Rund ums 2BOX DrumIt5 von den ersten Erfahrungen bis heute

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  • Ich glaube es liegt auch der ein oder andere Irrtum vor.


    Zitat

    im übrigen sind ein Großteil der top40 Hits der letzten Jahren mit ddrum e - Equipment eingespielt worden (U2, Phil Collins, Madonna, M.Jackson, Queen, Cher, Kiss, AC/DC, usw.usw.). Über die Qualität der Sounds rede ich jetzt wirklich nicht mehr, besser gehts nicht!




    Das Wort "worden" (Vergangenheit) ist beachtenswert. "Der letzten Jahre" hingegen ist schon etwas schwammig bzw. dehnbar und wenn man nicht sehr weit dehnt - sehr kritisch zu bewerten.


    Wann hatte Kiss seinen letzten Hit? Betonung auf Hit! Bei Queen müßte ich auch grübeln etc. Es ist ja nicht von Airplay die Rede... da finden wir von jeder Band auf dem Globus Sender der ihre Songs spielt.


    DDrum Systeme waren und sind legendär. Tatsächlich irre weit im professionellen Umfeld verbeitet mit einem geradezu mystischen Kult. Manche Systeme werden bis heute professionell (gerade auch LIve im Metal-Umfeld) genutzt.


    Gleichwohl wenn es um Sounds geht, kann kein Zweifel daran bestehen, dass jene teuren Produktionen die heute gefahren werden, wenn sie auf die Einbindung von gesampelten Drumsounds stützen und/oder jene nutzen um AkustikSoudns "anzufetten" eine VIELZAHL von Sound-Libraries genutzt werden.


    Und auch ganz sachlich: es gibt bis zum heutigen Tage kein E-Drum Set, dass in Sachen Dynamik mit einem akustischen gleichzieht. Das würde ganz sicher auch kein Entwickler derartiger Drumkits ganz egal welchen Herstellers behaupten. Was hingegen Produktboschüren ganz unmabhängig vom Hersteller gerne beim Leser suggerieren (auch bei Roland, Yamaha, Alesis etc.) ist ein ganz anderes Thema :D


    Und ja - es gibt Hersteller bzw. Produkte die Dynamik besser umsetzen als andere.


    Edit: Aber so wie ein akustisches - da brauchen wir noch das ein oder andere Entwicklungsjahr!

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    Einmal editiert, zuletzt von Colonia-Musik ()

  • Hihihi, schon wieder die "Klassik" Diskussion ?? :D


    Klar hat ein A-Set mehr Dynamik- und Soundumfang als ein E-Set. Aber das "Mehr" mußt Du erstmal auch sauber von der Bühne ins Publikum bringen. Da hapert´s schon bei den meisten (schließe mich ein). Und wenn es denn trotzdem mal gelingt, wen interessiert es ??


    Die Klangvielfalt einer Steve Gadd Signature Hyper Extrawurst Snare interessiert doch im Publikum keine Sau. Und nebenbei, es hört auch niemand.

  • Bisher hat diese Diskusion in allen Beiträgen stattgefunden, bei denen E-Drummer auf A-Drummer getroffen sind.


    Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte. Wenn ich in kleineren Lokalen bei Geburtstagen oder Firmenfeiern spiele, brauche ich da gar nicht mit einem A-Set anzurücken, da der Wirt beim ersten Schlag auf die Snare hinter der Theke hervorgeschossen kommt und das böse Wort sagt : leiser. Hier bin ich mit dem E-Set einfach flexibler.


    Ein A-Set hat nun mal eine gewisse Grundlautstärke wenn es einigermassen klingen soll. Mit einem E-Set kann ich, ohne an Klang zu verlieren, fast bis gegen Null runterregeln ( und hier ist nicht von Dynamik die Rede).


    Vielleicht sind die die Glücklichen, die beides einsetzen können, E und A. Je nach dem was verlangt wird....Und (hier hat janceyquimper recht) es hört kein Mensch aus dem Publikum und denen ists eh wurst ob´s ein E- oder A-Set ist

  • Ha, da hab ich aber einen Finger direkt in die Wunde gelegt!
    Zum Thema Scheuklappen: ich spiele beides, sowohl a- und e-drums, siehe http://www.enjoy-band.de


    Zum Zweiten finde ich die Aussagen des Kollegen, wann hatten die Ihren letzten Hit?? ziemlich witzig, da die letzte CD von Kiss noch kein halbes Jahr ist, die von Queen
    mit dem Free Sänger vielleicht grad mal 2 Jahre alt und jeder von uns hier würde sich mit diesen Verkaufzahlen "von" schreiben, ausserdem hätte ich auch die Söhne Mannhein oder Fanta4 erwähen können, vielleicht für den einen oder anderen jüngeren der Zunft geläufiger, aber egal!


