Beiträge von NoStyle

    Hmmm ... meinen persönlichen Geschmack treffen diese Cymbals nicht. Aber meinen Hang zu sehr dunkel, trocken und trashig mag ja auch nicht jeder. 8o

    Dann doch lieber das gute alte Fierce Ride. Das als 23" mit ca. 2500 Gramm, lecker. Und drauf gesch....n ob man das auch gut crashen kann ... :thumbup:

    Hochi : Da bin ich ganz bei Dir. Das Untermaß bei Sonor, oder auch UK-Made Premier fand ich richtig gut, da noch einfacher stimmbar. Ich wundere mich auch warum das nicht mehr etabliert ist.
    Bei den Angeboten von Gear 4 Music werden die 3 mm nur bei der Genista Serie erwähnt. Allerdings ohne weitere Angaben - dann ist sicher fraglich von was dieses Untermaß ausgeht oder bezieht. Wenn vom standardmäßigen Untermaß nochmal 3 mm abgezogen wären käme das ja hin. Aber wer weiss ...

    Ich muss mich korrigieren: Das 3 mm Untermaß bei den Kesseln wird nur bei der Genista Serie beschrieben. Sorry für die unkorrekte Info!


    Mal eine Frage: Der Vogel in dem Produktvideo sabbelt was von „Last run of the current models with limited stock“. Ich hab Premier schon ewig nicht mehr in Geschäften gesehen, kann es sein, dass das gerade ein Ausverkauf der noch irgendwo am Lager befindlichen Premier-Sets ist? So was hat Meisinger mal mit Pearl Vision-Sets gemacht, Vision Birch für 399€.


    Was nicht davon ablenken soll, das die Preise vor allem für APK und XPK wirklich knorke sind.

    Das Video habe ich auch gerade gesehen und weiss nicht so recht wie das einzuordnen ist!?
    Aber für jemanden wie mich, der gerade ein kleines kompaktes Drumset (Shellset Bop oder Heritage) für Traveln oder Probesessions braucht, ist das zumindest finanziell sehr interessant, mal unabhängig von der Premier Reputation alter Zeiten ...

    Haben die Neuauflagen auch ein Untermaß, wie die Sets aus früher englischer Produktion?

    Ich meine bei den Beschreibungen zu den jeweiligen Serien etwas von 3 mm Untermaß gelesen zu haben - und bei einigen Detail-Fotos ist da schon ordentlich Luft zwischen Kessel und Fellring/Spannreifen ...

    Wie gesagt - die Yamaha Stage Customs werden auch von je her ausserhalb Japan in Fernost produziert und haben eine sehr gute Reputation über die Jahre erlangt. Wenn es bei Premier keine großen qualitativen Macken gibt, oder sogar vergleichbar ist, dann sind diese Sets schon ne echte Ansage zu dem Preis - speziell APK, XPK und Heritage. Zumal man Gratungen nachfräsen, Kessel innen lacken/ölen/wachsen, oder in andere Spannreifen investieren kann und so für kleineres Budget viel Aufwertung erreicht.

    Da ich mal Besitzer eines Premier Signia war - eines der qualitativ "besten" Drums die jemals gebaut wurden (damals unter der Cooperation mit Yamaha) - bin ich hier schon recht skeptisch. Das ist definitiv nicht Made in UK, sondern Fernost Produktion (China, Taiwan oder Malaysien) und hat mit dem alten Premier vermutlich nicht mehr viel gemein.

    Aber: Bezüglich Ausstattung sieht das doch insgesamt ganz gut aus. Schön "fleischige" 7,x Millimeter Birkenkessel, bei Premier typisch mit Untermaß, hinterlassen auch bei Yamahas Stage Custom einen sehr positiven Eindruck - und ich denke das ist unter anderem der Markt, in dem man sich positionieren möchte. Preis und Ausstattung sind hier schon nen Tacken attraktiver als beim Yamaha SC, finde ich. 14er Toms und 18er BD´s mit 8er-Teilung nur als Beispiel. Dazu Snares in 13" und 14". Leider gibt es keine Einzeltrommeln, sonst könnte ich mir direkt ein Wunschset zum "schrubben" zusammenstellen.

    Prinzipiell ist die Idee ziemlich smart, finde ich. Zwei bis drei unterschiedliche Snare-Sounds zu haben, nur durch Umlegen eines Hebels - das ist schon toll. Wenn das dafür benötigte Bohrloch nicht so groß sein muss, ist die Snare alles andere als ruiniert.


    Die klanglichen Ergebnisse hauen mich aber nicht so recht aus der Hose. Diesbezüglich bin ich nicht überzeugt. Zudem hätte ich Sorge im Gemetzel mal öfter die Gratungen zu treffen - ob die das dauerhaft unbeschadet aushalten ... ?


