An die TD-20 Besitzer: Wie steht Ihr zum TD-30?

  • Verstehe ich Dich richtig, dass die verbesserte Spielbarkeit der Hi-Hat beim TD-30 mit der "alten" VH-12 ganz exakt genauso gegeben ist wie mit der neuen (schweineteuren) VH-14? Man muss also nicht zwangsläufig auch noch in die VH-14 investieren um in den vollen Genuß der von Dir beschriebenen Verbesserungen zu kommen?


    Ich habe das TD30-Soundmodul mit den VH-12 gespielt und im Vergleich zu meinem TD20 eine erhebliche Verbesserung festgestellt. Die Sounds sind weicher und die Artikullation der einzelnen Schläge präziser. Ich für meinen Teil denke, dass ich mir im Sommer nicht noch zusätzlich die teurer VH-14 zulegen würde. Aber wie gesagt, dass ist auch Geschmacksache. Eine Hi-Hat eines E-Drums wird warscheinlich nie die akkustische Hat gleichwertig ersetzen können. Ich frage mich einfach, ob ich wirklich soviel mehr ausgeben muss, wenn ich schon mit meiner VH-12 ein recht gutes Resultat erreiche. Es kommt auch darauf an was für Musik du spielst. Ich bin ein Rocker der alten Schule und wir spielen eher druckvolle Songs. Trotzdem finde ich es sehr spannend wenn auf der Hi-Hat kleine Fills gut zur Geltung kommen und das habe ich mit nun mit dem TD30 auf den VH-12 deutlich besser wahrgenommen als mit dem TD20. Du musst dir dann allenfalls das selber anhören, aber ich denke, dass du dir die VH-14 sparen kannst!

  • Ich war einen Tag lang bei drum-tec und habe das TD30 dort mit den neuen Pads angespielt, aber auch mit den alten Pads des TD 20.


    Ich kann die bisherigen Aussagen bestätigen, die Snare-Sounds, Cymbal-Sounds und vor allem die Hihat-Sounds sind "klarer" als vorher und die Snare-Sounds haben eine größere Bandbreite, d.h. ich kann sie leise anspielen, bei stärkerem Schlag aber richtig knallen lassen - das war etwas, was mir beim TD20 fehlte.
    Die Akzentuierung bei der Hihat ist mit dem TD30 spürbar besser, als mit dem TD20, aber auch ich finde, dass man die VH 13 (m.E. heißt das Teil VH 13 und nicht VH 14) nicht unbedingt braucht - die Verbesserung war schon mit der VH 12 spürbar!


    Subjektiv kam mir die Snare mit dem neuen Pad druckvoller vor, als mit dem alten Pad.


    Ich werde mir wohl das TD30 und eine neue Snare kaufen und bei der VH 12 bleiben. Was mich noch interessieren würde ist, ob ich die Begleitsongfunktion, die sich mit eigenen wav-Dateien füllen lässt, auch als Zuspieler nutzen kann - wir spielen Backingvocals, Bass und zweiten Keyboarder derzeit durch Tracks aus nem Laptop mit ableton live ab, vielleicht kann ich aber ja alles in einer wav Datei zusammenfassen, mit dem internen Metronom synchronisieren und dann über die Direct-Outs separat zum Mischer senden? Wenn einer von euch etwas hierzu rausbekommt, wäre ich begeistert...

  • Hi
    du wirst eine WAV oder mp3 Datei niemals mit dem internen Metronom des Drummoduls synchronisiert bekommen, das funzt nicht.
    Ausspielen der WAV bzw. mp3 Datei über die Ausgänge sollte jedoch möglich sein, näheres kannst du bestimmt dem Handbuch entnehmen (dieses kannst du auch in deutscher Sprache auf der Roland Homepage downloaden)


    Grüße
    Jörg

  • nachdem meine Entäuschung über die offensichtlich doch wenig revolutionären Neuerungen des TD-30 einigermassen abgeklungen ist, fange ich langsam an, mich doch mal näher mit den neuen Features zu befassen. Letztlich möchte ich mir meine Meinung bilden, ob ein Umstieg für mich evtl. doch lohnenswert sein könnte. Antesten steht für mich nächste Woche an.


