Beiträge von f_luxus

    Jazzer zu sein, (wie gesagt, ich tue mich mit der Kategoriesierung, dem Schubladendenken etwas schwer) hängt doch nicht essentiell davon ab, ob jemand Jazzmusik studiert hat.

    Behauptet wirklich NIEMAND.


    Nur möchte ich mir zu dem Thema keine fehlende Qualifikation vorwerfen lassen.

    Zur Erinnerung: Der Rant von Marius ging ja offensichtlich auch gegen mich.

    Der kam unmittelbar nach meiner Anmerkung, dass Dave Grohl hier sicherlich nicht den letzten Platz belegt hätte.


    Erfahrung hab ich seit 24 Jahren in dem Genre. Das daraus dann wird "nur studierte sinde echte Jazzer", ist eher für dieses Forum symptomatisch... Ich sehe es nämlich komplett anders. Für mich macht diese ganze Akademisierung im Jazz es nicht unbedingt besser.


    Solche Diskussionen finde ich immer sehr müßig. Sehr interessant dagegen hier die ausführlichen Beiträge der Leute mit Erfahrung in diesem Genre. ;)

    3 Jahre ist halt auch nur Bachelor.

    Bei uns hat der Bachelor 9 Semester gedauert. Bachelor +3

    Ich war mit 20 richtiggehend Jazz besessen, kannte jede wichtige Aufnahme inkl. Band von den 50ern bis in die 70er.

    Das Studium hat mir diese Leidenschaft ein bisschen verleidet und danach hab ich mich für andere Stile geöffnet.

    Sorry, das war nur auf das Zitat bezogen.

    Ich hab lange in Jazzgefilden Musik gemacht und würde mich von daher nicht als unqualifizierten Mitschreiber bezüglich Jazz Drumming ansehen. Das ist alles. Dave Grohl schätze jedenfalls fit genug ein um bei einer Jazz Session mit Standards mitspielen zu können ohne sich zu blamieren. Ein "richtiger" Vollblutjazzer wird er wohl nicht sein, aber technisch in der Lage einen Swing zu spielen, auch ohne in der Lautstärke alles wegzuhauen ist er mit Sicherheit.


    Von wem ich das z.B. auch sicher weiß, weil ich schon mal das Vergnügen hatte ist Angelo Kelly 😂😎 Aber das ist eine andere Geschichte...


    Und Jazz ist wie schon richtig festgestellt ein breites Genre. In diesem Sinne, keep on swinging oder so ähnlich. Liebe Grüße, Felix

    Ralli, bei den Saitenspielern gibts es deutlich mehr Voodoo als bei den Drummern.

    Das halte ich auch für ein Gerücht.

    Schlagzeug hat sich einfach technisch seit den 60ern noch wesentlich mehr weiterentwickelt. Gitarren sind technisch weitestgehend gleich geblieben.

    Was hat sich technisch weiter entwickelt? Die Herstellung und Verarbeitung, einverstanden. Die Hardware, ok, Viel besser! Trommeln? Holz zu runden Trommeln geformt, mit Fell, Spannreifen und ein paar Schrauben, ist meines Erachtens technisch auch gleich geblieben.

    Heute sind dünnere Kessel möglich mit dünneren Verstärkungsreifen und andere Materialien. Bei E-Gitarren hat sich lediglich der Preis im Einsteigersegment geändert.

    Eine Telecaster von Harley Benton ist zu 95% identisch zu einer Telecaster von Fender.

    Ralli, bei den Saitenspielern gibts es deutlich mehr Voodoo als bei den Drummern.

    Das halte ich auch für ein Gerücht.

    Schlagzeug hat sich einfach technisch seit den 60ern noch wesentlich mehr weiterentwickelt. Gitarren sind technisch weitestgehend gleich geblieben.

