Grundsatzdiskussion: Fortentwicklung von E-Drums

  • Und zuletzt: "Es kommt mir nicht so auf den Klang an" finde ich immer wieder eine befremdliche Aussage, wenn es um Musik - also nichts anderes als Klänge - geht.


    OK, aber mindestens ebenso befremdlich wäre das in diesem Zusammenhang mögliche andere Extrem: "Die Spielbarkeit ist mir nicht so wichtig..."


    Was nutzen uns denn die bestmöglichen Sample-Sounds, wenn sie das, was wir spielen nicht in allen Nuancen abbilden?


    Man kann doch zur Zeit zwischen zwei Kompromissen wählen:


    1. Modeling-Technik (Beispiel TD-30 als Flaggschiff!): zur Zeit bestmögliches Triggern plus bestmögliche Nuancen auf der Snare, z.B. Unterschiede zwischen Presswirbel, Doubles und Singles, sehr gute Positionserkennung. Mit dieser Lösung wird das, was der Drummer spielt zur Zeit am besten abgebildet. Nachteil/Kompromiss: die Sounds klingen etwas synthetischer als gute Samples.


    2. Sample-basierte Klangerzeugung: bestmögliche Sounds! Nachteil/Kompromiss: Das, was der Drummer spielt wird nicht so gut abgebildet wie bei der Modeling-Lösung (keine Überragung aufgrund des Midiprotokolls etc.)


    Die Entscheidung für Lösung 1 oder 2 muss doch höchst individuell ausfallen. Ein Drummer, der in erster Linie auf einen fetten Backbeat mit Rimshot Wert legt, wird Lösung 2 wählen, der Drummer, der großen Wert auf Phrasierung legt, Shallow-Rimshots spielt etc., wird Lösung 1 bevorzugen. Jeder muss einen Kompromiss eingehen. Warum sollte uns die Entscheidung für das eine oder das andere befremdlich stimmen?


    Im Übrigen sollte Husamis Aussage nicht ins Extrem gerückt werde. Ich glaube nicht, dass er dahingehend verstanden werden möchte, dass ihm der Sound überhaupt nicht wichtig ist. Vielmehr geht es um das letzte Quäntchen Soundqualität, das dann letztlich hinter dem letzten Quäntchen Spielbarkeit zurücksteht.

  • Spielbarkeit und Klänge stehen imho in einem untrennbaren Zusammenhang.
    Auch bei dem, was du nennst (Unterschiede zwischen Presswirbel, Doubles und Singles, sehr gute Positionserkennung) geht es ja um Sounds.
    Ich meine das ganz generell, nicht im Konkurrenzverhältnis Modul ./. VSTi oder Modeling ./. Samples, allerdings verstehe ich durch deine Erklärung den Unterscheidungsbedarf besser. :thumbup:

    -
    Gesendet von meinen Babyphone mit Papatalk

  • Die letzten Posts fand ich gut und versöhnlich, danke dafür. Denn, lieber Blue Note, genau das ist es - ich will natürlich, dass sich meine E-Drum auf dem Kopfhörer wie ein Schlagzeug anhört. Aber das letzte Quäntchen Soundrealismus, das für Aufnahmen oder Perfektionisten mit absolutem Gehör wichtig sein dürfte, ist mir in der Tat weniger wichtig als ein Zugewinn an - wie ich es nun nenne - haptischem Realismus. Gehöre also eben nach gegenwärtigem Stand zum Modeling-Typus. So ist das für mich nun mal, und das macht mich wohl nicht zu einem Banausen oder unmusikalischen Menschen. Vielmehr sehe ich das Spiel/Training auf meiner E-Drum als ständiges Vorspiel für einen Lebensabschnitt, in dem ich ein akustisches Set zuhause haben und "The real thing" genießen werde. Irgendwann einmal... :) Und sollte es anders kommen, habe ich trotzdem mit meinem Set schon viel Spaß gehabt.
    Deshalb, und weil Realist bin, der kein VWLer ist, aber das Prinzip der freien Marktwirtschaft verstanden hat, toleriere ich die hohen Preise Rolands mit einem Bauchgrummeln. Mein Leben ist aber eben zu kurz, um auf ein Schnäppchen zu warten - wenn ich dich währenddessen dank eines Kaufs schon viel Vergnügen haben kann.


