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Hörnix

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  • »Hörnix« ist männlich

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41

Donnerstag, 4. Mai 2017, 16:38

Boom oder Tock sind ebenso lautmalerisch wir crisp. "Crisp" klingt wie ein Biss ins Knäckebrot.



Fat ist da tatsächlich anders. Aber ich habe da eine Vorstellung. Auch von dunkel gestimmten Trommeln.



Also scheine ich das Problem nicht zu haben.



Die Problematik ist für mich wie die interessante Aufgabe für eine Schreibwerkstatt. Und Mancher hier ist darauf angewiesen zu beschreiben, weil er die Aufnahme seiner fat gestimmten snare nicht in der Lage ist, einzubinden.



Nun ist der Autor einer Fachzeitschrift angehalten, allgemeinverständlich, aber an der Hochsprache orientiert zu schreiben. Ob da "fat" dazugehört, mag dahingestellt sein, es gibt ja ausreichend Pseudofachbegriffe.



Meißtens werden aber Wörter genutzt, die durch die häufige Verwendung im selben Kontext dennoch verstanden werden, selbst wenn uns der ursprüngliche Sinnzusammenhang nicht mehr bewußt ist. Oder der etymologische Hintergrund.



Groove etwa.



Nichtsdestotrotz ist mir ein Wet-sound suspekt.


Sprache ist in Bewegung und darf gern auch mal unfertig sein. Allerdings ist in "Werbeartikeln" zu neuen Produkten die unfertige Abteilung der Sprache etwas zu präsent.



Grueße, hörnix

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hörnix« (4. Mai 2017, 16:41)


trommla

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  • »trommla« ist männlich

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42

Donnerstag, 4. Mai 2017, 16:43

Der Werbetexter (aka Fachmagazin-Redakteur) hat sich in unserem Sprachgebrauch vermutlich schon ziemlich breit gemacht, und wir sind natürlich keine Spielverderber und übernehmen diese Attribute.

Immer funktioniert diese Analogie vermutlich nicht. Wenn mir jemand "crisp" lautmalerisch vermitteln will, könnte das amüsant werden. Und wie brechendes Knäckebrotzumindest klingt zumindest keine meiner Snares ...

Hörnix

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  • »Hörnix« ist männlich

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43

Donnerstag, 4. Mai 2017, 17:13

...ein einzelner Knäckebrotknack.
Besser mit Ä : Knäck! ;)

  • »Drummer´s Eve« ist weiblich

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44

Donnerstag, 4. Mai 2017, 17:36

Unschön wird´s ja, wenn man durch die Beschreibung in Richtung G.A.S. tendiert ;)
Geht mir gerade hier
...klingen jedenfalls luftig mit viel Schimmer...
(sorry, aus anderem Fred geklaut)
so....schlimm, ganz schlimm...wenn man denn schon den Gedanken hat, sich eine Ergänzung anzuschaffen, gibt es auf jeden Fall passende Begriffe, um das schmackhaft zu machen, also quasi im wahrsten Sinne des Wortes, und das eben auch mit fast fühlbaren Ausdrücken (Luft und Schimmer kann man nicht anfassen, das ist freilich ein Problem...) und im besten Fall mit positiv belegten Assoziationen. Aber gut geschrieben macht es das Ganze ja auch interessant zu lesen. Oder verwirrend - so ging es mir am Anfang, bis ich mich eingewöhnt hatte ;)
je langsamer desto schneller

Korki

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  • »Korki« ist männlich

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46

Donnerstag, 4. Mai 2017, 19:28


Auf was genau ist das bezogen?
Die Snare klingt da für mich zum Beispiel gar nicht crisp. In meinem Kopf verbinde ich mit crisp immer diese:
https://www.youtube.com/watch?v=wsdy_rct6uo
"Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke."

joerchtee

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47

Donnerstag, 4. Mai 2017, 19:38

Ja...


die snare is crisp vonne spin doktoren
alles granatenquatsch

Soundclass

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48

Donnerstag, 4. Mai 2017, 20:13

...die Hats...zizizizizi... ;)

