Schlag und Trittschall - Schallschutzpodeste für E-Drums (FAQ)

  • AAAAllsooo,
    ich habe jetzt mal ein bisschen im Internet mich schlau gemacht und dabei eine Preisliste für das Zeug gefunden. Und jetzt wissen wir auch, warum das Zeug für uns nicht taugt. Das 25mm starke Material kostet [FESTHALTEN!]: 242,– Euo/qm
    Ich habe in mein Podest ca. 5,2 qm verarbeitet = ca 1260 Euro Materialwert – geil. was?
    und morgen kaufe ich dann noch die Blattgoldauflage ...
    Ach hier sind die versprochenen Fotos:


    1) erste Lage hinlegen:


    2) die Zweite Lage mit Doppelklebeband gegen Verrutschen drauf. Im Hintergrund stehend ist bereits die Verlegeplatte zum einfach drüberlegen vorbereitet.


    3) die Platte drauf und ein bisschen billigen Kunstrasen, um die dezente Farbkombination von Rot und Blau durch ein sanftes Grün abzurunden. Drums wieder hinstellen.


    4) Verkabeln und die Nachbarn schonen. OK, es gibt bessere Drumsets - aber das soll ja hier nicht das Thema sein ...


    Ich habe jetzt direkt unter den Fussmaschinen noch kleine Stücke von dem Zeug liegen. Das Dämpft zwar nochmal ein Stück, ist aber extrem gewöhnungsbedürftig, irgendwie stimmen die Höhen nicht mehr. Aber so ist die Gesamtkonstruktion ganz solide und gut und, soweit ich bis jetzt Rückmeldung bekommen habe, auch ganz effektiv.

  • 1) ja ich glaube Trambahnen sind schwerer – aber wenn man bedenkt auf welche Fläche sich das verteilt ist vermutlich die Belastung/Flächeneinheit nicht so extrem unterschiedlich.


    2) Mir fehlt noch die direkte Rückmeldung der Nachbarn, kann ja sein, dass die auch gar nicht mehr kommt, weil sie nichts mehr hören. Rückmeldung kam bisher nur aus unserem Haus und da isses gut. Ich muss hier ein bisschen was zu unserem Haus sagen, damit man die Problematik versteht. Ich wohne mit meiner Ex-Frau, meiner Stieftochter und meiner Tochter in einem 130 Jahre alten Bauernhof und bewohne die Einliegerwohnung unterm Dach. Vor ca 90 Jahren wurde an der Stelle, an der zuvor die Scheune war ein Anbau drangemacht, natürlich ohne Schalltrennung, was ja auch nicht nötig war, da das gesamte Haus bis in die 60er Jahre hinein als Ganzes als Gastwirtschaft genutzt wurde. Später wurde das dann getrennt und da wohnen unsere Nachbarn. in der 70er Jahren wurde hier oben die alte Fehlbodenkonstruktion entfernt und eine Geschossdecke aus Beton eingezogen, die keine Trittschalldämmung durch schwimmenden Estrich hat. Und jetzt ist hier auch die Schwierigkeit klar: Die Kinder und Ex-Frau wohnen direkt drunter, die Nachbarn direkt nebenan und es gibt keine Schalltrennung. Also muss es jetzt sso gehen – (fast schon ein Beitrag für die Vorstellungsseite)


    zum OT: ja, das ist ein ddrum diablo tantrum. Da ist mir ein niegelnagelneues Set aus der Ausstellung eines Ladens über eBay zu einem Spottpreis reingelaufen...

  • Die Diablo und Punx Serie von DDrum ist garnicht so schlecht. Nur weil billig, heisst das nicht = Schlecht...Die sind zwar optisch..individuell..klingen aber geil. </Offtopic>


    hmmm denoch eine Bereicherung für diesen Thread aber leider keine baufreudige Lösung für den 08/15 Drummer hier im Forum. Für das Geld könnte man sich Zwölf (ZWÖLF) Schallschutzmatten übereinanderlegen. XD


    Aber dennoch coole Sache un danke für den erfrischenden Beitrag! :D

  • Ich hatte gar keins, von daher kann ich das nicht sagen. Ich habe nämlich erst mit dem blauen Drumset wieder angefangen Schlagzeug zu spielen. Hatte eine Pause von 12 Jahren.
    So langsam bekomme ich die ersten Rückmeldungen aus unserem Haus (unser Teil des Hauses). Nämlich, dass sie gar nicht mitbekommen haben, dass ich ausgiebig geübt habe. Dann kann das Posest nicht so schlecht sein.