    Man sieht also nochmals, ich bin nicht unbedingt der geeignete Poster in einem Thread mit dieser Überschrift. Ich würde mich aber dennoch freuen und explizit begrüßen, wenn z. B. ROLAND in Bälde einmal auf die Innovationstube drücken würde. Ich wäre vermutlich ein Käufer ;)


    PS:
    Wenn ich mir - wie erst in diesen Tagen geschehen - bewusst mache, dass ich als völliger Fun-Drummer hier teils mit Berufsmusikern über "deren" Themen diskutiere, wundert es mich nicht mehr, dass so dermaßen unterschiedliche Fronten entstehen. Ich könnte wahrscheinlich auch nicht die Ansichten von Laien unkommentiert schlucken, wenn es in Forenthreads um meinen Beruf ginge.
    Aber eben deshalb meide ich
    1. Foren, die mit meinem Job zu tun haben, generell.
    ... und dann vor allem und speziell
    2. Threads, deren Überschriften mir eh schon Bauchschmerzen bereiten.
    Laien in Kenntnis über mein Fach zu setzen, könnte in solchen Foren ja nur Sisyphusarbeit sein... ;)

    ROLAND-E-Drum-Setup (andere Marken gesondert angegeben):
    TD-9 (v2.0), MDS-12X, KD-120 mit drum-tec DP-921, VH-11 auf drum-tec HS-921, PD-125 auf Yamaha SS850, 2 x PDX-100, 2 x PD-105 (1 x per MDH-12), CY-15R, CY-14C, CY-13R, Sennheiser HD 380 pro, Yamaha DS840, TDM-20, Vic Firth American Classic 5BB

  • Man sieht also nochmals, ich bin nicht unbedingt der geeignete Poster in einem Thread mit dieser Überschrift. Ich würde mich aber dennoch freuen und explizit begrüßen, wenn z. B. ROLAND in Bälde einmal auf die Innovationstube drücken würde. Ich wäre vermutlich ein Käufer


    Könnte man meinen. Insbesondere auch dann, wenn man (stellenweise) Deine obigen Post lesen sollte. Und trotzdem .... Ich bin gerade auch Dir für Deine Wortmeldungen hier sehr dankbar. Du scheinst nämlich geradezu ein Paradebeispiel darzustellen welche unterschiedliche Welten hier aufeinander prallen werden wenn man eine E-Drum Kategorie in einem Drummerforum anbieten wird. Es wird hier nämlich Kollegen geben welche ein A/E-Drumset schlicht als ein Arbeitswerkzeug betrachten werden. Man sucht in einem speziellen Schlagzeug Fachforum möglichst nach geeigneten Lösungen, Anregungen und Erfahrungswerten anderer Teilnehmer wohl möglich aus Sichtweise eines Schlagzeugers. In dem E-Drum Segment hat sich über 20 Jahre hinweg wenig innovatives getan. Bis zu dem Erscheinen der VST-Instrumente welche zumindest in Sachen Klangsimulation einen großen Schritt nach vorne vollbracht haben. Stelle ich hier im DF nunmehr gezielte Fragen zu einem VST-Instrument um Verbesserungen herbeizuführen und jemand wird mich darauf hinweisen können, dass es abseits meiner Fragestellung in Sachen realistischer Simulation eine wesentlich bessere Alternative geben wird, dann werde ich diesen Hinweis dankend ergründen wollen, weil ich im eigentlichen Sinne nicht nach einem VST-Instrument gefragt habe sondern nach einer realistischen Simulation von einem Schlagzeug. Das wird Uns beiden wohl erheblich unterscheiden. Auch Ich betrachte E-Drums ganz pragmatisch als Arbeitswerkzeuge mit möglichst hoher Qualität.


    Ich würde einen nachhaltigen Innovationssprung seitens des E-Drum Marktführers auch sehr begrüßen wollen. Ich befürchte aber das dieser Hersteller diese Bemühungen zur Zeit nicht unbedingt für Nötig betrachten sollte. Vielleicht auch wegen jener allgemeinen Meinung etlicher Anwender .....


    "Ich denke, E-Drums sollten endlich als eigenständige Instrumentengattung anerkannt werden. Mit eigener Optik, eigenem Klang, eigenen Mankos und eigenen Vorteilen. Niemand käme auf die Idee, eine Gibson LesPaul ständig mit einer Hanika zu vergleichen. "


    Wenn ich mir - wie erst in diesen Tagen geschehen - bewusst mache, dass ich als völliger Fun-Drummer hier teils mit Berufsmusikern über "deren" Themen diskutiere, wundert es mich nicht mehr, dass so dermaßen unterschiedliche Fronten entstehen. Ich könnte wahrscheinlich auch nicht die Ansichten von Laien unkommentiert schlucken, wenn es in Forenthreads um meinen Beruf ginge.


