..was Hänschen nicht lernt...

  • Hallo!


    Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmamehr!!!


    Kling zwar etwas altbacken, nur fühle ich mich momentan so/danach. ;(


    Zu meinem 40iger habe ich ein Drummset geschenkt bekommen (so'n Einsteigerset von STAGG). Endlich war es mir möglich, einen Bubentraum auszuleben (ich glaube, mein ständiges Herumklopfen hat meiner Freundin schon etwas Nerven gekostet). Ich habe sodann gleich begonnen, mit einem Lehrer das Schlagwerk zu lernen. Nun spiele/lerne ich seit etwas mehr als einem Jahr, habe mein Set mittlerweile ggn. ein TAMA-Hyperdrive und meinen Lehrer getauscht (*gg*) und plage mich momentan mit einigen Schwierigkeiten herum. Ich habe einfach ein massives Problem, was Tempo und Genauigkeit betrifft. Ich weis zwar - üben ist die Lösung !!!! Aber da ich voll berufstägig bin, und auf die Umwelt und Mitbewohner rücksicht nehme, bleiben mir tägl. max. 1 Stunde, um zu üben. Z.Z. bin ich schon etwas genervt und auch ein wenig depremiert.


    Die größten Schwierigkeiten bereiten mir Doppel-Bass-Schläge auf der 16tel (geht gerade mal bis 70 bpm). Ich werde da recht schnell müde bzw. unkoordiniert. Weiters werden 16tel auf der HH (RLRL) recht schnell ungerade.


    Ich bitte jetzt nicht um Ratschläge wie Üben, Üben, Üben. Vielmehr frage ich mich/Euch, aus Eurer Erfahrung, wo sollte ich mit nach ca. einem Jahr üben/lernen befinden? ?( ...


    Viell. hat ja der eine oder andere noch Tipps und Ratschläge auf Lager.


    Schon jetzt mal danke und


    LG rivo

  • Ich selber wäre ja froh, wenn ich täglich eine Stunde üben könnte, das wäre genial!
    Nun, wo solltest Du Dich nach einem Jahr befinden?
    Keine Ahnung, leider, manche lernen schneller, manche langsamer.
    Auf jeden Fall solltest Du in einem für Dich angenehmen Tempo üben bis es schön rund läuft, das Tempo kommt später dann ganz von alleine, mach Dir da mal keine Sorgen!
    Wenn Du jetzt ein Jahr lang spielst, dann ist das ja noch nicht wirklich lange, finde ich.


    Ich selber hatte auch mal ne längere Pause am Schlagzeug, aber seit mein Sohn mit Schlagzeug angefangen hat bin ich wider viel am Lernen und am Nachholen, was man früher nie gelernt oder schlichtweg vernachlässigt hat.
    Und ich staune selber, was bei mir mit meinen bald 37 Lenzen noch möglich ist zu lernen!


    Ich wünsche Dir noch Viel Erfolg mit dem schönsten Instrument der Welt! :thumbup:


    Tom

  • Das hängt ganz von der Person ab, und wieviel diese gelernt hat. Gibt ja Leute mit mehr und Leute mit weniger Talent. Mit zunehmendem Alter lernt man ja anscheinend auch schlechter neue Sachen.
    Aber die Tatsache, dass du es können willst ist schonmal gut! Gibt ja Leute die machens so "ein bisschen" und bringen kein Elan mit.


    Ich würde dir empfehlen, dir einen Groove auszusuchen, der genau diese Schwierigkeit beínhaltet. Diesen spielst du dann im langsamen Tempo sogut du ihn kannst. Immer entspannt bleiben! Dann nimmst du immer 5bpm dazu. Wenn du merkst bei einer Geschwindigkeit haperts, gehst du eine Stufe zurück und versuchst den Fuß zu entspannen. Durch Übungen kannst du so theoretisch alles lernen.


    Gruß,
    Tim

  • Also zu thema Musiktalent hab ich mal ne Doku gesehen wo Wissenschaftler gesagt haben, dass es sowas wie Talent nicht gibt. Genies demnach haben bis zu ihrem 18 Lebensjahr 10000 Stunden geübt. Musiklehrer nur ca. 8000 Stunden. Ob es jetzt so stimmt überlasse ich mal der Wissenschaft.