Beeble

Beckenpolierer

  • »Beeble« ist männlich

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49

Donnerstag, 4. Mai 2017, 23:59

percussiv sind für mich alle Geräusche mit deutlich hörbaren Transienten.
Darunter fallen alle Schallereignisse die durch einen Impuls entstehen, also alles was mit einem massereichen Gegenstand geschlagen wird.
Beispiel: alle Schlaginstrumente, Presslufthammer, Hagelschauer, Saiteninstrumente, Lanz Bulldog,

nicht percussiv sind in meinem Begriffsuniversum zb. wabernde Synthiepads und sonstige Flächensounds und Streichinstrumente und Dauerregen.

mit "crisp" kann ich auch nix anfangen
"Fat" würde ich einen sound nennen der ein wenig Bandbreite mit Peaks im hormonischen hat.
eine laute BD die meine Bauchdecke vibrieren lässt würde ich nicht als fett bezeichnen. Also nicht fett=laut=druckvoll.
All the gear, no idea

50

Freitag, 5. Mai 2017, 09:07

Ich behaupte mal leise, dass sich einige der Adjektive durch zwei Relationen darstellen lassen:
1. Hüllkurve (Attack, Decay, Sustain, Release) --> http://www.delamar.de/faq/huellkurve-teil-1-17286/
2. Grundton zu Obertönen

arti

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  • »arti« ist männlich

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51

Freitag, 5. Mai 2017, 12:38

Ich behaupte mal leise, dass sich einige der Adjektive durch zwei Relationen darstellen lassen:
1. Hüllkurve (Attack, Decay, Sustain, Release) --> http://www.delamar.de/faq/huellkurve-teil-1-17286/
2. Grundton zu Obertönen

Oha. Das scheint mir Sinn zu machen. :thumbup: Ist aber, oje, totaaal unpoetisch. ;( Anstatt "Snare klingt crisp wie ein Wasa Classic an einem Sommersonntagmorgen" malen wir nur noch ADSR-Diagramme. Obwohl, das kann auch poetisch sein: "Die Attackkurve ist steil wie die Eiger-Nordwand und das Sustain gleicht einer, äh, Stricknadel." :D

Beeble

Beckenpolierer

  • »Beeble« ist männlich

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52

Freitag, 5. Mai 2017, 13:58

zeig mir dein 3D Spektogramm und ich sage dir wie es klingt. - zumindest wäre das eindeutig und käme ganz ohne Adjektivgeschwurbel aus ^^

"guten Tag Herr Beckenverkäufer, ich suche etwas mit perkussiver Brombeernote im Attack, leicht fettem Decay,
nicht zu crisp mit einem Hauch dunkler Schokolade und der Abgang leicht warm im Sustain.
alternativ hätte ich hier auch noch einen Ausdruck meines Wunschspektogramms damit sie wissen was ich meine"
All the gear, no idea

Jürgen K

PS: Mitglied

  • »Jürgen K« ist männlich

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53

Freitag, 5. Mai 2017, 14:29

Hallo,

in der Tat ist die Ausgangsfrage berechtigt.
Auch ein Beckenhersteller hatte sie sich gestellt und zumindest
intern ein Konzept entwickelt, dass jedenfalls intern die Sache
ein wenig klarer, nämlicher definiterter, macht.

Klangbeschreibungen kommen aus der sonstigen Wahrnehmung
und die ist in der Tat individuell, teilweise sogar gegensätzlich.
Während viele Menschen die B20-Beckenserien grundsätzlich
als "warm" bezeichnen, klingen sie für mich (bei guter Qualität
wie ein "erfrischender Wasserfall".

Bei der Frage nach dem Geräusch, was die Chips machen, wenn
sie frisch aus der Tüte kommen, bin ich aber mainstream bei
"crisp", liegen sie schon drei Wochen herum, sind sie "limp", also
tatsächlich matschig, um es etwas zu übertreiben.