    Siehst Du, und genau deswegen werden Wir hier im DF gerade auch bei dem vielfältigen Themenbereich E-Drums unterschiedliche Kategorien/Informationsbereiche benötigen um jeweils eine sachbezogene Ebene erreichen zu können. Ich spiele seit nunmehr fast 40 Jahren Schlagzeug. In einem zarten Alter von 10 Jahren habe ich da was von "paradiddle" Handsätzen mitbekommen und vieles mehr. Fast 40 Jahre später können E-Drum Systeme wegen der eher einfachen Piezo-Technologien immer noch keine Handsätze auslesen. Das ist einfach eine Katastrophe! Trotzdem kosten diese Systeme teilweise ein Schweinegeld und es wird einem der Himmel auf Erden versprochen. Ich bin ein Schlagzeuger und erwarte auch von einem E-Drum System ein spielbares Schlagzeug Instrument/Werkzeug und kein eigenständiges Instrument.


    Und ich hoffe doch einmal das ich als Schlagzeuger hier in dem richtigen Forum gelandet bin. Oder Was meinst Du dazu? Sollte man sich also als Drummer in der E-Drum Kategorie am besten gar nicht mehr zu Wort melden? Wäre es das was Du Dir (Und wohl einige andere auch) wünschen würdest?


    Gruß


    Trommeltotti





    2 Mal editiert, zuletzt von trommeltotti ()

  • @ trommeltotti:
    Du fragst, in welchem Forum man sich als Schlagzeuger zu E-Drums äußert. Das war seit langem einmal wieder eine Frage, auf die man DIR konkret antworten kann:
    Du kannst dich überall zu Wort melden, wenn es ontopic ist. Da du aber seit Jahren dazu neigst, dich chronisch, unverrückbar und in eigenem Interesse in Threads predigerhaft über Grundsatzfragen auszulassen und Aussagen anderer dazu zu missbrauchen, wiederholt und wiederholt und wiederholt und wiederholt und wiederholt deine 95 Thesen an diverse Threadtore zu nageln, wäre es super, wenn dich bezgl. dieser Themen darauf beschränkst, dies künftig nur noch in diesem, extra für dich vorgesehenen Thread zu tun.
    Tob dich hier aus! Das hier ist ja dein Thread.
    Und das sage ich selbst ja nur als ganz kleiner Forenuser ohne jegliche Adminfunktion. Weil ich es mir so sehr wünsche.


    Die Zukunft wird zeigen, ob die E-Drum-Religion einen Reformator benötigt oder nicht. Und wenn ja, ob du er dann sein wirst.


    PS:
    und wiederholt :!:

    ROLAND-E-Drum-Setup (andere Marken gesondert angegeben):
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    Einmal editiert, zuletzt von Husami ()

  • Fast 40 Jahre später können E-Drum Systeme wegen der eher einfachen Piezo-Technologien immer noch keine Handsätze auslesen.

    Wofür soll das gut sein? Du meinst wahrscheinlich schlicht eine besseren/filigraneren/dem-input-entsprechenderen output - eben im Idealfall die 1 zu 1 Simulation einer echten Trommel/Becken - also genau das, was nach bisherigem Stand der Technik gar nicht möglich ist. Das sollte man aber sicher nicht über den Umweg "Handsatzanalyse" zu realisieren versuchen.


    Um diese "Schlagzeugsimulationsmaschine" bauen zu können, müsste man wohl ganz neue Wege gehen, denn die bisher genutzten dürften ja nun so langsam ausgereizt sein. Das würde einen erheblichen Aufwand bedeuten und wäre selbst von den Marktführern wahrscheinlich gar nicht in Eigenregie leistbar, zumal die Lösungen für die Probleme wohl noch unbekannt sind.
    Obwohl sie sich von einer Umsetzung ja durchaus einen erheblichen Zugewinn versprechen könnten (Verdrängung zumindest eines erwähnenswert großen Teils des A-Set-Marktes), passiert da nichts. Mir sagt das, dass die Problematik größer ist, als von Dir vermutet.


    Den Marktführern nun Vorwürfe in Sachen "Marketing und Preisgestaltung" zu machen ist im relevanten Vergleich dann doch eher überhöht und unangemessen. Es besteht kein Kaufzwang und wer nach dem Kauf von einem Produkt enttäuscht ist, hat eine wesentliche Notwendigkeit noch nicht verinnerlicht: Erst informieren, dann kaufen - heutzutage doch wirklich einfach wie nie zuvor.


    Der wesentliche Fehler liegt bei Dir selbst. Du hast Dich irgendwann für e-drums entschieden und hoffst bis zum heutigen Tag darauf, dass sich Deine Wünsche irgendwann erfüllen werden. Das wurde aber zu keinem Zeitpunkt von irgendwem versprochen.


    Meiner Meinung nach sollte man sich einfach ein Instrument aussuchen, bei dem man zum größtmöglichen Prozentsatz selbst die zu überwindende Hürde zur "klanglichen Zufriedenheit" darstellt. Das gibt einem dann die notwendige Unabhängigkeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.


