Empfehlung f. Kleinmembran-Stereopaare bis 700,- die auf Niveau des KM184 liegen

  • Wie der etwas ausladende Titel schon sagt: ich suche nach Empfehlungen und Geheimtipps zu Matched Pair Kleinmembran Stereopärchen bestehend aus zwei Nieren.

    Referenz soll das Stereopaar KM184 sein, d.h. die empfohlenen Mikros sollen auf dem Niveau sein bzw. ganz nah drankommen. Neupreise bitte als Basis. 700,- sollte der Grenzwert +- sein. Für diesen Preis kann ich durch eine glückliche Fügung das Neumann Set bekommen.

    Welche Mics seht ihr da in der Auswahl?


    PS: Oktava MK012 sind bereits vorhanden.

    Nachtrag: Anwendung wären Overheads, aber auch Akustikgitarren, Hauptmikrofone bei Chören/Orchestern/Ensembles, vielleicht mal ein Flügel... sollen möglichst universell nutzbar sein.

  • Ich denke deine Anwendung wäre noch wichtig zu wissen. Nur die KM184 werden bei allen allen Anwendungen den KM184 sehr ähnlich sein. :)

    Hab mir letztes Jahr ein Pärchen KM184 zugelegt um mein Blech schön abnehmen zu können. Wirklich tolle Mikros und ihr Geld auch Wert.

    Bei 700,- Euro für das Pärchen schlag zu!


    Da mir die Neumänner aber für jede x-beliebige Bühne etwas zu wertvoll sind, besitze ich noch ein Pärchen Lewitt LCT040 Match.

    Ich habe im mittleren Preissegment (um die 500,- Euro) auch gesucht und nichts gefunden, was mit besser gefiel als die Lewitt. (für die Becken!)

    Mit gefällt auch die kleine Bauform und das Gewicht recht gut. :)

    Wenn du für die Becken also was suchst, was günstig aber ordentlich ist, wären die LCT040 bestimmt einen Test Wert. :thumbup:

  • Also wenn man die Neumanns da schon im Kopf hat ist es schwer da ran zu kommen. Ich nutze im Moment Blue Hummingbird. Die sind ok, aber kommen nicht an die KM184 ran. Vom Klang her auch um einiges heller (vor zwei Wochen erst verglichen bei einer Aufnahme) - was aber als Overhead durchaus Sinn machen kann. Allerdings bin ich mirt der Verarbeitung ehrlich gesagt nicht ganz happy. Die Beyerdynamik MC 930 sind auch um einiges heller, aber natürlich schon ein Klassiker.

    Ich persönlich hab die Lauten Audio LA-120 noch auf dem Schirm. Die sind etwas günstiger. Viel Gutes darüber gehört. Außerdem bin ich ein großer Lewitt Fan und die 340er sind klasse. (Ich hab im Moment nur die 140er.) Die solltest Du Dir mal anschauen.

    Je nachdem was Du machen willst könnte man auch über was ganz anderes nachdenken: Beyerdynamik 160. Das wäre klanglich noch mal eine Alternative zu deinen Oktavas und die haben wirklich einen tollen Charakter. Sind halt Bändchen.

    ---------------------------------------------

    Meine Einkaufstouren & Restaurierungen: Anmeldung • Instagram Ick freu mir über jeden neuen Abonnenten. :)

  • Bei vielseitig und universell würde ich mal ein Paar Aston Starlights in den Ring werfen


    Ich nutze sie eigentlich nur als Overheads, aber selbst da lassen sich durch die verschiedenen Voicings durchaus vielseitige Klänge realisieren.

    Und auch bei anderen typischen Kleinmembraner Anwendungen habe ich bisher nur positives gehört und gelesen.

  • Anwendung wären Overheads, aber auch Akustikgitarren, Hauptmikrofone bei Chören/Orchestern/Ensembles, vielleicht mal ein Flügel... sollen möglichst universell nutzbar sein.

