Beiträge von Chuck Boom

    :/


    Dem allgemeinen Verständnis folgend würde ich das einfach als 4 in Folge sehen. Klar, interpretieren kann man alles überallhin (auch dass Paradiddles nur aus Einzelschlägen bestehen), aber dann ist eine Diskussion meist müßig.

    Wenn es länger als 2 Wochen Spaß machen soll: Bitte noch bessere Becken einkalkulieren (und kaufen). Die sind Schrott. Und Becken sind viel wichtiger für den Gesamtsound, als Toms und Bassdrum. Da am besten nicht (zu sehr) sparen.


    Zu den Sets: Mir scheinen die 500,- zu viel für ein Export. Da ist vllt das hier

    https://www.kleinanzeigen.de/s…-serie/2530808347-74-1442 die bessere Wahl. Oder noch etwas gedulden, dann kommen noch mehr Tipps.

    für die Ludwig mein Feeling. Ich liebe Ludwig Snares

    hab ich mich ins Spielgefühl meiner LM402 total verliebt, und das kann mir ne andere Snare nicht ersetzen. Is halt anders

    Das ist genau das Ding. Vom Spielgefühl her bevorzuge ich noch immer meine 6.5'er Acrolite - meine anderen Snares mag ich auch, aber ich komme immer wieder zur Acrolite zurück. Die COB gab mir beim antesten auch so ein gutes Gefühl.

    Die Ludwig ist ein absolut tolles Stück, kommt aber nur an hohen Feiertagen ran.

    Wie sinnierte mal einer, als es um die mysteriöse Ludwig-Magie ging: "Vllt. hat ja der Papst in die Legierung gepisst ...". :Q

    Weiß nicht, ob´s den schon gab, aber bei den in- und/oder gierflationären Fellpreisen vllt. einen (neuen) Hinweis wert, auch als akuter Gig-Retter: Reißt das BD-Fell, muss nicht zwingend sofort ein neues drauf. In der Regel sitzt der Riss ja da, wo der Beater auftrifft, und der sitzt oft nicht in der Fellmitte (entweder aufgrund der BD-Größe oder bei Dofumas auch konstruktionsbedingt).

    Man kann (den Riss mit Gaffa kleben und dann) das Fell drehen (wenn´s schnell gehen soll: Stimmschrauben etwas lösen reicht schon), sodass der Beater nicht mehr auf den Riss trifft. Durch das Drehen bekommt man den Beater weit genug weg, sodass das (mitunter sehr) lange hält. qed.

    Wie machst du das Martin? Mit Edding und Schnur 16" abzirkeln, freihändig schneiden und dann entgraten?


    Ein weiterer Weg wäre, das Becken nach dem Abflexen in eine fixierte Bohrmaschine zu spannen (am besten so, dass es horizontal rotiert) und dann mit einer Schruppscheibe in der Flex langsam von außen ranzugehen (während es rotiert). Dann noch Feinschliff mit Feile und Schmirgel. So habe ich mir mal eine schöne Bell aus einem Ride geschnitten.

    Ein paar konkrete Beispiele wären in der Tat gut, ferner einzwo Infos, wie lange du schon spielst und wie du deinen "Level" einschätzt.


    Ein paar allgemeine Hinweise:


    - Wie schon erwähnt: Für die restliche Band und erst recht für´s Publikum kommt es nur seltenst darauf an, dass jeder Schlag original ist. Hauptsache das Feel und der Flow stimmen.


    - Es kommt oft mehr darauf an, WIE man etwas spielt, statt WAS man genau spielt. D. h. weiter, die mögliche Vorstellung (die hinter solchen Fragen stehen kann) "Wenn ich die genauen Noten / Schläge nachspiele, spiele ich genauso wie XY" trifft leider nicht zu. Also so überhaupt nicht. Leider.


    - Der allgemeinen Fortentwicklung des eigenen Spiels dient man daher auch meist mehr, wenn man sich vorwiegend auf grundlegende Fertigkeiten konzentriert und diese übt, statt einzelne Lieder / Passagen nachzuahmen. Keine Frage, das macht Laune und bringt einen auch ein Stück weiter, je nach Anspruch und Ziel sollte sowas aber eher der Nachtisch und nicht die Hauptspeise sein.

    Ist es wirklich so, dass jede Quante auf jedem Brett glücklich werden kann?

    Ich zweifle daran.

    Man gewöhnt sich vllt. nicht an allem, aber zumindest an vielem. Von Extremen (Schuhgröße 48 auf einer Spongebob-Fuma, eine Signature für einen 4-Jährigen) mal abgesehen.


    Wobei ich - leider - auch sehr Fuma-sensibel bin. Eine fremde Fuma kann mich ziemlich aus dem Tritt (jaja) bringen bzw. brauche ich selbst bei meinen eigenen und seit Jahren gespielten Fumas immer eine Weile, mich z. B. von der Yamaha auf die Eli umzustellen, weil die sich komplett anders spielen.

    Neben dem Brett sind es m. E. aber oft andere und teils wichtigere Faktoren, die das Spielgefühl ausmachen. Z. B. die verbaute Feder (Stärke, Federweg). Und nat. Winkel etc.. Die Brettlänge empfinde ich oft als gar nicht so ausschlaggebend (jaaa doch, is ja gut jetzt).

    Ich verstehe, was du meinst und spiele ganz überwiegend selbst so, aber nur zur Ergänzung: Auch wenn man Heeldown spielt, kann man bei Bedarf die Lautstärke eines Schlags erhöhen, wenn man den Fuß (heeldown) mit Einsatz der Oberschenkelmuskeln quasi nach vorne schiebt. "Quasi" deshalb, weil er dabei nicht nach vorne wandert (höchstens vllt. ein paar mm), sondern von der (aufliegenden) Ferse gehalten wird. So werden die Zehen sozusagen über den "arretierten Kipppunkt Ferse geschoben" und bekommen damit mehr Kraft beim Schlag. Jojo M. hat den Trick meine ich auch mal vorgestellt.


    Aber nat. sollte diese Spannung kein Dauerzustand sein.


    Und wir sollten das vllt. hier (in diesem Faden) nicht allzu sehr vertiefen (b. B. lagere ich es gerne aus).