    Wenn der persönliche Frust dauerhaft vom persönlichen Umfeld wahrgenommen wird/werden muss, finde ich das bedenklich und es besteht irgendwann Handlungsbedarf. "Die E-Drums-Marktführer" sind aber voraussichtlich eher nicht Teil möglicher Lösungsansätze.

  • Roland US hat eine Umfrage gestartet, um herauszufinden "what you like and whalt you don't like about V-Drums"


    Mit dem "don't like" ist es wie immer so eine Sache... Allerdings kann man angeben, warum man kein v-drums-kit kaufen möchte. Hoffentlich haben die für die Antwort genug Platz für die Megafrustrierten ;) .


    Interessant wäre vielleicht die "Top 5 wish-list options for v-drums".


    Ich find's relativ müßig, über Sinn und Unsinn solcher Aktionen zu diskutieren, sehe das Unheil aber schon wieder nahen...


    Anyway, wer Lust hat macht mit, wer nicht mitmacht, hat keine Lust.


    Guckst du hier:


    https://www.facebook.com/RolandCorpUS


    https://docs.google.com/a/rola…VH9n5YJH35reBq80/viewform


    Grüße

  • Danke für den Hinweis!

    ROLAND-E-Drum-Setup (andere Marken gesondert angegeben):
    TD-9 (v2.0), MDS-12X, KD-120 mit drum-tec DP-921, VH-11 auf drum-tec HS-921, PD-125 auf Yamaha SS850, 2 x PDX-100, 2 x PD-105 (1 x per MDH-12), CY-15R, CY-14C, CY-13R, Sennheiser HD 380 pro, Yamaha DS840, TDM-20, Vic Firth American Classic 5BB

  • Den Marktführern nun Vorwürfe in Sachen "Marketing und Preisgestaltung" zu machen ist im relevanten Vergleich dann doch eher überhöht und unangemessen. Es besteht kein Kaufzwang und wer nach dem Kauf von einem Produkt enttäuscht ist, hat eine wesentliche Notwendigkeit noch nicht verinnerlicht: Erst informieren, dann kaufen - heutzutage doch wirklich einfach wie nie zuvor.


    Das sehe ich dann aber schon ein ganzes Stück anders! In Sachen authentische Klangsimulationen gibt es ja nachweislich längst wesentlich bessere Klangalternativen zu den synthetischen Modulklangerzeugern in Form von modernen VST-Instrumenten. Der Knackpunkt dabei liegt aber in der Steuerung dieser VST-Instrumente begründet. Ein Schlagzeuger möchte wohl kaum diese Software Produkte grundsätzlich mit einer Keyboardtastatur bedienen wollen. Und schon haben Wir den Salat!


    Wer als Schlagzeuger bevorzugt zeitgemäße VST-Instrumente nutzen möchte unterliegt bis dahin sehr wohl unter kommerziellen Gesichtspunkten einen gewissen Kaufzwang für ein herkömmliches Soundmodul um die Software entsprechend ansteuern zu können. Ich hatte das hier schon öfters plastisch thematisieren dürfen .....


    Du möchtest ein Auto kaufen? Fein, dass verkaufe ich Dir auch gerne. Allerdings wirst Du damit gleichzeitig auch einen Wohnanhänger beziehen müssen ansonsten verkaufe ich Dir das Auto nämlich nicht. Selbst wenn Du vielleicht den zusätzlichen Wohnanhänger gar nicht benötigen solltest. Eine andere (kommerzielle) Möglichkeit ein Auto zu kaufen wirst Du nicht finden.


    So in etwa darf man sich das dann vorstellen. Zumindest was die derzeitige Piezo-Technologien angehen sollte benötigt man für VST-Instrumente ein gutes Drum To Midi Interface. Das mit dem erst informieren und dann kaufen ist sicherlich nett gemeint von Dir. Leider gibt es diese Geräteklasse nirgendwo in einem Ladengeschäft zu kaufen. Jedenfalls nicht in akzeptabler Qualität mit genügend Trigger-Eingängen. (Das Alesis Trigger In/Out und das ROLAND TMC-6 sollten damit außen vor bleiben)


    In dieser Hinsicht liegst Du IMHO mit dem "heutzutage wirklich einfacher wie nie zuvor" leider ziemlich falsch. Das muss man dann wohl bisweilen eher als eine Katastrophe betrachten. Gerade auch der Marktführer darf mir gerne seine TD-30 Trigger-Technologien mit entsprechenden Trigger-Eingängen heraus gelöst als eigenständiges Gerät anbieten damit man gewünschte VST-Instrumente problemlos ansteuern kann ohne dieses Modulzeugs nutzen zu müssen. Das wird aber wohl aus marktstrategischen Gründen nicht passieren. Und warum nicht? Weil man sicherlich nicht die Möglichkeiten bieten möchte das nunmehr auch Schlagzeuger wesentlich leistungsfähigere Software Lösungen einfach für ihre Zwecke nutzen können.


