Vergleich von Tama Starphonic Snares

  • .....als schlagfertiger Toni, hätte ich frech geantwortet, hast du mal aufs Thermometer geschaut, wir hatten einen Temperaturanstieg

    von fast 20°C innerhalb der letzten 15 Stunden (kommt ja heutzutage nicht gerade mehr selten vor) 8o - gut vielleicht eher im winter

    am Christkindlmarkt, hier ist die Rede Sommer.

    :) ;) ;)


    l.g.

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



  • Ich lese trotz Kritik

    mitunter einige Begeisterung für die Alu Variante und dass Bubinga dunkler ist, aber eben auch exklusiv.

    ich hab noch Was, für die evtl. Entscheidungsfindung/Abwägung (ist ja manchmal wirklich nicht so einfach,

    btw. ich persönlich, würd mir die Alu noch in 7" Tiefe wünschen)


    Auch wenn Bubinga exklusiv ist, weiss ich nicht obs dir persönlich im Kontext mit Calefornia Blue gefällt

    imho Braun und Oceanblau harmonieren eigentlich schon, aber das Hölzerne und dazu noch sehr dunkle , eher weniger,

    ein bisschen besser, aber nicht viel, wärs beim roten gewesen.


    Das Matte Alu, fände ich jetzt rein Optisch, am Schönsten im Calefornia Blauen Schön folierten.

    Ja das Leben ist manchmal hart und erfordert da harte Prioritäten.


    Gutes Gelingen

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
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  • MoM Jovi

    Würde ich auch direkt mit dem Tonmann und höchstens noch deinen Bandkollegen klären.


    Die Mikrofonierung spielt auch 'ne Rolle. Mit einem Audix i5 oder Sennheiser e604 kriegt man die Snare nach meiner Erfahrung nicht so knallig wie mit einem Shure SM57. Dafür kriegt man Snares mit SM57 nicht so bauchig wie mit den anderen genannten Mikros. Bezieht sich jetzt nur aufs obere Mikro.


    Probier's ruhig mal mit einer Metallsnare, die kriegt man im Regelfall besser knalliger und lauter als Holz-Snares.

  • "Ich bekomme immer mal wieder Feedback bei unseren Gigs, dass die Snare nicht genug knallt"


    Lass mich raten, das war dann zu 100% ein Schlagzeuger, richtig?

    Muss es wirklich richtig "knallen", oder will das eigentlich nur der eine Drummer im Publikum so?

    War ein Musiker, und zwar einer der früher mit der gleichen Band unterwegs war und der das nicht einfach so sagt. Ich glaube es auf manchen Aufnahmen ja selbst zu vernehmen. Es ging beim letzten Gig nicht mal um das "Knallen", sondern die Präsenz und Abhebung im Vergleich zu den Toms. Wir nehmen nur das Schlagfell ab. Wenn nun die Vintage Snare sowieso schon viel Body hat, fehlt vielleicht Teppich?

    Die Mikrofonierung spielt auch 'ne Rolle. Mit einem Audix i5 oder Sennheiser e604 kriegt man die Snare nach meiner Erfahrung nicht so knallig wie mit einem Shure SM57. Dafür kriegt man Snares mit SM57 nicht so bauchig wie mit den anderen genannten Mikros. Bezieht sich jetzt nur aufs obere Mikro.

    Ich nehme mit dem SM57 ab.

    Probier's ruhig mal mit einer Metallsnare, die kriegt man im Regelfall besser knalliger und lauter als Holz-Snares.

    Ja ich frage mich, ob es überhaupt eine andere/neue (gebrauchte) Snare sein muss. Möchte lieber noch mal mit der Sonor rumprobieren oder was nehmen, das ich schon habe: Millenium Power Brass, Ludwig Pioneer, DrumCraft Kupfer. Aber das wird jetzt OT. Hier soll es ja um Starphonics gehen.

    Die eigentliche Frage war ja: Schaffe ich mit einer Starphonic, was mit der Sonor Vintage nicht geht? Und wenn ja, welche sollte ich am ehesten probieren?

