In der Bassdrum hab ich etwas Klopapier als Dämpfungs-Material drin.
Praktisch ![]()
In der Bassdrum hab ich etwas Klopapier als Dämpfungs-Material drin.
Praktisch ![]()
Ahoi!
Wenn man den Jungs von Sounds like a Drum etc. glauben schenken mag, dann ist abdämpfen von Fellen ein Frevel und man wird dafür in der Hölle in einen Raum ohne Schlagzeug gesperrt, nur mit einer Cajon und einem Bassisten mit schlechtem Timing...
Ich gebe es aber einfach mal zu, ich steh auf den ganzen Dämpfungskram.
Was ich so nutze: Dreieckstücher aus dem Verbandskasten, Microfasertücher, Geschirrtücher, Geldbeutel, Gelpads, Kaltschaumkissen, Poolfilterbälle (unbenutzt) etc. Pp.
Ich spiele zur Zeit komplett Ambassador und kann so recht gut bestimmen wohin die Reise geht. Bin also sehr flexibel.
Was sind eure Lieblings Dämpfungshacks?
Ich werd bald ein neues Interface haben, dann gibt es auch Soundfiles ![]()
Grenzfläche ist nix für geschlossene BD.
Noch nicht selbst probiert, aber schon mehrfach gelesen, dass man ne Grenzfläche vor die Bassdrum auf den Boden legen kann und durchaus gute Ergebnisse damit erzielt. Glaub, auch Member nils hat das mehrfach hier beschrieben
Doch, das geht ganz wunderbar. Bei mir ist es sogar eine ganz billige, die Behringer BA-19A für einen guten Fuffy.
Ich bin von Grenzfläche innen ausgegangen. Man lernt nie aus
Liebe Grüße!
vielleicht ne nachfrage für Nerds, wie beschränkt man auf die Erste Vielleicht auch (nur) erste Schalwelle
Na, das genau macht ja die Grenzfläche vom Prinzip her. Übrigens wurde die ursprünglich entwickelt um als Sprechermikrofon auf einen Tisch gelegt werden zu können.
Die Physik dahinter ist, dass sie die sie umgebende Fläche nutzt um gleichzeitig mit der Reflektion der ersten Schallwellen abzunehmen.
Die Wurst/Dick Mic ist ja idR ein dynamisches Mikrofon. Nur erste Welle geht da trotzdem nicht. Aber es fängt die schon recht gut ein.
Ich recorde nie ohne.
und ein Mobber war ich noch nie.
Tatsächlich denk ich das auch nicht von dir, das war nicht komplett passend. Sorry dafür!
Zumal ich schon lang aufgehört habe, andere Leute abzuwerten
Zumindest kommt es hier bei mir so an und wenn ich die ein oder andere Reaktion richtig interpretiere, bin ich mit dieser Sichtweise nicht allein.
Aber interessant, dass du durch meine Beiträge hier glaubst, mich zu kennen. Nachdem du hier wie lang angemeldet bist? 3 Monate? Kommst her und glaubst, hier gleich alles und jeden durchschauen zu können.
Ich spiegel dir hier deinen Schreibstil und die Art und Weise wie das bei mir ankommt. Wer du privat bist... Keine Ahnung. Aber du bist nunmal der, den du hier im Forum präsentierst und der diskutiert [sic] bis der Thread geschlossen wird, wenn es sein muss, der macht sein Verhalten vom Geschlecht des Gegenübers abhängig und rotzt über Kollegen ab (ich erinnere an den Onlinelehrer Thread), setzt Anekdoten über deren Versagen in Coverbands in die Welt, was ich übel stillos finde und aus meiner Sicht, wertet er sich dadurch auf, dass er andere abwertet. Ich sitze dann hier vor der Tastatur und mein Gerechtikeits-Tourette flamed dich weg. Manchmal bestimmt etwas drüber, aber Marius... Wenn du dein Verhalten nicht änderst, dann hast du es nicht anders verdient, meine Meinung. Gute Nacht!
Kommt halt auch auf den Rest der Band an.
Tatsächlich kann die Grenzfläche auf dem Boden ihr volles Potential entfalten, weil die Fläche viel größer ist.