Da Klänge komplex sind, reicht ein Wort niemals aus, ein Klang
kann zugleich fett und dünn sein, nämlich je nach Frequenz mal
so und mal so. Deshalb sind Klangbeschreibungen, so sie gelingen
wollen, immer eine Kurvenbeschreibung der Serpentinen, mit
"rund" oder "kurvig" kommt man da nicht weit, man muss schon
ins Detail gehen bzw. die Begriffe so kombinieren, dass sich ein
Gesamtbild ergeben kann.

Ernsthafte Versuche, Klänge zu beschreiben und Werbeaussagen
sind nicht kongruent, aber auch nicht völlig widersprüchlich, bei
Werbeaussagen muss man wie beim Lesen eines Zeugnisses vorgehen:
was wurde gesagt und vor allem: was wurde nicht gesagt?

Beim Thema "perkussiv" reichen die Allgemeinplätze von Duden, Pons & Co.
leider überhaupt nicht aus. Als grundsätzliche Beschreibung der Tonherkunft
sind sie noch geeignet, nicht aber für die Unterscheidung der grundsätzlich
perkussiv erzeugten Töne untereinander.
Hier wird man die Bezeichnung einzuengen haben auf Geräusche, die besonders
geschlagen wirken, also weniger verschwimmende Geräusche wie Wirbel mit
Schlegel auf Becken, sondern härtere Klänge wie Holzstock auf Holzblock.
Wenn es um Tom-Toms gehen soll, die mit dem Stock gespielt werden, so sind
klare Felle mit dem typischen stärkeren Anschlagsgeräusch perkussiver als
beschichtete Felle, wo das Anschlagsgeräusch stärker gedämpft wird.
Hier merkt man schon, dass es zum Begriff auch einen Zusammenhang geben
muss, denn ob der eine oder andere Gong perkussiver klingt oder die ein
oder andere Kuhglocke ist wieder jeweils ein völlig anderer Mikrokosmos.

Grüße
Jürgen

PS
Den Erklärungsansatz von Seven finde ich sehr überzeugend.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jürgen K« (5. Mai 2017, 14:33)


b__b

Mitglied

  • »b__b« ist männlich

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54

Freitag, 5. Mai 2017, 14:30

tacho,


sowas gibt's ja bereits in analog für uns designer: formfächer
das wär doch ne echte geschäftsidee, in digital für mucker – der audiofächer ...


schönes we zusammen!




wir denken, um herauszufinden, was.

arti

Mitglied

  • »arti« ist männlich

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55

Freitag, 5. Mai 2017, 16:11

[...] alternativ hätte ich hier auch noch einen Ausdruck meines Wunschspektogramms damit sie wissen was ich meine"[/i]

:D ... und das Wunschspektrogramm wird dann gescannt, der Scan durch Paistes Software gejagt, und ausm 3D-Printer kommt das Wunschbecken. Zack! :D Nur doof, dass Zildjians Software ausm selben Scan nen anderen 3D-Druck fabriziert; und Bosphorus wieder was anderes; und Meinl; und UFIP sowieso, die haben nen Rotoprinter; und ... ;(

Josh

Mitglied

  • »Josh« ist männlich

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56

Freitag, 5. Mai 2017, 16:51

Moin
Vorweg, die "grundsätzliche Idee" das doch recht unterschiedliche Hörempfinden bzw. die Warnehmung, neu oder überhaupt mal auf einen Nenner zu bringen, finde ich klasse :thumbup:
Sehe aber genau da auch den "Hund begraben", der das Ganze zum scheitern bringt.
Einmal crisp immer crisp !?
Wird jetzt warm zu "trocken" !?
Dazu kommt die Mischung von Becken und Trommeln im vorangegangenen Geschreibsel. Das sollte man doch etwas trennen oder verdeutlichen.
Onkel Jürgen hat das schon gut hinterfragt/ durchleuchtet.
Jeder Keks macht andere Krümel, und die Krümel sind mal runder, mal eckiger, und knuspern auch alle unterschiedlich :D
Und das besagte "percussive" ist (für mich zumindest), doch eher ein Ausdruck des "Gerümpels" welches man um sich rum verteilt hat.
Da sehe ich die adjektive Klangdefinition eher in der Art wie man z.B. ein Becken anspielt.
Gepitchte Snare/Piccolo, Timbale, Cowbell, etc. sind für mich von Haus aus percussiv, eine weitere Unterteilung / Definition in "Klangfarben" ist für mich der Anfang vom Ende vom Teufelskreis :huh:
Greez, Josh

