Ich erlebe in meiner musikalischen Praxis immer wieder, das Menschen, die Singen, davon ausgehen, das die Mitmusikanten instantan reproduzieren können, was auf mitgebrachten Aufnahmen, Playbacks Midi-Files,Stems etc. zu hören ist. "Hier, ich möchte gerne mal Streetlife singen, spielt das mal". Das scheitert dann.
Was ist besser um Coversongs bekannter Titel einzuspielen? Gute Karaokevorlagen oder besser Studio- und Liveversion der Originalbands dafür zu nehmen?
-
-
Achso, so war das gemeint. Alles klar .
-
Alles anzeigen
Er hat sein Mikro und Tablet eingepackt und ist direkt nach dem Disput gegangen.
Ich staune, dass du ihm noch Zeit zu packen gelassen hast, statt ihm sein Zeug hinterherzuwerfen

Nein, ich will natürlich niemand zur Eskalation raten, die Lösung kann man wohl mit einvernehmlicher Trennung beschreiben. Gut gelaufen für alle Beteiligten

Schon manchmal erstaunlich, was für Typen man bei der Musikersuche begegnet.
Tja...wo Menschen aufeinandertreffen, triffst Du Menschen die halt sind wie Menschen ;-)....das ist aber irgendwie ja auch das spannende an Menschen....
Finde das persönlich auch schräg...aber das löst sich ja dann auch oft (wie hier geschehen) ganz von selbst...
-
Ein "Heraushören" wird meiner Meinung nach ebenso überflüssig werden
Prima Perspektive. Lassen wir die lästige Auseinandersetzung mit den Originalsongs einfach weg, und wenn wir noch ein paar Jährchen warten, gibt es auch Roboter, die für uns spielen können. Nie wieder für nen Song üben müssen!!!
Äh, was machen wir dann eigentlich noch?
-
Prima Perspektive. Lassen wir die lästige Auseinandersetzung mit den Originalsongs einfach weg
Jetzt mal nicht so spitzfindig.

Man muss nicht immer den Weg des größten Widerstandes gehen. Es haben auch nicht alle immer das gleiche Ziel. Da sind auch Abkürzungen erlaubt. Außerdem haben unterschiedliche Personen auch unterschiedliche Baustellen. Und unterschiedliche Lernansätze. Der eine geht ganzheitlich dran, die andere konzentriert sich auf Priorisiertes.
Zur Ursprungsfrage scheint es ja einfach nur ein Missverständnis gewesen zu sein. Kommt schon mal vor, dass unterschiedliche "Communities" Begriffe unterschiedlich nutzen. Mir fällt das immer besonders auf, wenn z.B. im Hip Hop / Rap von Beat gesprochen wird.
Der Umgang mit dem Missverständnis war natürlich suboptimal. Statt auf etwas zu pochen hätte man wohl besser mal versucht, die Ansicht des anderen nachzuvollziehen. -
Es haben auch nicht alle immer das gleiche Ziel. Da sind auch Abkürzungen erlaubt.
Klar, da will und kann ich nicht widersprechen. Heraushören ist aber tatsächlich mehr als nur unnötige Härte. Akademiker nennen das Gehörbildung, und die ist denke ich eine Grundvoraussetzung, um ernsthaft musizieren zu können. Für Karaoke reicht es natürlich, und wenn wir uns damit zufrieden geben wollen, dass Konzerte künstlerisch auf einer Stufe mit Karaokeparties stehen, spricht nichts dagegen, auf Gehörbildung zu verzichten.
Man muss nicht immer den Weg des größten Widerstandes gehen.
Richtig, und wer übt, sticht seine Kameraden aus 😉
Ich fürchte, wenn meine Mitmusiker in Zukunft gar kein Gehör mehr haben, sondern nur noch Vorgekautes aus dem Netz auswendig lernen, muss ich mir ein neues Hobby suchen

-
Ein "Heraushören" wird meiner Meinung nach ebenso überflüssig werden
Prima Perspektive. Lassen wir die lästige Auseinandersetzung mit den Originalsongs einfach weg, und wenn wir noch ein paar Jährchen warten, gibt es auch Roboter, die für uns spielen können. Nie wieder für nen Song üben müssen!!!
Äh, was machen wir dann eigentlich noch?
Diese Roboter gibt es doch schon. Nicht besonders beruhigend! Wir können weiterhin händisch echte Musik machen. Ob es die Zeiten überdauert? Bleibt zu hoffen.
Aber irgendwann kann niemand mehr erkennen, was da mit Können und Herzblut komponiert und eingespielt wurde, oder was durch Programmierungen entstanden ist.
Ich hoffe, dass das irgendwie reguliert werden wird. Dass ein eventueller Untergang der handgemachten Kunst verhindert wird.
Wir müssen uns auf gewaltige Veränderungen einstellen. Ich denke, dass der Einfluss der KI auch in der Musik revolutionär sein wird, ebenso wie in der Gesellschaft, der Arbeitswelt und der Medizin - und eigentlich überall.
In ein paar Jahren kann man dann zurück blicken und denken: Steinzeit.
-
Alles anzeigen
Ein "Heraushören" wird meiner Meinung nach ebenso überflüssig werden
Prima Perspektive. Lassen wir die lästige Auseinandersetzung mit den Originalsongs einfach weg, und wenn wir noch ein paar Jährchen warten, gibt es auch Roboter, die für uns spielen können. Nie wieder für nen Song üben müssen!!!
Äh, was machen wir dann eigentlich noch?
Diese Roboter gibt es doch schon. Nicht besonders beruhigend! Wir können weiterhin händisch echte Musik machen. Ob es die Zeiten überdauert? Bleibt zu hoffen.
Aber irgendwann kann niemand mehr erkennen, was da mit Können und Herzblut komponiert und eingespielt wurde, oder was durch Programmierungen entstanden ist.
Ich hoffe, dass das irgendwie reguliert werden wird. Dass ein eventueller Untergang der handgemachten Kunst verhindert wird.
Wir müssen uns auf gewaltige Veränderungen einstellen. Ich denke, dass der Einfluss der KI auch in der Musik revolutionär sein wird, ebenso wie in der Gesellschaft, der Arbeitswelt und der Medizin - und eigentlich überall.
In ein paar Jahren kann man dann zurück blicken und denken: Steinzeit.
Das ist ja das absurde, die KI kopiert ja nur.
Daraus resultiert, das Menschen ihren Stil (egal ob in Sprache, Schrift, oder sogar in der Kunst) bereits verändern um nicht mit der KI verwechselt zu werden, bzw. sich anhören müssen das ihr Werk durch KI erstellt wurde.
-
Das ist ja das absurde, die KI kopiert ja nur.
Daraus resultiert, das Menschen ihren Stil (egal ob in Sprache, Schrift, oder sogar in der Kunst) bereits verändern um nicht mit der KI verwechselt zu werden, bzw. sich anhören müssen das ihr Werk durch KI erstellt wurde.
NOCH kopiert sie nur! Was denkst du, wie lange es dauert bis sie selbstständig ist? Das ist keine Zukunftsmusik, sondern der nächste Schritt.
Und die KI wird blitzschnell auf Veränderungen, die Menschen vornehmen um nicht verwechselt zu werden, reagieren. Da kommt man nicht hinterher. Meine feste Überzeugung.
Beängstigend und gleichzeitig spannend finde ich das.
-
Beängstigend und gleichzeitig spannend finde ich das.
Beängstigend finde ich, wie eine "Amateur-Band-Proben-Situation-mit-überzogenem-Sänger-Gehabe" hier - wie so oft - in ein Weltuntegangsszenario übergeht....
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!