    Hierbei könnte man den Marktführern sehr wohl unterstellen einen fairen Wettbewerb verhindern zu wollen. Auch Yamaha darf mir gerne ein gutes Drum To Midi Interface in geeigneter Qualität anbieten. Und gerade auch ROLAND behauptet ja immer wieder lautstark "unerreichte Klangqualität" in Sachen Schlagzeug Simulationen anbieten zu können. Wäre doch einmal an der Zeit sich dem Wettbewerb mit modernen VST-Instrumenten tatsächlich zu stellen und dafür in Form eines adäquaten Drum To Midi Interface gleiche Bedingungen zu erschaffen. Wie das Enden würde kann ich mir jetzt schon sehr gut vorstellen wollen.


    Wo ich Dir recht geben möchte wäre die Frage von wem man nunmehr E-Drum Pads beziehen sollte. Auch - oder gerade auch - bei Varianten mit authentischen Kesselgrößen gibt es zum Glück seit einiger Zeit wesentlich bessere Optionen welche vergleichbar sogar noch moderater im Preisgefüge ausfallen werden. Wer sich hierzu im DF nicht ausgiebig informieren möchte ist selber schuld. Aber auch hierbei gilt: Auch diese Alternativen wird man nicht einfach in einem Musikfachgeschäft vorfinden können. Dort wird scheinbar schonungs- und humorlos ausschließlich das herkömmliche E-Drum Zeugs verkauft.


    Gruß


    Trommeltotti



  • Das ist doch alles hinlänglich bekannt.


    Nur eine

    Katastrophe,

    die es wert wäre, ganze Foren oder ganze Leben danach auszurichten, sie unablässig anzuprangern, sehen die meisten halt nicht darin. Feddich.
    Nichts Schlimmes wird passieren. Probier' es.

    -
    Gesendet von meinen Babyphone mit Papatalk

  • Andersrum passt das Beispiel doch besser:


    Du möchtest einen Wohnwagen kaufen und brauchst dazu noch ein externes Zugfahrzeug, wenn du ihn auch bewegen möchtest. Ein Auto wäre sinnvoll, es passt aber nur die Anhängerkupplung von Wohnmobilen...

    "Just beat the devil out of it." - Bob Ross

  • Einverstanden. Ein IMHO sehr zutreffendes Anschauungsbeispiel weil dann vermutlich die Passform der Anhängerkupplung ganz bewusst von dem entsprechenden Hersteller so ausgewählt wurde. Das Fazit bleibt dabei das gleiche: Einfach ist diese Situation für den fortschrittlichen E-Drum Anwender beileibe nicht. Nix mit vorab richtig informieren und dann einfach die geeignete Lösung kaufen. Das geht eben bis dahin nicht auf vernünftigen Wege.


    Gruß


    Trommeltotti

  • Das Fazit bleibt dabei das gleiche: Einfach ist diese Situation für den fortschrittlichen E-Drum Anwender beileibe nicht. Nix mit vorab richtig informieren und dann einfach die geeignete Lösung kaufen. Das geht eben bis dahin nicht auf vernünftigen Wege.


    Gruß


    Trommeltotti

    Demnach wäre der nächstliegende Rat vielleicht : "Vorerst besser nicht kaufen."?


    Prinzipiell war dieses "erst informieren - dann kaufen" zunächst als allgemeine Antwort auf die von einigen heraufbeschworene Gefahr für die durch Werbung potenziell irregeführten Laien in dem Bereich "e-drums" gedacht. Dass Werbung von mündigen Menschen nicht als Veranstaltung von Siftung-Warentest oder sonstiger Verbraucherschutzorganisationen wahrgenommen wird, dürfte ernsthaft jedoch außer Frage stehen. Dass sich darüber hinaus aber Erfahrungs- und Informationsdefizit negativ auswirken können, ist natürlich schon eine Tatsache. Inwieweit das Dich und Deine heutige Situation betrifft, ist im Prinzip aber vor allem unerheblich.


    Fakt ist, Du benutzt die Software eines Herstellers und verlangst jetzt von Herstellern anderer Produkte (allen voran "den Marktführern"), dass sie Dir für die von Dir ersonnene Nutzung dieser Software optimierte Gerätschaften anbieten, denn Du siehst sie in der unabwendbaren Pflicht, ihren Anteil an der Entwicklung der "perfekten Schlagzeugsimulationsmaschine" zu leisten, und zwar bitte ohne Kosten und Mühen dabei zu scheuen. Und sollten sie dadurch ihr eigenes Geschäftsmodell ruinieren, so wäre das eben ein notwendiges Opfer des technischen Fortschritts, denn letztlich müssen sie Deiner Überzeugung nach "der Sache" dienen. Den Grund für diese Veranwortung siehst Du in der Werbung der Firmen, denn schließlich versprechen sie dort ja, dass ihre Produkte ganz toll sind...
    Falls ich hier etwas falsch interpretiert habe, bitte ich um Berichtigung.


