Bassdrum Mikro - Grenzfläche, oder nicht?

  • Ich bin mal mit einer Granzfläche (Beta91) abgenommen worden. Klang cool.


    Der Mixer, der das gemacht hat arbeitet auch für die Yamaha Endorsement Band. Da nimmt er die Grenzfläche und ein Subkick, leichtes Delay auf's Beta 91 (1-1,5ms, je nach Abstand der beiden voneinander) und BUMM.


    nils

  • Zitat

    Original von punkdrummer
    obwohl ich die aussage über die tollen deutschen produkte bissl daneben fand, deutschland is auch nich so toll das man alles, nur weil es aus deutschland kommt, ohne ausnahme empfehlen kann...aus deutschland stinkt auch viel...


    Auaaaaaaaaaaaaaaaaaa :rolleyes: 8o - das war Spaß - du weißt schon, so mit Lachen etc, z. B. :D :) ;) =) :P !!!
    Außerdem wurde das schon längst geklärt.


    Dazu nur noch so viel: Die deutschen Hersteller enwickeln zwar in D (und das auch nicht zwingend), aber ob sie da produzieren ist ne andere Sache. Aber wiegesagt: Das Geld für Miks macht sich immer bezahlt. Man muss halt wissen, was man mit den Miks machen will, dann reichen u. U. auch preiswerte Eigenmarkemiks. Wenn einen die eine lange Zeit begleiten sollen, dann lieber Markenmiks.


    Nolimit


    Ich kenne das Subkick nicht, habe aber bisher nur Anwendungen gesehen, die das Mik zusätzlich einsetzen. Statt des Subkick kannst du übrigens auch einen kleinen Lautsprecher einsetzen (nichts anderes ist übrigens das Subkick).


    Statt eines Subkick kann man aber auch ein beliebiges anderes Mik vor der Bassdrum probieren (meistens werden dafür Großmemraner eingesetzt). Ich hatte in der Bass ein Audix D6 und davor ein D112. Hat wunderbar gefunzt...


    Grüße, Philip

  • Was Du brauchst hängt von dem Ziel ab....


    Wenn es maximaler Wumms sein soll, ist eine Subkick-Lösung zumindest zu erwägen. Ich würde sowas mit meinem Equipment möglichst mit geliehenen Mikros ausprobieren.
    Wenn Du hauptsächlich Jazz spielst bauchst Du das jedenfalls kaum.
    Wenn es ultraschnelles DB-spiel ist, dann solltest Du an Trigger denken.


    Nils

  • Natürlich gibt es auch noch andere Mics von Markenherstellern !


    FAME usw. ist doch auch nur ne Nachbau "Firma" oder bin ich da falsch informiert ?


    Aber wie die Anderen schon sagten. Es gibt viele verschd. Mikros, von vielen verschd. Herstellern. Ab einer gewissen Preisregion ist das sowieso nurnoch eine Frage des individuellen Geschmacks.


    gruss doc



    ps: In Sachen Mikrofone sind die deutschen Marken einfach mit am längsten im Markt.

    was ? leiser spielen ? warum ? ^^

  • Hallo!


    Ich habe am Samstag bei Musik Produktiv einen Vergleichstest machen können.
    Dabei gefiel ein Grenzflächenmikro wesentlich besser als ein normales dynamisches, da es viel transparenter klang.
    Zu dem bot es mehr "klick" im Bassdrumsound.
    Das Grenzflächenmikro konnte ich dann noch einmal mit einem subkick zusammen hören und dies war die perfekte Mischung!!
    Wuchtiger Klang vom Subkick und ein schöner Kesselsound vom
    Beyerdynamic Grenzflächenmikro!
    Wenn ich nicht schon zwei dynamische hätte, würde ich mir
    die Grenzfläche holen.



    Gruß, Flo

  • Also ich strebe schon einen Rock sound an..


    Aber ich muss mir auch erstmal ein vernünftiges Fell holen (ich dachte an das EMAD) und dann mal vernüntig stimmen.


    Was ich jetzt hier rausnehme ist, das es wohl unkomplizierter ist, ein dynamisches zu nehmen, obwohl man da evt noch etwas im EQ schrauben muss.


    Grenzfläche alleine hört sich gut an, aber mit nem Subkick oder so isses erst richtig ideal.


    hm..


    okeh..


    :D

  • Eine besonders flexible Variante erhält man, wenn man alle drei genannten kombiniert: Grenzfläche rein, dynamisches rein und n Großmembran davor. Das lässt so ziemlich alle denkbaren sounds zu, ist aber natürlich für den Liveeinsatz Unfug. Beim letzten Studioaufenthalt hat der Toni da eine Unzahl von verschiedenen Sounds hinbekommen und vorgeschlagen.