    Ich bin überzeugter TD-20 Nutzer. Klar gibt's besser klingende Systeme, das TD-20 macht live aber eine sehr gute Figur bei meinen Jobs und ich schätze die einfache, robuste und komfortable "all in one Lösung" weitaus mehr als komplexere Highend-Varianten. Daher sollten sich die Antworten hier möglichst auf die beiden Module und ihre Unterschiede beschränken.


    Hallo Kai,


    schön hier mal wieder was von Dir lesen zu können. ;) Ich kann natürlich Deine Enttäuschung bezüglich den Leistungswerten des neuen TD-30 Moduls uneingeschränkt nachvollziehen. Aber das war doch eigentlich klar wie Kloß Brühe oder? Ich denke mal Du bist nicht nur ein überzeugter sondern auch ein sehr erfahrener ROLAND User und daher sollte dieser Umstand für Dich eigentlich auch keine große Überraschung respektive Enttäuschung darstellen. Es ist nun einmal wie es ist: So lange gerade die verantwortlichen Mitarbeiter der Firma ROLAND Ihre aktuellen Produkte scheinbar ohne jegliche Folgen selbst als "Highend" definieren dürfen - auch wenn das bewiesener Weise definitiv nicht der Fall ist, wie Du es ja oben auch schon so treffend formulieren konntest - wird es von dieser Firma auch in absehbarer Zukunft nur Häppchen weise wirkliche Errungenschaften geben welche es sich nicht wirklich lohnen sollten zu kaufen. Jedenfalls nicht wenn man schon gut mit entsprechenden Equipment in diesen Preisregionen versorgt ist.


    Wenn Dir die Kompaktheit und Zuverlässigkeit Deines TD-20 Moduls immer noch ausreicht dann würde ich keinen Grund sehen wollen die marginalen Verbesserungen eines TD-30 Moduls benötigen zu müssen. Es ist ja grundsätzlich gegen Verbesserungen nichts zu sagen - auch nicht gegen minimale Updates - aber man sollte dabei auch nicht die Preis/Leistungsrelationen aus dem Auge verlieren. Und die sind nun einmal bei ROLAND E-Drum Produkten - gerade im Hochpreissegment - traditionell einfach nur ganz mies. ROLAND lässt sich offenkundig schon die kleinsten Verbesserungen teuer bezahlen.


    Es heißt ja etwa die HiHat Ansprache und Ausdrucksstärke der neuen VH-13 HiHat in Zusammenarbeit mit dem TD-30 Modul sollen erheblich besser sein als noch bei dem Vorgänger. Kostenpunkt VH-13 HiHat: 650.00 € / TD-30 Modul: 2000.00 €. Macht zusammen mal locker 2650.00 €! Für dieses Geld darf man dann wohl in einem eigentlich schnelllebigen technischen Bereich nicht nur stufenweise Verbesserungen Erwarten sondern ein absolut neues Produkt mit sensationellen Eigenschaften. Das scheint mir hier ganz sicher nicht der Fall zu sein!


    Ich würde hier ganz klar raten wollen: Wer bereits für ein TD-20 System tief in die Tasche gegriffen hat sollte das neue TD-30 Produkt möglichst außen vor lassen! Tiefgreifende Verbesserungen - gerade im lebendigen Klangbereich und damit auch einen gewissen "Wohlfühlfaktor" - erreicht man in Moment sowieso nur mit komplexer VSTi Technik. Wenn das hochpreisige TD-30 Konzept nicht aufgehen sollte, dann bekommen Wir vielleicht viel schneller was sich gerade auch der erfahrene E-Drummer so sehnlichst wünscht:


    Kompaktheit, Sicherheit und Stabilität vereint mit zeitgemäßer Technik zu möglichst fairen Preisen. In diesem Sinne: Alles gute für Deine Entscheidungsfindung


    Gruß


    Trommeltotti

  • Es heißt ja etwa die HiHat Ansprache und Ausdrucksstärke der neuen VH-13 HiHat in Zusammenarbeit mit dem TD-30 Modul sollen erheblich besser sein als noch bei dem Vorgänger. Kostenpunkt VH-13 HiHat: 650.00 € / TD-30 Modul: 2000.00 €. Macht zusammen mal locker 2650.00 €! Für dieses Geld darf man dann wohl in einem eigentlich schnelllebigen technischen Bereich nicht nur stufenweise Verbesserungen Erwarten sondern ein absolut neues Produkt mit sensationellen Eigenschaften. Das scheint mir hier ganz sicher nicht der Fall zu sein!