    Für mich persönlich dann doch eher NEIN. Lieber verzichte ich auf Toms und packe ein oder zwei Snares zusätzlich ein ... :)

    "Alle Flügelschrauben und Muttern, die nicht zum Auf-und Abbau bewegt werden müssen, werden durch Sechskantmuttern und Schrauben ersetzt."

    Ohja - definitiv - mache ich auch genauso. So manch hochmotivierte Stagehand hat offensichtlich Spaß daran die Hardware möglichst in seine Kleinstteile zu zerlegen - als hätte ich keinen Platz im Case. ^^

    Zunächst mal sind die Serien 700, 800 und 900 untereinander kompatibel. Die 600er Serie nicht!

    Ob die 22,2 mm Rohre passen kommt teilweise auf den Basis-Ständer an. Bei 2-fach Rohren ist das obere das 22,2 mm Rohr und das dickere Basisrohr nimmt dieses auf. Bei 3-fach Rohren ist das mittlere und Basisrohr dicker und nur das obere im 22,2 mm Durchschnitt. Eventuell hast Du solche Stative?

    Niles : Ich liebe Hipster Sets - sehr schön! :love:

    trommelmann : Gefällt mir auch sehr. Besonders wenn die Zultans so klingen wie sie aussehen ... :thumbup:

    Meins mal wieder: Yamaha Stage Custom, hier mit 18er (statt 20er) Bass-Drum, 10er und 14er (statt 16er) Tom. Das 10x7 ist inzwischen gegen ein 10x8 aus der Vorgänger-Serie ausgetauscht. Das 1 Zoll mehr Kesseltiefe gefällt mir für diesen Durchmesser viel besser, auch wenn es farblich nicht mehr passt (ist Mattschwarz).


    Snare ist strictly 13 Zoll. Manchmal auch mit zweiter 13er oder 10er Snare ergänzt.


    Am häufigsten eingesetzte Cymbals: 16" Bosphorus Syncopation SW HiHat, Murat Diril 20" Crash, 16"+14" FX-Stack, 22,5" Ride, 19" Crash gemixed aus Mosaic oder Hommage Serie. Vieles davon Custom-Order.


    Custom Cascarea-Jingle-Wedge von Paul Matthew.


    Hardware ist aus der Yamaha 600er und 700er Serie - alles auf 2 Triple-Ständer montiert.


    Nuja, hässlich finde ich die aber nicht ... :)

    Ich habe nur schon seit längerem bei vielen Firmen den Überblick über die Produktpalette verloren. Zu viele Serien mit zuvielen Unterserien ... bei einigen Cymbal-Herstellern werde ich das Gefühl nicht mehr los, das man mehr nach Optik als nach Sound bastelt.

    Na ja, wenn ich mir ein Stage Custom kaufe, dann doch nicht, um gleich alles umzubauen. Klar, wenn ich es schon habe, dann ist ein Upgrade vielleicht einer Neubeschaffung vorzuziehen. Aber für neue Folie, Umrüstung von 6 auf 8 Lugs usw. gehen ja auch nochmal ein paar Hundert Öcken über den Tresen.

    Was anderes wäre ein gebrauchtes SC in Bopgrößen, da lohnt sich das vielleicht sogar. Aber gebraucht gibt es die Konfiguration eher selten.

    Das glaube ich sofort, da hat Yamaha einen untadeligen Ruf, auch wenn's kein RC ist.


    Ja! Natürlich hast Du da vollkommen Recht. Das von mir beschriebene wäre der maximal exzessive Umbau wenn man so gar nicht fündig wird, bei höchstens 1000 Euro Budget, dafür aber dann für viele Jahre glücklich wird ... =)

    Aber z.B. für Autos gibt es tolle Effekt-Lacke oder Folien. Das kann man gut selber machen und kostet wirklich nicht viel, wenn einem die angebotenen Yamaha Finishes überhaupt nicht gefallen.

    Jedenfalls gibt das Stage Custom generell bei dem Preis kaum Anlass zur Kritik. Ich habe noch kein Catalina bespielen dürfen, aber das ist sicher der gleichwertige, lange und fest etablierte Player in dieser Kategorie - und bietet zumindest etwas mehr Auswahl bei den Finishes. :thumbup:

    Hallo. :)


    Ich kann mich nur zum Stage Custom äussern - gerade auch ganz frisch, da ich die letzten beiden Tage damit zum ersten mal im Studio für Recordings war.

    Ich habe einen bunten Kessel-Mix bestehend aus 18er und 20er Bass-Drum, 10/13/14/16 Toms - für verschiedene Konfigurationen.