Bei einer Produktion wurden Regentonnen (als Trommeln) jeweils mit einer Grenzfläche auf dem Boden abgenommen, das hat schon ganz ordentlich funktioniert. Wenn dir dann aber jemand mit der E-Gitarre reinbrezelt, oder evtl. Trittschall entsteht, ist es denke ich nicht mehr optimal.
Aber Versuch mach kluch, heißt es ja so schön. Ich würde mit geschlossener BD lieber auf ein Shure Beta 52a setzen, so als Klassiker.
Es ist einfach unheimlich unterhaltsam, dich auf deine zerbrechliche Männlichkeit und deine mangelnde Selbstironie hinzuweisen, lass mir doch den Spaß...
Zudem hab ich einfach immer diese "Schellen-Impulse" wenn sich in Foren die "Experten" als Alphas anbiedern und keine Diskussion auf Augenhöhe zulassen. Ich hab schon immer gerne die Mobber gemobbt. Mit deinen Kapriolen hier gibst du mir halt auch am laufenden Band Steilvorlagen.
Mein Tipp zur Entspannung: Nimm dich einfach mal ein bisschen zurück und erzähl nicht den Leuten, dass sie nur zu faul zum Recherchieren sind.
Eventuell, kennen diese Leute nämlich deine genannten Formate schon, bewerten die Sachlage aber anders. Diskurs stirbt durch den Kampf um Deutungshoheit. Und das empfinde ICH als destruktiv und hochgradig nervig. Nicht wer am lautesten schreit hat recht.
Wenn du dann noch aufhörst hier am laufenden Band zu motzen und zu mosern, kann ich dich schon ganz bald wieder ernst nehmen, denn eigentlich will ich genau das. Deine Beiträge tragen ja oft was bei, aber immer wieder sind sie dermaßen herabwürdigend und arrogant, dass es scheppert.
Danke für meine ehrlichen Worte ![]()
Bei geschlossenem Reso gibt's dann aber ein Problem?
Grenzfläche ist nix für geschlossene BD.
Da muss man von außen mikrofonieren.
Für Recording nehmen viele auch noch die Beater Seite zusätlich ab, oder holen sich den Attack über ein sog. DickMic welches von vorne Richtung Schritt des Drummer zeigt und so ganz gut die erste Schallwelle von BD und Snare einfängt.
Solche vehementen Fragen wie hier nach einfachen Erklärungen für komplexe, z.T. kontroverse und auch kaum allgemeingültige Zusammenhänge kommen meiner Meinung nach einfach nur von der Faulheit, sich selbst mal näher mit dem Thema zu beschäftigen.
Ich wollte an dieser Stelle nur mal erwähnen, dass die anderen eh keine Ahnung haben und wir Diskussionen zukünftig so gestalten, dass ihr einfach mir zuhört. Dann kann man das ganze schön abkürzen. Ihr seid alle Faul und dumm. Punkt. Der italienische Trommelbauer Lorenzo di Felatio hat übrigens in seiner Versuchsreihe "Abbraccia il legno!" festgestellt, dass der Kessel ebenfalls 70% ausmacht und der Sound so insgesamt aus 140% Komponenten besteht.
Hätte man ruhig mal recherchieren können...
Übrigens ist die Länge meines Drumsticks immer wie deiner +1
(z.B. ein Gitarrenhals) ja i.d.R. aus einem Stück Holz gefertigt sind
+Spannstab, der keinen geringen Anteil ausmacht, da er die Konstruktion versteift.
Wenn man aber etwas vergleichen kann, dann folgenden Gedanken: Bei akustischen Saiteninstrumenten muss die Decke schwingen, bei elektrischen lediglich die Saite (zumindest wenn Sustain der Maßstab ist). Bei der Trommel ist es meiner Beobachtung nach auch so, dass die Schwingung des Kessels die Schwingung des Fells "negativ" beeinflusst. Es entsteht wahrscheinlich eine Art akustischer Kurzschluss durch die Kesselschwingung und auch durch die Resonanzfellschwingung. Das Resonanzfell fungiert wahrscheinlich ähnlich einer Passivmembran. Diese "Störungen" des optimalen Schwingungsverhaltens, formen aber den Ton mit und machen ihn einzigartig. Was wäre denn die ideale Bauform um einen lauten Ton zu erzeugen? Single headed mit Horn? Gab es doch alles schon, oder irr ich mich?
