Die Kleine Anfänger Geschichte.

  • Werbepausen gibt es bei mir seit es "online streaming" [...] nicht mehr.


    Sieht bei mir genau so aus: Dank Amazon Instant Video und Netflix werde ich wohl für immer dazu verdammt sein, keine Fortschritte zu machen.
    Endlich habe ich eine gelungene Ausrede dafür, dass ich nichts kann.
    Danke :thumbup:



    ;)

    Aber ich möchte fliegen.
    Ganz weit oben, überm Meer.
    Und dann seh' ich all die Scheiße,
    all die Scheiße hier unten gar nicht mehr.

  • Regelmässige Leser dieses Threads werden mit bekommen haben, das der Papa eine kleine "Rüge" bekommen hat, für seinen etwas schlampigen Übungsplan. :D
    Das muss sich natürlich ändern, der Papa wird sich also mit sofortiger Wirkung, mal ordentlich an den Riemen reissen, und ran an die....na ja Snare, HiHat, BD etc.


    In der vergangene Woche hat das auch ganz gut geklappt, jeden Tag ein bissen geübt. Die Tatsache das ich eigentlich nur die Treppe runterfallen muss, um im Übungsraum zu stehen, hilft hier ungemein. OK es brauch noch ca. 3 Minuten bis der Werkstatt Heizlüfter den Raum auf 20º bringt. Die Zeit brauche ich sowieso um alles ein zu stellen. Apropos Einstellen.....
    Ich habe heute auch schon ein bissen geübt und merke das mit dem Sitzen, höhe der Snare, und ausrichten der Becken, noch was getan werden muss. Zusätzlich gab es auch noch von der Schnecke einen Anschiss, weil ich die Snare aus der Wagerechte leicht zu mir gekippt, und ein bissen höher gestellt habe (ich habe das Problem das ich mit Links-bin Rechtshänder-beim aufschlagen öfters eine ungewollten "Rim-shot" mache). Sie konnte die Befestigung nicht mehr lösen.....oha der böse Blick eine jungen Dame.....Da kommt schon die Frage auf, zweite Snare mit Halter, und dann einfach austauschen oder ständig neu einstellen (Jurgen hatte mich ja schon gewarnt). Da ich mich so langsam durch das Forum arbeite, merke ich das Drummer scheinbar meistens sowieso mehr als nur eine Snare besitzen (ein Piloten Freund von mir sagt immer, "der Trend geht zum Drittflieger"). Hmmmmm -kleiner Nebengedanke-.....vielleicht hätte ich doch den Grossen Raum umbauen sollen. Allerdings habe ich ja jetzt schon einiges gelernt, und beim nächsten mal, könnte ich ja mal einen richtigen Schalldichten Raum bauen. Ich hätte noch so einen 20 m2 Raum im Keller frei 8|.....nee, wahrscheinlich billiger einfach noch eine Snare zu kaufen, und die Zeit die es für den Umbau brauch, in Üben zu investieren.


    Aber zurück zum Thema Einstellen. Als ich am Montag beim H! (Schlagzeug Lehrer) aufgeschlagen bin, merkte ich wieder mal das, obwohl er auch ein Mapex hat, in der gleichen (etwas älteren, dafür richtig gut eingespielt) Ausführung wie das was der Papa daheim stehen hat, alles doch irgendwie anders ist. Nun gut, der Schülersitz, wo gefühlt schon 10 000 andere Popo's ins schwitzen kamen, könnte besser sein. Auch die Snare sah bestimmt mal besser aus, vor einigen Jahren und mehrere Schüler. Und über Tuning brauchen wir garnicht reden...ich bin beim H! so beschäftigt, das ich gar keine Zeit habe, um zu hören ob das Set auch gut abgestimmt ist (davon mal abgesehen habe ich bis jetzt nur Snare und HiHat bedient, kann also schlecht was zu der gesamt Abstimmung sagen. Dazu kommt noch das mein ungeübtes Ohr sowieso nicht als Referenz zu gebrauchen ist). Wir sind ja noch in der "basic" Phase, sprich H! muss gucken das ich die "Sticks" richtig halte, die allgemeine Haltung stimmt, Fell (am besten in der Mitte) treffen, usw. Wir sind gerade bei 1/4-1/8 und 1/16 Noten.


    Ich glaube für das Noten lesen, (und was der Papa da alles so falsch macht), muss es einen eignen Post geben.


    Also es geht um richtig sitzen, und das ganze Geraffel um einen herum richtig stellen. Da ich ja weder Band, noch sonstige Erfahrung habe, kenn ich nur zwei Sitzpositionen mit Aufbau, bei mir daheim und beim H!. Ich habe, zusammen mit meinen neuen Kanadischen Kumpels im Netz, das Set zuhause eingestellt. Die Jungs haben "the throne" so, das die Beine (Oberschenkel) leicht gewinkelt nach unten sind. H! sagt, ist besser wenn die Beine ca 90º zum Oberkörper haben, mit Unterschenkel (BD Fuß) leicht nach vorne gestreckt. Er meinte aber auch gleich dazu das jeder hier für sich die optimale Position finden muss. Hier habe ich auch heute daheim mal wieder verschiedenes ausprobiert, ich merke es wird wohl noch eine weile dauern, bis ich hier die richtige, und für mich bequemste Haltung finde. Natürlich gibt es auch im großen Netz viele Ratschläge, allerdings sind sich die meisten einig, man soll so sitzen, wie es für einen bequem ist, und man an alles gut ran kommt.....(gut das ich nur ein Standard Set habe, und nicht einer dieses Mega Sets)......Natürlich hat H! auch ganz andere Becken (grösser und gut geschlagen von zahllose Schüler) und hat sie auch etwas mehr "hängend".


