E-Drum stört Nachbarn

  • Schlafzimmer direkt ´drunter ist natürlich ein gewisser "(Tritt)-Schall-Emissions"Härtefall :D .
    Wenn der Bursche arbeitstechnisch spezielle Schichten hat, könnte den das tatsächlich auch Vormittags nerven. Weiß ich natürlich nicht ob dem so ist.


    Egal ob er grüßt oder nicht. Ich würde das Gespräch suchen und um eine konstruktive Lösung bitten bzw. fragen zu welchen Zeiten es ihn am wenigsten nervt.
    Wenn er sagt er ist 24 Stunden zu Hause kann man zur Not immer noch die Rechtslage bemühen.... wenn man sich da sachkundig macht.


    Aber wenn es Zeiten gibt wo er nicht da ist und Du üben kannst (also es einenn gemeinsamen Nenner gibt) ... dann wäre doch eine Lösung gefunden.


    Wenn es hingegen ein Querulant ist... dann wird er immer Rabbatz machen - immer!


    Aber die Chance das Gegenteil zu beweisen mittels eines Gesprächs würde ich Euch beiden geben. Was hast Du zu verlieren? Nichts!


    Viel Erfolg

  • Ja, die Leute, die sich da beschwert haben, sind solche, die weder arbeiten gehen, noch Kinder haben, noch IRGENDETWAS machen, wodurch sie sich die Zeit vertreiben. Und um sich die Zeit zu vertreiben, suchen sie dann anscheinend Streit.


    Ich erkläre mal, wie es zu diesem "Miteinander" kam (wen es nicht interessiert, bitte überspringen):


    Also der Herr unter uns hatte JEDEN Tag bis ca. eins / halb zwei nachts seinen Fernseher so laut, dass wir hier oben quasi den Wetterbericht von ihm mithören konnten. Wir sind dann insgesamt dreimal zu ihm hinuntergegangen und haben ihn freundlich gebeten den Fernseher leiser zu stellen. Er hat dies aber dann immer nur ein, zwei Tage beachtet und dann fing das wieder an. Wenn man berufstätig ist, bzw. zur Uni geht, braucht man aber "leider" zu diesen Uhrzeiten seinen Schlaf. Er arbeitet ja nicht. So haben wir uns, nachdem er nach dem dritten Mal bitten, sich immer noch nicht dran hielt, den Vermieter kontaktiert, dass er bitte das mit dem Herrn klärt und wir schon dreimal bei ihm waren. Er hat wohl dann mit ihm gesprochen, es war ein paar Tage ruhig. Als meine Mutter eines Tages nach Hause kam und ihm durch Zufall im Flur begegnete, baute er sich vor ihr auf und beleidigte sie, von wegen sie hätte ja nicht alle Tassen im Schrank und so weiter, da wir ja mit dem Vermieter gesprochen hatten. Daraufhin rief meine Mutter nochmal bei eben diesem an, um zu sagen, dass sie sich nicht im Hausflur beleidigen lassen müsse. Der Vermieter sagte dann, dass er dafür nicht zuständig sei und sie ja ausziehen könne, wenn es ihr nicht passt. Der Herr hatte dann wieder und wieder seinen Fernseher so lange so laut.
    Da meine Mutter den Vermieter ja anscheinend nicht mehr normal anrufen konnte, schrieb sie ihm einen Brief und sagte, dass wenn es sich nicht ändere, würde sie sich über eine Mietkürzung informieren. Wohl gemerkt zu dem Zeitpunkt ging der ganze Spaß schon ca. 6 Monate lang.
    Ja und seitdem suchen dieser Herr und die Dame unter ihm, die wohl ein eingeschworenes Team zu sein scheinen, jeden kleinsten Grund, um uns hier mit irgendetwas belangen zu können. Und da kam das bisschen "tok tok" wohl genau richtig. Und in ihrer Unart hingen sie dann diesen überaus erniedrigenden Zettel unten in den Hausflur, wo ihn jeder lesen und sehen kann.


    Da ich aber auf ein freundliches Miteinander aus bin und der Herr ja auch von uns gesagt bekam, er dürfe sogar bis 23 Uhr sein Fernseher gerne so laut haben, aber danach nicht mehr, erwarte ich einfach, dass ich wenigstens eine Stunde nachmittags spielen darf und ich denke das steht mir auch zu. Erst recht, wenn ich diverse Maßnahmen zum Dämmen treffe.
    Wir hatten den Herr wenigstens freundlich persönlich angesprochen, aber wie man sieht gehen er und die Dame ja direkt den harten und unfreundlichen Weg und hängen beleidigende und erniedrigende Zettel in den Flur.


