manchmal bedeutender als es aussieht und auch als die daraus resultierenden Produkte. Nichts gegen gute Cover aber Ehre wem Ehre gebührt. MP3-Player mit Lochkarten als Datenträger. Das hätte Stil und würde das kopieren von Musik und Videos wieder zum ehrlichen Handwerk zurückführen.


    gruß rubber


    3 Mal editiert, zuletzt von rubberbeat ()

  • Meine Güte, die Statussymbole halt.
    Wer es nötig hat, sich über den Apfel zu definieren, der zahlt halt ein Vielfaches mehr als bei der Konkurrenz.
    Wirtschaftliches Handeln/Einkaufen ist halt nicht mehr interessant. Der Statuswahn verdrängt das recht erfolgreich. Sei es Autos, Handys, Klamotten... das ist ja kein neues Problem, nur artet es immer mehr aus. Wenn man bedenkt, dass ein iPhone unter 100 Euro in der Herstellung kostet und dann für das X-fache verscherbelt wird.
    Ist aber die Entscheidung des Einzelnen, von daher ist es müßig, sich darüber aufzuregen.



    Schade ist nur, dass der Sinn für Asthetik verloren geht.
    Wer diesen schwarz/weiß/grauen Einheitsbrei als ansprechend empfindet... Sei es auf der Straße oder im Apple-store. Wieso jemand das exakt gleiche Etwas in der exakt gleichen Farbe wie der Nächste besitzen will, verschließt sich mir. Aber das ist ja auch wieder Geschmackssache...

    i was told by an irishman who also explained (from "personal experience") that if you ever blow up a bridge using a car filled with fertilizer, make sure you're on the side of the river where your house is.

  • Moin


    Für mich reiht sich das iPad ein unter "Produkte, die die Menschheit nicht braucht". Aber so lange irgendwelche Menschen irgendwelchen anderen Menschen erzählen, was sie kaufen müssen und diese es dann tun...so what. Geniales Marketing hat leider sehr oft etwas mit Verarsche zu tun.


    Grüße -

  • Ich habe mir vor ein paar Jahren einen Mac gekauft, weil ich einen Computer wollte, der einfach funktioniert (allem anderen iKram habe ich widerstanden, ich besitze nichtmal einen mp3 Player). Und ich hoffe, das tut er noch ein paar Jahre, denn ich wüsste gerade nicht, ob ich Lust hätte, nochmal soviel Geld für dieses Krakenunternehmen auszugeben.


    Und zwar schon allein deswegen, weil man nicht zu den Deppen zählen möchte, die sich als "Jünger" bezeichnen und nicht merken, dass das schon längst ein Anachronismus geworden ist.


    Mein Macbook stürzt alle zwei Monate zuverlässig ab, wenn ich da gerade was geschrieben oder sonstwie erstellt habe, ist es weg. Das fing an, nachdem ich im Apple Store RAM nachgerüstet hatte. Die Zugriffszeiten sind manchmal arg lang (ich las in Appleforen von Leuten, deren Rechner mit den Jahren immer schneller wurde...kurios). Aber das schönste Erlebnis der Macwelt wurde mir neulich beschert, als ich nach hause kam und jemand für 1000 Euro im iTunes Store auf meine Kosten eingekauft hatte. Das Tolle: ich habe den iTunes Store erst geschätzte 4 mal genutzt! jedenfalls scheinen auch die Apple IDs nicht hinreichend geschützt zu sein. Da jeder Dullie heute einen Mac hat, ist es nicht verwunderlich, dass die Firma (obwohl milliardenschwer), wie alle anderen, am Service spart. Auf meine Mail, dass jemand gerade meine Apple ID gehackt hatte, kam eine vorgefertigte Antwort mit den gängigen Problemen zurück. Erst eine nochmalige Mail führte zu einer persönlich verfertigten Antwort. Eine telefonische Hotline zum Thema iTunes existiert leider nicht.


