Mikrofonierung und Stimmergebnisse

  • Update Post 42:


    Meine Coverband mit Vollbesetzung.


    Moin Members,


    Nachdem wir einen zweiten Gitarristen gesucht und gefunden haben, jetzt die Stücke die wir schon mit Ihm Spielen:
    Weil unser Proberaum auch gleich Konzertraum ist, proben wir wie auf der Bühne mit PA, Monitore, Licht usw.
    Aufgenommen im Sweetspott der PA mit einem Tascam Stereo Recorder gleich in mp3.


    1. Love Rears It's Ugly Head


    2. Desert Song


    3. Midnight Blues


    4. Perfect Strangers


    5. White Room



    Freue mich über Reaktionen von Euch!


    -

  • Hab nur das erste Stück angehört. Spontanes Feedback: leger gespielt und die Sängerin passt mit ihrer etwas schnodderigen Art gut zum Stil! Verbesserungsvorschläge: den Hall auf dem Gesang stark reduzieren (und evtl. einen schöner klingenden finden). Außerdem die Sologitarre um einiges lauter!

    Nix da.

  • Danke Rampen, für deinen Vorschlag.
    Ich finde ein delay auf dem Gesang statt Hall auch besser, wir testen da noch. Manchmal sind die Gitarren Soli aber schon lauter. :rolleyes:
    Der Bühnensound ist ziemlich trocken nicht allzu laut und transparent, da hören wir nicht was über die PA kommt, erst durch die Mitschnitte
    haben wir eine Diskussionsgrundlage.


    -

  • Hab auch mal ein bisschen quer gehört. Insgesamt lässig gespielt, gefällt!


    Einen Tip habe ich noch für euch:


    Wenn ihr in Sachen Recording etwas verbessern wollt, ohne den Bausparvertrag auflösen zu müssen, dann schaut mal, dass ihr den Tascam Recorder mit einem weiteren Recorder dieser Art conected oder einen 4 Spur Recorder besorgt.
    Wenn ihr dann das Raumsignal + die Summe vom Mischpult aufnehmt, kriegt ihr mit sehr wenig Aufwand einen noch viel besseren Sound hin, als wenn ihr nur den Raum aufnehmt.


    Weitermachen :thumbsup:

  • Ein lossy mp3 File mit nur 142kbit/s ist sicher nicht geeignet um die Musik auch nur anhähernd authentisch aufzunehmen.
    Es klingt als hättet ihr das schom im Zoom so aufgenommen.
    Die Artefakte sind extrem und der highcut bei 15kHz gibt dem ganzen den Rest.
    Solche Aufnahmen am besten immer lossless als wav aufnehmen oder wenn ihr schon Speicher sparen wollt dann wenigstens


    in der höchstmöglichen Bitrate.Die Balance von den Aufnahmen ist etwas unglücklich.
    viel zu viel lowend, etwas wenig in den unteren Mitten, fast keine Hochmitten und extrem viel Höhen.
    Das liegt zum Teil auch an der Komprimierug.
    Der Bassbereich bis 200Hz ist zu dominant. Zwischen 1,5k und 2kHz gibt es ein Loch.
    Der Hall auf dem Gesang ist etwas zu viel, ein Delay ist keine Alternative aber eine Option wenn ihr das Delaytempo auch anpasst.
    So One Knoob Delays die in manchen Hobbymischpulten verbaut sind wo man das Tempo nicht einstellen kann taugen nicht.


    Besser wäre es den Hallanteil zu reduzieren und vor allem ein low cut auf den Hall zu setzen, damit
    der Gesang klarer wird und der Mulm verschwindet. Also alles unter ca. 500Hz vom Hall rausnehmen-


    Den Bereich um 500Hz würde ich auch mal im Auge behalten.


    Eine pauschale Absenkung in diesem Bereich schadet nie. (auf dem Masterout)Das Schlagzeug ist insgesamt zu laut. Die BD deutlich zu laut und der Snare fehlt es an Fleisch.


    Die klingt patschig und meiner Meinung nach zu tief.Mit weniger Hall, einem lowcut und etwas mehr Pegel würde sich der Gesang besser durchsetzen.
    Die Gitarre darf man auch hören. Der Bass mulmt auch und sollte in etwas so laut wie die BD sein.
    ansonsten kann ich nicht viel sagen da ich eure Aufnahme und PA Situation nicht kenne.