    Dann gönn dir die Neumänner. :) Hab mein Stereo Paar auch auf dem Gebrauchtmarkt für 700,- Euro netto mit Rechnung erstanden und würde es wieder tun! :)


    Den Vergleich mit einem Bändchen finde ich schon eher schwierig.

    Ich mag die M160 aber finde das schon ein wenig Äpfel mit Birnen verglichen. :)

    Sofern aber Bändchen interessant sein sollten, werfe ich mal die Russian Ribbons in den Ring.

    Hier mal zu hören mit Klampfe.

  • Ich mag die M160 aber finde das schon ein wenig Äpfel mit Birnen verglichen

    Ich hab ja dazu geschrieben, dass es was völlig anderes ist. ;) Aber wenn man schon Mikros hat dann will man ja vielleicht auch eine zweite Geschmacksrichtung.

    ---------------------------------------------

    Meine Einkaufstouren & Restaurierungen: Anmeldung • Instagram Ick freu mir über jeden neuen Abonnenten. :)

  • Oliver_Stein

    Hat den Titel des Themas von „Empfehlung f. Kleinmembran-Stereopaare bis 700,- und auf Niveau des KM184 liegen“ zu „Empfehlung f. Kleinmembran-Stereopaare bis 700,- die auf Niveau des KM184 liegen“ geändert.
  • Ich finde die Sennheiser E914 auch ganz nett. Da liegt das Stereopaar grob in dem Bereich.

    Aber die kommen nicht an die KM184 ran.

    "Besser" als die KM184 gibt es für meine Ohren schon noch ein paar Optionen, aber die sind deutlich teurer.

    KM184 ist schon sehr, sehr gut. Für den Preis auf jeden Fall.

  • Ich hab mir vor einigen Jahren die AKG C214 (ich weiß, sind keine Kleinmembraner) als Matched Pair im Angebot gekauft, seitdem haben sie ihren festen Platz als Overheads an meinem Set. Vorher hatte ich auch die Oktavas, die nutze ich auch immer noch hier und da.

  • Ich würde mir auch ein gebrauchtes KM184 Stereopaar besorgen. Es gibt m.E. keine wirkliche Alternative zu diesen Mikros. Selbst die doppelt so teuren Schoeps klingen halt nicht wie die KM184.


    Auch im Vergleich zu den alten KM84i klingen die KM184 durch den etwas magereren Bassbereich und die breite 2dB Höhenbetonung etwas "schlanker" (aber noch lange nicht so brizzelig und aufdringlich wie viele andere KMK-Mikros). Und genau das ist an einigen Stellen ja auch gewünscht.


    Mein Drumset steht z.Z. in einem Tonstudio in Halle für eine Albumproduktion und der sehr erfahrene Engineer hat auch ein KM184 Pärchen als Overheads aufgestellt ... ungefähr mit den Worten "nach vielen Tests usw. ... es sind einfach die besten Schlagzeug-Overheads".


    Ich hatte auch mal einen eigenen Direktvergleich von Oktava MK-012 zu KM184 als Hauptmikrofon an einer Akustik-Gitarre. Trotz des schlankeren und brillianteren Klangs der KM184 klangen die Höhen dort einfach deutlich besser. Von der Auflösung und dem gesamten Klangcharakter ganz abgesehen. Kaum vergleichbar.

  • PS: Oktava MK012 sind bereits vorhanden.

    Nachtrag: Anwendung wären Overheads, aber auch Akustikgitarren, Hauptmikrofone bei Chören/Orchestern/Ensembles, vielleicht mal ein Flügel... sollen möglichst universell nutzbar sein.

    Bei universell denke ich an Filter und Pads, andere Richtcharakteristik usw.

    Oder ist universell: für viele Klangquellen geeignet?


    Ich führe zu den Neumännern noch die Kleinmembraner von Haun auf.

    An den Overheads mag ich die AKG C451. Eine Klangalternative zu den Oktava MK012.