    Nach einem Jahr würde ich sagen ist noch keine perfekte Kontrolle über die Füße zu erwarten. Du musst auch nicht an einem bestimmten Punkt sein. Für dich gilt das Tempo anzuschlagen, bei dem du nicht frustriert bist. Der Rest ist eine Frage der Zeit. Niemand lernt aus und alle wollen besser werden. Wenn man aber beim Üben schon auf 20bpm schneller schielt, als man kann, dann endet das schnell in Frustration. Besser ist es da sich über das zu freuen, was man schon geschafft hat und einfach am Ball zu bleiben.


    Einmal kannst du versuchen in die andere Richtung zu denken, also an den langsamen Tempi üben, wo du anfängst Probleme zu bekommen. Dahinter steckt die idee die Muskulatur zu trainieren. Das ist wie bei situps. Wenn man sie schnell macht schafft man mehr. Wenn man sie aber langsam machen soll fangen die Muskeln an zu zittern, wenn man ungeübt ist.
    Das verschafft einem Kontrolle über den Fuß.
    Du kannst ausserdem mal versuchen mit Metronom zu üben und die Doppelschläge ohne die andern Gliedmaßen auszuführen. Klappt das besser, hast du ein Koordinationsproblem, was du mit langsamem üben in den Griff bekommst. Wenn es keinen Unterschied macht, dann würde ich mal meine Sitzposition und die Position des Pedals zum Fuß checken. Zu stark angewinkelte Füße müssen die doppelte Arbeit leisten und sind in keiner natürlichen Position und die Kontrolle leidet. Einfach mal expierimentieren mit Winkel zwischen Unter-und Oberschenkel...Winkel der Trittplatte etc. Finde eine natürliche Position für dich in der du dich am entspanntesten fühlst.
    Wenn du heel up spielst, dann kommt noch ein Ballance problem hinzu. Auch hier kann man sich mit der Sitzpositon auseinandersetzen.


    Trotz allem die Wiederholung machts ohne die Dinge mit der Brechstange zu erzwingen. Wenn ich meine grauen Zellen bemühe hab ich so nach 2-3 Jahren erst die Kontrolle gehabt um ohne großartig zu denken solche Doubles auf brauchbarem Tempo hervorzuzaubern. Je nachdem welche Prioritäten man beim Üben hat brauchen die einen weniger Zeit und die anderen etwas mehr.


    LG


    Edit: Rechtschreibung

    3 Mal editiert, zuletzt von groovinHIGH ()

  • Hallo rivo1969,


    ich habe wohl das gleiche Problem wie Du ;) . Habe erst mit 41 angefangen zu trommeln und bin jetzt nach einem Jahr mit Schlagzeuglehrer auch noch nicht soweit wie ich gerne wäre.


    Neben den Technikübungen (Doppelschläge, Fußtechnik, HiHatfiguren und ein bißchen Shuffeln) hat mir es immerwieder geholfen, wenn ich einfache Stücke nachgespielt habe. Angefangen habe ich z.B. mit ACDC Back in Black, Silbermond irgendwas das bleibt und habe jetzt, damit ich auch mal über 100 BPM komme, mit ACDC Rock' n Roll Train. Am Anfang hat das mit dem Tempo überhaupt nicht hingehauen, aber nach ein paar mal "durchhauen" klappt das Tempo 118 BPM schon richtig gut. Das Stück Rock'n Roll Train hat außer dem Tempo (für uns Anfänger) zunächst keine so großen Herausforderungen.


    Ich mache mir dabei auch nicht allzuviel Sorgen, ob jeder Schlag richtig sitzt (hauptsache das was ich spiele groovt und mir macht es Spaß).


    Probiers mal aus.


    Gruß
    Rsbusch

  • Moin


    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, würdest Du gerne mehr üben, hast aber ein Problem mit den Mitbewohnern.


    Um Koordination, Timing etc. zu üben, würde ich mir daher Practice Pads und ein Metronom besorgen. Ist nicht so spannend, wie Stücke auf dem Set nachspielen, aber es hilft!