Durchgesetzt hat sich das wahrscheinlich aus vielen Gründen NICHT ![]()
Und was verstehat du unter A Orchester?
Das ist ein feststehender Begriff.
Unter einem A-Orchester versteht man ein "Kulturorchester der Vergütungsgruppe TVK-A".
Ich hab in den letzten Jahren 2x mit einem gespielt (In einer Band, am E-Bass) und als mir die Kollegen und die Kollegin die Preise für ihre Bässe genannt haben, bin ich fast vom Glauben abgefallen.
Das Schlagwerk welches da rumsteht ist idR aber auch nicht günstiger...
Vibraphone, Pauken etc. Pp. das ist alles schweinzig teuer. Da kann man sich als normaler Set-Drummer wirklich glücklich schätzen. Ich kenne wiederum Mucker, die verdienen ihr Geld auf ganz normalen günstigen oder Mittelklasse Drumsets, weil es ihnen schlicht egal ist. Geht wunderbar. Das teuerste bleiben imho immer die Becken...
Ich guck natürlich immer was meine Mitmusiker spielen. Viele haben mehrere Sets, falls mal eins in einer Produktion stehen bleiben muss (Musical z.B.). Und dann haben die meisten ein günstiges Kompaktset so a la Pearl Midtown oder wie sie alle heißen und 1-2 Sets mit Pipapo. Davon oft eins hochwertig und eins als Ersatz/Alternative, günstiger.
Würde ich wohl auch so machen.
Spätestens im Livebetrieb ist mir jetzt noch nie aufgefallen dass ein günstiges Set schlechter klingen würde.
Wenn überhaupt eher im Jazzbereich wo es komplett akustisch zugeht.
Alles anzeigenSonst hätte man ja bei Gitarren nicht die Diskussion um Nitrolack und Co.
Dünnes Eis! Gerade bei E-Gitarren ist man sich eigentlich mittlerweile fast einig, dass vor allem die Tonabnehmer und die Elektronik den Sound machen. Ein gutes Setup vorausgesetzt. Die Diskussion ist jedenfalls ganz ähnlich wie die Kesseldiskussion.
Viel Pla-/Nocebo und auch Blindtest haben idR nur Setupunterschiede gehört...
Dass bei E-Gitarren nur Tonabnehmer und Elektrik den Sound machen, ist typischer Netz-Käse, der nur munter weiterverbreitet wird. Da sind sich - im Gegenteil - alle Gitarrenbauer und erfahrenen Gitarristen einig, DASS das Holz eine entscheidende Rolle für den Charakter der Saiten-Schwingung spielt, welche ja dann als Grundlage erst von den Tonabnehmern abgenommen und durch Amp und Effekte beeinflusst werden kann.
Die Grundlage ist aber die ursprüngliche Saitenschwingung an sich - und da macht es einen Unterschied, ob ich einen Hals aus Mahagoni oder Ahorn habe, bzw. sogar aus massivem Palisander - und das gilt analog auch für den Korpus, denn zwischen beiden sind die Saiten "aufgehangen". Als Gitarrenbauer kann ich Dir z.B. sagen, dass eine Strat aus Eichenholz nicht mehr wie eine Strat klingt, sondern sehr schrill "nach Telefon". Da ist auch mit Pickups, Amps und Effekten nichts mehr zu retten. Deshalb macht das auch niemand, weil einfach bestimmte Frequenzen überrepräsentiert werden, die das Ohr eben z.B. als "harsch" empfindet.
Ich erkläre das Thema immer gerne mit dem erwünschten Gegenteil beim Bogen: Hier will man, dass die "Saite" (Sehne) nach Abschuss des Bogens sofort zum Stehen kommt und nicht nachschwingt. Man wählte und wählt bei Naturbögen daher gerne Eibenholz, bei dem die Sehne praktisch direkt zum Stehen kommt.
Bei Geigen, Gitarren und anderen Saiteninstrumenten möchte man möglichst viel Sustain und daher verwendet man Hölzer, die dazu beitragen, dass die Saite möglichst lange schwingen kann und sich deren Schwingungsenergie möglichst wenig vom Hals und Korpus-Material absorbiert.
