Schlagabtausch, der Schlagzeug Podcast #131 - Das Geheimnis komplexer Rhythmen mit Prof. Wolfram Winkel

  • Frohe Weihnachten zusammen!


    Da der Schlagabtausch konsequent jede Woche erscheint, machen wir auch vor Weihnachten nicht halt! Passend zum Jahresende haben wir ein ganz besonderes Highlight für euch vorbereitet: Ein ausführliches Interview mit einer echten Drummer-Legende.


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    Im Mittelpunkt steht unser Gast Pete York, ein Drummer, der wie kaum ein anderer Offenheit und Humor verkörpert. Viele von euch verbinden ihn sicher bis heute mit der legendären TV-Reihe „Super Drumming“, doch unser Gespräch geht weit darüber hinaus. Pete spricht hervorragend Deutsch und nimmt uns mit zurück zu seinen Anfängen – vom Radio und Kino über seine ersten „Drumsets“ aus Kochtöpfen bis heute.


    Neben dem Interview haben wir einen Gearcheck im Gepäck, der selbst für mich überraschend kam. Dirk hat nach seinem letzten „Schlagabtausch Ticker“ spontan zugeschlagen und sich die von ihm vorgestellte 20" Terra Gong Drum gegönnt. Er zeigt uns, wofür sie sich musikalisch eignet und wie man sie in Groove- und Songkontexte integrieren kann.


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    Da dies unsere letzte Episode für dieses Jahr ist, möchten wir uns ganz herzlich bei euch fürs Zusehen und Zuhören bedanken! Wir wünschen euch frohe Weihnachten, entspannte Feiertage und natürlich einen guten Rutsch ins neue Jahr. Direkt Anfang Januar geht es bereits mit dem nächsten Ticker weiter!


    Bis dahin, bleibt gesund und munter!

  • deinschlagzeuglehrer

    Hat den Titel des Themas von „Schlagabtausch, der Schlagzeug Podcast #129 - Der Patchwork-Drummer Stephan Emig“ zu „Schlagabtausch, der Schlagzeug Podcast #130 - Mr. Super Drumming Pete York“ geändert.
  • Fohes Neues zusammen!


    Mit dem ersten Schlagabtausch Ticker im Jahr 2026 starten Dirk Brand und ich direkt ins neue Jahr und liefern ein dichtes Update aus der Schlagzeug- und Percussion-Welt. Euch erwarten kurzfristige Workshop-Tipps zum Jahresanfang, spannende Weiterbildungsformate, internationale Clinics, große Events, Buchneuerscheinungen, Firmen-News und eine neue Rubrik im Schlagabtausch Ticker.


    https://youtu.be/lXCRxRp13Ws


    Bleib informiert!

  • Liebe Community,


    wie spielt man komplexe Musik, ohne den Verstand zu verlieren? Professor Wolfram Winkel gibt uns in Schlagabtausch-Folge 131 exklusive Einblicke.


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    Zunächst starten wir aber gemeinsam ins Jahr 2026, mit einer Folge, die direkt tief eintaucht. Zum Jahresauftakt haben wir mit Professor Wolfram Winkel einen Gesprächspartner zu Gast, der wie kaum ein anderer für die Verbindung von Schlagzeugspiel, Polyrhythmik, Pädagogik und zeitgenössischer Musik steht. Als Schlagzeuger, Rhythmiker, Dozent und Honorarprofessor bewegt sich Wolfram Winkel seit Jahrzehnten souverän zwischen klassischer Musik, Neuer Musik, orchestraler Praxis und Lehre und genau diese Vielschichtigkeit prägt auch unser Gespräch.


    Wir sprechen ausführlich über seinen musikalischen Werdegang: von den ersten Schritten in der Kindheit über das Studium in Hamburg, Salzburg und München bis hin zu seiner internationalen Konzerttätigkeit mit Orchestern, Ensembles und legendären Komponisten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf seiner langjährigen Zusammenarbeit mit Steve Reich, der Rolle von Vorbereitung, Hören und körperlichem Verstehen sowie der Frage, was es bedeutet, komplexe rhythmische Musik nicht nur zu spielen, sondern wirklich zu begreifen. Wolfram Winkel gibt tiefe Einblicke in seine Arbeit mit Polyrhythmik, erklärt den Unterschied zwischen Zählen, Verstehen und körperlicher Koordination und beschreibt, warum Rhythmus für ihn weit mehr ist als ein mathematisches Konstrukt, nämlich eine Denkweise und ein zentrales Kommunikationsmittel in der Musik.


    Vor dem Interview sprechen wir über Tourleben, Krankheit auf der Bühne, und so einiges mehr. Außerdem berichtet Dirk von Begegnungen auf Tour, unter anderem mit Sebastian Berg von Kissin’ Dynamite, dessen aktuelles Tour-Drumset wir in einem separaten Video vorstellen, das Ihr in den Shownotes findet. Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist das pädagogische Projekt „StockWERKE“, ein von Percussion Creativ entwickeltes Stufensystem zur Motivation von Schülerinnen und Schülern und das neue Wege der Leistungsrückmeldung im Instrumentalunterricht eröffnet.