    Diese Aussage ist im Grunde richtig, aber leider unvollständig. Somit wird hier evtl. ein falscher Eindruck vermittelt, was Investition und Nutzen angeht.


    Ergänzend muss man es auch aus der Sicht der TD-20-Besitzer sehen, die sich für das TD-30 interessieren. Sofern eine VH-12 vorhanden ist, kann diese die Verbesserungen des TD-30 im Bereich der Hi-Hat ebenfalls (voll) nutzen. Dafür ist wohl nicht zwingend die (sauteure) VH-13 notwendig. So jedenfalls die Info, die ich bekommen habe und die hier auch schon erwähnt wurde.


    Zudem wird sich ein TD-20-Besitzer in vielen Fällen dafür entscheiden, das TD-20 zu verkaufen, wenn die Neuanschaffung eines TD-30 geplant ist. Somit verbleibt ein Upgrade-Preis. Bei Drum-Tec liegt dieser bei 900, -- bis 1.000, -- Euro, je nachdem ob TD-20X oder TD-20 m. TDW-20. Wenn man es nicht in Zahlung gibt, sondern selbst verkauft vielleicht sogar noch weniger.


    Das hört sich schon mal ganz anders an als die hier genannten 2.650, -- Euro. Es bleibt natürlich trotzdem noch viel Geld, keine Frage.


    Ob man dazu bereit ist diesen Preis für geringe Verbesserungen zu zahlen, muss jeder selbst entscheiden.


    Ich habe mittlerweile das TD-30 testen können. Ich habe dabei nicht so sehr auf die Sounds geachtet, sondern mehr auf die Hi-Hat. Und hier konnte ich tatsächlich eine Verbesserung feststellen (mit der VH-13, mit VH-12 konnte ich es nicht testen). Das war immer eine Sache die mich gestört hat. Aber dafür 900, -- Euro hinblättern ?(

  • Hallo Thorsten,


    danke für Deine Begrüssung :) . Ja, lange nix mehr voneinander gehört. Ich schaue zwar nach wie vor immer wieder ins DF, schreibe aber nur noch wenig. Das liegt -wie Du ja auch desöfteren schon erwähnt hast- vor allem daran, das sich am e-drum Markt wenig bewegt. Roland kann ich das aber schwerlich anlasten, immerhin sind die ja m.E nach wie vor die Einäugigen unter den Blinden.
    Nun spiele ich mittlerweile seit mehreren Jahren ein unverändertes Setup. Das funktioniert auch immer noch bestens in der selben -nach wie vor reichlich gebuchten- Band. Da mittlerweile alles steuerlich abgeschrieben ist, denke ich aber trotzdem gelegentlich über sinnvolle Ersatzinvests nach. Beim TD30 bin ich -wie oben geschrieben- auch zwiegespalten. Immer noch fehlt einiges zum perfekten live-Modul, aber es hat auch durchaus Spass gemacht das Teil zu spielen und ein (notfalls auch etwas kleinerer) Motivationsschub reizt mich durchaus.
    VST-Technik kann mir leider immer noch keinen Wohlfühlfaktor auf der Bühne zaubern - auch hier hat sich an der Grundproblematik im Liveeinsatz noch wenig geändert (Aufwändigerer Komponentenmix, weniger robuste Hardware, unstimmiges Userinterface, lästige Lade- Umschaltzeiten). Das TD 20 ist mir da einfach viel stressfreier.


    Na ja, bisher ist das TD30 ja noch nicht einzeln erhältlich, und ich bin auch aus dem Alter heraus, wo das neueste immer sofort verfügbar sein musste.
    Sicher wäre ein Modultausch auch nur eine Sache nur für mich, denn Bandkollegen und Publikum werden von den Unterschieden wenig bis nichts mitbekommen.
    So nehme ich mir noch etwas Zeit um mich endgültig zu entscheiden.


    Viele Grüsse aus Rheinhessen nach Berlin,
    Kai

    Entscheidend ist nur was dabei raus kommt!

  • VST-Technik kann mir leider immer noch keinen Wohlfühlfaktor auf der Bühne zaubern - auch hier hat sich an der Grundproblematik im Liveeinsatz noch wenig geändert (Aufwändigerer Komponentenmix, weniger robuste Hardware, unstimmiges Userinterface, lästige Lade- Umschaltzeiten). Das TD 20 ist mir da einfach viel stressfreier.