    Was in dem Artikel steht, scheint sehr richtig: Apple ist ein Massenunternehmen geworden, dessen Manager in erster Linie Profit wollen. Die zusammengekürzten Programme wie iMovie pro...äh, Final Cut belegen dies deutlich. Kein persönlicher Verkauf, Beratung nur noch eingeschränkt, nix mehr in der Hand, alles zentralisiert, alles unter der Kontrolle eines Unternehmens. Wenn ich an dieses iCloud denke, wird mir ganz schlecht. Aber es wird Leute geben, die das begeistert mitmachen und sich als Avantgardefühlen werden. Bis irgendwann mal wieder irgendein russisches U-Boot so eine Leitung zerschreddert und die Weltwirtschaft zusammenbricht, weil die Leute nicht mehr an ihre eigenen Daten kommen.


    Dass Apple bei einer der großen Leuteschinderfirmen bauen lässt (Foxconn) und gleichzeitig auf sozial und grün tut, ist eine weitere sehr unschöne Facette.


    lg
    max

  • Zitat

    Dödelkram. Das I-Phone taugt nicht? Hat es mit Remofellen gemeinsam. Die verstimmen sich andauernd und klingen auch nicht automatisch besser als Konkurrenzprodukte. Wer hip sein will betreibt Applebashing.
    Sitzt hier noch jemand vor einen echten Dos-Rechner ohne GUI? Wer hat's erfunden? Idee und Konzept sind halt manchmal bedeutender als es aussieht und auch als die daraus resultierenden Produkte. Nichts gegen gute Cover aber Ehre wem Ehre gebührt. MP3-Player mit Lochkarten als Datenträger. Das hätte Stil und würde das kopieren von Musik und Videos wieder zum ehrlichen Handwerk zurückführen.


    Gui… wer hat´s erfunden? Xerox bzw. Stanford Research. Das ist wirklich ein alter Hut.


    Eben da Idee und Konzept mitunter bedeutender sind und historisch wesentlich früher datiert als manche bereit sind zur Kenntnis zu nehmen :)


    "Laßt mit Eurem Apple-Kram doch mal die Kirche im Dorf", möchte man fast ausrufen….hahaha. Manches des übersteigerten Fankults provoziert doch erst das „bashing“.


    Und darüber kann man doch auch mal herzlich Lachen. Über die Versuche des „Bashing“, wie über die Versuche die historischen Realitäten immer wieder entgegen des Wissens rosa-rot ins „Apple-Glaubens-Dogma“ zu pressen.


    Benutzt die Technologien oder Geräte wie ihr wollt. Aber erhebt den Plastik-Klump doch nicht gleich zur Religion bzw. Kultstätte für wissende & auserwählte. Dann wird es wirklich albern :D

  • Wieso polarisiert nix so wie die ewig andauernde debatte Mac vs PC...
    und dein hass auf die iProgramme, das kriegt microsoft erst gar nicht hin, nicht das ich iHastenichgesehen ausgiebig nutze, aber "andere kriegen das erst gar nicht hin.
    Ich habe meinen letzten PC ein PII 400 verkauft weil musik machen damit erst gar nicht ging, kann sein das apple mutiert ist, der vorsprung schrumpft sicherlich auch; und das ist auch gut so.
    Das dein macbook regelmässig absürzt kann ich nicht bestätigen, du schrobst das es nach dem einbau von ram passiert - dann raus damit und anderen rein, abschliessend...
    welche firma will keinen profit ?
    Nenn mir eine, selbst das rote kreuz macht nix für umme, nichtmal die so humane kirche.


    NIcht falsch verstehen, auch bei  ist nicht alles gold was glänzt und m.m. nach müssten sie den profi sektor mal wieder pushen, statt nur app für app für app - ich kann's auch nicht mehr hören..so what!


    Rock&Roll <--- joerch

    alles granatenquatsch

  • Ich habe den RAM schon getauscht. Und von Hass kann keine Rede sein, so wichtig ist mir das alles nicht. Und ich finde, dass es sich mit dem Macbook wirklich gut arbeiten lässt. Und es ist toll, dass es etwas gibt, was Leuten, die keinen Spaß an digitaler Problembehebung haben, die Arbeit erleichtert. Aber dieses Etwas kostet 1800 Euro, hat nur ein Jahr Garantie und im Problemfall fühle ich mich mässig gut aufgehoben.