Es ist nicht wenig Zeit die wir haben, sondern zu viel Zeit die wir nicht nutzen!:sleeping:

Mein Geraffel<>Bastelecke<>Band1 Band2

57

Freitag, 5. Mai 2017, 18:40

Ich denke bei Vergleichen (Snare A klingt wärmer als Snare B ) wird man sich doch meist einig werden.
Aber wenn ich 10 Trommler zu klangbeschreibenden Adjektiven nach einer Snare frage, werde ich wohl mindestens 11 Adjektive notieren können.

  • »Hilite freak« ist männlich

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58

Samstag, 6. Mai 2017, 10:45

Die Schweizer können neben Schwazgeldverstecken und Berge auch die schönsten Beschreibungen von Beckenklängen:

Zitat


KLANGBESCHREIBUNGEN


TRADITIONAL COLLECTION

THIN SPLASH
Dieses Splash hat einen weichen, beinahe "papierenen" Anschlag, gepaart mit einem kurzen Ausklang. Der Allgemeinklang ist luftig und warm - für delikates bis gemäßigtes Spiel geeignet.

MEDIUM LIGHT CHINA
Das Medium Light China ist allgemein sehr dunkel und erdig. Im Ausklang ist es sehr kurz und eignet sich daher auch für schnelle "Crash/Rides"-Pattern. Geeignet für leises bis mittelstarkes Spiel.

MEDIUM LIGHT SWISH
Im Unterschied zu einem China wurde dieses Cymbal eher für leichte Ride-Arbeit konzipiert; es erzeugt einen zarten Ping auf einer dunkelen, exotischen Klangwolke. Am Rand angespielt produziert es einen warmen, delikaten Hauch.

MEDIUM LIGHT HI-HAT
Diese Hi-Hat ist eher weich im Klang und erzeugt einen dunklen "nassen" Stock-sowie einen zarten silbernen Chick-Sound. Halboffen gespielt klingt sie voll, warm und trocken. Sie reagiert sensibel auf unterschiedliche Spieltechniken.

THIN CRASH
Das Thin Crash hat eine warme, weiche und tiefe Klangfarbe. Sehr schnelle Reaktion selbst bei feinem Anschlag sowie ein schnelles Ausklingen zeichnen dieses sensible Cymbal aus. Die generelle Klangatmosphäre ist dunkel und rauchig.

LIGHT RIDE
Das Light Ride hat einen tiefen Grundklang sowie einen weichen Anschlag. Beim Ride-Spiel schwebt ein Stock mitbestimmender, leicht silbriger Ping über einer komplexen dunkeln Klangwolke. Die leichte Ansprache bei Schulterschlägen sowie das rasche Ausklingen machendas Cymbal leicht kontrollierbar. Der Klangcharakter ist ein dunklen, den Spieler sanft umhüllende Klangwolke vergleichbar.

THIN RIDE
Das Thin Ride klingt eher tief und besitzt eine weiche, flexible Ansprache. Der sanfte, sizzle-artige Ping lässt den Stock mitklingen und wird von einem weichen, dunkel gehauchtem Allgemeinklang getragen. Das Cymbal reagiert sensibel sowie kontrolliert auf Schulterschläge und ist etwas leiser als das Light Ride. Die generelle Klangart gleicht einer warmen Brise mit einem sanften Ping.