    Damit ihr nicht denkt das ich rum nörgele, muss ich an diese Stelle auch klar stellen das ich H! total gut finde. Sein Schalldichter Raum ist erste Sahne, und er ist total Sympathisch. Ich schätze mich sehr glücklich das ich, gleich für den Anfang so einen Lehrer gefunden habe. Die Tatsache das ich von mir aus, in 3 Minuten vor seine Tür stehe ist "the cherry on the cake". Dass das Schülerset etwas abgedroschen ist, ist klar. Ich würde da auch nicht mein bestes hinstellen. Hab ja zuhause ein schönes (einigermassen) abgestimmtes Set stehen.


    So ihr müsst verzeihen, der Papa muss noch ein bissen üben gehen. Möchte ja nicht gleich wieder unangenehm auffallen.


    Wie immer, "I'll keep you posted"


    Grüße
    Lupadi


    PS. Falls ihr guten Rat habt, bezüglich einstellen, oder wie man am einfachsten das Problem mit unterschiedliche große Drummer die am gleichen Set üben habt, her damit.
    PSS. ....zweiter Nebengedanke....so ein kleines feines Jazz Ensemble passt bestimmt noch in den jetzigen Übungsraum.......Aaarrrrggg "devil begone with you"...... :thumbup:

    "Life is about making an impact, not making an income..."

    Einmal editiert, zuletzt von Lupadi () aus folgendem Grund: Satz Korrektur

  • Hi Lupadi,

    nee, wahrscheinlich billiger einfach noch eine Snare zu kaufen, und die Zeit die es für den Umbau brauch, in Üben zu investieren.

    drei Daumen hoch! Definitiv die bessere Lösung. Vielleicht noch 'ne Idee: Ein sehr guter (dann leider teurer) Snareständer (z. B. mein Pearl 2000er) ist derart leicht einzustellen, dass man das in Sekunden hinter sich hat und auch Frau Tochter ggf. mal dem vergessllichen Superpapa das nachsieht und flott einstellt. Aber Du hast es natürlich fix verstanden: Wir Drummer lieben (unterschiedliche) Snares! Das Leben ist zu kurz für nur eine. :-))

    Und über Tuning brauchen wir garnicht reden....na ja, ich bin beim H! so beschäftigt, das ich gar keine Zeit habe, um zu hören ob das Set auch gut abgestimmt ist (ist es übrigens nicht!).

    Huch, das finde ich überraschend. Mein Lehrer hat selbstredend auch keine Hi-End-Drumsets als Schülerset da stehen. Auch mögen die Snares mal alt und "weit gereist" aussehen (manchmal sind sie neu), aber immer, *immer* hört sich jedes einzelne Instrument sahnemäßig an. Das wieder motiviert mich, vielleicht doch nochmal an meinen Stimm"künsten" zu arbeiten. Und es hat mich auch motiviert, nach zwei Snare-Fehlkäufen, mit ihm mal endlich eine richtige Snare zu kaufen. (Nun hab ich zwei richtig gute. :) ) Ich finde, das ein gut gestimmtest Set sollte ein Profi dem Schüler schon zumindest stellen. Aber ich bleib mal vorsichtig und bin noch nicht so ganz überzeugt, dass das Ding wirklich so schlecht klingt. Frag ihn doch mal.


    Weiter so viel Spaß und gutes Vorankommen!
    Hajo K (der auch nicht täglich übt ;) )

  • Aber ich bleib mal vorsichtig und bin noch nicht so ganz überzeugt, dass das Ding wirklich so schlecht klingt

    Ich glaube ich habe mich da möglicherweise ein wenig aus dem Fester gelehnt. Gespielt habe ich bis jetzt nur Snare und HiHat und die Snare habe ich mal abgetastet, sprich einmal vor jedem Lug mal drauf, um zu hören ob es da unterschiede gibt. Für mein gehör gab es sie, und er sagte selber das da mal wieder nach gestimmt werden muss. Das sagt natürlich nichts aus über die anderen Drums, und viel wichtiger, wie sie auf einander abgestimmt sind. Aber ich werde das gleich nächste Woche klären.....Vielleicht anstatt nur üben, lieber ein paar Minuten mit Tuning verbringen....


