m.E. geht es live vor allem um Platzierbarkeit, geringes Gewicht und Robustheit. Nicht zuletzt darum, es verschmerzen zu können, wenn was zerstört oder geklaut wird, bzw. verloren geht.
Das Hauptproblem beim D112 sind die Halterung und der Mikrofonanschluss. Das Teil wird schnell sperrig vor allem vor einem Loch im Resfell der BD.
Grenzflächen sind klein und brauchen kein Stativ, plus die Kriterien von oben: Klarer Sieg fürs Behringer.
An die Toms: Alles was klein ist und Klemmen hat. Die Kandidaten wurden ja genannt.
Snare: Nicht das Audix I5 vergessen (außer ich hab es überlesen). Günstig und stabil wie ein Panzer.
Overheads: Hauptsache leicht, am besten Elektreter, die halten Schwankungen der Phantomspannung besser aus und sind billig, drauf achten, dass Schaumstoffknödel gegen den Wind dabei sind, für den Fall der Fälle.
Am Ende kann man hinter dem Mikro wenig bis nichts beeinflussen, da sind Soundunterschiede der Mikros an sich vernachlässigbar. Die Signalkette ist wie sie ist und der/die Techniker/in macht wie er/sie denkt.
Aus meiner Sicht tun es die günstigen Koffer absolut, die Mikros können mittlerweile überall mithalten. Die Preispolitik bei den Marken-Klassikern entbehrt jeder Transparenz, Beispiel Beyerdynamic, die den Preis zB des M88 vor wenigen Jahren über nacht von unter 300 auf mehr als 450 angehoben haben. Ein M201 kostet statt knapp 200 seitdem 350. Das will man ja auch nicht unbedingt hinnehmen.
Shure, AKG und sE bauen wie andere auch in China, sprich das Know How hat es längst bis dorthin geschafft - und wird dementsprechend auch wieder günstiger exportiert.
