Üben während der Ausbildung

  • Willkommen in der Welt der Arbeitenden.


    Ich habe typischer Weise 17:30 Schluss, bin noch mal knapp 40 Minuten zum Proberaum unterwegs und bin jeden Montag, Mittwoch und Freitag noch mal 60 bis 90 Minuten am Üben und dann schließlich gegen 20 Uhr zu Hause.
    Wenn Freitag Abend was anderes angesagt ist, bin ich Sonntags noch mal ein Stündchen drin.


    Alles kein Problem, wenn man nur will...und einen Proberaum in der Nähe hat, der von Mitmusikern genutzt wird, die zeitlich flexibel sind.


    Übt sich eh viel angenehmer, wenn man nicht ständig das Gefühl hat, jemanden zu stören - auch wenn sich niemand beschwert. ;)


    m00h

  • Übt sich eh viel angenehmer, wenn man nicht ständig das Gefühl hat, jemanden zu stören - auch wenn sich niemand beschwert.

    +1


    Ich könnte ohne Proberaum nicht leben, auch wenn's mit Kosten und Fahrerei verbunden ist.



    Grüße
    Hajo K

  • [video]

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    Hierfür gibt es einen interessanten Beitrag von Simon Phillips :)

    Aptitude plus attitude determines altitude. Period.
    -Lionel Richie


    Schlagsahnezeug

    Einmal editiert, zuletzt von platingas ()

  • Nee, Moment. Simon Phillips redet hier davon "der Beste" zu werden.
    Der TS fragt nach Erfahrungen von Leuten, die ne (nicht-musikalische) Ausbildung machen oder gemacht haben, wie sie Pflicht und Hobby unter einen Hut bekommen.

  • Also ich finde die Frage garnicht so doof. Hier gibt es sicherlich viele Leute die wenig Zeit zum üben haben.


    Ich hab das gleiche Problem. Ich arbeite und mach nebenher noch ein Studium und einiges mehr. Da noch Zeit für üben zu finden ist schwierig aber machbar.
    Die Lösung heißt einen Plan machen und das was man am momentanen Ort üben kann hier machen.


    a) Technik Übungen gehen die ganze nacht auf einem Pad mit Kopfhörer und Metronom. Das kann man also immer machen und bring auch mehr als Bum-Tschack am Set!
    b) In der einen Stunde in der Du am Set spielen kannst, kannst Du dann alles auf das Set übertragen was Du am Pad gelernt hast.
    c) Drumparts oder Solos raushören geht auch ohne Lärm der die Nachbarn stört.


    Mach einen Plan und versuch Dich daran zu halten. Eine Ausbildung lässt Dir noch genug Zeit für das Drummen!


    Viel Spaß im neune Job und beim Trommeln. :thumbup:

    SCIENCE FOR THE WIN!
    Ich habe Interesse an; Zildjian K-Istanbul und Avedis Rides und Hihats (bis ende 60er) sowie Sonor Drumsets bis 1990! :thumbup:

  • Ich stecke gerade in der Endphase meiner Ausbildung und musste dank Zivildienst und anderen Jobs sowieso schon immer
    irgendwie mit Müdigkeit und Zeitmangel klarkommen;zudem genervte Eltern!
    Für mich ist das Schlagzeugspiel seit Jahr und Tag der absolute Ausgleich.Wenn ich um 5,50Uhr losfahr,hab ich die Drums im Kopf und wenn
    ich gen Feierabend zugeh,dann umso mehr.
    Ob ich es dann wirklich noch zu viel bringe,wenn ich heim komme,ist eine andere Sache,die mich mal mehr,mal weniger belastet.
    Ich habe für mich eine Übungsroutine "entwickelt"; Übungen die ich immer oder zeitweise übe und danach gebe ich mir selbst eine "Belohnung" und trommel
    herum,wie mir gerade danach ist.


    Nach wie vor hält mich mein Wille und meine Lust am Spiel am Leben und erfüllt mich noch jeden Tag mit Freude - mal-mehr,-mal-weniger-Phasen gibt es immer,das ist normal.

    SUCHE:

    - Sonor Designer Toms in Birdseye Maple/Birdseye Amber

    - Zildjian K Sweet 19" Crash


    "Wenn man das Knie sieht, ist die Bassdrum zu klein!", Ballroom Schmitz (RIP)

  • Wenn es deine Nachbarn wirklich so stören sollte, denk doch mal über nen E-Drum mit Mash-Heads nach...
    Oder du machst es wie ich...
    Habe mir während meiner Ausbildung 2mal in der Woche Zeit genommen (Mittwoch+Samstag) und bin in eine Musikschule gegenagen und habe mich da dann 1-2 Stunden in deren Unterrichtsraum eingeschlossen (1 Stunde hat glaube ich 10€ gekostet).
    Frage doch mal bei dir in der Nähe nach ob das möglich wäre...

    Verkaufe: Tama Superstar Hyperdrive SK 42: 24"/12"/16"/14" 750€ mit Tour-Bags (beides in Top-Zustand) :!:

  • Die Frage ist tatsächlich gut, viele meiner Schüler haben dieses Problem und man muss ehrlicherweise sagen, dass es tatsächlich bei vielen erstmal zu einem Einbruch bei Freizeitaktivitäten kommt. Ich habe zwar keine Ausbildung, weiß aber von vielen, die eine machen oder gemacht haben, dass die erste Zeit recht ungewohnt und anstrengend ist. Viele schaffen es als frische Azubis nicht, direkt nach der Arbeit noch konzentriert zu üben. Da sollte man sich nicht stressen, dann geht nämlich der "fun" von dem Simon Philips spricht, flöten.


    Ich muss leider auch anmerken, dass es bei einigen sogar zum Abbruch der Trommelei kommt. Anstrengende Ausbildung, vielleicht ein Partner, der es nicht schätzt, dass dann das WE für das "Hobby" geopfert wird. Manche merken das erst nicht, und dann stellt sich Frust ein. Den Satz "...habe dann bis zur Ausbildung viel gespielt und dann kam das irgendwie irgendwann zum Erliegen: Kinder, Hausbau..." höre ich gerade bei älteren Schülern/Studenten oder Workshopteilnehmern nicht selten.


    Insofern keine schlechte Idee, sich das vorher klar zu machen. Viele träumen ja auch insgeheim immer ein bisschen davon, die Trommelei doch beruflich zu machen. Eine Ausbildung beendet diese Träume in der Regel erstmal.


    Ich empfehle aber den Proberaum auch sehr. Das ist nämlich - neben der Übemöglichkeit natürlich - auch ein kleines Refugium, in welchem man selbst der Chef ist.


    lg
    max

  • Ich habe auch eine Ausbildung gemacht und habe nie dran gedacht aufzuhören auf Trommeln rumzukloppen.
    Entweder du machst dann mehr aufm Pad und übst am Wochenende mal am Set oder suchst dir nen Proberaum.
    Aufhören wegen einer Ausbildung - daran hab ich noch nie gedacht. Vorallem nach der Arbeit oder Schule ist es doch total ausgleichend, wenn man dann mal ne Stunde sich auslassen kann und sein Hobby nachgehen kann.


    Also : Such dir nen Proberaum in der Nähe, am besten mit 2-3 anderen leuten, dann fallen die Mietkosten nicht so hoch aus.


    Gruß

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