    Für die Hände z.B. http://www.thomann.de/de/real_feel_rf12d_practicepad.htm


    Für die Füße z.B. http://www.thomann.de/de/pearl_bd10_bassdrumpad.htm


    Metronom z.B. http://www.thomann.de/de/boss_db30.htm


    Und, vertrau mir, dann wird das schon was ;)

  • Ich schliesse mich meinen beiden Vorredner an:


    a) Pad(s) kaufen, Metronom dazu (falls du nicht längst eines hast) und üben, üben, üben...mir hat das Pad wahnsinng viel geholfen, vor allem als ich nach 10 Jahren Pause (mit wenig spielen) wieder eingestiegen bin. Figuren die auf dem Pad funktionieren, laufen auch auf dem Set.
    Für die Füße gilt das gleiche!
    Ich habe mir zu allem Überfluss auch noch ein E-Set für die Wohnung gekauft, so konnte ich viel mehr üben, auch am Set.


    b) nicht vergessen ab und zu bei all dem geübe mal ordentlich los zu grooven...freies lockeres Spielen hilft gelegentlich 8)

  • Jo, und wenn man sich irgendwo fest gefressen hat, 2-3min Pause machen, danach gehts plötzlich. Bei mir zumindest.
    Ich hab mir auch schon oft überlegt, ob ich in meinem Alter, 39, motorisch/geistig überhaupt noch fähig bin sowas wie Doublestrockrolls und Paradiddles zu erlernen, was ich früher nicht für wichtig empfand.
    Jetzt nach ca. 2 Monaten, täglich mindestens 15min Pad üben (bin auch voll Berufstätig und Papa) kann ich aber schon kleine Erfolge verzeichnen. :)
    Kann jetzt sogar langsam mit den Greathandstreffenvids vom DF mit trommeln. :D
    Also, immer am Ball bleiben.
    Gruß Crashi

    ... und das Atmen nicht vergessen!

  • Nun ich bin auch eine Späteinsteigerin :D


    Mir hat am Meisten geholfen: Fetzige Grooves + Aufnehmen + später Anhören und neu versuchen. Wenn ein Groove sitzt, dann kommt der nächste dran usw. ...
    Und je mehr ich lerne und kann umso mehr stelle ich fest 'was' ich alles nicht kann. Ich denke dass ist ein ganz normaler Lernprozess.
    Es gibt Tage da setz ich mich ans Schlagzeug und es klappt einfach auf Anhieb und an anderen Tagen will's eben nicht so recht.


    Ich habe mir angewöhnt an starken Tagen was Neues zu versuchen und an schlechten Tagen Playalongs und sonstige Standard-Grooves zu üben.
    Und eine jede neue Technik oder geänderter Stil ist eine neue Herausforderung. Lustig wird es wenn Hände und Füsse zu unterschiedlichen Zeiten unabhängig spielen sollen ...
    Spiele jetzt seit 1 1/2 Jahren mit wöchentlichen Unterricht. Beim Tempo hängt es vom Song ab was geht.
    Langsam ist nicht gleich leicht -> sondern hier fallen Patzer massiv auf. Höre es immer wenn meine bessere Hälfte sich am Schlagzeug versucht. Tönt für mich dann richtig schräg ... daneben (und dabei ist mein Gehör nicht so trainiert wie bei langjährigen Spielern ...).


    Such dir Songs raus die nicht zu schnell sind, aber saumässig gut tönen und du einfach beim zuhören schon mitgerissen wirst. Dann klappt es auch mit der Genauigkeit besser. Oder versuch zusätzlich ein Hirse-Kissentrainig mit einzubauen. Metronom ist sowieso ein must bis man den Takt im Blut hat.


    Steck dir kleine Ziele und du siehst schneller den Erfolg und bist nicht demotiviert was 'du' alles noch nicht kannst. Auch bei mir war es so, dass ich schon oft dachte, dass klappt ja NIE ... und ist inzwischen Schnee von gestern ...
    Also bleib dran und verliere nicht die Freude!


    Lieber Gruss
    Erzi :)

  • Ein oder zwei Gedanken von Späteinsteiger (ich) zu Späteinsteiger (rivo):


    Für die Hände: Ein Übungspad solltest du unbedingt haben. Was mein Lehrer mit mir sehr konsequent gemacht hat ist die Sechzehnteltabelle: (Großbuchstaben akzentuiert, kleine als Ghostnote)