    Vielleicht noch 'ne Idee: Ein sehr guter (dann leider teurer) Snareständer (z. B. mein Pearl 2000er) ist derart leicht einzustellen, dass man das in Sekunden hinter sich hat

    Machmal sind die einfachsten Lösung die Besten, oder wie man bei uns sagt, "sometimes the obvious is staring you in the face" :wacko:

    Grüße
    Lupadi

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  • Hallo Drummer,


    alle sind im Bett, und ich höre gerade eine neu erworbene CD....Der Papa merkt das seit dem er Schlagzeug Schüler ist, achtet er bei den "Songs" viel mehr auf dem "Drummer"....


    Was bis jetzt geschehen ist...Tochter (Schnecke) braucht Schlagzeug zum üben, der Papa möchte sich bitte kümmern. Akustik oder Elektrik?.... das große Netz und dieses Forum helfen weiter. Es wird ein Mapex Meridian Maple, und Papa muss kurz nach Bonn. Aber wohin mit dem Set? Wifey (liebste aller Frauen) mag es nicht so laut, und Papa möchte kein ärger mit dem Nachbarn. Der Riese (no. 1 Sohn) hält sich bedeckt. Papa hat im Keller noch Raum, und prompt wird eines davon in ein "Thunder Room" umgebaut. Der Raum steht, Drums auch, Papa kommt auf dumme Gedanken....was währe wenn....nee zu alt....oder doch nicht.....H! (Schlagzeug-lehrer in Nachbardorf) macht Mut....Jan. 2016 schlägt! für den Papa die Stunde der Wahrheit, er fängt mit Schlagzeug Unterricht an. Der erste Monat ist rum, und es gibt immer wieder neue Fragen.....

    Zum Beispiel Noten....es währe doch nicht zu viel verlangt das sich alle auf einen Standard einigen oder. Da schieben doch die verschiedene Kulturen einfach den Tom eins nach unter....oder die Snare nach oben.....nee freunde so nicht....Papa bekommt leichten Kopfwehe. Aber wenn das nur alles währe....dann sind diejenigen, die die Musik schreiben, auch noch zu faul alles auszuschreiben, und setzen einfach so ein Ding hin, nach dem Moto, nochmal spielen....wissen die nicht das Papa's Hirn keine Reserven hat, es ist voll beschäftigt mit HiHat/BD, Snare....1/8 Grooves halt...und die Glieder wollen (oder können) einfach nicht zusammen arbeiten. Und da ich ja brav übe, bekam ich, so als kleinen Anreiz, ein paar Lieder zu dem ich einfache Grooves üben kann....ACDC, Pink Floyd, und sogar "Billy Jean" (jaja, Papa ist Kind der 80er). Alles top songs, aber lieber Himmel, in dem Moment wo die Musik anfängt, ist der Groove, der gerade noch da war, weg. WEG sag ich euch...."Holy Cow, what happened"? Die Krönung ist aber "The Heat is On" .....150 BPM!!!!! 150! Ich sag nur soviel, meine E Zahnbürste ist ein Dreck dagegen...(heute sind die Tipfehler meine immer noch vibrierende Hand geschuldet). Und ins Schwitzen kam ich auch noch. Gut, ein bissen Fett verbrennen schadet nie. Aber wenn es dann mal so einigermassen klappt.....höllen Spaß sag ich nur. "We don't need no education" klappt schon so halb. Na ja muss dran bleiben, bin ja nicht mehr der jüngste, und bevor ich in der "Maple Box" verschwinde, möchte ich wenigstens ein bissen spielen können.


    So neues Thema...der Papa hat das,was man in Englisch "an enquiring mind" nennt, sprich ich will immer wissen wieso, geht es auch anders, und gerne mal selber probieren. Das hat beim Hausbau viel spass gegeben, als die Nachbarn (kleines Dorf) mit meinen fremden Bau-ideen vorlieb nehmen mussten. Begriffe wie "open plan kitchen, bathroom on suite, childrens bathroom", und ganz wichtig "no wallpaper...EVER!" konnten sie nicht so richtig verstehen. Nichts animiert mich schneller, als Sprüche wie "das geht so nicht, wir machen das aber anders, oder mein "all time favorite (aus Hessen)....ISSO, zum Werkzeug zu greifen. So ist es dann auch mit Drums. Wir hatten ja schon mal das Thema "Tuning" angerissen, und nachdem ich nun bei Dich-Roh unzählige Videos gesehen habe, stelle ich fest, es führt kein Weg dran vorbei, Tuning muss geübt werden. Das Problem ist, wenn ich mir die Snare, oder einer der Toms greife, gibt es ärger mit einer gewissen jungen Dame. Und da besagte Damen ein besseres Ohr hat als der Papa, wird dann auch noch lauthals gemeckert, wenn sich das Teil nicht so anhört wie beim letzten üben.


    "Wie, Du hörst da einen unterscheid?????"


    "Vatter, Du bist so peinlich....lass die Finger von meinem Schlagzeug"!...."aber Schnecke es gehört doch uns beide" (dachte er)....


