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Dr. R_o_c_k

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  • »Dr. R_o_c_k« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 11. Januar 2021, 20:10

Stimmen meiner Drums, brauche Hilfe

Liebe Leute,
Bin nicht wirklich zufrieden mit meinen Stimmergebnissen der Drums.
Hab eine 10er, eine 12er und eine 16er Tom.
Wie krieg ich das Stimmen richtig hin?
Tunebit, oder wie das Zeug heißt, bringt mich nur stückchenweise weiter.
Könnt ihr mir bitte helfen?
Liebe Grüße...

2

Montag, 11. Januar 2021, 20:35

hallo ^^,

https://www.der-trommelstimmer.de/drum-t…-zum-traumsound
gut investierte kohle, wie ich finde ^^ .

Liebe Leute,
Bin nicht wirklich zufrieden mit meinen Stimmergebnissen der Drums.
Hab eine 10er, eine 12er und eine 16er Tom.
Wie krieg ich das Stimmen richtig hin?
Tunebit, oder wie das Zeug heißt, bringt mich nur stückchenweise weiter.
Könnt ihr mir bitte helfen?
Liebe Grüße...
ich bin da auch keine leuchte, was stimmen anbetrifft ^^ . ich hab hier ein 12"er, das ich nicht in den griff kriege. und über dem nils sein buch hab ich schon soviel gutes hier gelesen, das ich mir das jetzt mal bestellt hab ^^.

mfg ^^
...hauptsache es groovt...

Rampen

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3

Montag, 11. Januar 2021, 20:45

Nils‘ Buch ist gut, denn es führt einen finde ich an das Wichtigste heran: man lernt Stimmen nur, indem man es tut, und zwar immer wieder. Und nicht nur immer die selbe Stimmung anpeilen, sondern ausprobieren, ausprobieren und ausprobieren. Auch mal andere Felle etc. Mit der Zeit lernt man, was man tun muss und welchen Klang man eigentlich will. Aber das braucht einfach Zeit. Bei mir ist der Knoten ein bisschen geplatzt, als ich mir einfach 3 zusätzliche günstige Snares bei Ebay geschossen habe, an denen ich nach Herzenslust rumprobieren konnte, ohne die nächste Probe zu gefährden ^^ .
Nix da.

das_sams

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  • »das_sams« ist männlich

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4

Montag, 11. Januar 2021, 21:00

Benny Greb sagt dazu: Nach dem Fellwechsel/ Stimmen - direkt wieder runter und nochmal. Jetzt hast du schon doppelt so oft gestimmt wie normalerweise. usw.

Es gibt ansonsten zahlreiche Videos und Bücher die verschiedene Methoden zeigen. Das Wichtigste bleibt aber - einfach öfter machen und eine Routine entwickeln. Absichtlich einen Teil verstimmen kann auch helfen um zu checken was passiert. Machen. Viel.

Tama01

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5

Montag, 11. Januar 2021, 21:01

Ich denke auch dass du ums probieren nicht drum rum kommst.

Ich hab mir X Artikel zum stimmen durchgelesen. Da gibt's tuning tips ohne Ende bei Youtube oder und andere Artikel im Netz zum drum tuning. Ich hatte auch mal den drum dial Tuner der die fell Spannung misst und da gibt es Werte die man dann einstellt.

Für mich war ein wichtiger Punkt fell Stimmung schlagfell zu reso Fell.

Wenn das reso Fell höher gestimmt ist wie das schlagfell wird der Trommel Ton kűrzer und wummert nicht nach und umgekehrt.

Ansonsten kommst du ums ausprobieren nicht herum.
Aber wenn du dann mal den Dreh raus hast macht es Spaß.

Ich hatte auch zeitweise die Vorstellung die Snare immer sehr hoch zu stimmen da bin ich mittlerweile von weg gekommen.

DannyCarey

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  • »DannyCarey« ist männlich

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6

Montag, 11. Januar 2021, 21:04

Vergess mal ganz schnell solchen Firlefanz wie "Tunebot" oder sonstwas.
Wenn du Trommeln vernünftig stimmen willst, musst du ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren (wie schon vor mir gesagt wurde).

Trommel klingt komisch? Hau die Felle runter. Reso mal höher, mal tiefer- was passiert?
Schlagfell mal höher, mal tiefer - was passiert? Beide mal...
Andere Felle drauf und das gleiche Spiel von vorn.

Da führt kein Weg dran vorbei.
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Lexikon75

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7

Montag, 11. Januar 2021, 21:07

Hallo
Bin jetzt kein Stimmungs-Papst. Da ich einen etwas anderen Weg gegangen bin um mein Wunsch-Sound zu bekommen, bin ich etwas raus aus der Nummer.