    Ich hatte mir irgendwann ein matched Pair C451 Made in Austria besorgt. Die AKG Preise sind im Keller und das wirkt sich auch auf Gebrauchtpreise aus.

  • Ich hab mir vor einigen Jahren die AKG C214 (ich weiß, sind keine Kleinmembraner) als Matched Pair im Angebot gekauft, seitdem haben sie ihren festen Platz als Overheads an meinem Set.

    Auch ein guter Tipp, aber ich habe schon ein Paar C414B-ULS. Die habe ich auch schon sehr erfolgreich als Overheads eingesetzt bei Aufnahmen. Deshalb möchte ich jetzt zusätzlich ein Paar Kleinmembraner zur Verfügung haben, die auch in dieser Liga spielen.

    Auch im Vergleich zu den alten KM84i klingen die KM184 durch den etwas magereren Bassbereich und die breite 2dB Höhenbetonung etwas "schlanker" (aber noch lange nicht so brizzelig und aufdringlich wie viele andere KMK-Mikros).

    Ein altes Paar KM84i gebraucht läge sicher preislich im Bereich, aber mir ist ein neues Paar KM184 lieber.Sie werden auch nicht so oft angeboten, oder täusche ich mich da?


    Die leichte Höhenanhebung bei 9 kHz finde ich nicht kritisch, wenn sie breitbandig und nicht britzelig ist. Letzteres ist mir bei den bisher gehörten Audiobeispielen nirgends aufgefallen.


    Bei universell denke ich an Filter und Pads, andere Richtcharakteristik usw.

    Oder ist universell: für viele Klangquellen geeignet?

    Ich hatte universell im Sinne von: für alle Klangquellen zu gebrauchen im Kopf. Filter am Mic nutze ich fast nie beim Aufnehmen und wenn ein Mikro ausreichend Pegelfest für Overheads oder die Snare-Resoseite, dann reicht mir das.

  • Ich kann es wieder mal nicht fassen, was hier miteinander verglichen wird... Mikros, die 1400 Euro kosten gegen Mikros, die 300 Euro kosten. Und weniger. Nicht nur das Mikro zählt, sondern auch die Verstärker der Raum und ganz besonders das Instrument. (Spiel eingeklammert)

    Wenn die Becken scheisse klingen, hilft auch kein Neumann. Am Ende: Shit in/shit out. Ich habe hervorragende Erfahrungen mit Oktava gemacht. Mit guten Becken und ebtsprechendem Spiel. Geschmackssache und Sache des Gesamtklangs. Kingbee von Neat. Ebenfalls spitze.


    Dogma ist immer 80 % bei der Wahl. Um Testen kommt man nicht herum. Ausprobieren Testen und dann gucken, was zum Wunschsound passt.

  • Ich kann es wieder mal nicht fassen, was hier miteinander verglichen wird... Mikros, die 1400 Euro kosten gegen Mikros, die 300 Euro kosten. Und weniger. Nicht nur das Mikro zählt, sondern auch die Verstärker der Raum und ganz besonders das Instrument. (Spiel eingeklammert)

    Wenn die Becken scheisse klingen, hilft auch kein Neumann. Am Ende: Shit in/shit out. Ich habe hervorragende Erfahrungen mit Oktava gemacht. Mit guten Becken und ebtsprechendem Spiel. Geschmackssache und Sache des Gesamtklangs. Kingbee von Neat. Ebenfalls spitze.

    Hab ich aus den Empfehlungen bisher nicht rausgelesen, dass jemand ein 300,- Satz mit den KM184 gleichstellt... Meine Frage ging allerdings ganz klar in die Klasse um 700,- das Stereopaar, weil ich für den Preis die KM184 (als Paar) bekommen könnte. Wenn es dafür nichts gibt, was die Neumänner vom Thron stößt, dann sind sie es eben.