    Ich sehe das genau so. Wenn ich noch einen Mac-Pro oder sonstige Geräte zusätzlich auf die Bühne schleppen muss und dann noch Lade bezw. Umschaltzeiten berücksichtigen muss, so ist mir das ebenfalls viel zu stressig. Ich spiele Drums mit Leidenschaft und bin in erster Linie ein Drummer und nicht ein Tontechniker. Ich will, dass mein Schlagzeug auch in kleineren Clubs vernünftig klingt und eine gute Figur macht. Für grosse Bühnen bevorzuge ich weiterhin mein A-Set. Ich gebe aber zu, dass ich in den letzten paar Monaten als E-Drummer schon eine neue Welt entdecken konnte. Es ist ein ganz anderes Spielgefühl, was aber nicht unbedingt schlechter ist. Es ist einfach anders und daher muss man als Drummer das E-Drum auch spielen lernen! Ich spiele ein Drum-Kit von Drum-Tec (Pro-Serie) mit dem TD20-Soundmodul. Das TD20 klingt schon mal ordentlich und das TD30 hat gewisse Vorteile welche ich hier bereits gepostet habe. Ob ich mir das Upgrade zulege weiss ich heute noch nicht. Warscheinlich werde ich mich Ende Juli nochmals mit dem Thema beschäftigen sobald die Module einzeln erhältlich sind.

  • Das TD20 klingt schon mal ordentlich und das TD30 hat gewisse Vorteile welche ich hier bereits gepostet habe. Ob ich mir das Upgrade zulege weiss ich heute noch nicht.


    Im Grunde genommen entspräche das in etwa meiner Aussage: Ein TD-20 System mag ordentlich klingen. Ein TD-30 System möglicherweise etwas besser als ordentlich. Aber ganz eindeutig: Wer gerade als langjähriger TD-20 Besitzer nach vielen Jahren nunmehr verständlicher Weise einen gewaltigen Schritt nach vorne gehen möchte - um damit wirklich in die professionelle E-Drum "High-end" Liga aufzusteigen - der wird zum jetzigen Zeitpunkt wohl leider keine andere Wahl haben als sich mit nativen VSTi Systemen auseinander zu setzen. Ob man das jetzt nun für gut befindet oder nicht. So sieht es jedenfalls zur Zeit in diesem speziellen Marktsegment aus.


    Und das wäre für mich hierbei auch der zentrale Aspekt: Ein TD-20 System hat auch schon vor etwa 8 Jahren seit der Markteinführung Unsummen an Geld gekostet. Wenn man jetzt feststellen muss wie in dieser Zeit gleichzeitig der Mikrochip Markt in seinen Leistungsdaten förmlich explodiert ist bei immer günstigeren Preisen und dann den Vergleich zieht zwischen den Leistungssteigerungen vom TD-20 zum TD-30 Modul, dann sollte man sich eigentlich unweigerlich fragen, wieso bei diesen IMHO marginalen Verbesserungen der Kunde gebeten wird gleich 2000.00 € für ein neues Modul auszugeben anstatt bei diesen eher leicht gewichtigen Verbesserungen eine weitere Erweiterungskarte für das bereits vorhandene TD-20 Modul dem treuen Kunde anzubieten. Sagen Wir mal für etwa 150.00 €. Entsprechend der vergleichbaren Leistungssteigerungen zum Vorgänger Gerät wäre das jedenfalls nach meiner Meinung schon eher ein faires und seriöses Angebot.


    Mildernd lasse ich dabei auch nicht gelten das man damit die bereits vorhandene Vorgänger Peripherie zu einem Gebrauchtpreis wieder verkaufen kann. Also: Von mir ganz klar hier noch einmal mein Tipp: Wer bereits in dieser Preisklasse und in diesem Leistungsbereich ein ROLAND E-Drum System besitzt, (TD-12/20 System) der sollte von einem TD-30 System eindeutig absehen. Der aufgerufene Preis ist gewaltig. Der technische Fortschritt IMHO eher marginal.