    DAS unterstelle ich Dir jedenfalls als Hauptmotivation, egal aus welcher Ecke Du Dich argumentativ wieder und wieder für mich mittlerweile haarsträubend ins Spiel bringst und es kommt Dir offensichtlich gar nicht in den Sinn, dass Du hier in Deinem Anspruchsdenken vollkommen fehlgeleitet bist. Es wird mir daher immer rätselhafter, wie man auf dieser Basis überhaupt so ein Engagement entwickeln kann.....


    Klar, Du möchtest Dir die Rosinen aus den jeweiligen Produkten verschiedener Hersteller herauspicken, um deinen Traum zu verwirklichen (Bitte umschweifende Hinweise auf Basis "Es gibt ja kein taugliches Gesamtpaket, aber die Welt würde so viel besser sein, wenn sich diese Vision endlich realisieren ließe" zu unterlassen... Das ist eben aktuell die Realität). Der Versuch ist Dein gutes Recht, das Scheitern liegt dann allerdings zu 100 % in Deiner Verantwortung. So einfach ist das.

  • Hi drumrumköln,

    Fakt ist, Du benutzt die Software eines Herstellers und verlangst jetzt von Herstellern anderer Produkte (allen voran "den Marktführern"), dass sie Dir für die von Dir ersonnene Nutzung dieser Software optimierte Gerätschaften anbieten, denn Du siehst sie in der unabwendbaren Pflicht, ihren Anteil an der Entwicklung der "perfekten Schlagzeugsimulationsmaschine" zu leisten, und zwar bitte ohne Kosten und Mühen dabei zu scheuen. Und sollten sie dadurch ihr eigenes Geschäftsmodell ruinieren, so wäre das eben ein notwendiges Opfer des technischen Fortschritts, denn letztlich müssen sie Deiner Überzeugung nach "der Sache" dienen. Den Grund für diese Veranwortung siehst Du in der Werbung der Firmen, denn schließlich versprechen sie dort ja, dass ihre Produkte ganz toll sind...
    Falls ich hier etwas falsch interpretiert habe, bitte ich um Berichtigung.

    ich fühl mich einfach mal mit angesprochen, da ich im Kern Tottis Kritik teile (wenn auch nicht mit der Vehemenz im Vortrag). Ich finde, Du hast die Position und deren Aussichtslosigkeit gut auf den Punkt gebracht. Auch ich finde es echt schwach, was sich da ein Marktführer leistet, dennoch stimmt es natürlich: Wenn der so agieren kann, dann ist es vollkommen unsinnig, von ihm anderes (= geschäftsschmälerndes, wenn nicht geschäftsschädigendes) Verhalten zu fordern. Was technologisch sinnvoll und wünschenswert ist, muss für einen Hersteller noch lang nicht wirtschaftlich die erste Wahl sein.


    Alternativ kann ich "vom Markt" eine Innovation fordern, aber same here: Who pays it? Letztlich wird sich auch in den nächsten Jahren nicht viel tun, das ist in der ganzen Diskussion von einigen schön aufgezeigt worden, da es einfach keinen Marktdruck gibt. Die weit überwiegende Mehrzahl der Leute ist zufrieden mit dem Status Quo. Das mag man mögen oder hassen, man (mich eingeschlossen) muss es als Fakt akzeptieren.


    Danke nochmal für das auf den Punkt bringen sagt
    Hajo K

  • Warum es die "perfekte Schlagzeugsimulationsmaschine" noch nicht gibt? Offenbar gibt es nicht genügend Leute, die so was brauchen! Das ist doch genau so wie mit Elektroautos: Viele finden das geil, mit so nem Ding rumzufahren, ist auch total nachhaltig und so, wegen der Umwelt, ne. Wenn das praktikabel und bezahlbar wäre, würde ich mir eins kaufen. Aber der Marktdruck der breiten Öffentlichkeit ist noch so gering, dass die Hersteller Autos anbieten, die zwar völlig abgespacete (ist das so richtig geschrieben?) Sachen können, aber leider bloß 150 km weit kommen, und dann 2 Stunden an der Ladebüchse hängen müssen. Und dazu kosten die auch noch ein Schweinegeld, die Autos. Die "perfekte Autosimulationsmaschine" wäre eine, die genauso gut fährt wie ein klassisches Auto (tun die E-Karren fast, hab's probiert), sich wie ein Auto anfühlet (tun se auch ziemlich), genau so dufte Fahrleistungen haben (Speed ja, Reichweite NEIN) usw. usw. Ich behaupte dass die Hersteller alle schon leistungsfähige Akkus da rumstehen haben, die sie auch zu halbwegs vertretbaren Preisen einbauen könnten. Da würde aber keiner mehr die Benzinverbrenner kaufen, an denen die derzeit ein vielfaches verdienen können, also kostet so ein kleiner VW eUp ein Schweinegeld und fährt mit einer Akkufüllung nicht mal von Köln bis Frankfurt. Da es sich hier um Energieverbraucher handelt, und man mit Energieträgern nicht unbegrenzt rumwutzen kann, wird das auch irgendwann kommen, aber nicht schnell.


