Das Thema Collapsed Rudiments finde ich schon ein bisschen interessant. Hab im Anhang mal ein Beispiel mit einem Paradiddle notiert.
Da wechsele ich aber nur die Subdivision. Bei den Quintolen fülle ich die "Lücke" auch mit rl auf.
Das Thema Collapsed Rudiments finde ich schon ein bisschen interessant. Hab im Anhang mal ein Beispiel mit einem Paradiddle notiert.
Da wechsele ich aber nur die Subdivision. Bei den Quintolen fülle ich die "Lücke" auch mit rl auf.
Das Thema Collapsed Rudiments finde ich schon ein bisschen interessant. Hab im Anhang mal ein Beispiel mit einem Paradiddle notiert.
Da wechsele ich aber nur die Subdivision. Bei den Quintolen fülle ich die "Lücke" auch mit rl auf.
Grundsätzlich ein guter Gedanke, aber es handelt sich streng genommen in Deinem Beispiel nicht um „Collapsed Rudiments“, weil Du die rhythmische Struktur des Stickings nicht verändert hast.
Du hast die Subdivision verändert, also ein 4er-Grouping über einen 5er gelegt. Dadurch entsteht natürlich sofort ein anderes Gefühl, eine andere Wahrnehmung und quasi eine neue rhythmische Ebene aus demselben Rudiment heraus.
Bei den Collapsed Rudiments werden aber Teile des Stickings zeitlich expandiert oder komprimiert („zusammengepresst“), sodass sich die rhythmische Struktur selbst verändert.
Also: Der Effekt und die Wahrnehmungsverschiebung gehen definitiv in eine ähnliche Richtung, aber der eigentliche Rhythmus des Stickings bleibt in Deinem Beispiel noch erhalten, nur eben in einer anderen Subdivision gespielt.
Grundsätzlich ein guter Gedanke, aber es handelt sich streng genommen in Deinem Beispiel nicht um „Collapsed Rudiments“, weil Du die rhythmische Struktur des Stickings nicht verändert hast.
Das hab ich mir schon gedacht. Mit dem Erklärvideo wird auch schon klarer was damit gemeint.
Dabei ist meine Notation schon ne Schaufel. Muss ich wohl noch ne Schüppe nachlegen.
Was mich bei Claus immer so fasziniert ist, dass er so mühelos, schon beinahe beiläufig, zwischen den verschiedenen Versionen hin und her springt und dabei einem das Ding noch erklärt.
Es gib auf YouTube ein Video mit Anika. Sie trommelt mit ihm, aber kann ihm nicht immer folgen.
Was mich bei Claus immer so fasziniert ist, dass er so mühelos, schon beinahe beiläufig, zwischen den verschiedenen Versionen hin und her springt und dabei einem das Ding noch erklärt.
Claus ist nicht von dieser Welt! ![]()
Claus ist nicht von dieser Welt!
Das er von dieser Kugel stammt bin ich mir sicher. Der Unterschied zu uns anderen ist, dass es sich mit der Materie auseinander gesetzt hat und nicht gefragt hat, ob man das braucht.
Was ich bei ihm, als OHP-Spieler, auch zum tragen kommt ist>sich dafür zu entscheiden. Umzuswitschen ist kein Pappenstiel, sondern harte Arbeit.
In dem Zusammenhang hat er auch mal gesagt, dass er mit Links besser Ostinato spielen kann bzw. es sich besser anfühlt (grobe Wiedergabe seine Aussage)
Ich weiß leider auch nicht mehr, um was es genau ging. Wurde auch nicht weiter beleuchte, warum das so ist.
Das ist bei mir irgendwie auch so. Und ich bin mir sicher, dass ich kein Alien bin ![]()
Alles anzeigenDas Thema Collapsed Rudiments finde ich schon ein bisschen interessant. Hab im Anhang mal ein Beispiel mit einem Paradiddle notiert.
Da wechsele ich aber nur die Subdivision. Bei den Quintolen fülle ich die "Lücke" auch mit rl auf.
Grundsätzlich ein guter Gedanke, aber es handelt sich streng genommen in Deinem Beispiel nicht um „Collapsed Rudiments“, weil Du die rhythmische Struktur des Stickings nicht verändert hast.