MEDIUM LIGHT RIDE
Diese Ride besitz einen kontrollierten Charakter; der Ping ist etwas stärker betont als beispielsweise beim Thin- oder Light Ride, doch auch hier von einem warmen Grundrauschen begleitet. Auch dieses Cymbal bleibt kontrollierbar, wenn es für Akzente mit der Stockschulter angespielt wird. Der allgemeine Klangeindruck ist luftig, dunkel schimmernd mit einem Touch einer leicht heiseren, bedämpfften Stimme.

MEDIUM RIDE
Das Medium Ride hat einen klar definierten, silbrigen und doch weichen Ping. Die Obertöne sind eher dicht und trocken und somit gut kontrollierbar. Die generelle Klangbeschreibung diese Cymbals ist "neblig" verklärt, mit einem "leicht vereisten" Stick-Sound.

RUDE SOUND EDGE HI-HAT
Gundlegend ähnliche Klangeigenschaften wie die RUDE-Hi-Hat. Die Wellen im unteren Cymbal machen den Klang etwas heller und sprühender und ergänzenen ihn mit Durchsetzungsvermögen. Die Sound Edge Hi-Hat ist für den Heavy-Spieler.

THIN CRASH
Sehr schnelle Reaktion und relativ kurzes Sustain. Das Thin Crash ist dünner als das Crash, tiefer und leiser, öffnet schneller und klingt schneller aus. Ausgezeichnet für leise und mittellaute Musik.

MELLOW CRASH
Das Mellow Crash hat einen dunkleren Klang als das Full und Fast Crash. Der Crash-Klang ist warm und schimmernd und bleibt beim Ausklingen warm und rund.

FAST CRASH
Dies ist ein sehr sensibles Crash-Cymbal und erreicht seinen vollen Klang sofort nach dem Anspielen. Das Fast Crash klingt schneller aus als das Full Crash. Es eignet sich nicht für Heavy-Spieler.

FULL CRASH
Ein Cymbal von mittlerem Gewicht, das rasch anspricht und mittellang ausklingt. Sein Klang ist voll, hell und klar. Es kann für eine Vielzahl von Musikarten verwendet werden.

CRASH
Ein Cymbal mit explosivem und vollem, ausgewogenem Crash-Klang. Es ist ein sehr dynamisches, sensitives Cymbal mit mittellangem Ausklang. Ein All-Zweck-Cymbal.

MEDIUM
Ein Cymbal mit vollem und brillantem Klang. Es ist etwas schwerer als ein Crash-Cymbal. Größere Medium-Cymbals können als Ride-, kleinere als Crash-Cymbals verwendet werden. Sehr flexibel im Einsatz.

POWER CRASH
Das schwerste aller Crashes. Es erzeugt den stärksten Crash-Klang mit der längsten Klangdauer. Durch seinen etwas höheren Grundklang ist das Durchsetzungsvermögen auch in lauter Musik gewährleistet. Das Crash-Cymbal für heavy-Spieler.

RUDE CRASH / RIDE
Das RUDE Crash/Ride besitzt den typischen RUDE-Charakter: roh und kraftvoll mit grossem Volumen. Die Cymbals von 14" bis 17" sind besonders als Crash geeignet, die Größen 18" und 19" können auch als Ride verwendet werden, zumal sie relativ schwer sind. Für laute bis sehr laute Musik.

CRASH / RIDE
Kann sehr vielseitig eingesetzt werden, sei es als kräftiges Crash- oder als Ride-Cymbal. Das 18" Crash/Ride ist eine ideale Ergänzung zum 16" Crash und zum 20" Ride. Es kann auch anstelle des 20" Ride-Cymbals verwendet werden.

DRY CRISP RIDE
Ein Cymbal ähnlich dem Dark Crash Ride, aber - wie es der Name sagt - "crisp". Der Ping ist etwas bestimmter und stärker, verlangt aber immer noch nach delikatem Einsatz.

.... und jetzt die anderen Serien

SPLASH
Splash-Cymbals sind dünne, sensible Cymbals mit rascher Ansprache, kurzem Ausklang, voll und sprühend. Splash-Cymbals eignen sich für kurze "Highlights" beim Spielen, jedoch nicht für den harten Einsatz.