    W

  • Sorry, wenn ich mit Kritik komme. Aber manchmal kann ich diese Materialschlacht einfach nicht nachvollziehen. Legt lieber mehr Wert auf den Mann, der am Mischpult sitzt!


    Ich wurde schon mit ganz normale Mittelklasse Mikros "abgemict" Egal ob Bassdrum offen oder nicht, oder Loch drin oder sonstwas. Jeder gewünschte Sound ließ sich mehr als zufriedenstellend am Pult realisieren, weil der Mann einfach sein Handwerk verstand.


    Ich achte auch nicht auf den Klirrabstand meiner Endstufe im Auto, wenn mich nebenbei ein Motorgeräusch volldröhnt.


    Ordentlich stimmen, Mikro davor oder rein...und um den Rest kümmern sich andere. Aber dass ein 3 Mikro Setup für Livegigs Schwachsinn ist, darüber besteht ja schon Einigkeit :)

    Das Beste an der Musik steht nicht in den Noten...

  • Zitat

    Original von Drummi
    Jeder gewünschte Sound ließ sich mehr als zufriedenstellend am Pult realisieren, weil der Mann einfach sein Handwerk verstand.


    Jemand der sein Handwerk mit Mikros versteht, wählt erst aus verschiedenen Mikros das richtige aus und probiert dann mit Positionen rum, bevor er etwas im Signalweg ändert, falls man dann noch etwas ändern muss.

    Ich hätte auch so gern ein Hobby...

    Einmal editiert, zuletzt von 00Schneider ()

  • von den günstgen grenzflächen würde ich eher abraten. ich hab eine von t-bone,die kommt mit dem schalldruck in der bd nicht wirklich gut zurecht. günstig und unproblematisch ist zb. das at 25 pro m (oder so ähnlich). da bleibt auch noch genügend geld über um einen günstigen grossmembraner (zb. sc 450 ) anzuschaffen. die kombination kann dann imho schon einiges.

  • 1. Mikroposition ist extrem wichtig, da muss man wirklich probieren.
    Da unterschiedliche Mikros unterschiedliche Charakteristiken haben (Niere, Superniere, Kugel und alles dazwischen), ist die ideale Position immer von dem Mikro selbst abhängig. Nicht jeder hat digitale Neumänner mit per Software veränderlicher Charakteristik zur Verfügung.


    2. Egal wie gut das Mikro positioniert ist, mehr als die Kennlinie hergibt, kommt nicht raus. Es hilft sehr, wenn man ein Mikro mit zur Trommelgröße und zum Zweck passender Kennlinie hat. Eine Snare stellt dabei größere Anforderungen als ein Tom, weil sie ein viel größres Frequenzspektrum aussendet. Die Bass hat ihre wichtigen Frequenzen dagegen viel weiter unten.
    => Toms: einfache dynamische reichen (Spektrum mittig)
    => Snare: bessere dynamische oder Kondensatormics angeraten
    => Bass: Großmembran vorteilhaft (große Flächen für lange Wellen)
    => Becken: typischerweise Kondensatormics, möglicht linear (Becken haben ihren Schwerpunkt im oberen Teil des Spektrums)


    3. StimmenStimmenStimmen! Nix geht über eine gut gestimmte Trommel mit dem richtigen Fell für das gewünschte Klangergebnis.


    Wenn unangenehme Töne au sder trommel kommen, kann es durchaus an der Stimmung liegen. Dreh an den Schrauben, keine Hemmungen!


    Das geht ungefähr so:
    TonIng: Die Bass resoniert noch so bei 90 Hz.
    Drummer: OK, warte. (Drummer stimmt Bass ungefähr eine Quarte bis Quinte runter)
    TonIng: Wunderbar, nu isse bei 50-52 Hz.


    Nils

  • Zitat

    Original von nils
    => Bass: Großmembran vorteilhaft (große Flächen für lange Wellen)


    Das stimmt nicht, um tiefe Frequenzen aufzunehmen braucht man keine große Membran, auch da sind kleine Membrane besser (linearer).

    Ich hätte auch so gern ein Hobby...

  • Zitat

    Original von nils
    Das letzte was man zur Abnahme einer Bassdrum braucht ist eine lineare Charakteristik.


    Was aber nichts damit zu tun hat, dass größere Membrane für tiefere Frequenzen besser wären, das stimmt einfach nicht. Ich kenne keine Messmikros, die bis 20 Hz runter gehen sollen und die eine große Membran haben (tiefer ist kein Problem zu messen, auch bis 0,5 Hz, macht nur keinen Sinn).


    Größere Membran heißt mehr Fläche, Kraft ist Druck mal Fläche, der Ausgangspegel der Kapsel ist somit bei größeren Membranen höher als bei kleineren. Größere Membran heißt aber auch mehr Interferenzen (bei seitlichem Einfall des Schalls), d.h. mehr "Eigenklang".

    Ich hätte auch so gern ein Hobby...

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