Du hast die Subdivision verändert, also ein 4er-Grouping über einen 5er gelegt. Dadurch entsteht natürlich sofort ein anderes Gefühl, eine andere Wahrnehmung und quasi eine neue rhythmische Ebene aus demselben Rudiment heraus.
Bei den Collapsed Rudiments werden aber Teile des Stickings zeitlich expandiert oder komprimiert („zusammengepresst“), sodass sich die rhythmische Struktur selbst verändert.
Also: Der Effekt und die Wahrnehmungsverschiebung gehen definitiv in eine ähnliche Richtung, aber der eigentliche Rhythmus des Stickings bleibt in Deinem Beispiel noch erhalten, nur eben in einer anderen Subdivision gespielt.
...interessant wäre nun zu verstehen (vllt. kann das der Kollege Hessler ja erklären): Komme ich dann nicht in vielen Fällen bei der Kollabierung oder Expansion nicht automatisch wieder zu schon bekannten Rudimenten ?
Nehmen wir das eine Beispiel oben Double Stroke. Du verschiebst so lange bis Du bei dem guten alten und wohlbekannten alternieren den Flam landest ?
Frage (noch ziemlich uneducated): Versuchst Du dann nicht eine Gleichung nach einer Unbekannten aufzulösen und bekommst aber dann 1=1 (ohne X) raus ? Klar kannst Du jetzt jede infinetesimale Verschiebung als "Farbe" definieren und das zur Wissenschaft machen....dann kann ich ja auch Fragen: Bei welchem Abstand der beiden Noten ist dann ein Flam noch ein Flam und ab wann ist dann etwas wirklich Neues entstanden ?
Die Idee eines Rudiments ist im Kern ja Stockbewegungen und deren Koordination quasi auf einer Molekulare Ebene zu systematisieren/kategorisieren. Also eigentlich den Anspruch zu sagen, egal wie smart und kreativ Du mit (zunächst mal) 2 Stöcken umgehst, bricht sich alles auf dieses "Periodensystem" herunter.
Der Ansatz das "Collapsed Rudiment" zu nennen impliziert ja quasi die Atomspaltung...also in etwas komplett Neues elementare vorzudringen...mich dünkt ich zweifle immer noch...bzw. habe hier immer noch "Hokus-Pokus-Alarm".
...interessant wäre nun zu verstehen (vllt. kann das der Kollege Hessler ja erklären): Komme ich dann nicht in vielen Fällen bei der Kollabierung oder Expansion nicht automatisch wieder zu schon bekannten Rudimenten ?
Ja, das hat CH doch x-mal selbst gesagt.
Tipp unter Freunden: Schau Dir doch einfach
mal ein paar Vids zum Thema an.
fwdrums
Absolut ja, kollabierte oder expandierte Rudiments können durchaus wieder zu bekannten Rudiments oder bekannten Bewegungsmustern führen. Aber sie müssen es eben nicht. Das eine schließt das andere nicht aus.
Ein Rudiment ist ja erstmal, wie Du korrekt sagst, ein Bewegungsablauf bzw. eine bestimmte Koordination. Man nimmt also etwas Bekanntes, verändert zeitliche Beziehungen innerhalb dieser Bewegung und bekommt dadurch plötzlich neue Wahrnehmungen, neue Phrasierungen oder neue rhythmische Ergebnisse, ohne komplett neue Stickings lernen zu müssen.
Deshalb geht es wahrscheinlich weniger darum, ein völlig neues Element zu erfinden, sondern eher darum, bekannte Bewegungen anders zu betrachten, anders zu hören und anders zu organisieren.
Alles anzeigen...interessant wäre nun zu verstehen (vllt. kann das der Kollege Hessler ja erklären): Komme ich dann nicht in vielen Fällen bei der Kollabierung oder Expansion nicht automatisch wieder zu schon bekannten Rudimenten ?
Ja, das hat CH doch x-mal selbst gesagt.
