• Ich glaube wenn die sich bei der Markteinführung damals nicht so ungeschickt angestellt hätte, hätten sie da richtig was verkaufen können.

    Allerdings war es damals nicht Thomann, sondern GEWA, die sich doof angestellt hatten. Bzw. sie hatten halt nicht die Konkurrenz im eigenen Lager bedacht, DW was halt not amused over se Konkurrenz. Ich hab ja noch mein altes DC8, das ist absolut konkurrenzfähig.


    Hattest du damals nicht auch mal ein DC6, welches du irgendwann verkauft hattest? Oder verwechsle ich dich mit wem?

  • Feiner Rapport, Danke Peter! :thumbup:


    Das Mapex Saturn mit seiner Walnuss/Ahorn Kombi seit etwa 2002 (die Sonderauflagen mal ausgeklammert ;-)) hat Pate gestanden, Thomanns Drumcraft 6 hat sich mächtig an dieser lange etablierten fulminanten Tiefbass-Kessel-Formel orientiert/bedient.

  • Ich glaube wenn die sich bei der Markteinführung damals nicht so ungeschickt angestellt hätte, hätten sie da richtig was verkaufen können.

    Allerdings war es damals nicht Thomann, sondern GEWA, die sich doof angestellt hatten. Bzw. sie hatten halt nicht die Konkurrenz im eigenen Lager bedacht, DW was halt not amused over se Konkurrenz. Ich hab ja noch mein altes DC8, das ist absolut konkurrenzfähig.


    Hattest du damals nicht auch mal ein DC6, welches du irgendwann verkauft hattest? Oder verwechsle ich dich mit wem?

    Ja, ich hatte mal ein DC6, habe ich damals im Ausverkauf beim Musik-Service Aschaffenburg gekauft. Ich meinte auch nicht die Markteinführung damals, sondern die Wiedereinführung in 2022, wo sie die drei Serien dick und groß beworben haben, dann aber so gut wie nix vorrätig hatten.

    Lieber einen sitzen haben und nicht mehr stehen können als einen stehen haben und nicht mehr sitzen können ;)

  • Ich hatte 2022 ein Kit der 6er Serie als Endorser-Kit mit auf einer längeren Tour. Der Sound war mega, die Verarbeitung der Kesselwar super. Was allerdings sehr zu wünschen übrig lies, war die Kesselhardware. Die Gewindehülsen in den Böckchen liefen so leicht, dass weder die Toms, noch die Snare auch nur ansatzweise in tune blieben und nach einingen Shows hatte ich die erste überdrehte Schraube in einem Bracket der Floortoms.


    Besonders interessant fand ich die Füße der Floortom-Beine: Schön groß, bauchig und innen hohl. So, wie man sich solch einen Fuß wünscht, wenn man auf möglichst entkoppelte Floortoms steht. Der Twist: Das Material. Hartplastik. Quasi die komplette Konstruktion mit der Wahl des Materials über'n Haufen geworfen. Hat dem Sound glücklicherweise keinen Abbruch getan, aber verstanden hab ichs nie.

    Ich habe das Kit nach der Hälfte der Tour tatsächlich zurückgegeben und bin wieder auf mein damaliges Dixon Artisan gegangen.

    Das ist natürlich schon einige Zeit her und ich weiß nicht, wieviel sich da bis heute getan hat, aber damals war mein Fazit:
    Tolles Kit für zuhause, wenn mans stehen lässt, mit einem starken Sound! Für unterwegs leider völlig ungeeignet.

  • Zitat

    Der Twist: Das Material. Hartplastik. Quasi die komplette Konstruktion mit der Wahl des Materials über'n Haufen geworfen. Hat dem Sound glücklicherweise keinen Abbruch getan, aber verstanden hab ichs nie.

    Super Beispiel!


    Eine der besten "Konstruktionen" war die verbaute Feder in den Füßen zum entkoppeln, wie sie z.B. die Saturn viele Jahre aufwiesen oder diverse Dixon Artisans hatten.


    Just dieses Prinzip, ist vielen Herstellern zu teuer/aufwendig... schade.

  • drumcraft hat sogar Concert toms aus denen man toms fürs drumset bauen könnte. von 8-24" entweder als einfell oder doppelfelltrommel. Die kessel sind sogar etwas dünner was ein plus an resonanz und ton mit sich bringt. ne 24" floortom oder Gongdrum ist doch mal was verrücktes..nicht wahr?

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