    An dieser Stelle erlaube ich mir mal im Detail eine Erneuerung des TD-30 Moduls zu belichten: (Erste Höreindrücke via Internet mit hochwertigen InEar Kopfhörern über ein Profi Audio-Interface) Gemeint ist die neue "Ambience" Funktion am TD-30 Modul. Also wenn ich dieses "neue" Feature mal mit den Ambience Möglichkeiten und Klangeigenschaften etwa eines VSTi Superior Drummer vergleiche, dann wird es einfach nur peinlich und lächerlich! Der Qualitätsunterschied ist enorm! Dagegen wirkt die ROLAND Raum/Hall Simulation fast schon wie Spielzeug! Die Firma ruft aber Profi Preise für dieses Produkt auf. Mit welcher Berechtigung eigentlich? Also auch hierbei sollte sinnvoller Weise wieder gelten: Entweder ich bleibe beim TD-20 System und begnüge mich mit vorhandenen Leistungswerten oder ich wage gleich den Schritt zu VSTi Technik.


    Vielleicht sollte es auch an der Zeit sein diesen Aspekt mal Global strategisch zu betrachten: "Floppt" nunmehr das Verkaufskonzept von ROLAND in seiner bisherigen Form gerade auch im Hochpreissegment richtig extrem, dann würde ich mich nicht wundern wenn die Firma sehr zeitnah mit einer Produkt Palette aufwarten könnte, welche eine Leistungsexplosion mit einer derartigen Wucht versehen sollte das Uns die Augen und vor allen Dingen die Ohren vergehen würden! Um nachhaltig noch eins drauf zusetzen möglicherweise gleich noch um ein paar tausend EURO preiswerter.


    Und wer sagt denn das dabei gleichzeitig die bisherige (TD-30) Modul Klangerzeugungs-Technik aufgegeben werden muss. So ein Hybrid Gerät sollte doch Bautechnisch überhaupt kein Problem mehr darstellen! Wie ich schon häufiger schrub: Die derzeitig verbaute Modultechnik kostet den führenden Herstellern kaum noch Geld. So was baut man dem Kunden mal eben nebenbei in ein Gerät ein. Der Vorteil dabei: Ich kann wie gehabt Netzschalter anschalten und loslegen. Ich habe weiterhin meine Betriebssicherheit. Benötige ich dagegen Qualität/Ausdrucksstärke und realistische Klangeigenschaften aktiviere ich das native System. Ein "Panikschalter" am Gerät oder etwa auch ein Pad Schalter lässt mich in Bruchteilen einer Sekunde zwischen den Systemen hin und her "switchen".


    Aber wie gesagt: Dafür bedarf es wohl im Allgemeinen ein Global strategisches Handeln der betroffenen Anwender/Drummer mit entsprechenden Kaufverhalten. In diesem Sinne weiterhin alles Gute für eine möglichst bedachte und befriedigende Kaufentscheidung.


    Gruß


    Trommeltotti

    Einmal editiert, zuletzt von trommeltotti ()

  • Und wer sagt denn das dabei gleichzeitig die bisherige (TD-30) Modul Klangerzeugungs-Technik aufgegeben werden muss. So ein Hybrid Gerät sollte doch Bautechnisch überhaupt kein Problem mehr darstellen! Wie ich schon häufiger schrub: Die derzeitig verbaute Modultechnik kostet den führenden Herstellern kaum noch Geld. So was baut man dem Kunden mal eben nebenbei in ein Gerät ein. Der Vorteil dabei: Ich kann wie gehabt Netzschalter anschalten und loslegen. Ich habe weiterhin meine Betriebssicherheit. Benötige ich dagegen Qualität/Ausdrucksstärke und realistische Klangeigenschaften aktiviere ich das native System. Ein "Panikschalter" am Gerät oder etwa auch ein Pad Schalter lässt mich in Bruchteilen einer Sekunde zwischen den Systemen hin und her "switchen".


    Was für ein spannender Gedanke? :) So habe ich's noch gar nicht betrachtet. Ja, wenn's sowas gäbe wäre alles tip top!


    Ich bin halt "neu" im E-Drum Bereich und suche die einfache, aber möglichst perfekte Lösung. Was du da schreibst, wäre genau der richtige Ansatzpunkt. So ist man live auf der Bühne auch "ruhig", wenn's mal irgendwo ein Problem mit Ladezeiten etc. gibt.