    »Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.«
    Chinesisches Sprichwort


  • Sorry, aber die Bemerkungen zur Codierung kann ich überhaupt nicht unterschreiben. Die mp3-Artefakte sind in dieser Aufnahme m.E. völlig vernachlässigbar im Vergleich zum Gesamteindruck und watt ist mit 15kHz? Die Aufnahme ist insgesamt sehr dumpf, da macht ein 15kHz Lowpass mit Sicherheit den Braten nicht mehr fett. Und Proberaummitschnitt lossless? Das ist komplett mit Kanonen aus Spatzen geschossen. Bzgl. Beebles sonsteigen Kommentaren zum Sound bin ich allerdings d'accord ;) . Vielleicht bis auf die Tatsache, dass ich ein Slapback-Delay nehmen würde, wo das Tempo dann keine Rolle spielt.

    Nix da.

  • Beeble Danke für deine sehr komplexe Ausführung. Die muss ich erst einmal Stück für Stück verstanden haben
    um sie Umzusetzen. Da haben wir noch einige Hausaufgaben zu machen. 8o


    Es klingt als hättet ihr das schom im Zoom so aufgenommen.


    Ja, so ist es auch geschehen, der Tascam hängt 20cm unter der Decke in der Mitte des Raumes, in Richtung
    Bühne an der Spitze des Dreiecks Box<Tascam>Box und nimmt gleich mp3 auf. War mir auch immer suspeckt
    warum nicht mit der besten Auflösung recordet wird um den PA-Sound zu beurteilen.
    Die Aufnahmen sollen aber auch die Kontrolle der Instrumenten Handhabung ermöglichen, dazu kann es aber auch
    besser klingen können wollen müssen. ^^


    Ich bin in dieser Band ja erst seit ende März diesen Jahres und allmälich werden wir freundschaftlicher
    miteinander auch solche Sachen an zusprechen. Das sind ja meistens Bereiche die schon Jahre lang von einem
    Bandmitglied abgedeckt wurden. Ich will da nicht Keuleschwingend kleinholz machen. :pinch:


    @ Rampen: Dir auch danke, ich finde aber auch das es zur Kontrolle auch Bestens klingen darf. ^^


    -

  • Ich kenne deine Abhörsituation ja nicht, auf einem Smartphone oder Pc Lautsprecher mag man keinen Unterschied hören.
    Artefakte und die psychoakustischen Efekte tragen bei niedriger Bitrate stärker auf und sind deutlich hörbar.
    Ich schrieb ja schon, wenn dann mit der höchstmöglichen Auflösung arbeiten.
    Zumal bei den Speicherpreisen es keinen Grund gibt das nicht zu tun.


    Auf eine 32Gb Karte passen 54 Stunden, warum sollte man da noch verlustreich kompremieren?
    Es schadet nicht die Musik so aufzunehmem wie sie am Mikrofon ankommt. ;)

    »Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.«
    Chinesisches Sprichwort


  • Ich bin in dieser Band ja erst seit ende März diesen Jahres und allmälich werden wir freundschaftlicher
    miteinander auch solche Sachen an zusprechen. Das sind ja meistens Bereiche die schon Jahre lang von einem
    Bandmitglied abgedeckt wurden. Ich will da nicht Keuleschwingend kleinholz machen. :pinch:


    Diese Situationen kenne ich nur zu genüge!
    Es ist immer schwer wenn man "das schon immer so gemacht hat" aber nicht erklären kann warum.


    Grundsätzliches Verständniss wie das alles funktioniert und zusammenhängt ist halt selten vorhanden.
    Auch die Bereitschaft sich darauf einzulassen und auch bereit zu sein wirklich viel Zeit damit zu verbringen einen guten Sound zu bekommen
    ist eher selten anzutreffen. Gehört für mich aber zum Musikmachen dazu.
    Vieles basiert auf Halbwissen und weil man es eben so macht weil andere es auch tun.


    Da reinzugrätschen ist immer eine undankbare Aufgabe.
    Edit: mit der Abhörsituation meinte ich Kollege Rampen

    »Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.«
    Chinesisches Sprichwort


  • Mir gefällts auch. Schöne Song Auswahl. :thumbup:
    Nur beim ersten Titel fallen mir ein paar kleine Timing Probleme bei dem Shuffle (bzw. Angeshuffelten Groove) auf. Bin da zugegeben aber auch recht penibel.


    Zur Aufnahmequalität:
    Es kommt doch in erster Linie drauf an, wofür die Aufnahmen sind. Sind das Arbeitsaufnahmen nur für euch? Oder haben die ernstere Zwecke wie z.B. Demo?