CUP CHIME
Kleine Cymbals mit grosser Kuppel und schmalem Rand. Lebhafter, exotischer, glocken-ähnlicher Klang.

BELL
Sehr kleines, dickes Cymbal mit hellem, langanhaltendem hohen Ton. Einem Triangel ähnlich, deutlich und klar. Mit Stöcken, Besen, Mallets etc. gespielt, können die unterschiedlichsten Klang-effekte erzielt werden.

THIN CHINA
Ein dünnes, sensibles Cymbal mit vollem, dunklem Klang. "Trashy" und sehr explosiv zu Beginn, dann weich im Ausklang. Speziell geeignet für leises bis mittelstarkes Spiel.

MELLOW CHINA
Ein unkonventionelles Cymbal mit einem angenehm weichen, etwas tieferen China-Klang. Besonders geeignet für mittlere Lautstärke.

CHINA
Ein exotisches, kraftvolles Cymbal mit einer einzigartigen Kuppel-Form. Beim Anschlag produziert es einen hellen, "dreckigen" Sound. Es kann auch als Ride verwendet werden. Schnelle Ansprache, rasches Ausklingen. Gutes Durchsetzungsvermögen, selbst bei lautem Spiel.

NOVO CHINA
Das Novo China besitzt eine Kuppel, die (im Vergleich zu anderen Chinas) in die entgegengesetzte Richtung weist. Es kann deshalb nicht bloss als konventionelles China-Cymbal für Riding und Crashing verwendet werden, sondern erlaubt auch das Spielen der Kuppel. Es erzeugt einen helleren China-Klang mit größerer Projektion als das China.

HEAVY CHINA
Das Heavy China ist das schwerste China-Cymbal. Hell, voll, trashy. Ein kraftvolles China-Cymbal für laute Musik.

RUDE SPLASH
Da das RUDE Splash relativ dick ist, klingt es eher wie ein "Mini-Crash". Es produziert einen für seine Größe vollen, prägnanten kurzen Klang. Das Splash für Heavy-Spieler oder eine interessante Variante für Percussionisten.

RUDE CHINA
Ein wirklich "grob" klingendes China- Cymbal. Roher Klang mit grossem Durchsetzungsvermögen, kurzem Ausklingen. Ein China für extreme Lautstärke.

MINI HI-HAT
Dies ist keine gewöhnliche Hi-Hat! Sie ist speziel geeignet als X-Hat und kann für interessante

MELLOW RIDE
Dieses Becken verkörpertrt das Gegenteil eines Heavy-Cymbals: es ist dünn und besitzt ein weiche Ansprache mit einem zarten Grundrauschen. Es eignet sich besonders in dezentem Einsatz.

ROUGH RIDE
Das Rough Ride ist ein exotisches Cymbal. Es besitzt einen speziellen, dunklen trashy Grundsound. Sein ungewöhnlicher Klang setzt sich von den übrigen Ride-Sounds ab.

FLAT RIDE
Ein Cymbal mit einem sehr aussergewöhnlichen Sound: der Ping ist lieblich, der Grundsound weich und ruhig. Da es keine Kuppel besitzt, überschlägt sich das Flat Ride auch bei starkem Spielen nicht. Gute Projektion angesichts seiner Feinheit.

FULL RIDE
Das mittelschwere Allzweck-Ride. Voll im Klang, mit silberhellem Ping, einem mittelhohen Grundsound, tragendem Stick-Klang und offenem Kuppel-Klang. Die Kuppel setzt sich deutlich vom Ride-Sound ab. Ein ideales Cymbal für moderate Musik.

RIDE
Ein ausgezeichnetes All-round-Ride. Ein markanter Ping sowie ein warmer, lebhafter und voller Grundklang zeichnen dieses äusserst vielseitige Cymbal aus. Akzentuierte Ride-Brillanz und ein durchdringender, starker Kuppel-Klang in einem klar bestimmten Fre-quenzband bestimmen den dynamischen Charakter dieses Cymbals, das in den verschiedensten Musikrichtungen verwendet werden kann. Für leises bis mittelstarkes Spiel.