    So richtig abgeranzte alte Sets, wo die Folien Wellen und Blasen schlagen find ich ungeil, aber ich bin schon lange am Überlegen, mal einen alten Kesselsatz zu strippen und dann das Holz aufzuarbeiten. Dieses Holz,darf dann meiner Meinung nach ruhig auch speckig und fleckig werden, das sieht irgendwann aus wie ein altes Fass. Bei der Hardware wäre eine nagelneue Hochglanzgarnitur ja irgendwie dann auch Stilbruch. Aber Gewinde und Funktion sollten schon 1a sein. So schulbandmäßig mit Gaffer repariertes Zeug sollte den Proberaum niemals verlassen, außer auf dem Weg zum Wertstoffhof :D Und selbst im Proberaum würde es mich nerven, da ich da auch unterrichte und dementsprechend will dass es einigermaßen gepflegt aussieht.


    Ein echtes Vintage Drum, würde ich versuchen so gut es geht mit Originalteilen aufzuarbeiten. Schleifbad für die Hardware oder ggf. neu machen. Ggf. Folie neu machen. So halbverbleichte Folie auf einem alten Schlagzeug sieht einfach kacke aus.

    Bei E-Gitarren ist das gang und gäbe mit Decals seine Harley Benton Strats "aufzumotzen". Mir persönlich ist das auch nix, aber jedem seins...
    Den anderen Muckern kann man damit in der Regel vorgaukeln ein echtes Markeninstrument zu haben, wenn die nicht gerade in der Materie fit sind.
    Der Druck unter Muckern mit Markensachen aufzutauchen ist schon enorm. Darstellung ist in dem Business oft das A und O.
    Ich kann das irgendwie verstehen, auch wenn ich es selbst nicht machen würde. Ich würde mir dann lieber ein Bandlogo o.ä. aufs Fell machen, wenn ich mir schon die Mühe mache... Ich hatte schon lange die Idee einer lockeren Muckenband, die sich auf Minimalequipment spezialisiert, bei der es Ästhetisch eher in die alternative Richtung geht. Also Marken eher verstecken und übermalen etc., aber das kann auch dazu führen, dass man als weniger exklusiv wahrgenommen wird und die Preise darunter leiden.
    Gerade im Eventbusiness, bewegt man sich halt in Kreisen, in denen Marken (Auto, Klamotten, Einrichtung, Getränke etc.) eine enorme Rolle spielen.

    Der Vic Firth X8D ist heute gekommen. Nachdem ich die 8D Zahnstocher für mich entdeckt hatte, kommen jetzt die X8D Sushi Stäbchen mit 419mm Länge statt 410mm :D

    Was ich allerdings wirklich faszinierend finde, is t, was 9mm mehr Länge dann doch für einen Unterschied machen (bequemers Hihat-Spiel, mehr Punch, weniger gezappel bei Tomrolls etc.). Da ich bei mir immer alles auf dünne Becken, kleine Durchmesser, kompakt und leise ausgerichtet habe (bei trotzdem warmem, fettem Klang, passt das einfach sehr gut mit dünnen Sticks. Beckensound ist mir Eichel und Fasskopf am liebsten, gecrasht wird bei mir eh mit dem Schaft (macht das irgendwer anders??).
    Das dickste (von den Tenor Drum Sticks fürs Pad mal abgesehen) was ich habe ist also ein normaler 5a von Vic Firth. Keine Ahnung was diese Firma macht, aber irgendwie finde ich die Sticks dieser Firma immer sehr griffig und responsiv.
    Das konnten früher noch die Agner Sticks, als sie noch Swiss Made waren.

    Liebe FoMies,


    Ich hab mit 7a (gerne etwas schwerer) und 5a angefangen und bin jetzt bei 8D gelandet, auf der Suche nach einem etwas längeren 7a.


    Ich spiele gerne ohne große Armbewegung von der Körpermitte aus, hab mir viel bei Questlove abgeguckt und bin auch absolut kein Knüppler. 5a mag ich, wenn es ein bisschen lauter sein soll.

    Als Spitzen bevorzuge ich die klassischen.

    Mit kleinen Runden wie bei den Peter Erskine Stöcken komm ich nicht so klar.

    Moin, weil noch vorhanden und besser als die Werksfelle, sind jetzt Ambassador Coated als Resos drauf. Das funktioniert super. Ein 13er Floortom ist ein Concert Tom Umbau und hat kein Resofell. Aber auch das klingt mit den Hydraulics fantastisch.