Eure persönliche Snare-Wunschliste

  • Denn optisch erinnern ja die allermeisten Sig Snares an Elfenbeinpalast oder Goldmine

    Ne glaub ich nicht mal. Hab schon Sig-Snares gesehen, die mir durchaus gefallen hätten z.B. die Ian Paice. Klar, viele sind optisch schon drüber, aber das ist sicher auch Konzept, denn erkennen tut der Konsument die Snare ja nicht am Sound, sondern an der Optik. Erinnert sich wer an die Jimmy DeGrasso? Mir war der Drummer damals kein Begriff, aber seine Snare hat sich mir sofort eingeprägt. Funktioniert ;) Aber man zahlt halt den Namen und spielt doch nicht besser als auf ner "namenlosen" Snare.


    Benny Grebs Modelle sind für mich als 13er interessant, und sie haben mit den beiden Innendämpfern ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal. Optisch finde ich beide auf ihre Art hübsch, also spräche eigentlich nichts dagegen, über die Investition nachzudenken. Wenn da nicht der Preis wäre.

  • Benny Grebs Modelle sind für mich als 13er interessant, und sie haben mit den beiden Innendämpfern ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal. [...] Wenn da nicht der Preis wäre.

    Ich muss immer wieder vorsichtig sein, dass ich mir nicht zu viel zurechtlege. Aber wenn man für die Innendämpfer inkl. Bedienmechanismus und Ausfräsen des Langlochs einfach mal 100€ beaufschlagt (ich glaube 50€ pro Dämpfer wären kein unrealistischer Einzelpreis in "Sonor-Qualität"?) - kommt man dann nicht schon eher in die Preisregion einer "einfachen" GoTo Messingschnarre, wie z. B. die Recording Custom? Okay, noch ein bisschen fürs Sig-Batch, aber dann passt es einigermaßen. Da muss ich sagen, ist die Benny Greb Snare gar nicht mehr sooo teuer.

    Aber wenn man schon eine Messingschnarre hat und auch mit Geldbeutel oder Baumarkt-Wuschel dämpft, dann braucht man sie selbstverständlich auch nicht. Und ich denke, mit dem Greb'schen Mechanismus muss man auch erst mal warm werden. ;) Aber hier geht's ja auch ums Träumen. :saint:

    Four on the floor sind zwei zu viel.

    SONOR Vintage Series: 20", 22" BD; 14" Snare-Drum; 10", 12", 13" TT; 14", 16" FT

    PAISTE 2002, 2002 Big Beat, 602 ME, PstX

    Gigs: 23.01.26 Markthalle Freiburg, 21.03.26 Heimathafen Lörrach, 09.05.26 KiK Offenburg, 19.06.26 Haferkasten Kenzingen, 05. & 27.06.26 Wilder Michel Furtwangen, 19.09.26 Mehlsack Emmendingen, 21.11.26 Bierakademie VS, 28.11.26 Heimathafen Lörrach, 06.03.27 Durbacher Hof Offenburg mit >> Blackwood Mary

    >> Mein Vorstellungsthread

  • Aber hier geht's ja auch ums Träumen. :saint:

    Ich träume da eher von einem großen, sündhaft teuren Set mit richtig amtlicher Mikrofonierung und Recording-Technik und noch teurerem Studio mit einem großen, hohen und gut klingenden Aufnahmeraum für Schlagzeugaufnahmen. Da wäre eine größere Auswahl an Snares natürlich auch inbegriffen und finanziell Peanuts im Gesamtverhältnis.


    Aber ich bin trotzdem mit meinen begrenzten Möglichkeiten zufrieden. ;)

  • Wurde hier im Fred eigentlich schon eine Snare genannt, die kein Allrounder ist, und für irgendwas nicht funktioniert?

    Puh, alles nochmal durchlesen? Neeee. ABER: ein Lars Ulrich Eimer ist zu laut für bossanova. Eine Peter Erskine 12" Signature ist im Gegenzug zu dünn vom Klang für Metallica. Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel.