  • so mal meind enf dadzu geb, hab mir ja nun mein éxplorer bestellt und will verhindern das meine nachbarn böse werden ^^


    dazu muss ich sagen ich wohne im altbau im erdgeschoss außen und eigentlich hört man wenig im haus


    entschieden hab ich mich für folgende bauanleitunge:


    http://209.85.129.104/search?q…lnk&cd=9&gl=de&lr=lang_de




    bauen werd ich das ganze am Mittwoch- haufen fotos machen etc und freitag kan ich dann wohl testen :) und werd euch natürlich berichten

  • Hallo,


    bin neu hier, habe mich angemeldet nachdem ich das ganze Trittschallthema gelesen habe.
    Ich werde nämlich noch mit dem spielen anfangen, kann aber zuhause nicht akustisch spielen,
    und stehe jetzt beim Kauf eines E-Drum Satzes vor der Wahl: eine TD-3k oder eine TD-8K zu kaufen.
    Wie schon gelesen ergibt sich das "Lärm" Problem weniger bei den Mesh Heads (Sowie beim TD-8K),
    aber meine Frage ist ob da einen Preisunterschied von mehrere hunderte Euros gerechtfertigt ist?
    Oder dann einfach ein Bisschen investieren in z.B. einen Selbstbaupodest?
    Würdet Ihr eh abraten von einem TD-8K weil nicht mehr aktuell, oder soll man zugreifen wenn der Preis richtig ist (liegt bei 1.350 Euro)?

  • Ein komplettes TD-8 Set zu dem Preis? Auf jeden Fall zugreifen, das ist dem TD-3 absolut überlegen und den Aufpreis mehr als wert. Ein Podest wirst du dann damit zwar auch langfristig benötigen, aber du wirst mit dem Set spieltechnisch wesentlich zufriedener sein.

    E-Drums DIY
    Herkunft der Informationen: 1% Kopf, 99% Internet
    Outsourcing ist modern.

  • Nein, ist kein Schreibfehler, es geht schon um eine TD-8K,


    siehe Bild...



    Habe schon mit dem Verkäfer gesprochen, niedriger geht er nicht mit dem Preis...


    Meint Ihr dass sich der Unterschied auch für nen Anfänger wie ich lohnt?

  • Wobei ich vielleicht sagen muss, dass ich eine TD-3K (1,5 Jahre alt) kaufen kann für 600 Euro,
    scheint mir auch einen sehr guten Preis zu sein...


    Ist für mich halt schwer einzuschätzen welches dass beste "Schnäppchen" ist.

  • Beides sehr gute Schnäppchen, aber glaub uns und nimm das TD-8, sonst wirst du dir in wenigen Wochen in den A* beißen, dass du das TD-3 genommen hast :D

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  • Da Sylomer wohl doch ein bisschen teuer und schwer zu kriegen ist, nochmals eine Anmerkung zu den Schaumstoffen oder Rohr-Wärmedämmungen aus der Solar/ Heizungstechnik, die ich tagtäglich verarbeite.


    Wenn man dies flächenmäßig betrachten würde, läge der Quadratmeterpreis auch nicht viel günstiger als das teure Sylomer.


    Wird es, wie in den obigen Bildern zu sehen, nur punktuell untergelegt, dann reduziert man zwar in positiverweise die Auflagefläche der dröhnenden Platte zum Boden, aber das weiche schaumartige Material wird dann meist so stark zusammen gepresst, dass es diese dämpfenden Eigenschaften nahezu verliert.


    Man sollte also vorher die Materialien zusammen gepresst testen. Für die punktuelle Trittschalldämmung sind einige leichte, aber druckstabile Styroporplatten AUSNAHMSWEISE auch geeignet.


    Eine gute Alternative für die Gesamtfläche sind Korkplatten (nicht Korkparkett = zu teuer und auch verdichtet), sondern expandierter oder auch naturbelassene Dämmplatten oder Antivibrationsplatten. Diese stecken das Gewicht locker weg. Obwohl sehr öko (wenn man von den Transportwegen absieht) riechen einige Produkte eine ganze Zeit lang "korkig" streng. Wenn abgedeckt aber nicht mehr.


    Alternativ gibt es neuerdings auch Koko-Akustikplatten, die auch für die Wände und Decken funktionieren.