    So, und jetzt noch: Ich kann euch ja einmal ein, zwei Fotos machen, wie ich es im Moment hier präpariert habe. Ihr müsstet mir nur kurz erklären, wie das hier mit dem Bild in einem Beitrag einstellen funktioniert, da habe ich nicht so die Ahnung von.

  • Nicht wenn du einen glatten Aufkleber auf das Fell draufmachst. Oder glattes Tape oder irgendwas. Dann halten die schon eine Weile.

    Okay, danke dir für den Tipp :) Was kann man da am besten nehmen? Klebeband, also solches Paketband, oder was eignet sich dafür am besten?

    Einmal editiert, zuletzt von Malpa ()

  • Hallo Malpa,
    arbeitet dein Nachbar oder ist er Rentner so das er den ganzen Tag Zuhause ist ? Wenn er arbeiten sollte, wäre es vielleicht interessant raus zu bekommen, zu welchen Zeiten er arbeitet.
    ich denke aber auch das es am wichtigsten ist das du mal mit ihm redest.... du könntest ihm ja auch einen Zettel an die Tür hängen und höflich um ein Gespräch bitten....


    OK hab deine vorletzten Text erst gelesen nachdem ich meinen geschrieben habe....hat sich also erledigt

  • Hallo,


    wenn die Situation genau so ist, wie sie sich hier darstellt, wäre ich sehr entspannt.
    Einen Zettel halböffentlich auszuhängen, wo etwas von gerufener Polizei steht, die
    entweder nicht gerufen wurde oder aus gutem Grunde nicht kam und einem Initiator,
    welcher noch nicht einmal dem Grußwort zugänglich ist, da würde ich einfach so
    weiter machen wie bisher.


    Den Zettel würde ich meinem Anwalt zur Bearbeitung geben und der kann dann auch
    mal ermitteln, ob es schon Anzeigen gab und wie diese verlaufen sind.
    Wenn der Zettelmeister dann einen netten Brief bekommt, wird er künftig entweder
    schweigen oder sich so aufregen, dass er das Schweigen letztendlich von der Obrigkeit
    her auferlegt bekommt.


    Wer meine Beiträge kennt, weiß, dass ich sonst immer auf den Weg des Sprechens verweise.
    Ob und was man hört, hat mit der Bausubstanz zu tun, Ruhestörung ist in der Tat nicht jedes
    Geräusch und ein gewisses Maß (siehe Rechtsprechung, das Gesetz ist da nicht wirklich ergiebig)
    ist nun einmal zumutbar.


    Ganz nebenbei: Ordnungswidrigkeit wegen Ruhestörung ist eine Sache: da handelt der Staat gegen
    den Bürger, meist initiiert durch einen anderen Bürger, der sich gestört fühlt.
    Im Mietrecht hat noch der Mieter jeweils zu seinem Vermieter ein Verhältnis, daraus kann sich auch
    das ein oder andere ergeben. Ein sich gestört fühlender Mieter wird grundsätzlich über Mietminderung
    nachzudenken haben, ein damit belästigter Vermieter gegenüber einem anderen Mieter über Abmahnung
    und Kündigung. Dass die Rechtsdurchsetzung dabei nicht eben mal von hier auf jetzt möglich ist, sondern
    letztendlich über ein Gericht laufen würde, das sich den Sachverhalt dann je nach Parteivorbringen ansehen
    darf, sollte man auch nicht vergessen. Und so ein Richter, dessen Tochter Klavier und desse Sohn Geige
    (und er selbst vielleicht E-Gitarre) spielt, sollte man auch nicht unterschätzen (außer in Bayern, da spielen die
    Richter nur Tuba).
    Noch nebenbeier haben wir ja schon etwas von db gehört, so ein Messgerät ist sehr lustig.
    Neulich habe ich mal gehört, dass da ein Büro, wo der Zug dran vorbei fährt, im Lärmmittel (Mittel!) ja gut
    zumutbar wäre. Ja, hier ist es auch immer ganz ruhig, wenn die Müllabfuhr wieder weg und die zehn Flugzeuge
    gen Norden verschwunden sowie der Handwerker von schräg gegenüber seinen Hammer hat fallen lassen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Weil es so schön ist und weil es stimmt:

    Fakt ist, man darf in seiner Wohnung Geräusche machen, das nennt sich im Allgemeinen "Leben".