    Auch wenn Bubinga exklusiv ist, weiss ich nicht obs dir persönlich im Kontext mit Calefornia Blue gefällt

    imho Braun und Oceanblau harmonieren eigentlich schon, aber das Hölzerne und dazu noch sehr dunkle , eher weniger,

    ein bisschen besser, aber nicht viel, wärs beim roten gewesen.

    Die optische Seite sollte mich recht wenig interessieren. Momentan spiele ich die Rote Auster Snare zum California Blue. Bubinga fänd ich nicht mal schlecht, das ist fast wie "Moscow Mule" Kupfer und das passt super!

    Four on the floor sind zwei zu viel.

    SONOR Vintage Series: 20", 22" BD; 14" Snare-Drum; 10", 12", 13" TT; 14", 16" FT

    PAISTE 2002, 2002 Big Beat, 602 Modern Essentials, PstX

    Gigs: 23.01.26 Markthalle Freiburg, 21.03.26 Heimathafen Lörrach, 19.06.26 Haferkasten Kenzingen, 19.09.26 Mehlsack Emmendingen, 31.10.26 Durbacher Hof Offenburg, 28.11.2026 Heimathafen Lörrach mit >> Blackwood Mary

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  • Hi,

    Die eigentliche Frage war ja: Schaffe ich mit einer Starphonic, was mit der Sonor Vintage nicht geht? Und wenn ja, welche sollte ich am ehesten probieren?



    da würde ich am ehesten deine Millenium Power Brass nehmen.

    Wenn es Starphonic sein soll, würde ich zur Stainless Steel (wunderbare Snare) tendieren oder Steel.

    Einlagig 10 mil Batter Head. Mindestens mittlere Stimmung, eher etwas höher ist meine Empfehlung.



    VG

    Wenn bei Stiftung Wahrentest ein Dildo mit Befriedigend bewertet wird, ist das dann Sehr Gut?



    Suche 24"x16" BD Tama Granstar II mit Rosette

  • Die eigentliche Frage war ja: Schaffe ich mit einer Starphonic, was mit der Sonor Vintage nicht geht? Und wenn ja, welche sollte ich am ehesten probieren?

    Auch wenn du jetzt nicht den größten denkbaren Fuhrpark hast, wäre meine Antwort darauf ein deutliches Nein.

    Selbst die Sonor Vintage sollte bei entsprechender Befellung, Stimmung, Spielweise und Abnahme nicht dazu führen, dass sie im Mix zu wenig durchkommt. Wenn du hinterm Set einen ausgewogenen Eindruck hast, lässt sich der auch nach außen transportieren, und das hat, zumindest bei mir, mit noch jeder Snare funktioniert. Wie schon jemand schrub, gibt es noch reichlich Stellschrauben (andere Felle, anderer Teppich, Stimmung, Teppichspannung, Mikrofon, EQing), die deiner Sonor auf die Sprünge helfen dürften. Ebenso sind vermutlich deine übrigen Snares noch nicht ausgereizt, es bleiben zig Optionen.


    Meine persönliche Einstellung ist, das Geld für ne Starphonic, immerhin mindestens an die 600 Euro, ist sinnvoller aufgehoben bei irgendwas, das der Familie zugute kommt. Zumindest habe ich das damals so gesehen und mir wirklich nur geleistet, was wirklich für die Musik benötigt wurde. Spaßkäufe finden erst wieder gelegentlich statt, seit meine Mädels groß sind und eh ihr Ding machen.

  • Ich habe die m1, also die kleineren. Bei mir klappt der Magnet die Lederläppchen unkontrolliert hoch imho weil der Clip so schräg auf dem Spannreifen sitzt. Kann aber auch ein Nutzerfehler sein?

    Die habe ich auch oft dran (manchmal auch den großen). Versuche, die einfach ein paar male hin und her zu walken (um die Spannung rauszunehmen) und dann nach dem Aufstecken den oberen Bereich vom Halter nochmal etwas nach außen rauszudrücken (also von der Fellmitte aus betrachtet raus aus der Snare). Das hat bei mir bislang immer gereicht, damit es nicht hochbappt.