Nur kurz zu mir.
Außer meiner Bassdrum habe ich keine Dämpfung auf meinen Fellen drauf. Mag ich nicht will ich nicht. Habe zum teil ganz unterschiedliche Fellsorten und Kombi´s auf meinen Toms drauf, um mein Wunschsound zu bekommen.
Daher bin ich mit Ratschlägen etwas vorsichtig.


Jetzt zu dir
Die grundlegendste Frage, die du dir stellen solltest ist, welche Stimmung deinen Wünschen entspricht. Kennst du dich etwas mit der Theorie des Stimmens aus?
Welche Felle hast du drauf(Schlag und Reso-Fell)? Sind die noch ok? Kesselgratung soweit in Ordnung? Spannringe gerade und rund? Gilt auch für den Kessel?
Dinge die man im Vorfeld abklären muss, damit die Mission "Wie stimme ich eine Trommel" gelingen kann.


Probieren geht meistens über studieren. Schnapp dir deine 10er Tom und teste mal ein paar Stimmungen aus. Schlagfell mal höher als das Reso oder anders rum. Schau mal was passiert.
Habe ich auch so gemacht, um es zu lernen. Habe selbst den Kessel blank gezogen, sprich Felle runter und ganz von vorne angefangen. Langsames herantasten ist viel wert auf den weg es zu lernen.
Gerade, wenn du beim aufziehen der Felle anfängst, wirst du sehen, ab wann ein Fell anfängt zu klingen.


Die Frage zu den elektronische "Helferlein´s" wird bestimmt auch kommen. Den Wunschsound bekommt man dadurch nicht, das bestimmt ganz allein dein Gehör.


Ein Tunebot zu haben schadet aber nicht. Habe selber einen. Gibt da andere Meinung zu. Ich mag ihn.
Stichwort "Reproduktion" bzw. Trommeln in Intervallen zu stimmen ist da ein möglicher wichtiger Aspekt zu dem Thema.


Falls andere es nicht schon getan haben verlinke ich dir gleich mal ein paar passende Threads und Videos. Muss ich aber erst noch raussuchen.


Lieben Gruß
Lexi

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Lexikon75« (11. Januar 2021, 21:19)


DannyCarey

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8

Montag, 11. Januar 2021, 21:12

Nachtrag:

Unbedingt auch mal verschiedene Räume, bzw. Abstände zur Trommel checken.
Schlag mal von deiner Sitzpostion aus und dann begebe dich 2,3m weg und lass jemand anderen schlagen.

Suprise 8o :D
Mein Sonörchen
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Dr. R_o_c_k

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  • »Dr. R_o_c_k« ist der Autor dieses Themas

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9

Montag, 11. Januar 2021, 21:20

Danke für die raschen netten Tipps und Antworten...
an sich hab ichs eher mit kürzeren Tönen der Toms, also Reso höher als das Schlagfell.
Tunebot heißt das Teil :whistling: , das mich, wenn dann stückchenweise nach vorne bringt.
Intervallstimmen ist mir erst einmal so richtig gelungen.

EIne Idee, die mich etwas in Richtung "Stimmung - der - Trommel - erhalten" gebracht hat, war der Einsatz von mittelstarkem Metallkleber an den Stimmschrauben.


Was ich auf alle Fälle rausgelesen habe, ist probiern ... =)
btw. Hab gar nicht gewusst, dass Danny Carey so gut Deutsch spricht :D

Zitat

Unbedingt auch mal verschiedene Räume, bzw. Abstände zur Trommel checken.

Schlag mal von deiner Sitzpostion aus und dann begebe dich 2,3m weg und lass jemand anderen schlagen.


Tama01

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10

Montag, 11. Januar 2021, 21:24

Du schreibst nur von den Toms.
Die snare bekommst du gut gestimmt??

Ich hab ca 1 Jahr gebraucht um ein bißchen Ahnung zu bekommen.

Und 3 verschiedene fellsätze und wahrscheinlich bin ich noch gar nicht fertig.

DannyCarey

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11

Montag, 11. Januar 2021, 21:25

Danny Carey würde dir vorallem sagen, die Finger weg von irgendwelchen Apps oder Klebern (????) zu nehmen! :whistling:
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DannyCarey« (11. Januar 2021, 21:31)


Tama01

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12

Montag, 11. Januar 2021, 21:27

Mittelstarker Metall Kleiber?

?

Lexikon75

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  • »Lexikon75« ist männlich

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13

Montag, 11. Januar 2021, 21:49

Hier mal ein paar Anregungen.