    Witzig, aber isso: Engineer Eugen war sichtlich erfreut - alleine schon über die Tatsache Yamaha Drums zu recorden?! Er hatte diesbezüglich nur positive Erfahrungen gemacht. Klingen immer gut, egal welche Felle oder Stimmung und sind einfach funktional in der Handhabung, wenn mal fix was verändert/geschraubt/gestimmt werden muss. Yamahas glänzen in Verarbeitung und Funktion (Hardware). Das sind einfach Arbeitstiere, dafür optisch nicht immer Highlights. Soweit seine Erfahrung - und exakt auch meine.


    Wie Two schon erwähnte: Die 6er Lug-Teilung bei der 18er BD und 14er Tom gefällt mir rein optisch auch nicht, funktioniert aber und ist bezüglich Stimmen kein Hindernis.
    Ich habe meine Drums aber etwas "getuned" = 1.) S-Hoops auf allen Toms und Snares, da sie steif wie Gussreifen sind, aber die weichen, warmen Obertöne von Power-Hoops aus Stahl haben, 2.) Hendrix Washers an jeder Stimmschraube, 3.) ich habe die Kessel innen geölt. Das alles "boosted" den Ton nach meinem Empfinden noch leicht.


    Wie gesagt: Optisch finde ich bei Yamaha nur ganz wenige gefällige Finishes und in diesen Preisklassen ist generell die Auswahl beschränkt, aber:

    Bei dem Preis/Leistungsverhältniss lohnt sich vielleicht auch ein Besuch beim Trommelbauer Deiner Wahl. Der kann die Gratungen nochmal checken (wenn überhaupt nötig) und mit einem neuen Finish versehen. Sparkle-Finishes können einige auch super lackieren. Wenn man die 6er Teilung nicht mag könnte man auch umbauen auf 8er. Das überlege ich mir gerade - die 18er auf 8er Teilung umzubauen und zusammen mit der 20er BD etwas zu kürzen und alles neu zu lackieren. Langfristig lohnt sich das vielleicht sogar, da man insgesamt immer noch deutlich günstiger kommt und dann von High-End nicht mehr zu unterscheiden ist.


    LG

    Toddy

    Das Drumcenter in Köln bietet einen solchen Service auch an. Die haben einen Trommelbauer mit Werkstatt zur Verfügung.

    Ganz ehrlich - ich würde das keinesfalls dem nächstbesten Schreiner machen lassen! Je nach verwendetem groben Sägeblatt oder Fräse können sich schlimmstenfalls die Holzlagen lösen. Und ordentlich plan gefräst sollte auch eine BassDrum sein. Lass das einen Trommelbauer mit Erfahrung machen.

    Und was bedeutet Piccolo Snare? Ist eine 10" Snare nicht zu klein (soundtechnisch) ?

    Eine Piccolo Snare ist eine flache 13/14 oder15 Zoll (Durchmesser) Trommel mit kurzer Kesseltiefe, z.B. 3 oder 3,5 Zoll. Klingt anders als eine 10er Durchmesser Snare!


    Ansonsten was Korki geschrieben hat: Das ist Geschmacksache und kommt auf den musikalischen Kontext an.


    Im übrigen kannst Du jede Snare mit Fellen, Stimmung, Dämpfung klangtechnisch ordentlich verändern bzw. interessant gestalten. Naturgemäß werden Piccolos oder 10er Cracker eher hoch gestimmt und eine 14x8er bietet sich eher für tiefe Fellstimmung an. Ich denke aber - hier darf man gerne experimentieren und sich von Konventionen lossagen. Gerade wenn man eher elektronische Klänge am Akustik-Set emulieren möchte ...

    Da gibt es keine Regeln - sollte es zumindest nicht. :)

    Bezüglich Anzahl, Größen, Stimmung und Einsatzgebiet ist schon alles gesagt und am Ende geht es schlicht um Soundvielfalt. Da ist alles erlaubt was gefällt bzw. musikalisch passt. Vom 10er Schädelspalter bis zur 16er Snom.

    Ich persönlich hatte mal für einen Künstler ein Setup mit zwei 13er Snares (1x medium, 1x tief/fett gestimmt), eine 10er Cracker an der Stelle/anstatt eines Racktoms und zwei Standtoms, 1x BD. Waren rein groove-orientierte Songs, mit einfachen aber konkreten Fills und Breaks - und dafür sehr interessant bzw. genau richtig. Seit dem lasse ich das ein oder andere Tom gerne mal weg und verwende lieber ein oder zwei Snares zusätzlich als klangliche Ergänzung, wenn nötig.