    Also gut, wie kann ich meine Interesse am besten umsetzen? Ich hatte ja mal erwähnt das ich auch noch Jazz fan bin, und beim rum Stoiber hier im Forum (und auch andere englische Forums) stellte ich fest das es zum Thema Jazz, und ins besondere Jazz Sets (gibt es eigentlich Jazz Sets?) jede menge "Threads" gibt. Da habe ich schon viele spassige Stunden verbracht, und beim lesen kommt bei mir auch die Frage auf, wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen eine Snare für €250 und eine für z.B €800. Hören die sich wirklich so unterschiedlich an (ich gucke mittlerweile schon immer ob ich die gespielte Marke bei Jazz Videos sehen kann)? Ich kann ja noch verstehen das bei hochwertige Materialen es ein Preis unterschied gibt, das macht aber an der gesamt Summe nicht so viel aus. Teuer wird es, lerne ich, wenn in so genannte "Hoch Lohn Länder" wie D oder USA z.B produziert wird, ob aber deswegen die Qualität unbedingt besser ist (während meinem letzten USA Urlaub hatte ich ein 3 Monaten alten Chevy mit nicht mal 2000km gemietet, grauenhaft...klappern, undicht...einfach nur Schrott)? Da kommt schon mal die Frage auf, ob bei Gretsch in S. Carolina z.B. besser als bei Chevy in Detroit gearbeitet wird? Und arbeiten die besser als die in Taiwan? Vielleicht ist eine Sonor aus D tatsächlich hunderte von Euro's besser als eine aus wer weiss wo, kann ich nicht sagen. Und dann ist da noch die viel wichtigere Frage, kann man es auch hören? Hier habe ich schon einige Videos gesehen, wo Kenner nicht in der Lage waren, teuer von mittelwertig (ich lasse jetzt mal bewusst die Ware von Feinkost Albrecht und andere Discounter ausser acht) zu unterschieden. Bei der ganzen sucherei finde ich eine Webseite von einem Drum aficionado, der ein Problem mit seine Gretsch Snare aus der Catalina Reihe hatte. Er fand das Set insgesamt super (so wie auch viele in diesem Forum), stellte aber fest die Snare ist das schwächste Glied (wie auch einige hier im Forum). Er hat sich also ran gemacht um einen besseren Sound aus der Snare raus zu holen.


    Da kam ich auf die Idee, ich guck mal ob ich eine gebraucht Gretsch Snare aus der Catalina reihe, am besten "Maple" (zwecks späteren Vergleich mit der Meridian) finden kann, und dann einfach mal die Vorschläge von dem besagten aficionado umsetzte.....
    Endlich mal wieder einen Grund ins große Netz zu gehen......und unglaublich, es gibt sogar das was ich suche bei Kleinanzeigen, diese mal mit-ohne Weltreise. Kurzer Anruf, und schon konnte ich heute Morgen das gute Stück abholen. Nun mögen einige von euch sich denken, "der Spinnt der Kerl, soll sich lieber ums spielen kümmern"....aber man kann ja nicht nur üben....und das viele Werkzeug will auch mal gebraucht werden.....abgesehn davon, möchte ich gerne wissen wie die Dinge funktionieren, auf den ich da so rum haue. Also laut den aficionado, gibt es ein paar Maßnamen die man umsetzen kann, damit sich die besagte Gretsch besser anhört.


    Wie und was (und vielleicht sogar mit Bilder) die sind, werde ich berichten. Danach habe ich dann auch gleich was womit ich "Tuning" üben kann und da scheinbar alle Drummer mehr als eine Snare (oder sogar Set) besitzen, passt ja wieder alles.


    Bis dann mach ich einfach was "Buddy" sagt....."just play the drums"


    Grüße
    Lupadi

    "Life is about making an impact, not making an income..."

  • Wie immer bei Dir, Lupadi, ein großer Lesespaß, jetzt sogar mit serientypischen "Was bisher passierte"-Vorspann! :thumbup:
    Gruß
    Hajo K


    P.S.: Die Catalina-Snare finde ich auch den schwächsten Teil an meinem Club-Set, aber übel ist sie deshalb nicht und … sehr gute Idee, ein Objekt zum Tuning-Üben zu kaufen!

  • P.S.: Tipp vom (Verlier-/Verleg-) "Experten": Kauf Dir mehrere Drum Keys! Am besten arbeitet man beim Stimmen ohnehin mit *zwei* Schlüsseln. Geht schneller und präziser, da man so automatisch die Schrauben über Kreuz festzieht. Und selbst die teuren, schicken Nobel-Keys von Evans (I love 'em) sind doch letztlich erschwinglich. Hey, Evans hat sogar einen Einsatz für Bohrmaschine/Akkuschrauber herausgebracht - the next gift for the super-handyman! Beim Fellwechsel gut für's "Grobe".

    Siehe Anhang....

    P.P.S.: Hatte ich eben vergessen: Bob Gatzen hat aber (mit OK des Verlags) ein paar kurze Sequenzen zum Thema Tuning online: Part 1 (Intro) , Part 2 (Snare) , Part 3 (Toms) , Part 4 (Bass Drum)

    Ist bestellt, "I'll keep you advised"

  • Ich gebe Dir allerhöchstens 2 Monate, bis Daddy sein eigenes Jazzkit hat mit 18" Bass und 12" und 14" Toms, um das um die neue Snare "drum rum zu bauen" :) Drumming macht süchtig ;)

    "The first rule of drumming: If you make a mistake, turn around and look angrily at the bass player" - Nick Mason

  • Guten Morgen,


    ich sage ja immer, dass das eigene Set für jede
    Musik gemacht ist, aber jeder sollte ein eigenes
    Set haben, denn jeder Jeck is anders.