    Zum Thema Dynamic, was offensichtlich das Reizthema Nr.1 ist kann ich nur sagen, dass hier noch keiner das meiner Meinung mit das wichtigste angesprochen hat, die Verstärkung, Mixer, Endstufen etc.... Denn da liegt viel im Argen. Wenn einer meint "ich kauf mir mal ein e-drum und hänge da eine Gurkenmonitor dran und fahre mit meiner
    250 EURO Pa von der Bühne wird nie ein vernünftiges Signal rauskriegen, was im übrigen auch für den Natursound gilt, wir reden hier ja nicht vom Probekeller oder Musikverein,
    sondern von professionellem Beschallen von Räumen Hallen jeglicher Art, egal in welcher Lautstärke.... Was nützt mir der tollste Porsche wenn ich Diesel tanke!


    Ja und dann hab ich mit meinem ddrum4 Set schon Bigbands und Jazz gespielt.... (hat da tatsächlich einer Alesis erwähnt...??)


    Der Kollege der mir vorwirft von der Vergangenheit zu erzählen muss ich doch fragen wie neu/alt sein A Set ist, zudem kann ich jedenfalls nur von meiner Erfahrung berichten und nicht in die Zukunft sehen...(wäre toll, wird´s was mit der Blonden die mir eben zugezwingert hat heute Abend oder...)!!!


    Ich wollte ja auch eigentlich nur darauf hinweisen, dass die Leute die das Teil entwickelten die ddrums bauten und bestimmt keinen Schrott, sorry Psycho aber da liegst du mit Deinen Äusserungen voll daneben, jetzt abliefern. Wenn ich mal das brain von der reinen Technik mit Roland vergleiche liegen da Welten dazwischen! Vergleicht man das mit PC´s wäre Roland ein alter 386er und 2box der neuste Apple.
    Was absolut erwähnenswert zum Schluss noch wäre sind die Updates und Sounds die man da kostenfrei zukünftig machen kann, andere Anbieter nehmen die User ungeniert aus...


    Inovation kann nur stattfinden wenn man sich derer stellt und beschäftigt, da reicht nicht nur auf "ON" drücken und den Kopfhörer mal eben aufzuziehen! :P


    So jetzt könnt Ihr mich wieder zerreisen....

  • Das heisst doch verreisen... ;)
    Spass beiseite, ich kapier so Diskussionen nicht - es gibt für jede Arbeit das richtige Werkzeug, und e-drums sind manchmal sehr hilfreich. WTF gibts da noch mehr zu sagen?!

    “If you end up with a boring miserable life because you listened to your mom, your dad, your teacher, your priest, or some guy on television telling you how to do your shit, then you deserve it.”
    Frank Zappa (1940-1993)

  • Ich wollte ja auch eigentlich nur darauf hinweisen, dass die Leute die das Teil entwickelten die ddrums bauten und bestimmt keinen Schrott, sorry Psycho aber da liegst du mit Deinen Äusserungen voll daneben, jetzt abliefern. Wenn ich mal das brain von der reinen Technik mit Roland vergleiche liegen da Welten dazwischen! Vergleicht man das mit PC´s wäre Roland ein alter 386er und 2box der neuste Apple.


    ne Unterscheidung zwischen Ronald, ddrum und co. mache ich gar nicht, sonder sage nur, dass alle Module nix taugen, wenns um bestimmte Dynamiken geht, die außerhalb der üblichen grobnotorischen Beckenbearbeitung liegen. auch bietet 2box ist hier keine revolution, das hört man schon auf den Videos, und die müssen wohl auch erstmal ihre generellen hihat-probleme in den griff bekommen


    Ein Beispiel. Wir haben ein Stück, das beginnt mit einem Paistegong, mal stärker, mal schwellend, mal leiser. der Schlegel wiegt ca. 1-2 kg und erzeugt einen einmaligen sound beim gong. dann wechsel ich auf mallets und spiel damit Becken und Toms, im Anschluß nach einem Break wechsel ich auf rods. Mit den Rods spiel ich neben den Becken auch die einzelnen Klänge eines chimes, mal den höheren, mal im tieferen Bereich. Dann wechsel ich auf sticks, später wieder auf mallets und das alles immer unter voller Ausschöpfung des Lautstärkedynamikbereichs der Becken und auch deren Klangvielfalt, ob man nun am Rand, an der Glocke oder sonstwo spielt, klingt immer anders


    vielleicht verstehst du jetzt, was kein E-Drum kann, aber trotzdem originärer Bestandteil der Musik sein kann. Das nehmen wir so in unserem kleinen Studio auf und spielen es auch live mit eigenem Mischer und PA


    Beispiele dafür gibt es viele, ich nenne mal die Drummer von Pat Metheny, Markus Miller, Gong etc.


    ich denke mal, wenn du von Jazz redest, meinst du auch die grobnotorische Variante, auf die bezieh ich mich aber ausdrücklich nicht

    Einmal editiert, zuletzt von Psycho ()

  • @ Drumbasser


    Ich werfe Dir garnichts vor. Bitte keinen falschen Streit vom Zaum brechen.