Tonabnehmer, Amps und Effekte können immer nur mit dem Arbeiten, was ursprünglich an Saitenschwingung erzeugt wurde. Von daher ist das dünne Eis alles andere als dünnes Eis. Und was Lacke betrifft, stimme ich voll zu: Ein Gitarrenkorpus mit Polylack schluckt schlicht einen bestimmten Schwingungsanteil, Nitro ist da schon weniger kritisch (auch weil i.d. Regel hauchdünn aufgetragen) und Schellack ist nicht umsonst das Mittel der Wahl, weil Schutz des Holzes und minimale Schwingungsbeeinträchtigung in einem guten Verhältnis stehen.
Analog dürfte das auch auf das Kesselholz von Trommeln zu übertragen sein: Ein eher weiches Holz (z.B. Pappel) wird die Fellschwingung eher absorbieren, als dies ein hartes Holz, wie z.B. Bubinga tut. Wenn das Ideal ist, dass wir die Option einer möglichst lang schwingenden Trommel wollen, dann spräche das gegen Weichhölzer, aber wie bei allem geht es natürlich auch immer um den persönlichen Geschmack.... Und wenn man nur ein definiertes "Pok" möchte, mag das ja auch seine Berechtigung haben.
Und ja, Holz ist ein Naturprodukt, wo jedes Stück auf eine ganz eigene Art gewachsen ist und daher auch innerhalb einer Holzsorte eine große Bandbreite an Eigenschaften besteht. Da im Kesselbau das Holz in der Regel laminiert verwendet wird, kommt das vermutlich deutlich weniger zum Tragen, als z.B. bei der engjährigen Fichtendecke einer hochwertigen Konzertgitarre, aber es wird immer einen Einfluss haben, der nur in einem bestimmten Rahmen standardisierbar und damit als Parameter für wissenschaftliche Untersuchungen kontrollierbar sein kann: Keine zwei Kessel werden den exakt gleichen Ton "erzeugen"... Holz ist grundsätzlich sehr schwierig in Bezug auf eine standardisierte Variable.
Ich denke da werden wir uns nicht einig werden. Ich hab einen Mexiko JBass mit PU Beschichtung, der hat aufgrund eines perfekten Setups wunderbar Sustain und er klingt grandios. Den werde ich nie verkaufen, das schwör ich gerade zum 100. Mal.
Gutes Setup des Spannstabs, erzeugt geraden, steifen Hals --> Saite schwingt freier, alles super. So meine Erfahrung in 20 Jahren, davon 3-4 Jahre mit 40-50 Gigs im Jahr und mittlerweile so 20. Ich verstehe den Enthusiasmus und ich bewundere das Handwerk, aber ich hab auch wirklich lange Erfahrung und ich war immer der, der mit den Gitarrenbauern zusammen rumgenerdet hat, nicht nur im Internet gelesen. Ich respektiere aber deine Erfahrung und gebe durchaus zu, da auch ideologisch und anekdotisch zu argumentieren. Kein Anspruch auf Deutungshoheit von meiner Seite!
Topic: meine Pappel 18er von Millenium hat richtig Wumms. Was bei mir gut geklappt hat, war tiefe Stimmung beider Felle und ein sehr schweres Gesundheitskissen aus Kaltschaum, welches am Schlagfell anlehnt.
Das Reso hat einen Streifen Tanzbodentape als Dämpfung und schwingt ansonsten frei.
Ich bin mit dem Klang sehr zufrieden!
Eine Schellackpolitur wäre sehr aufwändig.
Bei den Instrumenten 3000€ und mehr (was im Profibereich unterste Kategorie ist, der Durchschnitt spielt ca. 10-15.000€, im A Orchester sind 50.000€ keine Seltenheit) wird das auch noch immer gemacht.
Mein Kontrabass ist ca. 4500€ wert und hat auch Schellack drauf. Dafür steht in Rumänien halt jemand 10h am Tag in der Werkstatt und poliert nur Schellack auf Bässe und vielleicht sogar noch Antikmöbel, wenn es gerade als Auftrag reinkommt.
Das sind kleine Betriebe, 5-6 Leute die produzieren die Bässe in Manufakturarbeit.