    Das kristallisiert sich hier auch langsam heraus,
    ich denke, dass die beiden Hellseher das richtig
    sehen.


    Was mich etwas verwirrt ist, der Zettel "Pearl
    Hardware" über den "Evans" Schlüsseln, Pörl hat
    doch viel schönere eigene Schlüssel, aber auch da
    kann man noch aufrüsten.



    Grüße
    Jürgen

  • Hallo Drummer,


    ich sehe schon es gibt ein paar Sachen die geklärt werden müssen... :D


    Wenn ich mir den Avatar so anschaue, schwant mir, dass hier bald noch von größeren Einkäufen berichtet werden wird


    Also was den Avatar angeht, das war so ein bissen rumspielen. Ich habe ihn schon ein paar mal gewechselt, um zu sehen was zum Thema "drumming" am besten passt (kommt davon wenn man sonst nichts zu tun hat, und die Vibrationen der letzten Übungsrunde noch nicht ganz weg sind).
    Ich habe mir schon unzählige Sets angeguckt, einfach mal um zu sehen in welche Richtung es mich treiben würde, wenn.... Also klar ist zum jetzigen Zeitpunkt, (hoffentlich darf ich das so sagen, als Anfänger 8| ) das ich kein Megaset mit Rack, zig Toms, und Becken so hoch, das ich stehen muss um sie an zu hauen, kaufen würde.


    Ich gebe Dir allerhöchstens 2 Monate, bis Daddy sein eigenes Jazzkit hat mit 18" Bass und 12" und 14" Toms, um das um die neue Snare "drum rum zu bauen" Drumming macht süchtig


    Als "Jazzer" währe das sicherlich meine erste Wahl. Ich liebe Holz, besonders in "Natur", nur mit Öl oder Wachs behandelt, finde aber ein bissen Farbe im Set schadet nie. Das Gretsch Set in dem Avatar finde ich von der Farbkombination sehr gelungen, passt zu meinem Geschmack. Ich habe aber (als jemand der selber gerne mit Holz arbeitet) hier das selbstgebaute Set von "Bruzzi" gesehen, und muss sagen, erste Sahne! So etwas würde mir auch gut gefallen.


    Was mich etwas verwirrt ist, der Zettel "Pearl

    Ich habe einen Pearl Ständer erworben, schließlich kann "die neue" ja nicht einfach auf dem Boden herum liegen.....(danke an Hajo K).


    Über die neue (gebrauchte) Snare, und die kleinen umbau Maßnahmen, gibt es noch ein gesonderten Bericht. Soviel schon mal im voraus, die hört sich (für mein ungeübtes Ohr) ganz gut an.


    Über das Thema neues Schlagzeug habe ich schon viel nachgedacht. Der Vorteil als "älterer" Anfänger ist, ich muss nicht mehr auf jeden Cent achten, es währe also durchaus drin, in der sogenannten "Premium Klasse" was zu erwerben. Der Nachteil als "älterer" Anfänger ist, man hat ja im Leben auch schon so einiges gelernt und durchgemacht, (mein erstes Auto, ein Dodge Avenger, hatte ich in Rosarot lackiert - lack war umsonst - mit schwarze Rennstreifen an der Seite. Laut, 15-20 L/100km + 1 l Öl, aber egal. Eigentlich ein Schrotthaufen, aber ich fand ihn damals super. Heute würde ich mich nie in so eine Karre erwischen lassen). Was ich damit sagen will, mit alter kommt (hoffentlich) auch ein bissen Weisheit, und die sagt mir, brauch ich wirklich so etwas? Ich bin ja kaum in der Lage ein halbwegs gescheiten 1/8 Groove hin zu legen, den unterschied zwischen gut und schlecht kann ich kaum erkennen, also wo liegt der Vorteil? Dazu kommt noch, das es im "Thunder Room" ganz schön eng wird, wenn da noch ein Set rein kommt. Gut, ich könnte mich von dem Meridian wieder trennen, (was aber eigentlich der Schnecke gehört, ergo einfach mal weg geht nicht) aber wird ein neues Premium Set wirklich so viel besser sein? Jurgen hat es mal in einer seiner Threads ganz gut auf dem Punkt gebracht. Sinngemäß:" Der Drummer, nicht die Drums, machen die Musik", oder wie es bei uns heißt, "it's not the size or make of the magic wand, but the magic you can do with it" :whistling:


    Wenn ein Premium Set mein spielen verbessern würde, währe ich sofort dabei, aber als "älterer" weiss ich das dem nicht so sein wird. Es wird sicherlich toll aussehen, und vielleicht sogar das ein oder andere mal zum üben animieren, wenn ich sonst keine Lust gehabt hätte, aber Fakt bleibt, mein spielen wird durch so ein Set bestimmt kein Deut besser (diese Aussage bezieht sich natürlich auf mein Meridian Maple, wie es mit einem Set von Feinkost Albrecht aussehen würde, keine Ahnung).