BRIGHT RIDE
Der Grundklang dieses Cymbals ist klar und offen. Der Ping ist etwas höher, klarer und brillanter als beim Full Ride.

DARK FULL RIDE
Während beim Full Ride alle Obertöne (Höhen, Mitten, Tiefen) gleichmäßig verteilt sind, besitzt das Dark Full Ride ein "Loch" im mittleren Frequenz-Bereich, weshalb der Ping deutlich getrennt vom tiefen Grundton erklingt. Es kann deshalb nicht überbeansprucht werden; der Schlagzeuger behält die Kontrolle über die Dynamik. Als Crash gespielt erzeugt es einen kurzen, tiefen und vollen Crash-Klang. Ein sehr vielseitiges Ride-Cymbal.

DRY RIDE
Eignet sich für Schlagzeuger, die ein Ride ohne viele Obertöne möchten. Der Ride-Sound ist - wie es der Name sagt - trocken und kontrollierbar. Es erzeugt einen kristallklaren Ping und besitzt einen silberhellen musikalischen Kuppel-Klang. Speziell für mittellaute Musik geeignet.

DRY HEAVY RIDE
Der "schwere Bruder" des Dry Ride. Der Ping ist durch das größere Gewicht höher und stärker betont. Wenig Oberton. Geeignet für Heavy-Spieler sowie für laute Musik

HEAVY RIDE
Ein lebhaftes, starkes und energievolles Cymbal mit einem Ping, der gut durchkommt. Trotz des grossen Gewichtes ist der Sound relativ tief. Es erzeugt einen tiefen warmen Sound mit einem starken, kristallklaren Ping und einem Rhythmusmuster (ähnlich einer Cowbell) verwendet werden. Der Klang ist straff und scharf oder locker und spritzig, je nachdem, wie stark die Cymbals fixiert werden.

MEDIUM HI-HAT
Die Allround-Hi-Hat. Ob geschlossen, halboffen oder offen gespielt, der Klang bleibt angenehm bestimmt, klar und deutlich. Geeignet für leises bis mäßig lautes Spiel.

HI-HAT
Sehr vielseitig einsetzbar. Stick - Sound, "wash" und Open - Closed - Klang sind ausgeglichen.

DARK CRISP HI-HAT
Diese Hi-Hat besteht aus zwei sehr unterschiedlichen Cymbals, einem dicken schweren Bottom- und einem dünnen Top-Cymbal. Zusammen produzieren sie einen einzigartigen Klang. Der Stick-Klang ist sehr warm, dunkel und prägnant. Das Bottom-Cymbal verleiht dem Klang zusätzlich Schärfe und Frische. Der "Chick" ist dunkel und scharf.

FULL HI-HAT
Die Full Hi-Hat ist von mittlerem Gewicht und deckt einen weiten Einsatzbereich ab. Aufgrund des Farb-Finishes ist der Stick-Klang bei geschlossenem Spiel sehr trocken, wird jedoch lebendig bei halb-offenem oder offenem Spiel. Diese Hi-Hat eignet sich für Musik unterschiedlichster Dynamik.

MEDIUM HEAVY HI-HAT
Dieses Paar besteht aus einem schweren Bottom- und einem relativ dünnen Top-Cymbal. Straffer, silberner Chick-Klang und ein klar artikulierter Stick-Sound. Dank dem dünnen Top-Cymbal reagiert diese Hi-Hat äusserst sensibel bei jeder Dynamik.

SOUND EDGE HI-HAT
Ein Klassiker. Dank dem speziellen gewellten Bottom-Cymbal entsteht ein scharfer, präziser Chick-Sound. Halboffen gespielt entsteht ein heller, spritziger Klang. Der Stick-Sound ist hell und klar, die Projektion deutlich schimmernd und stark. Die Sound Edge Hi-Hat ist von mittlerem Gewicht und für mittellaute bis laute Musik geeignet.