    Edith: nachdem ich nun Beiträge Nrn. 21 ff gesehen habe, insbesondere Nr. 22 würde ich mir gar keine Gedanken mehr machen und mich an allgemein übliche Gegebenheiten halten wie bisher auch.

    Einmal editiert, zuletzt von Jürgen K ()

  • Ich werde auch nachher, wenn ich von der Uni gekommen bin, mal eine Stunde spielen und bin mal gespannt, ob sie dann hier klingeln oder vielleicht sogar die Polizei rufen.


    Ich finde einfach, dass diese Leute sich mit ihrem Verhalten echt lächerlich machen und das nicht einmal merken.

  • Ich werde auch nachher, wenn ich von der Uni gekommen bin, mal eine Stunde spielen und bin mal gespannt, ob sie dann hier klingeln oder vielleicht sogar die Polizei rufen.


    Ich finde einfach, dass diese Leute sich mit ihrem Verhalten echt lächerlich machen und das nicht einmal merken.


    So wie ich das von Dir gelesen habe würde ich auf meine Nachbarn scheißen und eine Stunde am Tag spielen zur normalen Uhrzeit!
    Des Weiteren würde ich nicht dauerhaft hier wohnen wollen. Ich hatte mal ähnlich asoziale Nachbarn (Hundezucht auf 70m²). Die ziehen auch nicht aus wenn die Bude abbrennt.

    Lies die FAQ und benutze die Suchfunktion!

  • In meinem Wohnzimmer steht ein Yamaha Birch Custom, auf dem ich jedoch nicht spiele. Ich habe zum Üben einen Proberaum. Ich habe jedoch immer wieder gehört, daß mein Schlagzeugspiel in der Wohnung unerträglich sei. Im Jahr 2006 wurde mir das dann zu blöde und ich habe den betreffenden Leuten angedroht, daß der nächste, der so einen Mist redet was auf die Fresse bekommt. Seitdem hört man auch mein Schlagzeug nicht mehr.

  • So ein Arschloch hatte ich auch mal im Haus. Da lohnen sich auch dämmende Maßnahmen eher nicht, weil solche Typen Dein Entgegenkommen auf jeden Fall nicht wertschätzen werden, und Terror machen, egal was Du tust. Ich finde es andersrum sogar gut, dass man auf diese Weise rechtlich einigermaßen unangreifbar einem dieser rücksichtslosen Säcke spürbar machen kann, dass auch noch andere Leute im Haus wohnen. Bedenke nur, dass die Konfrontation sehr anstrengend werden kann, denn solche Leute wenden gern ihre gesamte Zeit und Energie für solche Streits auf. Da muss man entweder einen langen Atem haben, oder irgendwann ausziehen. (Letzteres ist keine schlechte Lösung, denn mir Arschlöchern lebt es sich auf Dauer grundsätzlich nicht gut zusammen.)

  • Naja, mit denen möchte man gar kein Bier trinken *lach* :D


    Naja ich komme ca. um 17 Uhr nach Hause und dann würde ich sofort spielen, so dass ich auf jedenfall um 19 Uhr fertig bin.


    Und ausziehen sehe ich ganz ehrlich nicht ein, zumal das nicht in meiner macht liegt, da es nicht meine Wohnung ist, sondern die meiner Mutter. Außerdem muss sich jeder respektieren und Freiheiten lassen. Immerhin war ich nicht die Person, die um eins/halb zwei noch extrem laut den Fernseher an hatte, geschweige denn Schlagzeug gespielt hat.


    Der Sohn des Vermieters, der hier auch wohnt, möchte mal mit denen reden, dass das so nicht geht. Bin gespannt, was bei raus kommt.

  • Malpa
    Vielen Dank für Post 22.


