Beiträge von Holle

    Jetzt muss ich aber mal ein bisschen rumprollen. Das darf doch nicht wahr sein, dass man sich zwischen zwei Sets aus unterschiedlichen Bundesligen hier seitenweise das Maul zerreisst.
    Ich bin ganz sicher eher einer aus der Rock-Fraktion und halte ein Troyan-Set für ein Traumset und ein MCA für ein gutes Schlagzeug.
    Ohne einmal draufgehauen zu haben kann man den Unterschied zwischen diesen beiden Sets doch geradezu schon schmecken, da brauche ich keine detaillierte Klanganalyse, das eine Schlagzeug ist Kult, das andere ein gutes Standardset.
    Leuteleute...


    Also nochmal: Wenn Du die Kohle hast, kauf um Himmels Willen das Troyan. Mit der 22er BD.


    Die meisten Chicks in der ersten Reihe werden den Unterschied nicht wirklich bemerken, aber die paar Schlagzeuger ganz hinten in der Menge haben so ein Glänzen in den Augen....Rock 'n Roll!


    Holle

    Also die Z-Serie ist (vielleicht bis auf dieses Killer-Ride) auf einen ganz kleinen Bereich von Musik festgelegt, dafür aber echt geeignet. Die K-Serie liebe ich. Und die A's sind superflexible Becken. Und dann kommen die Stagg-Becken und klingen eben doch nochmal ein bisschen ganz anders.
    Ich kenne eine ganze Menge Trommler, die aber den Unterschied gar nicht so hören, das heisst, der unglaublichen Vielschichtigkeit, mit der so ein K Zildjian einfach nur geil klingt, einfach keine so große Bedeutung zumessen.
    Die spielen Paiste Alphas oder so und alles was an Becken auf dem Markt viel teurer ist, würden sie nicht kaufen, weil ja auch die billigeren Becken wenn man draufhaut in etwa das Geräusch machen, was man sich so unter einem Crash vorstellt. Genau das ist bei den Staggs doch auch der Fall. Für jemanden (wie mich), der dafür lebt und für einen etwas "geileren" Sound bereit ist, das doppelte (ha ha) auszugeben, sind Stagg-Becken vielleicht eine Ergänzung, aber keine Alternative.


    Es ist wie beim Aldi-Computer. Da kommen die meisten wunderbar mit klar, ich baue mir eine Kiste lieber zu einem viel höheren Preis selber zusammen mit handverlesenen Komponenten.
    Die einen nennen es "völlig bescheuert", ich nenne es "Liebe". Zumindest, wenn es um die Becken geht.


    Nix für ungut.
    Holle

    Tim
    Hmm, also, weil Du den Copeland anscheinend so gerne hast und Dir gar nicht vorstellen magst, dass er mal mit Handschuhen gespielt haben könnte:
    Dass er bei vielen Gigs die Flossen mit Tape zugeklebt hatte, ist wohl unbestritten. Letzten Endes spielt man damit auch keine besonders geile Filigrantechnik, brauchte er aber doch auch gar nicht, ist ja nicht Cobham oder Gadd, sondern der Trommler von Police (...).
    Ich nehme schon mal an, dass er die Taperei gebraucht hat, weil die Hände die relativ harte Spielweise so nicht mitgemacht haben. Irgendwie könnte ich ihn immer noch gut leiden, wenn er sich statt eines Kilometers an Klebeband mal irgendwann einen Handschuh genommen hätte. Üben wird der damit auch nicht.


    Zu Sorum braucht man nicht viel zu sagen. Was der spielen kann, kann ich auch. Mit und ohne die dämlichen Gloves.
    Bei Copeland wäre es gar nicht schlecht, wenn ich das spielen könnte. Es ist nicht nur das Delay gewesen...


    Holle

    Stimmt. Du hast Recht. Schlag zu. Für einen Schüler bestimmt genau das richtige, zumal es ja vermutlich nichts besseres, mit Sicherheit aber nichts teureres auf dem Markt gibt.
    Und auf den Zoll scheisst Du doch dann auch, was sind schon 1400 Steine? Muss man locker sehen.