#musikmachen.de#

#Benny Greb#

#Intervalle stimmen#

Eine Trommel zu stimmen ist eigentlich kein Evangelium, dass besagt nach was man sich richten sollte, aber ne Bibel gibt es trotzdem ;)

#Die Bibel#


Ein Satz der mir noch im Gedächtnis geblieben ist: Man kann nichts kaputt machen, wenn man mit kleinen Schritten vorgeht.
Hat er gesagt, der Herr Rossi :rolleyes:
#Rossi#


Es gab mal ein tolles Video von Herrn Roßberg. Leider finde ich das nicht mehr.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Lexikon75« (11. Januar 2021, 22:04)


m_tree

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  • »m_tree« ist männlich

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14

Montag, 11. Januar 2021, 22:09

Ein paar Gedanken von mir zum Thema (wie meine Bude klingt kann man in aktuellen Youtube-Videos von mir hören ...):

  • Stimmhilfen (Tunebots) sind wirklich nur Hilfen ... wer ohne nicht zurecht kommt, kann nicht Stimmen
  • grundsätzlich ist im Normalfall wichtig, die Felle in Stimmung mit sich selbst zu bringen -> an jeder Spannschraube die selbe Tonhöhe
  • Obertöne = Brillanz, Durchsetzungsfähigkeit und Lebendigkeit ... Dämpfung verkürzt leider nicht nur das Sustain
  • das Verhältnis von Schlag- und Resonanzfell ist elementar (ich empfehle, die Resos generell etwas höher zu stimmen)
  • Intervallstimmung von Toms ist m.E. ein nettes Schmankerl, aber nicht unbedingt notwendig ... zumal kaum ohne Hilfsmittel machbar
  • neue Felle sind immer gut, aber das Zentrieren neuer Felle nicht vergessen (Gratung und Fell müssen eine Einheit sein)


Als "Stimmhilfe" kann ich übrigens sowas hier empfehlen - zum Abklopfen des Fellrands an den Spannschrauben (geringer ausgeprägtes Anschlaggeräusch -> besseres Raushören des Tons): https://www.thomann.de/de/thomann_tambourin_schlaegel.htm

Tama01

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  • »Tama01« ist männlich

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15

Montag, 11. Januar 2021, 22:15

Ich dämpf auch gar nicht mehr.

Rampen

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  • »Rampen« ist männlich

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16

Montag, 11. Januar 2021, 22:26

Als "Stimmhilfe" kann ich übrigens sowas hier empfehlen

Oh ja! Verflixt, ich habe damals die teuren Marimbaschlägel genommen (https://www.thomann.de/de/thomann_mm22_marimba_mallet.htm), hätte ich mal etwas genauer gesucht ^^ .
Nix da.

  • »Mark - der Trommler« ist männlich

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17

Dienstag, 12. Januar 2021, 06:22

Sind die Kesselgratungen sauber? Also, sowohl im Sinne von "unverdreckt" als auch handwerklich sauber ausgeführt?
Verzogene Spannreifen können auch Probleme bereiten...

Ansonsten schließ ich mich meinen Vorrednern an: Machen, machen, machen; verschiedene Stimmungen ausprobieren; irgendwann platzt der Knoten und alles geht viel leichter als vorher :)

Zum Thema nach Intervallen stimmen: Eigentlich reicht dazu ein Klavier, Keyboard, Melodica um die Töne abzugleichen

Wissenswertes gibt's auch auf dem YouTube-Kanal von Drumtech Kenny Sharrets: https://www.youtube.com/channel/UCo6TJR4giQyL_qcxnWKPE6w
Achtung! Superenthusiastischer Ami, alles ist hyper-hyper - wer den aushält, kann sich da gute Infos und Anregungen holen. 8)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mark - der Trommler« (12. Januar 2021, 06:29)


marratj

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18

Dienstag, 12. Januar 2021, 08:38

Ich habe mir über die Zeit angewöhnt die "Rob-Brown-Methode" zum "Vorstimmen" zu benutzen. Soll heissen:

Ich fange mit dem Floor Tom an (immer mit fingerfest angezogenen Stimmschrauben), Handballen auf die Mitte vom Fell gedrückt halten, bis man überall Falten sieht. Dann rundrum erst mal die Schrauben so weit festziehen, dass die Falten gerade rausgehen.

Dann mache ich aber nicht wie Rob Brown weiter und stimme auf jeder Seite bloss an einer Schraube rum, sondern jetzt bringe ich alle Schrauben auf die selbe Tonhöhe. Das ist dann meine Grundstimmung.

Das gleiche dann auf der anderen Seite am Resofell.

Von da aus stimme ich dann die Felle gleichmäßig (soll heissen, alle Schrauben in der gleichen Tonhöhe) hoch oder runter. Beim Schlagfell am Floor Tom geht runterstimmen dann noch minimal, bei Hängetoms tendenziell eher weniger, ohne dass es wie Pappkarton klingt.

Und der Rest ist dann mehr oder weniger Geschmacksache, vor allem auch, was das Verhältnis der Tonhöhen zwischen Schlag- und Resofell angeht.