  • Bzw. eben nicht ruhig, wenn sich mal irgendwas aufhängt. 8)


    Dafür wäre dann ja ein "Panikschalter" am Gerät angedacht. Oder auch wie schon oben angeregt etwa auch in Form eines Pad Schalters zu bedienen per Stick Anschlag. Das könnte eine mögliche native Ausfall Katastrophe im Live Bühnenbetrieb innerhalb eines "Wimpernschlags" oder eher eines Stick Anschlags möglichst für den Zuhörer kaum hörbar korrigieren. ;)


    Gruß


    Trommeltotti

  • @ trommeltotti: Hattest Du im anderen TD30-Thread nicht ein Versprechen abgegeben? Ich erinnere mich, dass Du nichts mehr dazu schreiben wolltest.


    Außerdem richtet sich dieser Thread an TD20- Nutzer, zu denen Du eindeutig nicht gehörst. Lass doch den Leuten ihren Spaß an den
    IMHO sehr guten Rolandgeräten.

    Grüße,


    De' Maddin Set
    ________________________________


    Dängdäng-Dängdäng-Dängdäng
    Bababababaaa-baba - Brack........Meet you all the way....dadadab...usw.

  • Dafür wäre dann ja ein "Panikschalter" am Gerät angedacht. Oder auch wie schon oben angeregt etwa auch in Form eines Pad Schalters zu bedienen per Stick Anschlag. Das könnte eine mögliche native Ausfall Katastrophe im Live Bühnenbetrieb innerhalb eines "Wimpernschlags" oder eher eines Stick Anschlags möglichst für den Zuhörer kaum hörbar korrigieren. ;)

    Dann verstehe ich nicht :rolleyes: warum du so darauf wartest das die führenden E-Drum Hersteller VST Lösungen in ihre Module integrieren sollen, wenn der Zuhörer bei deren Versagen und zurückschalten auf die Steinzeitsounds der Module dies noch nicht mal hört 8)



    Sorry, musste sein bei der Vorlage

  • Dann verstehe ich nicht :rolleyes: warum du so darauf wartest das die führenden E-Drum Hersteller VST Lösungen in ihre Module integrieren sollen, wenn der Zuhörer bei deren Versagen und zurückschalten auf die Steinzeitsounds der Module dies noch nicht mal hört 8)


    So war das nicht gemeint. Ein zwei Stücke mit herkömmlichen Modul Sounds wird auch der anspruchsvolle Zuhörer/Musikfan ertragen. :P Vielmehr ist damit gemeint, falls wirklich einmal die native Soundgenerierung mitten in der Live Performance versagen sollte, dass man dann blitzschnell die Möglichkeit hat diesen Umstand zu korrigieren und als Notfall Backup die herkömmlichen Modulsounds abzurufen. Gleichzeitig sollte ein Reset Verfahren die Betriebsbereitschaft der native Technik wieder herstellen. Das sollte mit einem modernen System innerhalb von 10-20 Sekunden erledigt sein. Apropos modernes System: Die Betriebssicherheit hat in den letzten paar Jahren enorm zugenommen. Auch die Robustheit etwa mit SSD Platten. Ein möglicher Ausfall ist immer weniger zu befürchten.


    Gruß


    Trommeltotti

  • @ trommeltotti: Hattest Du im anderen TD30-Thread nicht ein Versprechen abgegeben? Ich erinnere mich, dass Du nichts mehr dazu schreiben wolltest.


    Dieses Versprechen habe ich aber für diesen speziellen Thread angeboten. Und daran habe ich mich auch gehalten! Und was die Besitzer eines TD-20 Systems angeht: Ich habe hier doch eindeutig angeregt ein vorhandenes TD-20 System weiterhin zu nutzen! Ich habe hier nur versucht aufzuzeigen, dass in Anbetracht der minimal gebotenen Mehrleistungen unter Berücksichtigung des enormen Aufpreises, ein Update auf ein mögliches TD-30 System sich letztendlich nicht lohnen sollte.


    Und der Threadstarter Kai hat es hier schon selber bemängeln müssen: Gerade als langjähriger TD-12/20 Nutzer hat man wohl von einem Nachfolger Modell eine neue deutlich leistungsfähigere Technik erwartet. Ich habe diesen Aspekt nur aufgegriffen und versucht diesen Umstand in klare Worte zu fassen um entsprechende Rückschlüsse anbieten zu können. ;)


    Gruß


    Trommeltotti

  • Insgesamt ist das TD-30 ganz klar kein neues Modul, sondern ein modernisiertes TD-20(x). Das macht das ganze zwar wenig spannend, aber immerhin findet man sich auch sofort problemlos zurecht und ein eventueller Umsteiger muss sich nicht alles neu erarbeiten, sondern kann die neuen Sounds nach und nach ins Programm integrieren.


