Beiträge von Chuck Boom

    trage ich handelsübliche Micky Mäuse für Drummer. Allerdings fangen die nach einer halben Stunde an zu drücken.

    Dann hast du vermutlich welche, die (auf den Ohren) aufliegen bzw. die Ohrmuscheln sonstwie verbiegen / drangsalieren, oder? Nimm welche mit ohrumschließenden Kapseln, und das Thema sollte erledigt sein. Der hier z. B. bietet nicht nur das, sondern hat auch noch extra weite Kapseln, sollte auch für größere Ohren reichen und bequem sein.

    Das Fell ist ja nicht gerissen, sondern ausgerissen (durchaus ein Unterschied). Könnte mir als Ursache nat. zu starkes Spannen der entsprechenden Schrauben vorstellen (aber da bist du ja sicher selbst drauf gekommen und das kann man hoffentlich ausschließen). Ansonsten: Ist der Kessel rund (genug)? Dass an der Stelle zu viel Druck auf den Fellring kommt und er rausgedrückt wird?


    Upps, m_tree hat mal wieder Speed genascht ... ;)

    Sinnvoll wäre es m. E., sich selbst vorab einzwo Fragen zu stellen (und zu beantworten), z. B. "Wie viel Zeit kann / möchte ich investieren?" und "Was will ich erreichen?". Danach kann man einfacher halbwegs sinnvolle Antworten versuchen zu finden. Und du kannst mit den Antworten im Kopf auch sinnvoller üben bzw. deine Zeit am Set verbringen.


    Thema "Was will ich erreichen [und ist das realistisch]?" - in die Champions League wirst du nicht mehr aufsteigen. Bevor du dich evtl. frustest *, wäre es entspannter, sich darüber klar zu sein. Spaß haben (alleine oder mit Band) ist dagegen immer drin. Kommt dann drauf an, wie du den für dich definierst.


    *

    Selbst ein ganz normaler Wirbel

    Einen sauberen Wirbel hinzubekommen, ist z. B. für die meisten eine Lebensaufgabe, erfordert zumindest mal seeehr viel Übung. Dieses Ziel würde ich mir mit 60 nach 20 Jahren Pause nicht mehr unbedingt stecken bzw. als Zwischenmarkierung setzen (je nach dem natürlich, wie viel zu vor der Pause schon konntest). Fakt ist leider auch, dass die Feinmotorik und Geschicklichkeit im Alter leider abnimmt (hatte ich gerade auch erst das Gespräch von mit einem Profi in dem Alter; er merkt das ziemlich sagte er).


    Und noch eine Anekdote: Hier ist mal einer an seiner Schlagtechnik verzweifelt und wollte ganz gezielte, ins Detail gehende Hilfestellung dazu. Es schien klar, dass er es "ernst meinte", schon viel versucht und geübt hat und ambitionierte Ziele hatte. Da er nicht weit weg wohnte, bot ich ihm an, mir das mal live anzusehen. Er kam vorbei und er war lange nicht so fortgeschritten, wie man anhand seiner Fragen annehmen konnte. Wir laborierten dann längere Zeit an Bewegungsabläufen, Stickhaltungen etc. herum. Irgendwann fragte ich ihn, wie lange er denn so übt täglich und wo er hin möchte. Antwort war, dass er zum Üben gar keine Zeit hätte und höchstens ein Mal wöchentlich 15 Min. etwas auf seinem Set daddelt ...

    Ich glaube zu wissen, was du meinst (dass der Reifen nicht auf dem Aluring sitzt, sondern vorher schon "klemmt" und ein Spalt bleibt?) und das wäre durchaus nicht ungewöhnlich oder schlimm. Wenn du darauf achtest, dass der verbleibende Spalt zwischen Aluring und Reifen rundum gleichbreit ist, sitzen Fell und Ring gleichmäßig / gut und es gibt auch stimmtechnisch keine Probleme / bzw. wenn dann nicht dadurch.

    Wie weit weg bzw. wohin willst du das Ding denn stellen? Stören dich die zwei Sekunden, die du vor und ggf. nach dem eigentlichen Take noch durch das manuelle An-/Ausschalten zusätzlich drauf hättest? Längere Passage aufnehmen und dann schneiden ist zu viel Aufwand? (Nur um das Problem zu verstehen.)

    Möglichkeit, die Aufnahme fernbedienend auszulösen. ... oder irgendwie anders

    Vllt. kannst du ja auch was basteln (völlig uncool, aber evtl. effektiv). Es gibt doch z. B. flexible Greifer, auch mit kleinen Werkzeugen. An einem Ende den gefederten Knopf drücken und am anderen drückst du xy raus. Sowas in der Art (nur ggf. noch länger, die Kralle kann man ja umkleben und hat dann einen Drücker). Das Ding irgendwie (mit Klett plus X) vor den Go-Knopf des befestigten Zooms platziert ...

    Benny Greb und seinem sehr speziellen Sound .... Zwecks maximal authentischem e-drum-Nachbau seines Kits mithilfe der neuen Sample-Library

    Sein Sound resultiert m. E. ganz wesentlich aus seiner Spielweise. Nicht nur dem typischen latin-mäßigen Eiern, sondern vor allem seiner Dynamik (teils brutale Backbeats und Toms neben feinsten Ghosts). Ich habe keine Ahnung von E-Drums, aber ob sich das mit Samples "so einfach" nachbilden lässt?