    Kleines Beispiel aus der Praxis. Als ich einmal im Birldand in Hamburg war, spielte da ein Schlagzeuger eine Gretsch COB 14*6.5. eine tolle Snare, zweifellos. Aber sie war viel zu laut für den kleinen Raum. Es tat in den Ohren beinahe weh und der Akustikbass und Klavier mussten kämpfen, um gegen den schneidenden Klang nicht unterzugehen. Eine sanftere Holzsnare mit etwas weniger Hubraum wäre also angebracht gewesen - was übrigens sonst fast alle Schlagzeuger dort auffahren. (Wenn mal Metall, dann maximal Aluminium).

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Natürlich gibt es laute Holzsnares. Aber tendenziell ist eine "Standard Holzsnare", also 14*5,5, sechs Lagen dünn, Triple flanged hoops, weniger "dominant" als z.B. jene Gretsch COB bei ähnlicher Befellung, Stimmung, Sticks und Spielweise. Das liegt ganz einfach an der Dichte des Materials. Zumindest sind das meine Erfahrungen sowohl als Zuhörer als auch als Drummer selbst in kleinen Clubs.

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Ich möchte mich an dieser Stelle bei meiner Starphonic Bubinga entschuldigen, der ich in irgendeinem Angeber-Thread attestiert hatte, sie sei für Rock im lauteren Sinne nicht die erste Wahl. Das ist zwar nicht ganz verkehrt, aber sie hatte neulich einen Einsatz, bei dem ich sie eine halbe Umdrehung mehr angeknallt hatte als bisher. Und siehe da: Das Gerät kann auch amtlich rocken, braucht sich vor einer Buchen-Phonic für 1000 Eier keinesfalls zu verstecken. Klare Empfehlung meinerseits. 400 bis 500 Euro für eine Gebrauchte sind gut investiert.

    ...und keine Eier!

    Einmal editiert, zuletzt von Holle ()

  • Holle meinst du die 14x6 er mit einer Aussenlage Cordia (PBC146-MNC)?

    Die gibt es aktuell neu für 555

    Ja genau. Bei drum-tec auch zu dem Tarif. Kann man schon machen. Preis-Leistung ist imo deutlich besser als bei der Sonor D 516MA. Vielleicht nicht ganz so kultig, dafür mit einigen sehr angenehmen technischen Features.

    ...und keine Eier!

  • Holle meinst du die 14x6 er mit einer Aussenlage Cordia (PBC146-MNC)?

    Die gibt es aktuell neu für 555

    Ja genau. Bei drum-tec auch zu dem Tarif. Kann man schon machen. Preis-Leistung ist imo deutlich besser als bei der Sonor D 516MA. Vielleicht nicht ganz so kultig, dafür mit einigen sehr angenehmen technischen Features.

    Ich finde die Preise der Starphonics generell "günstig" vor allem für die Hardware Ausstattung, klappbare Klauen etc.


    Meine Liste aus #1 scheint ziemlich "Standard" Schnarren zu enthalten mit Ausnahme der BB. Die werden im Thread doch ein paar mal genannt. Vielleicht bin ich auch ein gutes Opfer für Trends. Trotzdem ändert sich die Liste nicht, auch nicht bei den anderen Schätzen, die hier auftauchen.

    Four on the floor sind zwei zu viel.

    SONOR Vintage Series: 20", 22" BD; 14" Snare-Drum; 10", 12", 13" TT; 14", 16" FT

    PAISTE 2002, 2002 Big Beat, 602 ME, PstX

    Gigs: 23.01.26 Markthalle Freiburg, 21.03.26 Heimathafen Lörrach, 09.05.26 KiK Offenburg, 19.06.26 Haferkasten Kenzingen, 05. & 27.06.26 Wilder Michel Furtwangen, 19.09.26 Mehlsack Emmendingen, 21.11.26 Bierakademie VS, 28.11.26 Heimathafen Lörrach, 06.03.27 Durbacher Hof Offenburg mit >> Blackwood Mary

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