    Zitat

    Auch wenn ich in Spanien wohne, das kann ja keiner mit ansehen: http://www.abdanken.org (Details)


    Habe mich gleich eingetragen! Müsste es für mehr Politiker geben!

  • Hm. Werd ich mich mal durchwuseln und beim nächsten Update ansehen. Dass zB. Rohriso's sich zusammendrücken ist klar, aber man sollte halt das Optimum zwischen wenigen Berührungspunkten und "wenig zusammendrücken" finden = mehrere Punkte, die das Gewicht abfangen. Schwierige Sache. Aber deshalb gibts den Thread ja. :)

  • Hallo zusammen,


    beim Durchstöbern des Forums, da ich mein Set momentan umrüsten möchte und daher einige Informationen suche, bin ich auf diesen Thread gestossen, der mich auf ein Thema bringt, das mir ganz und gar nicht gefällt. Habe nicht gewusst, dass man bei einem E-Drum auch Probleme mit der Lautstärke hat. :(


    Wahrscheinlich ist das sogar noch viel extremer, da ich ein Akustik-Set umrüsten möchte und die Bassdrum dabei natürlich extrem laut zu Buche schlägt, selbst bei MeshHeads-Fellen.


    Kann das jemand bestätigen? Soll ich doch lieber, statt das Akustik-Set umzurüsten, auf ein E-Drum umsteigen? Wäre zwar auch nicht leiser, wie ich hier gelesen habe, aber besser als mit einer 22" Bassdrum ist es wohl schon, oder?
    Zumal der finanzielle Aspekt hinzukommt. Die Anschaffung eines E-Schlagzeug ist in der Tat günstiger als ein bestehendes umzurüsten. ?(

    Einmal editiert, zuletzt von Trigger ()

  • Ein zum Meshsystem umgerüstetes Akustikset ist sehr viel leiser als jedes E-Drum mit Pads es je sein könnte. Man "hört" zwar immer noch etwas, aber das ist nicht viel lauter als "extremes" Geklapper auf der Tastatur, oder eine etwas lautere Musikanlage. Der Akustikschall ist also Nebensächlich! Mit einem Meshsystem hats du auch den Trittschall shcon weitestgehend eliminiert.... Was die Bassdrum angeht: Es kommt ganz auf das Meshfell an, dass du verwendest. Schwere, doppellagige Felle können u.U. (Selten!) einen Eigenklang erzeugen, der wie eine seeehr gedämpfte "normale" Bassdrum klingt. In der Regel musst du dir darüber aber nicht den Kopf zerbrechen! Das einzige was dir noch Probleme bereiten könnte, ist die Fußmaschine und der "Mechanische" Weg, denn die Trittenergie in den Boden nimmt.


    Ein Meshsystem auf einem Schallschutzpodest dürfte jedenfalls fast so leise sein, dass du eigentlich problemlos Nachts in einer Mietswohnung spielen könntest (Wenn die Nachbarn tief schlafen! :) )..Naja, jedenfalls nicht laut.


    Übrigens kommt die Neuanschaffung eines E-Sets nicht wirklich günstiger als ein A-Set umzurüsten:


    Modul (zb. TD3, DTXplorer) um 300 Euro, 100 Euro Felle, 200 Euro Becken, 150 Euro Trigger, 50 Euro Kabel = ca. 800-1000 Euro.


    Bei "Anspruch" und 100 Becken kann das schon mal schnell in die 4000-5000 gehen, aber das kosten dann richitg gute E-Sets auch.

  • Zitat

    Original von Nanovarium
    Übrigens kommt die Neuanschaffung eines E-Sets nicht wirklich günstiger als ein A-Set umzurüsten:


    Modul (zb. TD3, DTXplorer) um 300 Euro, 100 Euro Felle, 200 Euro Becken, 150 Euro Trigger, 50 Euro Kabel = ca. 800-1000 Euro.


    Und genau 999 Euro würde das Umrüsten meines Sets kosten (und das wäre schon ein Komplettset, daher günstiger als wenn man es einzeln kaufen würde). ;)


    Dennoch Danke für die Antwort, auch wenn ich die grosse Bassdrum nach wie vor als grosses Übel in Sachen Lautstärke ansehe.


    Wie verhält sich das eigentlich mit den Becken? Bleiben die dran und es werden die Pads drübergezogen oder wandern die gleich auf Nimmerwiedersehen in den Keller?

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