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Ja ich frage mich, ob es überhaupt eine andere/neue (gebrauchte) Snare sein muss. Möchte lieber noch mal mit der Sonor rumprobieren oder was nehmen, das ich schon habe: Millenium Power Brass, Ludwig Pioneer, DrumCraft Kupfer. Aber das wird jetzt OT. Hier soll es ja um Starphonics gehen.

    Die eigentliche Frage war ja: Schaffe ich mit einer Starphonic, was mit der Sonor Vintage nicht geht? Und wenn ja, welche sollte ich am ehesten probieren?

    Aus welchem Material ist die Sonor und die Ludwig Pioneer? Abgesehen von den Reflektionen im Kesselinnern und der Steifigkeit des Kessels spielt das Gesamtgewicht des Kessels (inkl. Hardware) auch noch 'ne große Rolle.


    Daher rate ich dir auch von der Aluminium-Variante ab, solltest du doch noch eine Starphonic besorgen. Aluminium hat nur etwa 1/3 der Dichte von Messing.

    Eine kurze Recherche sagt mir, dass Messing wohl sogar noch etwas dichter und härter als (gewöhnlicher) Stahl ist.


    Die Starphonic Black Nickel (Stahl) hat auch nur einen 1 mm starken Kessel, die Brass und Alu haben einen 1,2 mm starken Kessel.


    Insofern spricht eigentlich alles für die Starphonic Brass, wenn es um maximale Lautstärke und Durchsetzungskraft geht.


    Und ganz egal ob du dir eine Starphonic leisten willst oder nicht - das sind wirklich tolle Snares mit durchdachten Features, die jeden Snare-Fuhrpark bereichern.

  • Aus welchem Material ist die Sonor und die Ludwig Pioneer? Abgesehen von den Reflektionen im Kesselinnern und der Steifigkeit des Kessels spielt das Gesamtgewicht des Kessels (inkl. Hardware) auch noch 'ne große Rolle.

    Sonor ist 9lagig Buche (6mm) mit runden Edges. Die Ludwig Pioneer ist Nickel over Brass und hat glaub nur 1mm. Die ist außerdem von 1930 und ich bin mir nicht sicher, ob die ganz rund ist, habe aber neue geflanschte Spannreifen drauf (nicht die alten Reifen mit Klauenbefestigung). Guckst du hier.  ;) Diese Snare "knallt" subjektiv schon mehr als die Sonor. Ist aber auch nur 5" tief (Sonor 6,5"). Zudem hat die Ludwig ein Remo Coated Amba und die Sonor aktuell ein Evans (glaub UV1 coated). Finde die Sonor wie gesagt "patschig", was ich so bei einem Remo Fell noch nicht erlebt habe.

    Four on the floor sind zwei zu viel.

    SONOR Vintage Series: 20", 22" BD; 14" Snare-Drum; 10", 12", 13" TT; 14", 16" FT

    PAISTE 2002, 2002 Big Beat, 602 Modern Essentials, PstX

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  • Ich habe die m1, also die kleineren. Bei mir klappt der Magnet die Lederläppchen unkontrolliert hoch imho weil der Clip so schräg auf dem Spannreifen sitzt. Kann aber auch ein Nutzerfehler sein?

    Ich benutze die M1 auch und habe das gleiche Problem gelöst in dem ein einen kleinen selbstklebenden Kunststoff "Türstopper" draufgeklebt habe.


    P.s.: Die Starphonic Alu ist meine absolute Lieblingssnare geworden (ggü. SonorDelite, Sonor Vintage Series 5,5", Tama Starclassic Maple)

  • Tadaa, ich glaube da ist der Kern des ganzen "Dilemmas".


    "Sonor ist 9lagig Buche (6mm) mit runden Edges"


    Runde Gratungen ziehen automatisch die Höhen raus aus dem Klang und die Höhen sind das, was vermutlich im Mix bei dir zuwenig ist, um die Snare "knallen" zu lassen. Denn runde Gratungen sind ja dafür da, einen runden, optimierten warmen Klang zu produzieren, also klanglich etwas dezenter aufzutreten.