    Wenn nicht nachbearbeitet wird, ist die direkte Aufnahme in MP3 auch Verhältnis Sache: Für die Aufnahmequalität reicht das schon. Allerdings sollte dann schon die maximal mögliche Bitrate genommen werden. Bei MP3 an der Bitrate zu sparen lohnt sich wirklich nicht. Alles unter 192kbps produziert immer deutlicher hörbare Artefakte.


    Den PA Mix nachträglich mit der Stereo Aufnahme des anderen Recorders zu mixen muss nicht unbedingt zielführend sein. Das kommt in erster Linie darauf an, was alles über die PA läuft und ob sich das gegenseitig sinnvoll ergänzen kann. Mal von der technischen Realisierung ganz abgesehen.


    Für gute Demo Aufnahmen sollten die Einzelspuren aufgenommen werden. Und der Gesang am besten nachträglich drüber gesungen. Das lohnt sich aber auch nur, wenn das dann ordentlich abgemischt wird.


    Aber grundlegend passt das erst mal so, find ich. Für nen groben Eindruck reichts. :thumbup:

  • Ich kenne deine Abhörsituation ja nicht, auf einem Smartphone oder Pc Lautsprecher mag man keinen Unterschied hören.


    Klar hör ich die, ich arbeite in der Branche. Aber wenn ich bei den Aufnahmen wählen sollte, ob ich ein wenig am EQ drehe und das Mikro ein bisschen woanders hinstelle oder eine höhere Bitrate nehme, wäre ersteres um mehrere hundert Plätze weiter oben auf meiner Prioritätenliste ^^ . Man sollte erstmal da ansetzen, wo es auch wirklich was bringt.

    Nix da.

    Einmal editiert, zuletzt von Rampen ()

  • Nur beim ersten Titel fallen mir ein paar kleine Timing Probleme bei dem Shuffle (bzw. Angeshuffelten Groove) auf. Bin da zugegeben aber auch recht penibel.


    Danke m_tree, ein echter Shuffle ist das ja nicht. HiHat und Bass Drum sind gerade und packen die swingigen Fills und Wirbel ein. Und es Hakt hin und wieder :huh:


    Die Aufnahmen sollen keine Demos darstellen, sondern uns (der Band) einen live Eindruck geben. Dass ich die Aufnahmen hier rein gestellt habe dient dem Austausch
    mit Euch, weil mich Eure Anregungen sehr Interessieren.


    Für amtliche Aufnahmen ist wie du schon schriebst eine ganz andere Vorgehensweise nötig. Dass sollte erst einmal nicht das Thema sein. ;)


    -

  • Danke m_tree, ein echter Shuffle ist das ja nicht. HiHat und Bass Drum sind gerade und packen die swingigen Fills und Wirbel ein. Und es Hakt hin und wieder :huh:


    Ja, das ist die Schwierigkeit gerade bei so angeshuffelten Sachen. Alle Schläge zwischen den 4teln müssen eben auf einem 8el Triolen Raster laufen, sonst wird es wie in diesem Fall hier stellenweise fast gerade. Ist aber Meckern auf einem soliden Niveau. ;)


    Zitat

    Die Aufnahmen sollen keine Demos darstellen, sondern uns (der Band) einen live Eindruck geben. Dass ich die Aufnahmen hier rein gestellt habe dient dem Austausch
    mit Euch, weil mich Eure Anregungen sehr Interessieren.


    Für amtliche Aufnahmen ist wie du schon schriebst eine ganz andere Vorgehensweise nötig. Dass sollte erst einmal nicht das Thema sein. ;)


    Verstehe. Ich empfehle aber, zumindest die MP3 Bitrate zu erhöhen. 142kbps sind schon etwas mager. ;)

  • Ja schön gespielt,
    das eine Sängerin singt hätte ich jetzt nicht gedacht (Was sind meine Ohren schlecht :( )


    Wenn ich ´s auf Vinyl hätte, würde ich beim Quarzgesteurten aufs Prisma und den Tellerand schauen (u. abgleichen) und den


    Pitchregler (net die Lautstärke) Richtung + drehen (na hoffentlich macht die/meine Lange Leitung, nicht auf noch Länger).


    Auf Band, die Andruckrolle und Capstan überprüfen und säubern, schwergängige/laufende Kasette ersetzen. ;)


    Und Edith meint besonderen Dank für den "White Room" schon lange nimmer gehört :thumbup:

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



    2 Mal editiert, zuletzt von orinocco ()

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