    Gerade zu diesem Thema bin ich neulich über ein ganz interessanten Bericht (natürlich im großen Netz) gestolpert.


    Zitat

    Go to Cuba, if your country permits travel to the island. Any day of the week you’ll see drummers making do with broken sticks epoxied together, taped together, and with tips long departed. Those drummers sound sweet.

    Zitat

    But you know what? I saw several drummers at that resort and later in Havana. Get this: All of those drummers were world-class. And each one of those drummers played on throw-away budget kits held together by a slender thread. Tom holders were welded, other metal was soldered. One tom took, say, a blackened Ambassador, the other bore what looked like a cross between a Pinstripe and an old furnace filter. Cymbals? Budget models, many of them cracked. I didn’t see one pro kit. And these guys were as good as anybody anywhere. They can’t buy a new kit for love nor money. That’s the way it goes down in Cuba.
    Don’t fret your cheap kit purchase. Fret making music.


    Man muss sich immer wieder vor Augen halten, wie gut es uns doch geht. Einfach ab ins Netz, oder in den nächsten Laden, Geld auf der Theke, und schon kann es los gehen. Auswahl ohne ende, neu und gebraucht.
    Abgesehen davon, ist es gar nicht so einfach so ein Set mal aus zu probieren. Ich war gestern in Maintal im Drum Laden, (Evans Schlüssel, Pearl Ständer und Felle für "die neue"), und da standen jede menge Sets rum. Einige sahen "live" ganz anders aus wie im Netz. Und alle standen aufgestapelt rum, also keine chance mal zu spielen. Sicher, ich hätte darum bitten können das sie mir mal das ein oder andere Set aufbauen, aber da ich nicht vor hatte eines davon zu kaufen, finde ich es unfair den Verkäufer gegenüber. Der Punkt ist aber, es gab kaum etwas, das rein von der Optik, mein Geschmack getroffen hat (deswegen habe ich auch das Bild von der Gretsch in meinem Avatar gespeichert, damit ich es als optische Reference nutzen kann).


    Bei den vielen Angeboten, die es gibt, blicke ich sowieso nicht mehr durch. Mein Gefühl nach würde ich Richtung Gretsch Custom USA tendieren, (alleine wegen der Swing/Jazz Vergangenheit) aber ob da die Qualität, für den Preis, stimmt? Qualitativ besser würde ich eher "made in Germany" oder "made in Japan" suchen, sprich z.B. Sonor oder Yamaha währen möglicherweise die bessere Wahl? Oder einer der unzählige "custom" Hersteller?
    Ich habe mich diesbezüglich auch probiert ein bissen zu informieren, und stelle fest das die meisten Hersteller Ihre Kessel, (und das macht doch sicherlich am ende den Ton aus) von nur eine Handvoll Quellen beziehen. In wie fern da die Qualitätskontrolle statt findet was das Holz angeht, und ob damit auch jeder produzierter Kessel gleich ist, bleibt offen. Holz ist von der Natur her so das aus dem gleichen Baum, unterschiedliches Holz kommt, sprich jeder gebauter Kessel hat einen (überspitzt) eignen Ton, somit kann es von der Logik her eigentlich kein "insert beliebige Marke" sound geben. Aber wie sage ich immer "everything I say, could, and probably is, wrong".


    Fazit: Ich habe die Fa. stdrums im großen Netz gefunden. Die bauen Kessel in Buche, und haben sonst alles was man so brauch für eine Drum Konstruktion, vorhanden. Ich habe mir spasseshalber mal eine 14" Snare zusammen gestellt, (mit halbwegs gescheiten Lifter) und kam auf ca. €300. Mit Gusseisen/Holzreifen noch mal ca. €80 dazu. Dann hätte ich aber einen top Kessel, mit Hardware in entsprechender Qualität (hofft man jedenfalls), und eine Optik die mir gefällt. Ob die sich dann besser oder schlechter anhört als die ganzen 14" Marken Snares? Vielleicht mache ich mir mal den Spaß und bestelle ein Kit, baue es zusammen und berichte. Allerdings brauche ich dann ein Profi, der mir auch sagen kann, ob sich das gute Stück so toll anhört wie eine Marken Snare......aber ich weiss schon was da von euch kommt....es muss dir und deine Musik Richtung gefallen....also meine Richtung ist z.Zt. Takt halten, Fell in der Mitte gleichmässig treffen (am besten mit beiden Händen), Groove bei der Musik nicht vergessen, und hoffen das der Fuß mitmacht....wie sich das ganze im "Thunder Room" anhört......LAUT ;(


    In diesem sinne, ich bin dann mal kurz weg......1/8 Grooves üben...


    Grüße
    Lupadi


    Ach ja, möglicherweise fragt sich der ein oder andere.....was redet der Kerl da immer.....weiss der überhaupt was von Holz, Furniere, Kleber usw?