    Wie immer runden unsere Empfehlungen der Woche die Episode ab, diesmal mit einer Mischung aus augenzwinkernder Nicht-Empfehlung aus dem Alltag und einer klaren Klangempfehlung aus der Drum-Praxis.


    Ich danke für Eure Aufmerksamkeit!

  • deinschlagzeuglehrer

    Hat den Titel des Themas von „Schlagabtausch, der Schlagzeug Podcast #130 - Mr. Super Drumming Pete York“ zu „Schlagabtausch, der Schlagzeug Podcast #131 - Das Geheimnis komplexer Rhythmen mit Prof. Wolfram Winkel“ geändert.
  • Liebe Community,


    hier das im Schlagabtausch #131 angekündigte Video mit Sebastian Berg von Kissin' Dynamite, in welchem er sein aktuelles Tourset vorstellt.


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  • Ich höre (!) euren Podcast inzwischen regelmäßig, wenn auch oft mit etwas zeitlichem Abstand. Zur neuen Rubrik "Übung des Monats" kann ich nur sagen, dass die Idee zwar gut ist aber an meinem Nutzungsverhalten vorbei geht. Um irgendwelche Shownotes und zusätzlichen Videos aufzusuchen, muss mich das Thema schon sehr interessieren. Wenn ich Podcast höre, kann oder möchte ich gerade nicht auf einen Bildschirm schauen oder von Querverweisen abgelenkt werden. Daher wäre zumindest eine Kurzversion der Übung im Podcast hilfreich oder noch viel besser: das Thema direkt im Podcast in 2-4 Minuten so erklärt, dass gar kein zusätzliches Video notwendig ist. Auf YouTube gibt es unzählige Übungsvideos, wieso sollte ich mir gerade Eure ansehen? Wenn die Übung Teil des Podcast wäre (ist sie nicht, nur verlinkt) würde zumindest mir das mehr bringen. Das ist keine Kritik an euren Lehrkompetenzen, ich nutze u.A. regelmäßig Dirks tolles Buch der Drumstile.

  • jakobs: Vielen Dank für dieses detaillierte Feedback! Du hast natürlich Recht, ein Podcast ist ein Medium für die Ohren!


    Dein Vorschlag, die Übung direkt im Audio-Teil so zu erklären, dass sie auch ohne Video verständlich ist, ist daher absolut gerechtfertigt. Wir werden versuchen, die Rubrik künftig so zu gestalten, dass sie auch so funktioniert. Ob wir das in knapper Form hinbekommen, das sei mal dahingestellt. ;)


    Danke, dass Du mit an Bord bist!

  • # 403


    - vom vielen Schippen kriegt man "gut Rücken"

    - Ingwershot :thumbup: , auch mit nem Schuss Honig -oder?

    - durchziehen oder nicht durchziehen, wirklich schwer zu entscheiden, (ne riskierte Herzmuskelentzündung ist nicht zu unterschätzen)

    nicht das noch wer vom Thron auf der Bühne fällt.

    - Gegen, Zu, Über oder Drüber (btw. würde tlw. auch zum voran gehenden Thema passen), interessant.


    schöne Grüsse und Gesund bleiben

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



  • durchziehen oder nicht durchziehen, wirklich schwer zu entscheiden, (ne riskierte Herzmuskelentzündung ist nicht zu unterschätzen)

    nicht das noch wer vom Thron auf der Bühne fällt.

    Das dachte ich mir auch schon öfter. Der ein oder andere Interview-Partner hat schon mal erzählt, wie er/sie mit Grippe/Fieber oder Magen-Darm die Show durchgezogen hat. Klar hängt so einiges an so einem Termin dran, aber lustig ist das evtl. ja nicht.

    Four on the floor sind zwei zu viel.

    SONOR Vintage Series: 20", 22" BD; 14" Snare-Drum; 10", 12", 13" TT; 14", 16" FT

    PAISTE 2002, 2002 Big Beat, 602 Modern Essentials, PstX

    Gigs: 23.01.26 Markthalle Freiburg, 21.03.26 Heimathafen Lörrach, 19.06.26 Haferkasten Kenzingen, 19.09.26 Mehlsack Emmendingen, 31.10.26 Durbacher Hof Offenburg, 28.11.2026 Heimathafen Lörrach mit >> Blackwood Mary

    >> Mein Vorstellungsthread

  • Ingwershot mit Honig gehört definitiv ins Erkältungs-Standardrepertoire! Und Ihr habt natürlich völlig recht: Eine Herzmuskelentzündung ist kein Spaß, da hört jeder falsche Ehrgeiz auf. Lieber doch einmal mehr pausieren als später gar nicht mehr spielen können! Das mit "Gegen, Zu, Über oder Drüber" sollten wir tatsächlich nochmal separat behandeln.

  • durchziehen oder nicht durchziehen, wirklich schwer zu entscheiden, (ne riskierte Herzmuskelentzündung ist nicht zu unterschätzen)

    nicht das noch wer vom Thron auf der Bühne fällt.