    1. Rlrl 2. rLrl 3. rlRl 4. rlrL 5. RLrl 6. rLRl 7. rlRL ..und so weiter(die Dreierfiguren mit Akzent habe ich jetzt nicht hingeschrieben). Auf die 1 trittst du die HiHat (ich habe das Pad auf die Snare gelegt) oder dappst mit dem linken Fuß auf. Mitzählen (eins e und e zwei e und e...) kannst du auch, wenn dir das liegt, da kannst du dir die Betonungen quasi vorzählen. Das machst du schön langsam, kombiniert mit einer sauberen Up- und Downstroke-Technik. Saubere Technik und gleichmäßige Schläge haben Vorrang vor Geschwindigkeit. Wenn du die 16 Figuren alle sauber und langsam spielen kannst, kombinier sie auch noch. Das schult unheimlich die Rechts-Links-Präzision, die 16tel auf der HiHat profitieren sehr, zumindest bei mir war das so.


    Für die Füße: LASS DEN DOPPELHUF WEG!!!!!! Ich finde, solange du nicht Standardgrooves sicher und stabil spielen kannst und dabei bspw. Viertel auf der HiHat treten kannst, solltest du gar nicht erst anfangen, Doppelhuf zu spielen. Doppelhuf ist koordinatorisch schwierig, und du bist nicht mehr der Jüngste ;) (ich auch nicht, bin 44). Arbeite doch lieber daran, gebrauchsübliche Grooves mit einem Fuß zum Grooven zu bringen, die HiHat zu akzentuieren usw., da gibt es so viel Interessantes. Wann braucht man denn im normalen Kontext als Einsteiger 16tel-Geballer mit den Füßen?


    Spielen zu Musik: Ist ein Muß, finde ich. Was für Mukke hörst du denn gern? Such dir da was gut spielbares raus und schaff es dir drauf. Wenn du nach einem Jahr RnR Train von AC DC, I'll be waiting von Meister Kravitz und vergleichbare Sachen sauber (und ich meine sauber) spielen kannst, ist das schon gut. Überforder dich nicht, auch hier gilt immer sauber geht vor schnell. Ich mag so Krempel wie Alice in Chains, Stone Temple Pilots, 3 Doors Down, aber am Anfang konnte ich diese Sachen einfach nicht. Mittlerweile (nach zweieinhalb Jahren) traue ich mich an das eine oder andere ran, und es klingt. Erstmal gut Bumm-Tschack, und dann langsam weiter. Und da Slipknot Pause machen und Slayer schon einen ganz brauchbaren Drummer haben, mußt du auch nicht zwingend 16tel auf dem Doppelpedal üben ;) Zwei der aus meiner unmaßgeblichen Sicht besten und groovigsten Rocktrommler (die Herren Bonham und Paice) haben ihre besten Sachen mit Singlepedal gespielt.


    Hau rein!!

    667 - The Neighbour Of The Beast!!

    Einmal editiert, zuletzt von Druffnix ()

  • Ähnliches "Schicksal"!


    Nimm Dir nicht zuviel vor - Stichwort Doppelpedal! Erstmal muß der Groove mit einem Pedal richtig sitzen. Und: Wie wichtig ist dir das spielen? Schaffe dir mehr Raum und Zeit zum üben..denn, eigentlich ist das Hobby doch wichtiger als der Job, oder? ;)




    Best Greez, Lomax.

    "Kaffee, schwarz?"

  • Ich bitte jetzt nicht um Ratschläge wie Üben, Üben, Üben. Vielmehr frage ich mich/Euch, aus Eurer Erfahrung, wo sollte ich mit nach ca. einem Jahr üben/lernen befinden? ?( ...


    Und genau das können wir Dir nicht beantworten, weil es da keine allgemeingültigen Gesetzmässigkeiten gibt. Wie sagen die im kölschen Raum so passend zur Veranstaltung: Jede Jeck is anders!


    Generell kann man höchstens sagen, dass man als Späteinsteiger in der Regel länger an Dingen herumbastelt, die Kinder einfach schneller umsetzen können. Also, um Deinen Threadtitel zu verwenden: Was hänschen nicht lernt, dauert bei Hans entsprechend länger! Aber lernen tut er es doch irgendwann.


    Er braucht halt nur mehr Geduld, die er aber ja auf Grund seiner Lebenserfahrung in Tonnen zur Verfügung stellen kann. ;) :D


    LG

  • Hi Rivo,


    ich verstehe sehr gut was Du meinst, da auch das auch immer wieder durchmache. Bin selber 39, musikalisch begeistert aber ohne weitere "Vorbildung" und schwinge seid ca. 1.5 Jahren die Sticks. (PS: Ich hoffe das ist nicht so'n Midlife-Crisis-Ding :D ).