    Durch diese wichtigen Infos stellt sich nun die Sachlage "etwas" anders da. denn ich würde nun behaupten das E-Drum Set ist garnicht das Problem. Somit würde ich auch keine müde Mark in eine Dämmung investieren, da aufgrund der angespannten Situation oder (s)einer Grundtendenz (?) der Bursche immer lauern wird um "Euch" eine "reinzuwürgen" bzw. es womöglich noch banaler: vielleicht für ihn eine herbeigesehnte Retourkutsche ist, weil er sich ganz offensichtlich über die Meldung beim Vermieter sehr geärgert hat.


    So zumindest interpretiere/lese ich es.


    Jetzt (aufgrund dieser wichtigen Vorgeschichte) kann ich besser verstehen dass die Bereitschaft zum Dialog reduziert ist.


    Andererseits ist In der "Beziehung zum Nachbarn" offensichtlich viel Potential in Sachen "Dynamik für die Zukunft" (wobei ich hier nicht nur den Pegel des E-Drums meine ;) ).
    Ob man da gänzlich ohne Dialog (gerne auch durch Profis "moderiert", siehe JürgenK) und Konfliktlösungsstrategie(n) unbeschadet in Sachen Nervenkostüm/Wohnqualität etc. als Nachbarn weiterleben kann/will/sollte kann nur jeder für sich selbst beantworten.

  • @ Drumstudio1:


    Davon gehe ich auch aus. Ich werde das Podest denke ich trotzdem bauen, sobald das Geld dafür da ist, einfach damit ich mir sicher sein kann alles gemacht zu haben. Dann weiß ich, dass die schuld nicht mehr bei mir liegen kann. Zumal es irgendwie schon lustig wäre, würden sie sich immer noch beschweren, weil das dann offensichtliche Korintenkackerei wäre, auf gut deutsch gesagt.


    Ich halte euch auf dem laufenden. Hier scheint es ja doch ein Interesse an diesem Thema zu geben, da es sicher viele betrifft.

  • Wäre ich ein bis dato unbeteiligter Mieter in diesem Haus, würde ich mir schnell eine Trompete besorgen oder eine vergleichbare Freizeitbeschäftigung überlegen, um somit die Kontinuität in Sachen Geräuschpegel im Haus zu sichern.Wenn sich jeder beteiligt, sollte es doch gelingen, den Zeitrahmen außerhalb der gesetzlichen Ruhezeiten sinvoll auszuschöpfen. Wer mal in Ruhe ein Buch lesen will, kann ja in eine Bibliothek...:D

  • Man sollte mal ein Haus bauen, in dem nur Musiker leben. Mit extra vorgedämmten Wänden, Böden und Decken. Vielleicht würden sich da sogar nette Bands bilden oder sowas :D

  • Hallo,


    Wanddämmung ist nicht effektiv.
    Man müsste die Substanz akustisch entkoppeln und das ist so teuer, dass es keiner macht bzw.
    ein Musiker die Miete mit Sicherheit nicht mehr bezahlen würde.


    Ich hatte es auch schon im alten Proberaum, dass die Nachbarkapelle ankam und fragte, ob ich mal ...
    meinen schlecht geübten Bleifuß kannte wohl die ganze Anlage.


    Den Flughafen hören wir ja auch alle, obwohl die sehr professionelle Dämmmaßnahmen betreiben.
    Früher hörte ich auf dem Dorf nachts den Zug, zu dem ich morgends 12 Minuten hin laufen musste.
    Wenn man früh aufsteht, hört man Balzgesänge von befiederten Flugsubjekten.
    Mein Rechner rauscht. Die Heizung gurgelt. Das Telefon klingelt.


    Grüße
    Jürgen

  • Also, ich habe zwischen 17 und 18 Uhr heute ca. 45 Minuten gespielt und diesmal kam (bis jetzt) nichts. Ich habe mich aber auch extrem angestrengt die Fußmaschine leise zu spielen, was auf Dauer richtig anstrengend ist und nicht grad förderlich für das Bein.
    Werde mir also nächsten Monat, denke ich, die Beater von R-Drums holen, da man dort den Softball einzeln austauschen kann und nicht jedes Mal einen neuen Beater kaufen muss. Wenn das Geld reicht, werde ich auch das Podest bauen, damit ich endlich nicht mehr so verkrüppelt meine Beine bewegen muss. Weil zu dem leise Spielen kommt noch, dass durch meine eigene Schaumstoffkonstruktion an den Beater diese immer leicht aneinander hängen bleiben, was das Spielen zusätzlich noch erschwert.

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