    Das dachte ich mir auch schon öfter. Der ein oder andere Interview-Partner hat schon mal erzählt, wie er/sie mit Grippe/Fieber oder Magen-Darm die Show durchgezogen hat. Klar hängt so einiges an so einem Termin dran, aber lustig ist das evtl. ja nicht.

    Nachtrag: Habe die Folge #131 jetzt durchgehört. Das hätte ich mal besser gleich gemacht, bevor ich einfach was zu dem Thema sage. Aber wie gesagt, das haben schon einige bei euch im Podcast erzählt, dass sie auch mal krank spielen. Ihr habt ja jetzt gut Stellung dazu genommen. ;) Die Gründe sind natürlich nachvollziehbar. Ich mache da niemand einen Vorwurf, das kann und muss jeder für sich selbst entscheiden - wenn die Entscheidung manchmal wohl auch nicht ganz freiwillig ist.

    Ich kenne es selbst als Hobby-Musiker. Wenn man 1 Auftritt in 2 Monaten hat und diesem wortwörtlich "entgegenfiebert", dann schaut wann schon, dass man ihn irgendwie durchzieht, solange es geht. Bei mir geht's um den reinen Spaß am Spielen, bei euch geht's um Geld und Brötchen.

    Ich hatte vor 3 Jahren eine Situation, dass ich Anfang Januar "nur" stark erkältet war und einen Gig dann mit Aspirin vollgepumpt durchgezogen habe, 1 Woche später hat es mich dann nochmal richtig flachgelegt mit einer Angina. Wichtiges und ernstes Thema.


    Ansonsten wünsche ich euch ein frohes und gesundes neues Jahr, in dem ihr euch in ja aller Voraussicht nach zum 150. Mal schlagabtauschen werdet! 8)

    Die letzten Folgen waren wie immer sehr interessant und informativ. Über die Weihnachtszeit war einfach viel los und daher bin ich erst jetzt wieder on track. Von Dirks Gong-Drum bin ich schon etwas angefixt. Ich wollte sowas immer mal haben, aber Platz und logistischer Aufwand bei Gigs haben mich abgehalten. So eine tiefe Option nach dem letzten Floortom hat was...das Thema, was Stephan Emig angesprochen hat mit Rhythmen anderer Kulturen finde ich schwierig, denn dann müssten wir einiges auf den Prüfstand stellen, was selbstverständlich für uns ist - vielleicht sogar das Trommeln überhaupt!? Wo fängt man da an und wo hört man auf? Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, es als Wertschätzung dieser Kulturen zu sehen, wenn man ihre Musik aufgreift, die nämlich richtig cool ist!

    Four on the floor sind zwei zu viel.

    SONOR Vintage Series: 20", 22" BD; 14" Snare-Drum; 10", 12", 13" TT; 14", 16" FT

    PAISTE 2002, 2002 Big Beat, 602 Modern Essentials, PstX

    Gigs: 23.01.26 Markthalle Freiburg, 21.03.26 Heimathafen Lörrach, 19.06.26 Haferkasten Kenzingen, 19.09.26 Mehlsack Emmendingen, 31.10.26 Durbacher Hof Offenburg, 28.11.2026 Heimathafen Lörrach mit >> Blackwood Mary

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  • MoM Jovi: Vielen Dank für Deinen ausführlichen Nachtrag. Dir ebenfalls noch ein gesundes, gutes neues Jahr!


    Deine Erfahrung mit der Erkältung und der Angina zeigt ziemlich klar, wo die Risiken liegen können – das ist leider ein klassisches Beispiel dafür, wie der Körper sich die Rechnung später zurückholt. Und ja, der Unterschied zwischen Spaßprojekt und Broterwerb verschärft das Ganze noch einmal deutlich. Leider, denn wichtig dabei ist, dass das Durchziehen um jeden Preis keine Heldengeschichte ist, sondern eherein strukturelles Problem. Dass die Entscheidung nicht immer wirklich freiwillig ist, hast Du treffend formuliert.


    Die Gong-Drum, ja, Platz und Logistik sind Killerargumente, auch wenn sich musikalisch spannende Räume eröffnen können.


    Der Gedanke zu Stephan Emigs Punkt ist ebenfalls sehr gut. Genau diese Fragen machen das Thema so komplex und wahnsinnig schwierig: Wo beginnt kulturelle Prägung, wo endet sie, und was halten wir für selbstverständlich, nur weil wir damit aufgewachsen sind? Der Ansatz der Wertschätzung und des Respekts ist meiner Ansicht nach der sinnvollste Zugang. Man darf und soll neugierig sein, zuhören, respektvoll übernehmen, ohne zu behaupten, man hätte es erfunden.

  • Bei Bernard Edwards ist das auch nicht so gut ausgegangen...

    Zur Einordnung: Bernard Edwards war ein US-amerikanischer Bassist, der vor allem für seine Arbeit im Bereich der Disco-Musik mit dem Gitarristen Nile Rodgers bekannt war, mit dem er gemeinsam die Band Chic gründete. Edwards Todesursache war eine Lungenentzündung.

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