    In meinem Fall gehe ich voll auf Technik, d.h. Fingercontrol, Moeller, Doublestrokes, etc. und natürlich alles brav mit Metronom. Dann mache ich es mir zudem (Freiwillig) mit der Open-Handed-Spielweise nicht wirklich einfacher - derzeit gehen bei mir immer 15 Minuten für Übungen aus "The weaker side" drauf (und das noch 1 Jahr lang ... ich muss bekloppt sein). Wirklich spielen kann ich deshalb weniger als Du, sprich nur ein paar Grooves / Fill-Ins und gerade mal 2 Playalongs (Green Day "Boulevard of broken dreams" und Metallica "Nothing else matters") und selbst hier ist "können" noch relativ. Und natürlich frage ich mich ob das wirklich der richtige Weg ist. Nun ja, ich weiss es, aber die Zweifel bleiben.


    Das Problem ist nun mal das a) es verdammt viel zu lernen gibt, b) es recht lange dauert bis man es als "Normalo" drauf hat und c) wir zudem dazu noch wenig Zeit haben (von dem Problem mit dem "Kopf frei" zum Üben will ich mal gar nicht reden). Zudem steigen auch immer die Anforderung an einem selber. Mein Lehrer hat mir deshalb, nachdem ich so ein Aha-Erlebnis hatte, mal den Tipp gegeben mir das zu merken bzw. aufzuschreiben. Also meinen musikalischen Werdegang wo ich selber sehen kann wie ich mich entwickelt habe. Denk doch an dieser Stelle einfach mal ein Jahr zurück als du angefangen hast und wo heute schon stehst. Ich denke da kannst du schon stolz drauf sein, auch ohne dich mit anderen zu vergleichen zu müssen.


    Ahhh, irgendwie habe ich den Faden verloren und es ist schon spät, aber ich hoffe ich habe mich halbwegs verständlich ausgedrückt. Den Rest macht ansonsten Edith.

  • Das schöne daran, dass man so langsam voran kommt, ist ja, dass man immerhin voran kommt.


    Was du beschreibst liegt schlicht und ergreifend daran, dass du erst ein Jahr spielst.
    Diese Dinge wie Präzision und Kontrolle werden dich wahrscheinlich die nächsten 20Jahre beschäftigen, sofern du am Ball bleibst.

  • ...erstmal danke für die Ratschläge und Durchhalteparolen :thumbup:


    Das mit den Pads werd ich wohl machen, obwohl ich auch schon über ein e-Drum nachgedacht habe


    Habe heute eine eher miese Übungsstunde hinter mir (lag wohl daran, etwas zu wenig geschlafen zu haben), da ich gestern bei einer Feier war und dort mit dem Schlagzeuger der Bank "Sumpfkröten" ein wenig fachgesimpelt habe. Der spielt pro Jahr 100-150 Gigs und übt pro Tag 4 Stunden!!!! - jaja, da werd ich mit meiner Stunde pro Tag natürl. keine Wunder erwarten können.


    Aber es macht einfach Spaß und vor einem Jahr war schon off-beat unmöglich für mich.


    an NAO: midlifecrises - bei mir sicher nicht, hatte meine Krise VOR dem 40iger ;)

  • Moin


    Ich würde mich nicht mit Profis oder Semi-Profis vergleichen. Diese Kollegen machen letztlich nichts anderes als Schlagzeug spielen. Und das jeden Tag, seit Jahren. Deswegen sind sie so gut. Nehmen wir den Vergleich mit einem Maler. Der hat sein Handwerk 3 Jahre gelernt, dann vielleicht seinen Meister gemacht und arbeitet jetzt seit 10 Jahren in einem Handwerksbetrieb. Mit Sicherheit ist der 1000 mal besser im Tapezieren oder Malen als Simon Phillips. Klar, er macht den ganzen Tag nichts anderes.


    Ich denke, wir sollten die Kirche im Dorf lassen. Für die Meisten von uns ist das Trommeln ein Hobby, mit dem wir nicht Geld verdienen (müssen). Natürlich kann ein Profi unser Vorbild sein, aber das sollte Ansporn sein und nicht Frust erzeugen. :)


    In diesem Sinne - keep on groovin`

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