    Und so ist das bei E-Drums. Von 1000 Nutzern braucht vielleicht einer (totti?) die "perfekte Schlagzeugsimulationsmaschine" (braucht der sie wirklich?), und solange nicht Umstände vorherrschen, die das signifikant ändern, werden auch keine Entwicklungen kommen, so wie der totti uns predigt, dass wir sie brauchen. Und dass die "bösen Monopolisten" von Roland uns mit ihrer Marktmacht und ihrer Entwicklungsunwilligkeit dazu zwingen, ihren minderwertigen, unentwickelten Schrott zu kaufen, ist vielleicht sogar richtig, aber anscheinend finden viele den auch so gut, dass sie dafür ein paar Tausender über den Tresen schieben. Daran wird auch der missionarische Eifer von uns totti nix ändern, der mich fast schon etwas an diese verkrampften -ISMUS-Kritiker erinnert (KapitalISMUS.... zutreffenden ISMUS bitte einsetzen), die selbst die eingewachsene Wolfskralle ihres Jagdhundrüden auf das Schweinesystem zurückführen und bei jeder Gelegenheit drüber diskutieren. Ich an Stelle des Totti würde auf der NAMM Show und auf der Musikmesse mal anständige Demos machen gegen RolandISMUS, mal sehen, wie viele da mitmachen. Aber hier nervt es dann doch, das ist irgendwie so ne Endlosschleife.

    667 - The Neighbour Of The Beast!!

    Einmal editiert, zuletzt von Druffnix ()

  • Fakt ist, Du benutzt die Software eines Herstellers und verlangst jetzt von Herstellern anderer Produkte (allen voran "den Marktführern"), dass sie Dir für die von Dir ersonnene Nutzung dieser Software optimierte Gerätschaften anbieten, denn Du siehst sie in der unabwendbaren Pflicht, ihren Anteil an der Entwicklung der "perfekten Schlagzeugsimulationsmaschine" zu leisten, und zwar bitte ohne Kosten und Mühen dabei zu scheuen. Und sollten sie dadurch ihr eigenes Geschäftsmodell ruinieren, so wäre das eben ein notwendiges Opfer des technischen Fortschritts, denn letztlich müssen sie Deiner Überzeugung nach "der Sache" dienen. Den Grund für diese Veranwortung siehst Du in der Werbung der Firmen, denn schließlich versprechen sie dort ja, dass ihre Produkte ganz toll sind...
    Falls ich hier etwas falsch interpretiert habe, bitte ich um Berichtigung.


    Zunächst einmal würde ich persönlich Deine Ausführungen und Hinweise als sehr sachliche und interessante Bemerkungen einstufen wollen. Vielen Dank dafür. Meine Wünsche sollten hier hinreichend bekannt und hoffentlich auch nicht abwegig sein. Ich hoffe doch sehr, dass ich mich mit meinen Mutmaßungen nicht täusche. Ich berufe mich dabei auf die Verdrängung der seinerzeit sündhaft teuren und hochspezialisierten Hardware Sampler durch Software Simulationen. Ich erwarte dringend die gleichen Mechanismen auch innerhalb des E-Drum Marktes. Leider gibt es dabei einen großen Unterschied zu verzeichnen. Ein Keyboarder/Pianist oder Komponist kann sein (Midi) Keyboard sowohl für Hardware- und Software Sampling Lösungen nutzen und benötigt für eine Softwarelösung keine zusätzlichen Trigger-Technologien wenn man auf ein herkömmliches Sound Modul verzichten möchte. Es fehlt meiner Meinung nach nur der Auslöser in Form eines guten Drum To Midi Konverters um möglicherweise die selben Impulse am E-Drum Markt setzen zu können welche auch das aussterben der eigentlichen Hardware Sampler verursacht haben. Darauf setze ich. Zumindest als ersten großen Schritt welcher in der Gegenwart umzusetzen wäre. Weiterführend würde man dann neue Trigger-Technologien mit einem Midi Nachfolger benötigen.