    Gratungen mit einem 45-Grad-Winkel hingegen minimieren die Kontaktfläche zwischen Kessel und Fell. Die Folge: das maximale Obertonpotenzial der Trommel wird hier abgerufen. Diese Konstruktion, die u.a. auch die Starphonic hat, bietet definierten Attack und einen "klaren Sound". Es sollte aber mit deiner Messingsnare kein Problem darstellen, diesen Klang herauszukitzeln, denn die hat ja spitze, 45er Gratung, oder?


    PS: Wenn du die Sonor knallen lassen willst, braucht es vermutlich einfach mehr Schmackes beim Spiel und / oder dickere Sticks.

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

    Einmal editiert, zuletzt von Moe Jorello ()

  • Tadaa, ich glaube da ist der Kern des ganzen "Dilemmas".


    "Sonor ist 9lagig Buche (6mm) mit runden Edges"


    Runde Gratungen ziehen automatisch die Höhen raus aus dem Klang und die Höhen sind das, was vermutlich im Mix bei dir zuwenig ist, um die Snare "knallen" zu lassen. Denn runde Gratungen sind ja dafür da, einen runden, optimierten warmen Klang zu produzieren, also klanglich etwas dezenter aufzutreten.

    Das ist mit grundsätzlich bewusst, und ich schrieb:

    Zudem gibt es Drummer, die auch die Sonor Vintage zum Knallen bringen und damit rocken. Nir Z macht viel damit, und das offensichtlich nicht nur zu Sonors Werbezwecken, sondern man sieht ihn auch viel im Studio damit arbeiten.

    Hier mal ein Beispiel, ab etwa 2:00 Minuten. Ich weiß! Das ist ein Werbevideo!! Aber Nir Z hat die Snare auch im Studio regelmäßig am Start:


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    Ich will einfach nicht irgendwo den heiligen Gral suchen und was kaufen, wenn es am Ende doch geht. Und wenn ich ins Fitness Studio dafür muss. :P

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  • Tadaa, ich glaube da ist der Kern des ganzen "Dilemmas".


    "Sonor ist 9lagig Buche (6mm) mit runden Edges"

    Das könnte tatsächlich der Kern des Problems sein.


    Zumindest die Gratungen der Starphonic Brass sind aber auch nicht spitz. Das ist bei einem Metallkessel aber auch was anderes als bei einem Holzkessel, weil Metall i.d.R. aggressiver und obertonreicher klingt als Holz.

  • Hier mal ein Beispiel, ab etwa 2:00 Minuten. Ich weiß! Das ist ein Werbevideo!! Aber Nir Z hat die Snare auch im Studio regelmäßig am Start:

    Dir ist aber schon bewusst, dass er das Knallen mit Rimshots herauskitzelt und die Snare von oben und unten mikrofoniert ist, oder? Wenn du nicht Rimshots spielst, wird die Snare natürlich "gemütlicher" daherkommen.

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Zumindest die Gratungen der Starphonic Brass sind aber auch nicht spitz.

    Und auch bei der Bubinga sind wie wohl "leicht abgerundet". Das lässt mich schon aufhorchen. Nicht dass sie doch kaum anders als meine Sonor ist.

    Ich habe auch gelesen oder in Tests gehört, die Starphonics hätten gewissen "Vintage Vibe". Was ist denn das überhaupt, wann klingt eine Trommel "alt", oder "vintage"? Was ist an den Kesseln von früher anders bis auf vielleicht die Gratung? Wenn man nicht gerade Naturfelle spielt, hat man auch kein Mylar von 1950 drauf. ^^

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  • Knallen mit Rimshots herauskitzelt

    Ja, das ist meine Baustelle. :saint: Aber wenn es das ist, brauche ich keine neue Snare. ;)

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  • Runde Gratungen ziehen automatisch die Höhen raus aus dem Klang und die Höhen sind das, was vermutlich im Mix bei dir zuwenig ist, um die Snare "knallen" zu lassen.