Mein Floor Tom hab ich am liebsten, wenn es nicht "Bopp" macht, sondern eher so "Booooooooooooooooom". Dazu lasse ich das Schlagfell in seiner niedrigen "Grundstimmung", vielleicht auch noch max 1/8 Drehung pro Schraube tiefer, mehr aber nicht. Das Resofell dagegen stimme ich leicht höher, so dass es wirklich schwingen kann.

Mein Hängetom bringe ich auch minimal über meine Grundstimmung, da aber beide Felle auf die gleiche Tonhöhe gestimmt, bis mir das Intervall zwischen Hängetom und Floor Tom gefällt.

Aber das Ding ist halt am Ende, dass es auch zig andere Methoden gibt, um ans Ziel zu kommen, und wir reden jetzt nur von Toms. Bass Drum und Snare stimme ich zum Beispiel wieder ganz anders.

Und wie viele andere hier schon gesagt haben, man muss einfach ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren. Ich habe auch jahrelang rumgedoktert, bis ich an meiner jetzigen Methode angekommen bin, mit der ich mittlerweile relativ fix (innerhalb von 5 Minuten pro Trommel) meinen gewünschten Sound bekomme. Früher hat das eher 5 Stunden pro Trommel gebraucht :D

m_tree

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  • »m_tree« ist männlich

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19

Dienstag, 12. Januar 2021, 11:13

Zum Thema nach Intervallen stimmen: Eigentlich reicht dazu ein Klavier, Keyboard, Melodica um die Töne abzugleichen

Das hat aber nicht jeder immer in der Nähe seines Drumsets (z.B. ich) und außerdem kann es bei Intervallstimmung von Trommeln evtl. auch vorkommen, dass man genau zwischen zwei Halbtöne möchte. In meinem Fall ist das aktuell so - das hat mir sogar der Stimm-Experte Nils hier aus dem Forum empfohlen. :)
Nämlich so, dass man pro 4 Zoll Differenz eine Quinte hat - pro 2 Zoll Differenz sind das dann aber eben 3,5 Halbtonschritte.

Ich fange mit dem Floor Tom an (immer mit fingerfest angezogenen Stimmschrauben), Handballen auf die Mitte vom Fell gedrückt halten, bis man überall Falten sieht. Dann rundrum erst mal die Schrauben so weit festziehen, dass die Falten gerade rausgehen.

Davon abgesehen, dass ich von der Faltenmethode nichts halte, sollte man die Felle vor dem eigentlichen Stimmen halt wirklich erstmal Zentrieren. Vor allem bei für gewöhnlich eher tief gestimmten Trommeln wie Toms und Bassdrum ist das schon wichtig (und nach meiner Erfahrung bei Remo-Fellen umso wichtiger).

Mit der Faltenmethode umgeht man jedenfalls direkt die tiefst mögliche, saubere Stimmung einer Trommel ... oder anders formuliert: die tiefst mögliche, saubere Stimmung kann beim Eindrücken des Fells durchaus Falten am Rand erzeugen.

marratj

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20

Dienstag, 12. Januar 2021, 11:38

Davon abgesehen, dass ich von der Faltenmethode nichts halte, sollte man die Felle vor dem eigentlichen Stimmen halt wirklich erstmal Zentrieren. Vor allem bei für gewöhnlich eher tief gestimmten Trommeln wie Toms und Bassdrum ist das schon wichtig (und nach meiner Erfahrung bei Remo-Fellen umso wichtiger).

Mit der Faltenmethode umgeht man jedenfalls direkt die tiefst mögliche, saubere Stimmung einer Trommel ... oder anders formuliert: die tiefst mögliche, saubere Stimmung kann beim Eindrücken des Fells durchaus Falten am Rand erzeugen.


Korrekt, das Zentrieren habe ich vergessen zu erwähnen (hab das irgendwie für selbstverständlich gehalten). Das mache ich bei neuen Fellen schon, bevor ich die Schrauben wieder ganz löse zum Stimmen.

Und das mit der niedrigsten möglichen Stimmung ist mir auch klar. Deswegen habe ich auch geschrieben, dass ich beim Floor Tom von meiner Grundstimmung aus durchaus noch ein Stückchen tiefer stimmen kann. Da ist aber nur ein schmaler Grat, bevor es pappig wird.

Ansonsten kann man natürlich von der Faltenmethode halten, was man will, ich habe nach Jahren des Ausprobieren für mich entdeckt, dass ich damit die konsistentesten Ergebnisse erhalte, wenn ich diese als Ausgangsbasis für die weitere Feinstimmung nehme. Muss aber ja jeder selber wissen, erlaubt ist, was gefällt 8)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »marratj« (12. Januar 2021, 11:43)