    Apple hat es verstanden, etwas zu bauen, was die Leute haben wollen. Soziologisch hoch interessant, technologisch wohl eher weniger. Und sie lassen sich das extrem gut bezahlen. Und dass sie jetzt vielleicht mal einen Dämpfer bekommen, war abzusehen, außerdem schreckt mich die momentane Entwicklung, dass zwei Giganten (Google und Apple) sich das Netz und einen Großteil der Kommunikation und sozialen Teilhabe untereinander aufteilen.


    Und dass Apples spätestens seit der konsequenten Ausrichtung auf den Massenmarkt nicht mehr die kleine, unterstützenswerte Firma sind, die den Medienprofis die Arbeit erleichtert, ist wohl auch klar.


    Das hat alles mit Polarisieren nur wenig zu tun, zumindest von meiner Seite. Ich muss allerdings zugeben, dass mir diese Mac-Jünger schwer auf den Geist gehen. Früher war das eine verschworene Gemeinschaft, heutzutage sind das Konsumkinder auf der Suche nach dem nächsten Statussymbol. Wie man vor einem Elektronikladen übernachten kann, um ein Gerät zu erwerben, was zwei Monate später jeder zweite hat, ist mir auch schleierhaft.


    Aber bitte...


    lg
    max

  • MIch fragte letztens einer:
    was is'n eigentlich ne app ?


    Is das nicht der hammer ? Da fiel mir der alte bildschirm ein - ich hatte meinen ersten mac noch unter mac os 8.4 (Motorola 68k) glaube ich.
    Soweit ich mich erinnere gab es da noch gar keine lokalisierte fassung, da hiess es schon application, trash, desktop,folder usw usw,
    das war jetzt nicht besonders wichtig, aber fiel mir grade ein.
    Joerch

    alles granatenquatsch

  • Gui… wer hat´s erfunden? Xerox bzw. Stanford Research. Das ist wirklich ein alter Hut.


    Eben. Und die Maus wie wir sie kennen von Hoovey-Kelley. Allerdings für Apple. Etienne Lenoir baute den ersten brauchbaren Verbrennungsmotor. Otto und Daimler griffen das Konzept auf und sind noch heute jedem Kind bekannt. Die Entwicklung von Maus und GUI zur industriellen Serienreife war entscheidend für die Entwicklung des modernen PCs, genauso wie es dieFinger Gestures für das Tablet sein werden. Auch wenn diese wohl von FingerWorks entwickelt wurden, werden sie zu recht mit Apple in Verbindung gebracht.
    Sensorbildschirme werden bald überall auftauchen und die Art wie sie bedient werden ist nicht in Taiwan, sondern in Cupertino entwickelt worden. Das ist eine Kulturleistung, wie es eben auch die Verbreitung eines intuitiven Bedienkonzeptes für Computer eine war. Paulus war auch wichtiger als Jesus.


    Wem die Selbstdarstellung von Apple aufstößt, wird spätestens nach dem zweiten Werbeblock im Vorabendprogramm zum Selbstversorger. Die ganze schöne Warenwelt scheint aus dem acidverseuchten Hirn eines übriggebliebenen Dadaisten zu stammen. Egal ob Clearasil, Apple oder BMW. Und ProMark gibt Farbe ins Spiel, laß deiner Kreativität freien Lauf.
    Ich besitze übrigens weder Fernseher noch ein irgendein Appleprodukt. ;)


    gruß rubber


    Einmal editiert, zuletzt von rubberbeat ()

  • Sitzt hier noch jemand vor einen echten Dos-Rechner ohne GUI?


    Ich arbeite in verschiedenen Bereichen mit Systemen ohne GUI oder am GUI vorbei auf der Kommandozeile. Ob das Netzwerkkomponenten, Datenbankmanagementsyteme oder auch nur die Konsolen von Linux oder Windows sind. Manches geht einfach besser ohne Klick und Klack, anderes geht gar ausschliesslich per Text.


    Klar, ich mag auch bunte bewegte Bilder auf meinem Rechner und die verhälnismäßig intuitive Bedienung mit der Maus. Aber ich will auch immer dahinter schauen können.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!