    Da wird glaube ich wieder mal aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Ich habe eine Stave-Snare mit runder Gratung, denen es gewiss nicht an Knack u. Transparenz im Klang fehlt, tatsächlich ist sie dabei noch mega sensibel. Nur dominiert das Klingeln im Sound nicht wie bei vielen "scharfkantigeren" Snares ohne Dämpfung.


    Jede Snare ist natürlich individuell, aber jedes Moongel hat mehr Einfluss auf den Sound als die Form der Gratung, da müsste ja jede gedämpfte Snare komplett absaufen.

  • Mit Vintage vibe wird meistens genau dieser "runde" Klang bezeichnet, der von runden (wie bei der Sonor) oder leicht abgeflachten Gratungen (Star: 35° abgerundet, Starphonic: 45er, also eher spitz, aber oben ganz leicht gerundet) ausgeht. Meine Star Bubinga mit gerundeter 35er Gratung klingt "gemütlicher" als eine Starclassic Maple Snare mit wiklich spitzer 45er Gratung.


    Was noch eine Möglichkeit wäre, der Sonor mehr Wumms zu geben: Diecast-Hoop obenrum.


    trommla: Stave ist nochmal eine ganz andere kiste, weil viel dicker vom Kessel.

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Zumindest die Gratungen der Starphonic Brass sind aber auch nicht spitz.

    Und auch bei der Bubinga sind wie wohl "leicht abgerundet". Das lässt mich schon aufhorchen. Nicht dass sie doch kaum anders als meine Sonor ist.

    Ich habe auch gelesen oder in Tests gehört, die Starphonics hätten gewissen "Vintage Vibe". Was ist denn das überhaupt, wann klingt eine Trommel "alt", oder "vintage"? Was ist an den Kesseln von früher anders bis auf vielleicht die Gratung? Wenn man nicht gerade Naturfelle spielt, hat man auch kein Mylar von 1950 drauf. ^^

    Vintage setzt man auch mit runden Gratungen gleich, modern eher mit spitzen Gratungen. Aber das lässt sich mittlerweile gar nicht mehr so verallgemeinern, denke ich. Die 90er sind ja auch schon wieder 25-35 Jahre her.


    Die Starphonic Brass klingt jedenfalls wirklich rund und knallt auch mit einem UV2 (zweilagig) noch gut.


    Ein Teppich-Mikro ist übrigens sehr hilfreich, um einen volleren und durchsetzungsfähigeren Snare-Sound zu bekommen. Also falls ihr das live nicht nutzt -> unbedingt ergänzen. Sennheiser e604 taugen mir da übrigens besser als SM57 und brauchen auch kein Stativ.

  • Guten Morgen,


    ich meine ja auch, dass das "Problem" eher die Konstruktion ist.

    Natürlich wäre noch höher stimmen und härter spielen (rim shot) eine Idee, aber so richtig knallt

    es bei scharfer Gratung und dann eher Birke. Von den Metallen her gingen noch Bronze, Messing und Stahl, aber auch Alu - je nach Geschmack.

    Wichtig auch da: stabiler Kessel mit nix rund obenrum.

    Je nach der Frage, ob es nur auf Kurzstrecke (zum Mikro) knallen soll oder auch noch hinten am Bierstand (Langstrecke) wäre der Kessel dünn genügend oder dick zwingend.


    Mein bester Knaller im

    Portfolio ist die D528 (wenn man von der Jubiläumsschnarre mal absieht).

    Man muss aber auch entsprechend selbstbewusst anschlagen, sonst wird es doch wieder nur Smooth Jazz.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Beim Nir Z ist die Stimmung eher höher und der Schlag mit Rand, das Stützmikro scheint das Übliche zu sein,

    aber die hoch auflösenden Overheads sollte man nicht verachten, bei so einer von Außengeräuschen ungestörten

    Abnahme dürften die für den natürlich-frischen-sauberen Klang verantwortlich sein.

    Wenn daheim am Ende noch open air der Billig-Kondenser aus dem Koffer gezogen wird, dann knallt natürlich nix

    mehr nach vorne.

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