Pearl Reference + Tune-Bot: Ich verzweifle an der Floor Tom

  • Moin,


    ich besitze seit kurzem den TuneBot und finde das eine gute Sache.

    Bisher habe ich meine Snare gut hinbekommen, sowie die BD und auch die 10er Tom.

    12 ist ok, daran muss ich noch etwas arbeiten.

    Woran ich aber komplett verzweifle, ist die 14x14 Floortom.


    Mein Wissensstand ist, dass man bei 10er und 12er Toms Intervalle bei Schlag- und Resofell von Quarten, großen Terzen und auch kleinen Terzen nehmen kann.

    Bei Standtoms aber hingegen eher kleine oder maximal große Terzen aufgrund des Schwingungsverhalten.

    Nun habe ich alle möglichen Varianten durch und merke, dass Quarten nicht gehen, da wird der Ton zu dünn.

    Jetzt habe ich zuletzt 128hz beim Schlagfell und 140hz beim Resofell gestimmt und bekomme damit ein ewig langes Sustain, wo der Bass sogar meinen Hocker vibrieren lässt.

    Das ist ok, aber nicht das was ich will. Ich will einen zum größten Teil kurzen Ton, tief und satt.

    Eventuell spielt es noch eine Rolle, dass die 14er Standtom beim Pearl Reference einen hohen Mahagoni Anteil hat und eine runde Kesselgratung.

    Watte habe ich bereits in der Standtom.


    Wie bekomme ich sowas hin bzw. habt ihr eventuell auch zu empfehlende Frequenzen für mich?

    Einmal editiert, zuletzt von Aram ()

  • Ich empfehle für sowas ein wenig Watte in der Trommel. Die wirkt dann je nach Menge wie ein natürliches Gate und verkürzt den Sustain.


    Beste Grüße


    Gro

    Sry das hatte ich vergessen zu erwähnen. Watte nutze ich bereits, aber eventuell zu wenig.

  • Mein Wissensstand ist, dass man bei 10er und 12er Toms Intervalle bei Schlag- und Resofell von Quarten, großen Terzen und auch kleinen Terzen nehmen kann.

    Bei Standtoms aber hingegen eher kleine oder maximal große Terzen aufgrund des Schwingungsverhalten.

    Das ist Quatsch. Da kann man unabhängig vom Trommeldurchmesser noch deutlich weiter auseinander gehen. Und das genaue Verhältnis spielt da weniger eine Rolle als bei den absoluten Grundtönen. Ich habe ein Tutorial auf Youtube zum Thema:


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  • Ich verpasse Standtoms gerne einen schmalen Dämpfungsring und komme damit meist gut und simpel zu meinem Wunschsound (nachdem ich es ohne Bot nach Ohr und Gefühl gestimmt habe).

    und bekomme damit ein ewig langes Sustain, wo der Bass sogar meinen Hocker vibrieren lässt.

    Das ist ok, aber nicht das was ich will. Ich will einen zum größten Teil kurzen Ton, tief und satt.

    Das liest sich so, als würde ein Ring auch dir helfen. Bass (tief) hast du ja schon und mit Ring wird das noch satter und kürzer.

  • Also für tief und satt und kurz

    Ein dopellagiges Fell mit dömpfungsring nehmen. das schlagfell zuerst stimmen zu dem punkt wo es obertöne erzeugt und dann runterstimmen so dass die obertöne weg sind. dann mit dem resofell die erwünschte tonhöhe bestimmen.ev. das schlagfell runter stimmen falls das sustain zu lanmg ist und dann mit dem resofell nachstimmen.

  • Also für tief und satt und kurz

    Ein dopellagiges Fell mit dömpfungsring nehmen. das schlagfell zuerst stimmen zu dem punkt wo es obertöne erzeugt und dann runterstimmen so dass die obertöne weg sind. dann mit dem resofell die erwünschte tonhöhe bestimmen.ev. das schlagfell runter stimmen falls das sustain zu lanmg ist und dann mit dem resofell nachstimmen.

    Interessanter Ansatz, probiere ich aus.

    Aktuell nutze ich folgende Felle, mit denen ich sehr zufrieden bin: Evans G2 Clear Schlagfell, Evans G1 Coated Resofell.

  • Bevor du jetzt dem D.Drummer-Übertreibungstipp (doppellagig + Ring) nachgehst, erstmal ein kleiner Hinweis:


    Bei der Bass Drum ist ein einlagiges Fell mit Dämpfungsring ein seit Jahren etablierter Standard, wenn's um satten Bumms geht.
    Solltest du bei den Standtoms ne ähnliche Methode probieren wollen, bestell erstmal ein Powerstroke 3. Das dämpft schon ordentlich.

    Das ist fein beobachtet!

  • Bevor du jetzt dem D.Drummer-Übertreibungstipp (doppellagig + Ring) nachgehst, erstmal ein kleiner Hinweis:


    Bei der Bass Drum ist ein einlagiges Fell mit Dämpfungsring ein seit Jahren etablierter Standard, wenn's um satten Bumms geht.
    Solltest du bei den Standtoms ne ähnliche Methode probieren wollen, bestell erstmal ein Powerstroke 3. Das dämpft schon ordentlich.

    Ich würde schon gerne erstmal bei meiner Fellwahl bleiben.

    Wie klang den dein Floortom vor dem Tune-Bot?

    Wie hast Du damals gestimmt?

    Zumindest war ich vom gewünschten Sound her etwas näher dran.
    Eher planlos mit Gehör und nach Ton der Stimmböckchen.

  • Evans G2 Clear Schlagfell, Evans G1 Coated Resofell.

    Interessante Kombi. Dünne Resos wie Diplomat Clear verkürzen das Sustain interessanterweise auch etwas, weil sie zackiger / weniger träge resonieren.

    Vorgedämpfte Schlagfelle wie Pinstripes sind auch kein Frevel, wenn einem der Sound sonst zu offen ist. Die aktuellen Pinstripes aus der USA-Fertigung klingen sogar noch deutlich offener als Evans EC2S.


    Zusammen mit der Fellwahl hast du eigentlich genug Möglichkeiten, ohne das Schlagfell zusätzlich zu dämpfen:

    • Die Felle weiter auseinander stimmen bzw. das Resonanzfell deutlich höher. 3:2 bzw. ein Quintenabstand geht auch noch locker klar.
    • Watte in die Trommel, geht besonders bei Floortoms gut (da auch nicht zu zimperlich sein mit der Menge).
    • Den Kessel beschweren, geht auch bei Floortoms sehr einfach mit einer Sticktasche.


    Damit solltest du das Sustain schon gut unter Kontrolle kriegen.


    Wichtig ist ansonsten immer, die Felle erstmal ordentlich zu zentrieren und immer sauber zu stimmen (an allen Spannschrauben die selbe Tonhöhe). Ich zeige das auch in meinem Tutorial-Video.

  • Moin

    Also es geht ja (anscheinend) nur um die 14" FT, da würde ich tatsächlich erst mal ein "Montagsfell" ausschließen und das tauschen.

    Man bräuchte jetzt wohl einen "Profi" der weis wie es geht, gibt's da nicht was von Ratio .... ach nee, einer von den Nilsen glaub ich ;)

    Ich mache das immer nach Tommy Resch, wenn es um einen kompletten Wechsel (ganzes Set) geht. Kessel nebeneinander legen (ja, auf den Boden) und unten (FT) anfangen. Klappt dann sogar bei den 12" Toms, mit denen hab' ich sonst immer Ärger.


    Aso, ... stimme immer nach Gehör, soll mir ja gefallen und nicht einem Gerät :P

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