    Ich schmeiss jetzt erstmal eine Rage Against The Machine-Kommunisten-CD auf die Orgel.

    Also, ich weiss das nicht.
    Erst einmal finde ich, dass Handschuhe unnötig heavy aussehen und jedwede Poserei ist mir eigentlich zuwider, zum anderen habe ich auch von Jahren mal zwei unterschiedliche Handschuh-Modelle ausprobiert und hatte bei beiden aber irgendwie das Bedürfnis, ständig nachfassen zu müssen, weil ich das Gefühl hatte, die Knüppel hauen ab.
    Und jedes Gefühl für den Stock war weg. Mit was für Handschuhen spielst Du denn?

    Hallo,
    auch wenn mich die Jazzer auf der Suche nach dem "Great Gretsch Sound" jetzt hassen:


    Ich habe hervorragende Ergebnisse mit einem dicken (doppelschichtigen) "Powerstroke vier" mit einem Falam von REMO als Schlagfell, das Resofell bei mir ist einschichtig mit Loch, da die BD häufig abgenommen wird.


    Der Vorteil war, dass man auf eine weitergehende Dämpfung der Bassdrum hiermit praktisch verzichten konnte und so der Sound insgesamt luftiger wurde, als mit weniger schwerem Geschütz.


    Ist aber - zugegeben - eher eine Lösung für die härtere Fraktion.


    Holle

    Genau das ist sie. Phonic Plus, nix Sonic. Vielen Dank.
    Gibt es eigentlich bei Sonor irgendwie eine Möglichkeit, alte Instrumente zu identifizieren? Ich habe die Snare jetzt gerade nicht auf dem Schoß, aber da ist bestimmt eine Seriennummer drauf.


    Und dann hätte ich noch eine Frage, die vielleicht aber nicht so ganz hier reingehört: Wenn ihr wie JB und andere Erfahrung mit mehreren Snaredrums habt, was würdet Ihr sagen, wodurch die Grundlautstärke einer Snare zustande kommt? Ich meine jetzt nicht, dass ich natürlich leider spielen könnte und ich will auch nicht wissen, dass Rimshots bei Guß- oder Holzspannreifen anders (laut) klingen. Ich bin nur auf der Suche nach einer Trommel, die vielleicht ein bisschen weniger Volumen entwickelt. Ist das nicht auch ein wenig materialabhängig?


    Ich bitte um ein paar ernstgemeinte Tipps.

    ...kann aber sein, wäre jedenfalls vom Alter her vermutlich auch passend. Das ist die Snare, über die wir schonmal gesprochen hatten, eine 14x8" Buchensnare, Natur (Klarlack), 10 Stimmschrauben pro Spannreifen, silbernes Sonor-Typenschild, die Abhebung ist auf beiden Seiten einstellbar, ist aber keine "richtige" Parallelabhebung.


    Original waren keine Gussreifen drauf, die Stimmschrauben haben eine Rutschsicherung, sind also an zwei Seiten abgeschliffen, so dass hier die Klammern an den Lugs bei jeder halben Umdrehung "einrasten".


    Soundmäßig ist die Snare sehr flexibel, hat einen schönen Ton und insbesondere mit den richtigen Fellen und der richtigen Stimmung sind Rimshots nur als brachial zu bezeichnen.