    Diese Impulse werden sicherlich nicht von den einschlägigen E-Drum Herstellern ausgehen. Vielleicht ist das hier in den Diskussionen auch etwas untergegangen. Ich selber sehe dabei durchaus auch für Software Hersteller ein gewisses Potential gegeben mittels einer Kooperation mit einem geeigneten Hardware Hersteller eben eine solche Verbindung zwischen einem E-Drum Setup und einer VSTi Lösung herzustellen. Das würde IMHO erheblich Bewegung in diesem Marktbereich bringen können. Darauf beruhen meine Hoffnungen. Vielleicht kommt das gar nicht. Oder eben schneller als man annehmen möchte. Wir werden ja sehen.


    Gruß


    Trommeltotti



    Einmal editiert, zuletzt von trommeltotti ()

  • ich fühl mich einfach mal mit angesprochen, da ich im Kern Tottis Kritik teile (wenn auch nicht mit der Vehemenz im Vortrag). Ich finde, Du hast die Position und deren Aussichtslosigkeit gut auf den Punkt gebracht. Auch ich finde es echt schwach, was sich da ein Marktführer leistet, dennoch stimmt es natürlich: Wenn der so agieren kann, dann ist es vollkommen unsinnig, von ihm anderes (= geschäftsschmälerndes, wenn nicht geschäftsschädigendes) Verhalten zu fordern. Was technologisch sinnvoll und wünschenswert ist, muss für einen Hersteller noch lang nicht wirtschaftlich die erste Wahl sein.


    Alternativ kann ich "vom Markt" eine Innovation fordern, aber same here: Who pays it? Letztlich wird sich auch in den nächsten Jahren nicht viel tun, das ist in der ganzen Diskussion von einigen schön aufgezeigt worden, da es einfach keinen Marktdruck gibt. Die weit überwiegende Mehrzahl der Leute ist zufrieden mit dem Status Quo. Das mag man mögen oder hassen, man (mich eingeschlossen) muss es als Fakt akzeptieren.


    Danke nochmal für das auf den Punkt bringen sagt
    Hajo K


    Moin,


    ich schrieb in einem anderen Thread mal, daß die Marktführer wahrscheinlich das Wissen, Tottis Vorstellungen umzusetzen, längst haben. Aber sie sind eben zunächst einmal Wirtschaftsbetriebe. Ich bin auch sicher, daß es in anderen Bereichen längst Lösungen geben könnte. Beispielsweise Autos, die weniger Sprit schlucken u.s.w. Das Problem ist, daß solange der Hersteller nicht gefordert ist, ganz in Ruhe in vielen Etappen diesen Weg zum erwarteten Produkt gehen kann. Das ist aus Usersicht sicherlich scheiße, aber aus der Sicht des Wirtschaftsbetriebes durchaus clever. Ich persönlich würde mich mit so einer Strategie nicht wohlfühlen, aber andere tun es eben offenbar einfach. Der Kunde erwartet zu wenig? Also geben sie ihm nur das, was seine Zufriedenheit hervorruft. Und kleinste Neuerungen können angepriesen werden als das nächste tolle Ding.


    Ich selbst bin Spediteur. Und wir (bzw. in dem Falle auch die Marktführer) haben sich ja mal sowas von selbst ins Knie geschossen und genau das Gegenteil gemacht: dem Kunden gesagt, was alles möglich ist. Folge: Lager der deutschen Industrie befindet sich auf der Autobahn. Just in time u.s.w.


    Was ich damit sagen will? Die richtige, für Hersteller und Kunden richtige Dosis finden, mit der man Dinge auf den Markt bringt.


    Grüße, Frank

  • Was ich damit sagen will? Die richtige, für Hersteller und Kunden richtige Dosis finden, mit der man Dinge auf den Markt bringt.


    Roland (und Yamaha) scheinen diese Dosierung ziemlich perfekt gefunden zu haben.
    Die Verkäufe sind offensichtlich zufriedenstellend und die allgemeine Kundenzufriedenheit ist hoch.
    Wie Hajo K schon schrieb: "Kein Druck des Marktes."


    Trommeltotti bemängelt, dass in praktisch keinem Musikgeschäft ein antestbereits VSTi-Set neben den Modul-Edrums steht.
    Wer von den Verkäufern sollte dieses Set konfigurieren - der Drumspezialist oder der Recordingspezialist?
    Mit welchen Komponenten (von wieviel verschiedenen Vertrieben)?
    Welche Software? Welche Hardware? Auf welcher Rechnerbasis (Win oder OS)?
    Diesen Tort tut sich kein Drum-Laden freiwillig an (nicht mal drum-tec), schon gar nicht, wenn es fertig konfigurierte Modul-Sets von Rolamaha2boxalesismilleniumfame gibt, die man bequem aus dem Karton abverkaufen kann.

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