Tipp unter Freunden: Schau Dir doch einfach
mal ein paar Vids zum Thema an.
fwdrums
...naja, von den Vids her kamen ja genau meine Fragen...und da war für mich das Ergebnis "Raider heiß jetzt Twix by J.Chapin presented from C. Hessler"...aber ich steige trotzdem nochmal tiefer ein....Danke Dir !
Was für ein verspultes und gleichzeitig spannendes Thema! Hab jetzt auch den Podcast durchgehört.
Todd Sucherman macht sowas ähnliches mit Flam-Übungen, wo er dann sagt "flatten out the flams", was soviel heißt wie, spiel Vorschlag und Hauptschlag genau gleichzeitig.
Da kommen wir also vom Vodka-st zum Cola-Bier und für die Anti-Alkoholiker gibt es einfach O-Saft mit Eiswürfeln. Und dazu noch ein Käsetoast mit Ei darin, gell Dirk? Wenn Podcast-Inhalte und Chefkoch-Empfehlungen kollabieren... ![]()
Wenn Podcast-Inhalte und Chefkoch-Empfehlungen kollabieren...
Ich kollabiere auch so schon, ohne Podcast und ohne Rudiments! ![]()
Liebe Community,
sind interne Schlagzeug-Mikrofone der Gamechanger für jeden Live-Drummer oder nur teures Spielzeug?
In der aktuellen Folge von Schlagabtausch #141 schauen Dirk und ich gemeinsam mit dem Technik-Experten Harry Schuhbauer an, ob fest verbaute Mikros im Kessel wirklich der Gamechanger für den Sound und den Workflow sind. Keine Mikroständer mehr schleppen, kein Verrutschen während der Show und ein cleaner Look auf der Bühne, das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Aber wie sieht es dann mit dem Sound aus? Verändern die Halterungen das Schwingungsverhalten der Trommeln? Und für wen lohnt sich die Investition wirklich?
Doch wie immer bleibt es bei Schlagabtausch nicht nur beim Hauptthema. Dirk und ich schweifen auch wieder herrlich nerdig ab: Es geht unter anderem um Flugshows, um aktuelle Inhalte aus der Schlagabtausch Akademie, Dirks Vorbereitungen aufs Studio, das Creativ Drum Camp "Studio Ready" mit Jost Nickel, Flo Dauner und Harry Schuhbauer und um Community-Feedback aus der Hörerschaft.
Ich wünsche eine gute Zeit!
Eine Stunde zu spät, Mist.
Noch mal zu CR. Hier wurde ja auch nach praktischen Anwendungen gefragt. Mir ging gerade beim üben Radar Love im Kopf rum, speziell der Schlagzeug-„Soloteil“. Da spielt er bei 1:44 die klassische 3-3-2-Figur:
Die könnte man nun ridimental als 8el (3 Akzente) und die Ghosts als 16tel spielen. Und das kann man kollabieren. Entweder die 13 Schläge gleichmäßig über den ganzen Takt verteilen (13 statt 12 spielen, etwas Gas geben) oder (vllt. etwas einfacher) in eine Sechstole (RllrrL) und eine Septole (rrllRll) aufteilen. Musikalisch-praktischer Nutzen: es rollt schöner, weil eben gleichmäßig (statt 8el / 16tel), und eiert am End auch ein wenig, was hier in dem Gerumpel durchaus reizvoll sein kann (wie auch bei Latin).
(Im Original spielt er anscheinend (genau höre ich das auf die Schnelle nicht raus, ist auch etwas verwaschen) Paradiddle-diddle + Paradiddle. Das wäre recht schnell und auch hier hätte das Kollabieren einen Vorteil für nicht so flinke Hände.)
Chuck Boom: Das ist ein interessantes Praxisbeispiel. Du nimmst ein bekanntes rhythmisches Modell, veränderst die zeitlichen Abstände innerhalb des Stickings und bekommst dadurch plötzlich einen anderen Flow, eine andere Bewegung und eben eine andere Klangwirkung. Der Gedanke, aus einem bekannten Pattern durch Expansion oder Kompression neue musikalische Möglichkeiten zu gewinnen, trifft den Kern der Sache aus meiner Sicht ziemlich genau. Vor allem gefällt mir, dass Du einen musikalischen Nutzen beschreibst und nicht nur die Theorie dahinter.
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!