HEAVY HI-HAT
Dieses Paar ist schwerer als die Medium-Hi-Hat und demzufolge heller im Klang, mit einem strafferen Stick-Sound und stärkerem Chick. Der Klang ist silberhell, präzise und trägt sehr weit. Für kräfftige und laute Musik.

EXTRA HEAVY HI-HAT
Diese Hi-Hat liegt im Gewicht zwischen der Heavy und der Power Hi-Hat. Sehr starker Chick, grosse Projektion und kräftige Ausstrahlung. Eine auch in sehr lauter Musik gut kontrollierbare Hi-Hat.

POWER HI-HAT
Das schwerste Modell des Hi-Hat-Programmes, mit besonderer Kraft und Projektion. Wegen ihres deutlich größeren Gewichtes klingt diese Hi-Hat noch prägnanter, heller und kraftvoller als andere Modelle. Besonders gut geeignet für laute Musik.

RUDE HI-HAT
Ein roher, funky Klang. Gut akzentuirter Stick-Klang, "dreckiger" Sound bei halb-geöffneter Hi-Hat. Hohes Durchsetzungsvermögen auch bei lauter Musik, grossartigen Kuppel-Klang. Es eignet sich ausgezeichnet für laute und sehr laute Musik.

DRY DARK RIDE
Dieses Ride ist speziell! Wie die RUDE- Cymbals ist es nicht abgedreht und klingt sehr erdig, funky, prägnant. Es baut nahezu keine Obertöneauf. Der Ping ist trocken und dunkel. Selbst schnellste Ride-Figuren bleiben immer deutlich hörbar.

POWER RIDE
Ein schweres Cymbal. Durch seine Masse erzeugt es einen hellen, klaren und kraftvollen Ping sowie lebhafte Obertöne. Die Kuppel klingt silbern und stark. Dieses Ride-Cymbal eignet sich für extreme Lautstärke.

HEAVY BELL RIDE
Ein sehr dickes Cymbal, das gleichzeitig kraftvoll und trocken klingt. Durch-dringender Ping, trockener als das Dry Heavy Ride. Der Kuppel-Klang ist sehr klar, laut und schneidend, ideal für laute Musik.

RUDE RIDE / CRASH
Hauptfunktion ist das Ride-Spiel, kann aber auch als sehr starkes und kraftvolles Crash verwendet werden. Als Ride gespielt entwickelt dieses Cymbal einen metallischen, hohen Ping und rohen Grundton sowie einen gut definierten Kuppel-Klang. Als Crash eignet es sich selbst für den härtesten Einsatz.

RUDE POWER RIDE
Ein Ride mit metallischem, harten Ping. Die Kuppel klingt silberhell und messerscharf. Ein äusserst kraftvolles Ride-Cymbal mit unheimlich grossem Durchsetzungsvermögen.

D.drummer

Mitglied

  • »D.drummer« ist männlich

Registrierungsdatum: 18. Oktober 2006

Wohnort: Asbach,Kreis Neuwied(Westerwald)

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59

Samstag, 6. Mai 2017, 18:28

Facettenreich: wenn ein instrument nicht nur eintönig ist sondern sher viele verschiedene Klänge erzeugen kann

trashy:eine KLangattibute die ein starkes rauschen in den oberen mitten und höhen beschreibt

naja wenn alles so klingen würde wie paiste dasw beschreibt...dann wäre das gut

Bruzzi

Mitglied

Registrierungsdatum: 9. März 2011

Wohnort: Zwische Meenz und Mannem

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60

Samstag, 6. Mai 2017, 19:58

Hi,
den Klang von Instrumenten in Worte zu fassen ist wie den Geschmack eines Essens zu beschreiben, man ist höchstens mal nah dran.

Da hilft letztlich nur:

Beim einen draufhauen und beim anderen reinhauen. :D

Mahlzeit
Bruzzi
Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.

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