    Hallo,
    ich habe mir aus ähnlichem Grund mal zwei (Stereo) _aktive_ DI-Boxen (Ultra-DI von Behringer) gekauft.
    Die laufen mit Batterien oder Phantomspeisung.
    Danach rauschte es sehr viel weniger.
    Gruß
    Holle

    Hi,
    als ich vor kurzem meine alte Sonor-Snare mit neuen Spannreifen und einer neuen Abhebung verwöhnt habe, habe ich mir eine Designer-Abhebung bestellt. Das gleiche Teil eben verchromt statt schwarzes Plastik. Ich denke, von der Funktion her sind die Teile gleich gut, das schönere ist aber natürlich auch schweineteuer... aber für jemand, der offensichtlich dafür lebt... ;)
    Gruß
    Holle

    Aaalso: Jede etwas bessere Snare hat dort, wo der Snareteppich endet und die Schnüre oder Streifen zur Abhebung gehen eine kleine Einebnung der Kesselgratung (auf der Resoseite). Da das so ist, bekommst Du sowieso keine 100prozentig gleichmäßige Spannung des Resofells hin, weil die durch das Snarebed ja sowieso am Teppich etwas schlapper ist als an den anderen Stimmschrauben. Das ist aber eben der Sinn, man bekommt eine feinere Teppichansprache.
    Erst einmal ist es völlig normal, wenn die Snare bei bestimmten Bassfrequenzen mitraschelt, wenn das nicht so ist, hast Du ein Problem.
    Wenn Du das Rascheln des Snareteppichs vermindern willst, solltest Du die Stimmung am Snarebed eher lockern als härter anknallen. NICHT DAS RESOFELL DÄMPFEN. Ist in fast allen Fällen eine Katastrophe. Und nicht den Teppich mit der Abhebung fester anziehen, um das Mitrappeln zu verhindern, das ist der falsche Weg. Die Stimmung macht's. Ausgehend von in etwa gleich hoch gestimmten Fellen auf beiden Seiten der Snare (das Resofell ist ganz dünn, also langsam!!!) sollte man es einmal mit unterschiedlichen Resofell-Stimmungen probieren. Das Ergebnis ist dann meistens optimal.


    Gruß
    Holle

    Ola,
    ich höre von vielen Freunden, dass man in der letzten Zeit Bassdrums verstärkt mit Grenzflächen abnimmt, weil hier - angeblich - die Tiefbässe noch schöner kommen und das ganze soll auch ziemlich unkompliziert sein. Irgendwelche Erfahrungen???

    auch, wenn die Postings hier schon uralt sind: Hat mal jemand die Maschine mit diesem Nylon-Strap probiert? Flexi-Glide wär das dann wohl.
    Ich habe eine Cobra HiHat und die hat auch so einen Kevlar-Zug zur Übertragung auf das Hebelsystem. Läuft absolut geil, ich kenne nichts besseres. Würde mich bei einer Fußmaschine mal interessieren. Bedenken wegen der Haltbarkeit?

    Ich selber spiele ein mittlerweile schon etwas betagtes Sonor Force 3000. Made in Germany. Ein Freund hat sich vor ganz kurzer Zeit ein Force 3001 gekauft, made in China. Sein neues Set ist gar nicht schlecht, mir ist nur, insbesondere an den verchromten Teilen, aufgefallen, dass die Verarbeitungsqualität an meinem Set insgesamt eine Klasse besser ist.

    Hallo zusammen,


    ich besitze seit einiger Zeit ein Rack von Gibraltar, Road Series mit einer gebogenen Frontstange und zwei kurzen gebogenen Armen an den Seiten. Qualitativ ausser den großen Pearl-Racks so ziemlich das beste, was ich kenne. Keine ausgerissenen Schrauben usw. trotz häufigem Transport, da wird mir schlecht, wenn ich die Threads hier lese - Hardware leidet im Tourbetrieb immer, aber um mein Rack musste ich mir noch nie Sorgen machen, wird natürlich auch in passenden Hardcases transportiert.


    Kann ich empfehlen, ist aber teuer.


    Ansonsten kaufe ich Beckenstative, Closed Hats usw. von Yamaha, die sind sehr haltbar, habe ich sehr gute Erfahrungen mit gemacht.


    Gruß
    Holle


    ps: Alles was Pedale hat, sollte man sich vielleicht auch mal von Tama ansehen. DW ist nicht besser, aber noch teurer!