    Wie Becken für einen persönlich klingen, ist immer Geschmackssache - ich freue mich dran, wenn ich meine mit hochwertigen Mikrofonen aufgenommen höre. Ich gebe Dir aber recht - wenn jemand 101er da hängen hat, dann braucht er keine KM184, um den Mist aufzunehmen. Ist bei mir aber zum Glück nicht so... 8)


    Ich habe auch gute Erfahrungen mit den Oktavas gemacht, aber ein zweites Paar davon möchte ich nicht haben. Warte, warum bringst du die jetzt ins Spiel? Verstehe ich nicht bei Deinem Eingangsstatement... Und den Tipp mit den Kingbees verstehe ich erst recht nicht, oder liegen die klanglich in einer Liga mit den KM184 oder sehr nah dran? Optisch fallen sie für mich und meine Anwendungen (u.a. von Zeit zu Zeit Aufnahmen als bezahlte Dienstleistung) jedoch sowieso raus. ;)

  • Auch ein guter Tipp, aber ich habe schon ein Paar C414B-ULS

    Du hast bereits alles was du benötigst.

    Ich denke dich treibt der Gedanke, noch was zu benötigen. :)


    Diese Gedanken habe ich auch manchmal.

    Nach längerem Nachdenken und Beratungen (z.B. in Foren) wird mir dann klar, das ich schon alles habe. ;)


    Das hindert dich nicht, dir ein Pärchen KM184 anzuschaffen.

    Zusätzlichen Nutzen wirst du darin, meiner Meinung nach, nicht finden.

    Es wird sich aber auch mit den Neumännern irgendwann wieder der Gedanke formen, ob du noch unbedingt was benötigst.


    Hast du geile PreAmps als outboarding? ;) 8)


    Oft lohnt es ehr an der Raumakustik (Studiooptimierung), oder am Instrument, zu arbeiten.

    Welches Drumset ist am Start?

    Welche Akustikgitarre?


    Der Recordingsound (und die gute Performance) finden vor dem Mikrofon statt !

    Mikrofonaufnahmen finden im Raum mit dessem "Klang" statt !


    p.s. Klugscheissermodus von @drummerjoerg aus. ;)

    Und ich lese grade, das einiges schon gesagt wurde. Naja, dann hab ichs eben nochmal verbal/schriftlich unterstrichen.

  • Du hast bereits alles was du benötigst.

    Ich denke dich treibt der Gedanke, noch was zu benötigen.

    Zusätzlichen Nutzen wirst du darin, meiner Meinung nach, nicht finden.

    ja, dieser Gedanke treibt mich auch ab und an um. Natürlich "brauche" ich keine weiteren Mikros. Ich brauche auch keine Rides und Hihats mehr, aber trotzdem fallen sie mir immer mal wieder vor die Füße... ;) Im Ernst: ich lese, was Du schreibst! Vielleicht platzt der Deal ja auch und dann geht GAS ja auch irgendwann wieder vorbei...

    Oft lohnt es ehr an der Raumakustik (Studiooptimierung), oder am Instrument, zu arbeiten.

    Welches Drumset ist am Start?

    Welche Akustikgitarre?

    Oh nein, dieses Fass machen wir lieber nicht auf... :D Das endet dann damit, dass ich am Ende (noch) ein neues Set brauche und der Gitarrist die zweit- und dritt-Martin...

    Raum bin ich schon eher dabei - trotz guter Gene (5 m Deckenhöhe und installierte Bassfallen) könnten hier Diffusoren eindeutig zu einem besseren Raumklang für Schlagzeugaufnahmen führen. Der Raum gehört mir aber nicht allein, daher wird sich dort vermutlich so schnell nichts ändern lassen.


    You get what you pay.

    Für dich sind die Neumänner die richtige Wahl.

    Das war bezogen auf die Bienen? Wenn neue Mics, dann nicht diese, soweit so klar.


    By theway: Ich checke Mikros gern vorher bei Audio Test Kitchen | Compare the gear. Trust your ears.

    Das scheint eine gute Seite zu sein, aber man muss sich einloggen und Kleinmembraner sind nicht drin, oder?

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!