    Und zum Thema "kopieren": Jede/r kopiert jede Menge anderer, ob bewusst oder unbewusst. Alleine durchs Hören. Wenn man einen Drummer mag und sich auch nur etwas mit ihm beschäftigt hat, wird sich das Gesehene und Gehörte automatisch irgendwo im eigenen Spiel niederschlagen. Stell dagegen einem Urvolk, das noch nie Radio gehört hat, ein Schlagzeug hin - da spielt sicher keiner spontan Beat 1 und bis der - wenn überhaupt - erfunden wird, wird es lange dauern.

    Falls er die meint. Ansonsten frage ich mich auch bei den Noten, wo man die dritte Hand herbekommen soll ... soll vermutlich (neben der Bassdrum) ein Flam auf der Snare sein (dann wäre aber das Tom mysteriös) oder Snare und Tom (+ BD), dann soll mir der Noteur mal bitte den Flam vormachen. Wobei da steht "electric Snare", also vllt. ein Doppeltrigger. :D


    Wenn du uns verrätst, um welche/n Song/s es geht, könnte man da reinhören und dir dann sagen, was gewollt ist.

    Sollte dieses True Pitch System eigentlich nicht auch dem Verstimmen vorbeugen?

    Klar. John Good wäre sicher verstimmt, wenn er den Kram nicht so teuer verkaufen könnte. ^^ (Als Alternative müssen es auch keine Sechskantschrauben sein. Inbusschrauben machen sich imho auch gut und lassen sich easy bedienen.)


    Das ist halt bestes Marketing. Klar löst sich ein feineres Gewinde weniger leicht als ein gröberes (logisch / Physik). Aber es bleibt dennoch ein wenig revolutionäres M5.

    Ich dachte da eher an Rändelmuttern aus Edelstahl. Ähnlich wie das bei der Pearl Ian Paice Snare gelöst worden ist

    Hier gäbe es z. B. 25 Stück für je 0,54 Euro. Wenn das vom Umfang / Durchmesser her passt (dass der Kessel nicht zu nah ist) ...

    Stimmt, es soll ja nicht zu einfach sein. Aber ich komme noch mal von einer anderen Seite: Man kann statt einer True Bitch eine M5 als Stimmschraube nehmen und da klemmt und beißt sich nichts auf der kompletten Länge einer der DW-Hülse. Für die 2 Gewindegänge einer Mutter würde ich mir da umso weniger Sorgen machen (falls man Null potenzieren könnte).


    DW sagt: "The rods feature 5mm threads rather than the 12/24 that’s standard on most other drums. To compare, there is 1 thread every 0.8mm on our True-Pitch® rods". Also Regelgewinde M5.


    Und

    warum habe ich eigentlich im letzten Jahr, zu meinem 20-jährigen Jubiläum im DF, keinen (zumindest virtuellen) Kasten Bier bekommen?

    für das gesparte Geld von True Pitch Kontermuttern kannst du dir dann auch gleich mehrere reale Kästen kaufen.

    Da war eine True Bitch am Werk und hat den inchigen states of America einfach metrische Gewinde als DW-exklusive und super innovative Wunderwaffe verkauft (aber das vortrefflich vermarktet). Ja wirklich. Soll man lachen oder weinen, man ist hin- und hergerissen. Also: nimm einfach metrische Muttern.

    man bekommt gesagt, bau mal mehr ein

    Es geht ja oft viel mehr um´s Wie, als um´s Was. Man denke an Highway to hell oder Ähnliches. Spiel z. B. mal in der Bridge (Schredderpart) in Takt 4 fett und breit auf 3 und 4 einen Flam und davor und danach (auf 2+, 3+ und 4+ / 1) Bassdrum. Das wird sich (in dem Song) nach mehr anfühlen und anhören als jedes (hier eh unpassende) Chops-Geballer. ;)

    Positiv: du hältst im Beat gut die Time und machst die "big points" ziemlich alle richtig.


    Konstuktive Vorschläge für den konkreten Song:

    Die 16tel (z. B. 0:47, 1:19) passen nicht so oder so nicht. Sie stören nicht, aber ich würde sie in dem Song nicht so oft bringen (eher auf Basis 8el / 4el mit Flams und BD dazwischen etc. bleiben) und wenn du sie bringst, dann mehr hämmern, lauter und selbstbewusster, nachdrücklicher spielen, mehr "in die Fresse". Sie hören sich jetzt zu leise und unsicher hingehuscht an (hattest du ja selbst schon gehört), das passt nicht zu den straight-harten Vibes vom Song.

    Auch die gelegentlichen Zwischen-16tel (0:31, 0:39 ...) überlegen vllt. erst mal wegzulassen. Die bringen dich etwas raus aus der Time und passen in dem 8el-Feel auch nur bedingt (und wenn sie sauber und bestimmt kommen).

    Ganz am Anfang den Einstieg auch mehr "in die Fresse", und nimm ruhig noch das Standtom mit dazu (Snare + ST).

    Bei den Gitarren-Schredder-Parts / Bridge (ab 1:11, 1:58, 2:45) würde ein Crash auf die 4 (mit der Snare) beim 1. und 3. Mal / Takt vorzüglich passen (und die Gitarre auf 4 unterstützen). Bei Takt 2 passen zwei Achtel (wie die Gitarre) auf der Snare prima (spielst du ja auch schon) und in Takt 4 dann entweder 4 gehämmerte 16tel oder wieder zwei 8el. Und im REF danach könntest du mal probieren, auf´s Ride zu gehen oder besser noch auf´s Crash (4tel oder 8el durchzucrashen).


    Aber wie gesagt: Ist auch so schon gut und auftrittsfähig! Weitermachen! :)