    OT-on


    Ich habe mal ein paar Bilder vom (sehr lange) laufenden Projekt hier reingestellt (wenn ich nicht gerade Grooves übe, oder Snares aufbereite). Ich hatte mir damals ein paar Holzbalken aus Hamburg, auf dem Dach von meinem damaligen MB190, nach Pirmasens gebracht, das ganz zu Leisten geschnitten und mit Hilfe eines Plans, verarbeitet. Es fing mit eine Rippe an :rolleyes: ...
    Dann kam der Rest so langsam nach. Das ganze Prinzip ist ähnlich wie Drums bauen, Holzleisten und Furniere werden geklebt und mit Polyester bespannt, mit Hitze gestrafft, und Lackiert. Man kann sogar drauf hauen, gibt einen eher BD Ton. Zwischen drin kam noch ein zweites Projekt dazu (wollte eigentlich nur anschleifen und los fliegen, würde dann aber doch 3 Jahre Arbeit), das allerdings schon fliegt. Und wie fing es an....."he Du kannst doch nicht einfach so ein Ding bauen".....doch, kann ich.....


    OT-off

  • Dazu kommt noch, das es im "Thunder Room" ganz schön eng wird, wenn da noch ein Set rein kommt. Gut, ich könnte mich von dem Meridian wieder trennen, (was aber eigentlich der Schnecke gehört, ergo einfach mal weg geht nicht) aber wird ein neues Premium Set wirklich so viel besser sein?


    Vom "Meridian trennen": da wirst du noch näheren Bescheid von deiner Tochter bekommen ;)
    "das es im "Thunder Room" ganz schön eng wird": der Vorteil ist aber, das sich jeder sein/ihr Drumset so einstellen/stimmen kann, wie er/sie möchte - und beide zusammen werdet ihr eh nicht spielen.
    Es muß ja auch kein Nobelset sein, wie du schon richtig erkannt hast, gibt es eigentlich in fast jeder Preisklasse gute und schlechte Drumset (ok, in den höheren Preisklassen ist der Unterschied zwischen gut und schlecht eher marginal).
    Und als Einsteiger geht es wirklich erstmal darum, Spielen und Stimmen zu lernen - ist ein teures Set eher nur netter Luxus, der einen aber nicht wirklich weiterbringt (später natürlich schon, ein schöner, runder Drumsound beflügelt einen schon sehr).
    Und wenn du dann aufrüstest, nimm dir lieber die Becken mal vor - da gibts viel zu entdecken (Gutes und Schlechtes) und aufzurüsten, imo noch mehr als beim Trommelsatz, der, auch wenn er aus Billigheimern besteht, mit halbwegs guten Fellen und etwas Stimmtechnik immer zum Klingen zu bringen ist.


    Off Topic: Tolle Kiste, die du da baust - wirst du damit denn auch wirklich fliegen?

  • Off Topic: Tolle Kiste, die du da baust - wirst du damit denn auch wirklich fliegen?

    Das ist immer die erste Frage, die kommt. Kurze Version....Klar! Es gibt schon etliche die Fliegen....


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=zazoelF8D-8[/video]


    Mein jetziges Ross is Baujahr 1965, komplett aus Holz (könnte auch eine sehr sehr große BD sein) und hat schon über 2000 Stunden auf dem Buckel. (1 stunde Reise = ca140km also wenn man es auf Autofahren beziehen würde, schon über 300 000km....seit 1965). Holz ist für kleine Flieger der Baustoff schlecht hin, wird halt im Bau kaum noch verwendet weil es sehr viel aufwand ist, das richtige Holz, in entsprechender Qualität zu finden. Und es gibt keine Maschine die gutes und brauchbares Holz erkennt, das heisst es muß ein Mensch ran (für die Balken im Thread oben, habe ich einige Monate in großen Netz gebraucht bis ich überhaupt ein Importeur gefunden habe, dann bis nach Hamburg fahren, und einen ganzen Vormittag vor einen Riesen Stapel Balken verbracht, die richtigen auszusuchen).


    So genug OT......geht ja hier um Drums..... :thumbup:


    Grüße
    Lupadi

    "Life is about making an impact, not making an income..."

    Einmal editiert, zuletzt von Lupadi () aus folgendem Grund: video link funzt nicht??? jetzt doch.....

