• Was ist ein typisches Jazzbecken? Wie sollten Jazzbecken klingen? Ride, Hi-Hat, Crash . . .


    Ich Habe bereits ein 20“Fullride ALPHA von Paiste und ein 16“Crasch 802 von Paiste. Sind die auch für Jazz geeignet? Ich hab auch noch nen No-Name Hi-Hat 14" und nen No-Name CrshRide 18". . .

  • so,ich hab mir jetzt brav den kompletten link durchgelesen und poste trotzdem oder deswegen ;)


    für die jazz-abteilung brauchst du becken, die sowohl als ride als auch als crash funktionieren. mit dem alpha full-ride kommst du damit allerdings nicht weit. ich hab auch ebenjenes, und lustigerweise darauf sehr lange auch jazz gespielt bzw. geübt . um auf den punkt zu kommen : um dich mit einer musikrichtung auseinanderzusetzen ist es nicht nötig für teuer geld equipment einzukaufen. um typische "jazz"-pattern zu erlernen sind deine zymbeln völlig ok. sollte dann die obsesssion entsprechend sein, geh im laden deines vertrauens testen. tipp: nimm das noname 18er als ride um kontrolle zu lernen und mach dir weniger einen kopp um "welches becken für stilistik soundso ", dafür umso mehr um "wie will ich eigentlich klingen".




    stay tuned


    matz™

  • Zitat

    um kontrolle zu lernen


    Dafür eignet sich freilich auch bestens ein 5-Kilo-Heavy-Ride (garantiert ohne jeglichen wash). Oder gleich ein Kochtopf.


    Wenn du darauf swingst, spielt sich ein halbwegs gutes Jazzbecken quasi von selbst.

  • Die Zildjian K´s sollen doch super für Jazz sein. Ich will mir auch ein paar Jazzbecken zulegen, könnt ihr mir mal was über die K-Serie erzählen? Also was gibts für Cymbals, und so? Damit ich ein wenig Übersicht beim Antesten hab. Als Hihat würd ich mir am liebsten eine Paiste Fo602 SE zulegen.

  • Ich hab den Thread mal durchgelesen. Der hilft zwar weiter, aber ich wollte halt wissen, was ein gutes Allround Jazzbecken ist, das ich für kleine Clubgigs wie auch für Bigband-Auftritte und für Jazz wie Funk nehmen kann. Ich denke mal ein Größe von 21" wäre angebracht, oder? Vielleicht ein K Constantinopel, da könnte ich mir noch ein kleineres Ride mit Sizzles (wie z.B. das 20" Left-Hand Ride, übrigens ein geiles Teil) als Zweitride bzw. Crash nehmen. Dann vielleicht noch ein 16" Crash und ein 20" China (vielleicht auch noch ein Splash) und ne Fo602 SE Hihat und die Sache ist komplett, oder wie seht ihr das?

  • Friedel



    ganz ehrlich, ich seh das so:


    Klappe halten und antesten



    ******
    Wenn du wirklich hardcore infos und Anregungen willst (jeder mag wa anderes, das spektrum ist gross, wirst du dort sehen...)


    ... geh hier hin : http://www.cymbalholic.com



    Hier ist deinen Ausführungen eins sicher zu entnehmen- du wirst Kompromisse eingehen und wirfst mit den bisher im Forum gelobten Sachen um dich, ohne wissen zu können wo der Kompromiss nach deinem Geschmack sein wird


    Ein Constantinople 21" für Funk und Bigband??
    Die Grösse sagt gar nichts über ein Becken aus. Andere Parameter spielen da mit rein
    ***********


    Klappe halten und antesten, hier gehts ja wohl kaum weiter, das ist meine Meinung

  • werde wenn Commus soweit ist mal eins bei ihm antesten
    GENAU das richtige wirds wohl nicht sein. Ich hab meinen Spass mit Stagg aber ich bin da nicht besonders kritisch- wenn es irgendwie klingt find ich das cool.


    Die klingen schonmal ziemlich trashig, ohne Antesten würde ich eher ein China -dh serie- kaufen


    Wenn du in einer band spielst dann hast du Ansprüche an die Becken die erstmal erfüllt werden müssen


    Für Bigband muss ein Jazzbecken eher grösser als 20"sein, denke ich, und deutlich lauter als ein Traditional 21er
    Das Bigbandride aus der Traditionalserie hat 24"... :P


    "funky cymbals" thread: http://www.drummerforum.de/for…ead.php?threadid=350&sid=

    3 Mal editiert, zuletzt von Bibbelmann ()

  • Ich finde Chuck hat es genau nicht erfasst!!! Du rätst das 18er um Kontrolle zu lernen. Das ist kein schlechter Tipp, weil ein 18er leicht aufgeht und sehr viel rauscht und man sein Sticking darauf echt im Griff haben muss.


    Ein Heavy oder ein Kochtopf gehen gar nicht auf, daher muss man da nicht viel Kontrolle haben. Dafür eignet sich ein trockenes Becken sehr gut dazu, rhythmisch wirklich sauberes Phrasieren zu üben, weil man sich nicht hinter dem Wash verstecken kann. Das meint Chuck vielleicht.


    Das sind aber zwei Paar Schuhe.


    Billiges typisch jazziges Becken: Wuhan Ride (normales medium in regular) kostet 100€, klingt, wird nicht zu laut, hat etwas trash und wash und insgesamt nen leicht jazzigen touch.

    Einmal editiert, zuletzt von DF ()

  • Zitat

    Dafür eignet sich ein trockenes Becken sehr gut dazu, rhythmisch wirklich sauberes Phrasieren zu üben, weil man sich nicht hinter dem Wash verstecken kann. Das meint Chuck vielleicht.


    Genau! :))

  • Als du den Tipp mit dem 18er gegeben hast, ging ich davon aus, du meintest dynamische Kontrolle. Warum sollte man sonst auf einem 18er üben. Da hört man die Anschläge eher unsauberer und kann daher auch schlechter rhyhtmisch sauberes von nicht ganz so sauberem Spiel unterscheiden.

  • eben weil das dingen halt rausch und sich aufbaut.. bei entsprechender kontrolle über anschlagsposition und bewegung/energieeinsatz ist auch auf einem dünnen 18er ein rhyhtmisch sauberes spielen möglich, und weils schwerer ist fällt einem beim üben auch sofort auf was stimmt und was nicht. wer ein dünnes schengeliges becken definiert spielen kann, hat sowohl dynamische als auch rhythmische kontrolle. ich hab dazu irgendwo ein schönes zitat von "papa" joe jones,das such ich gleich mal. im ende meinen wir aber doch wieder dasselbe ;)




    stay tuned


    matz™

  • Kauf dir en Paiste 502 18" Crash und geh mal mit em "Rundkopfhammer" (Weis die genaue Bezeichnung nich :D ) dahinter ;) Ergebnis: Ein geniales Jazz Sizzle Ride :]


    Warum sahc ich dir das, ganz einfach weil ichs mit meinem gemacht habe :D :D

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