    Die Verkaufszahlen der Sonic Boom bzw. ihre Erfolge waren aufgrund des Walmart-Konzeptes in den Staaten ein Stück weit votrhersehbar. Nebenbei: ich höre seit 1977/1978 Kiss - war mit 13/14/15 beinharter Fan. BTW: Du findest seit langem! auch Video-Session-Mitschnitte von Eric Singer und Kiss zu den Aufnahmen von Sonic Boom im Web... vielleicht nochmal reinzommen, wo da das DDrum ist? :)


    Die Verkaufszahlen haben MASSIV! mit dem Walmart-Konzept zu tun - und ganz sicher so viel weniger mit E-Drums egal von wem. Walmart-Logistik-Vermarktungs-Konzept - siehe Journey-Veröffentlichung des Vorjahres. Dies (dieses Verkaufsmodell) war ja auch der Grund neben dem Initialentschluß von Stanley ("wenn ihr meinen Recording-Producer-Modi zustimmt, mache ich mit Euch noch ´ne Scheibe") NEBEN!!! der Erkenntis das der normale! Veröffentlichungsweg für KISS insbesondere nach Simmons Ansicht keinen Sinn mehr hat. Das hat er schon vor Jahren dezidiert kund getan. Insbesondere nach dem Flop mit seiner 2. Solo-CD namens XXXhole.


    Du sprachst von "Top Fourty Hits". Ich wüßte nicht wann Kiss hier in unseren Breiten den letzten chartrelevanten Hit unter den Top-Forty hatte. Aber selbst wenn - nochmals: wo mit Sound von Standalone-E-drum-Modulen? Ist mir nicht bekannt. Ich verstehe den Zusammenhang da wirklich nicht - aber selbst wenn es einen gäbe: von welchem Hit die sich auf Drummodule stützt der letzten Jahre sprichst Du?



    Oder meinst Du nur die Trigger. Trigger-Pickups nutzen heute sehr viele- auch im Studio. Oder meinst Du das Live-Setup?


    BTW: Auch bei Queen - mir ist kein Top Forty Hit der letzten Jahre bekannt.


    Ja - ich habe Alesis erwähnt, auch Roland und Yamaha. Allen ist gemeinsam dass sie immer wieder gehypte Broschürentexte etc. raushauen. Die darf man aber nicht als nüchterne und schon garnicht glaubhafte Realititäsabbildung werten. Ich glaube auch hier hast du mein Statement genau um 180 Grad FALSCH verstanden.


    Du hast meinen Post leider mißverstanden. In diversen Punkten. Bitte lese ihn ruhig nochmal. Ich habe in keinem einzigen Punkt angegriffen.


    Wenn ich angreife dann mache ich das sehr deutlich. Hier gab es keinen Angriff, sondern den Hinweis, das mehrere Deiner Beispiele mit "Top-Forty der letzten Jahre" (es sei denn man "dehhhhhhhhhhhhhhhhhhnt" den Begriff) nicht so viel zu tun haben. Und zweitens dass sich diverse (teure) Produktionen von heute sich nachweislich diverser Samples aus zig aktuellen Libraries bedienen und nicht einem einzigen E-Drum Hersteller "mono-kausal" zuzuordnen sind. Die Zeiten sind wirklich lange vorbei!


    Wo ist da der Angriff?


    Stirnrunzelnder aber kollegial-sachlicher Gruß...



    ... vom "God of Thunder" :thumbup: (wegen dem unnötigen Gewitter, obwohl ich den Grund nicht verstehe... "The Catman" wäre unter uns Drummern aber passender)


    Edits. Text immer wieder neu strukuriert - dann Schreibfehler editiert, dazwischen immer wieder die "tränengefüllten" :D Augen von mir gerieben - mit welcher Vehemenz man hier mitunter falsch verstanden wird - sagenhaft!

  • Jedem seine Meinung und seinen Stil.
    Ich kann auch wie ein Irrer aufs Schlagzeug rum kloppen, aber wir machen ja zusammen Musik. Ansonsten weiß ich nicht genau was Du meinst. Kölsche Musik ist nicht nur Karneval sondern Musik in allen Richtungen nur halt mit Dialekt.


    was ich damit meine: meiner erfahrung nach brauchts für karneval ganz bestimmte skills, und die sind beileibe nicht zu unterschätzen. ich habe noch keinen anderen job gespielt bei dem ich so unter stress stehe wie bei 5 oder 6 stunden sitzungsbegleitung. man muss sehr diszipliniert spielen, man muss ständig konzentriert bleiben und muss irgendwelche medleys aus der hölle vom zettel runterreissen während um einen herum gerade die welt untergeht. oder man feuert am e-set ad hoc songs zur midifileschleuder ab, die man noch nie gehört hat ( und, sorry, hoffentlich auch nie wieder hört.) dafür brauchts sicher ein repertoire an grooves, an stücken, etc. pp. aber: schlagzeug spielen ist für mich eine ganz andere baustelle. das hat mit "wie ein irrer klopfen" nicht das geringste zu tun. dynamisch gesehen brauche ich da genau zwei lautstärken: an und aus. von daher halte ich einen vergleich zwischen a- und e-set in dem segment für nicht ganz praktikabel. im karneval brauchts imho eher die grobe kelle, an anderer stelle ist dann eben filigranes florett gefragt. ich meine das übrigens völlig wertfrei und ganz sachlich.

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