Vergleichbar mit den Türkischen Beckenschmieden.
Ein Kontrabass aus einer deutschen Meisterwerkstatt kostet Minimum 10.000€ eher 15.000.
Zurück zum Thema:
Dass die kristalline Struktur von Leim und Schellack jetzt einen merklichen Unterschied macht halte ich für Voodoo.
Dazu wüsste ich auch keine einzige glaubhafte Quelle.
Im Gegenteil ist eines der bestklingensten Celli das eine Bekannte lange über eine Stiftung spielen durfte nur leicht gewachst gewesen.
Die Bassbalkenkonstruktion ist bei Streichinstrumenten eigentlich DER Punkt, an dem man den meisten Einfluss auf den Klang nehmen kann, in Kombination mit der Qualität des Tonholzes der Decke.
Je besser abgelagert, je langsamer gewachsen, desto resonsnter ist das Holz und arbeitet auch später weniger (besagte Spannungen).
Schellack ist da wirklich kein Gamechanger.
ich les hier mal mit!
Und bei Streichinstrumenten verwendet man am besten natürliche Leime, also Knochen- oder Fischleim o.ä.!
Weniger wegen des Klangs, sondern wegen der Reparierbarkeit. Naturleim lässt sich wesentlich leichter wieder lösen, was dor im Falle einer Deckelöffnung gut 1000€ spart.
Ich hab das alles schon selbst erlebt, ich hab ja Kontrabass studiert. Weißleim lässt sich quasi nur aufsägen. Naturleim kann man weichfönen.
Weißleim ist eine Erfindung des 20. Jhdts.!
Knochenleim beeinflusst schon den Klang, weil er gegenüber dem Weißleim, der Kunststoffanteile hat, eine kristalline Struktur hat.
Was schwingt denn beim Streichinstrument?
Vor allem die Decke, die über den Steg angeregt wird.
Bei Weißleim braucht es kaum Leim, das macht nicht so viel aus.
Was allerdings was ausmacht, sind fehlende Spannungen, nach einer Deckelöffnung.
Nach der Öffnung gewinnen die meisten Instrumente an Bass, was ja mit der Struktur des Leims nichts zu tun haben kann, da würde man ja Höhen gewinnen, nach deiner These. Wie gesagt, ich hab mehrere Deckelöffnungen erlebt und hatte das Gespräch auch mit 2 unterschiedlichen Geigenbaumeistern. Es geht vor allem um die Reparatur.
Beim setzen eines Kontrabassdeckels, braucht man eine erhöhte Zimmertemperatur und 2 Leute um schnell arbeiten zu können. Das spart man sich in den ganzen günstigen Manufakturen...
Und eine Schellackbehandlung statt anderer Oberflächen wäre auch von Vorteil!
Auch da tut es mir furchtbar leid das entzaubern zu müssen. Schellack wird vor allem deshalb benutzt, weil es zur Zeit der Entwicklung unserer heutigen Streichinstrumente der normale Lack war.
Und weil klassische Instrumentenbauer eben sehr traditionell arbeiten. Es gibt durchaus fantastisch klingende Instrumente die gewachst, oder geölt sind. Die Oberflächenversieglung ist ja nur ein Schutz.
Und bei Streichinstrumenten verwendet man am besten natürliche Leime, also Knochen- oder Fischleim o.ä.!
Weniger wegen des Klangs, sondern wegen der Reparierbarkeit. Naturleim lässt sich wesentlich leichter wieder lösen, was dor im Falle einer Deckelöffnung gut 1000€ spart.
Ich hab das alles schon selbst erlebt, ich hab ja Kontrabass studiert. Weißleim lässt sich quasi nur aufsägen. Naturleim kann man weichfönen.
Sonst hätte man ja bei Gitarren nicht die Diskussion um Nitrolack und Co.
Dünnes Eis! Gerade bei E-Gitarren ist man sich eigentlich mittlerweile fast einig, dass vor allem die Tonabnehmer und die Elektronik den Sound machen. Ein gutes Setup vorausgesetzt. Die Diskussion ist jedenfalls ganz ähnlich wie die Kesseldiskussion.
Viel Pla-/Nocebo und auch Blindtest haben idR nur Setupunterschiede gehört...
Richtig gut 👍 ![]()