    Nachtrag: Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich diese Feststellung vom Themenstarter als absolut zutreffend erweisen wird! Diesen Umstand hier noch einmal in aller Deutlichkeit zu thematisieren halte ich für sehr wichtig und auch möglicherweise für recht hilfreich. Bitte haltet Euch immer vor Augen welche Preisgefüge dabei aufgerufen werden.


    Über die Tatsache, das viele erhoffte Features weiterhin fehlen, muss an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden - ist ja schon an anderer Stelle hinreichend diskutiert worden.


    Da gebe ich hier gerne zu: Diesbezüglich konnte ich mich nicht komplett zurückhalten. Aber was man hier noch als gewünschte Features aufführen könnte/sollte......
    Aber lassen Wir das lieber einmal. ;(


    Gruß


    Trommeltotti

  • Was ruft das Publikum gleich noch mal traditionell beim Erzählertext einer "Rocky Horror Show"-Vorstellung?


    Im Übrigen bleibt für mich als TD-20-NICHTbesitzer nur zu sagen, dass die Implementierung der USB-Zuspielmöglichkeit beim TD-30 nun einen Wermutstropfen ausgemerzt hat, der bei der Anschaffung eines TD-12 oder TD-20 für mich schmerzlich gewesen wäre - Stimmt es aber, dass das Dateisystem nur mit 99 Liedern zurecht kommt?


    Frage 2: Lassen die zusätzlichen 500 g Masse gegenüber dem TD-20X im Alltagsgebrauch das Rack mehr schwingen oder wackeln?

    ROLAND-E-Drum-Setup (andere Marken gesondert angegeben):
    TD-9 (v2.0), MDS-12X, KD-120 mit drum-tec DP-921, VH-11 auf drum-tec HS-921, PD-125 auf Yamaha SS850, 2 x PDX-100, 2 x PD-105 (1 x per MDH-12), CY-15R, CY-14C, CY-13R, Sennheiser HD 380 pro, Yamaha DS840, TDM-20, Vic Firth American Classic 5BB

  • Im Übrigen bleibt für mich als TD-20-NICHTbesitzer nur zu sagen, dass die Implementierung der USB-Zuspielmöglichkeit beim TD-30 nun einen Wermutstropfen ausgemerzt hat, der bei der Anschaffung eines TD-12 oder TD-20 für mich schmerzlich gewesen wäre - Stimmt es aber, dass das Dateisystem nur mit 99 Liedern zurecht kommt?


    Also ich wüsste nicht was an diesem Umstand so schmerzhaft sein sollte. Alle Roland Module haben doch einen "Mix In" Eingang anzubieten. (Die kleineren Module als Mini-Klinke Ausführung, die größeren Module mit 1/4 Klinken Eingänge und mit einem haptischen Mixregler als Bedienelement versehen)


    Einen kleinen und kompakten Mp3 und Wave Player hat doch mittlerweile jeder. Und wenn nicht, diese Geräte kosten doch nichts mehr. Und da passen garantiert mehr als 99 Stücke drauf.


    Was am TD-30 Modul gegenüber den TD-12/20 Vorgängern in der Tat neu ist, wäre der Umstand das diese Geräte nun endlich auch mit einer USB-Midi Schnittstelle versehen sind. Diese längst fällige USB-Verbindung bieten etwa Alesis Geräte - die um ein vielfaches preiswerter sind - schon seit etlichen Jahren an.


    Interessanter wäre da möglicherweise schon die Frage inwieweit es mittlerweile dem Hertseller gelungen ist die Qualität des Onboard Kopfhörer Verstärkers zu verbessern. (Leistungswerte, Headroom usw.) Jedenfalls mit dem alten und ehrwürdigen TD-8 Modul aus Zeiten wo sich VSTi Klangerzeugung noch in den Kinderschuhen befand, galt ein separater professioneller Headphone-Verstärker noch als empfehlenswert.


    Zu Frage 2: Kann ich nicht beantworten. Ich habe auch bei E-Drums schon immer auf Drumracks gesetzt (Pearl DR-503) welche auch herkömmliche A-Sets im harten Bühnenalltag sicheren Halt bieten können. Mit so einem Profi Rack wäre sicherlich auch die Anbringung eines TD-30 Moduls kein Problem.


    Gruß


    Trommeltotti

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