  • Die Fragen, die Du Dir beim Thema Neuanschaffung stellst kenne ich nur zu gut. Bin ja auch (immer noch) auf der Suche nach einem neuen Set. Aber je länger ich mich mit der ganzen Thematik beschäftige, desto weniger weiß ich, was ich eigentlich machen will. Das einzige, was für mich feststeht ist dass es ein Gretsch sein soll. Aber was für eins, welche Größen... Weniger Plan als je zuvor. Da ich auch Jazzer bin, vielleicht was Richtung Bopkit, oder doch "Vollausbau", weil vielleicht mache ich in 2 Jahren ja Reggae, und dann ein wieder ein neues Set kaufen? Lohnt sich ein Brooklyn für ein paar Auftritte im Jahr? Fragen über Fragen. Ich bin zu einem ähnlichem Schluß gekommen wie Du auch: Muss es für meine "Künste" ein Brooklyn oder Broadkaster sein, vor allem, wenn man das gute Stück nur maximal 2-3 mal im Jahr ausführt? Und vor allem lässt man so ein Schätzchen dann ja auch nicht im abgelegenen Proberaum rumstehen (Geschweige denn, dass ich die Kiste zu jeder Probe mitschleppen wollen würde).
    Im Moment bin ich auf dem Trip, dass ich erstmal ein kleines, günstiges Proberaumset kaufe, um das dort stehende, abgeranzte Basix Concept zu ersetzen und dann ein etwas besseres Catalina oder Renown zu holen mit ein paar Toms mehr, so dass das Set nachher universeller einzusetzen ist mit ein paar Umbauten und anderen für die dann anstehende Musikrichtung passenden Fellen und einem anderen Beckensatz. Aber ein komplett anderes Set müsste ich dann nicht kaufen. Und für die paar Auftritte muss es dann auch nicht die Oberklasse sein. Die paar Kilometer zur Arbeit bringt mich mein Auto ja auch halbwegs komfortabel und das ist auch keines von einem der deutschen "Premiumhersteller" ;)


    Edith: Achja, probier mal auf Deiner Catalina Snare die Kombi mit einem Remo Vintage A oben und einem Remo Ambassador Hazy als Reso, für Jazz scheint das eine nette Kombi zu werden, wie ich gestern festgestellt habe. Der Eindruck muss sich aber bei der nächsten Probe noch verfestigen :)

    "The first rule of drumming: If you make a mistake, turn around and look angrily at the bass player" - Nick Mason

    Einmal editiert, zuletzt von DoctorCajon ()

  • Hallo Drummer,


    eigentlich wollte ich ja berichten wie es so mit meine Snare Revival gelaufen ist, aber da es schon wieder Neuigkeiten gibt, dachte ich, eins nach dem anderen. Davon mal ganz abgesehen werde ich einfach die "Snare Revival" zusammen mit der "Meridian Revival" zusammen fassen, und es dann, wenn ich mal Zeit habe, alles Posten....(natürlich mit Bilder). Wie, Meridian Revival.....? Ja, der Papa hat, nachdem es so gut mit der Catalina gelaufen ist (Snare, nicht Flugzeug....gibt auch ein Flugzeug das Catalina heißt), sich gedacht, gleich weiter machen, sonst ist bald wieder alles vergessen. Da es bei dem Wetter außer üben ehe nicht viel zu machen gibt, habe ich mich mal in einige "Threads" ein bissen schlau gemacht. Die frage, wie bekomme ich den besten Ton aus meinem Schlagzeug, oder "how to get the best sound out of my drum set" ist gar nicht so einfach zu beantworten. Also im großen Netz gibt es dazu viele Meinungen, und auch die verschiedene Kulturen sehen es nicht immer so wie wir hier in D. Einig sind sich aber die meisten das gute Felle, und ordentlich gestimmt, schon mal viel aus machen kann. Also neue Felle bestellen...nur welche.....? Hier liefert das Forum zwar massen an Information, aber es ist wie bei allem (irgendwie kenn ich das Lied schon).....welchen Ton möchtest Du haben.....HUH? Boom, oder thwack, thump, bang, ping, bop, click, swish?.......die Diskussion über Felle zieht sich, und schlimmer noch, es gibt am ende keine klare Aussage....also, wieder mal den "Jazzer" als Beispiel genommen, und Evans G1 coated bestellt. Aber Moment.....da muss ja hinten auch noch was drauf......klar.....genau, klar.......also Evans G1 clear gleich mit in den Einkaufskorb (Bekomme mittlerweile schon Post von T weil ich immer so fleißig bestelle). Bevor jetzt die Remo Anhänger den "thread" verlieren, ich habe auch noch ein Satz Remo's bestellt, werde mal sehen ob es einen Unterschied zu hören gibt.


    Was auch helfen soll, ist eine saubere Grätung, und den Innenkessel versiegeln. Da fragt sich naturlich der Papa, wieso sind eigentlich nicht alle Kessel innen drin versiegelt? Gretsch hat ja das berühmte "silver sealer", wobei der Name ja schon alles sagt, "sealer", also versiegeln. Vermutlich werden aber die Kessel nicht versiegelt, weil es einfach zu teuer ist? Hmmm..... Papa muss da auf jeden fall noch weiter recherchieren. Es kann aber sicherlich nicht schaden eine Versiegelung vor zu nehmen (lass mich wissen falls ich hier was ganz falsch mache). Ich habe also vor, im Züge des Fellen Wechsels, gleich die Kessel von Innen mal zu behandeln. Dann noch die Grätung unter die Lupe nehmen, und alles schön sauber aufpolieren. Die Felle die drauf sind, haben noch den Mapex Kleber, sind vermutlich die OM Felle. Da wird es wahrscheinlich Zeit das die mal ausgewechselt werden. Werden ja auch von der Schnecke (und dem Papa) ganz schön (regelmäßig) gehauen.......


    Apropos Schnecke.....ich werde auch noch zum eigentlichen Thema kommen, versprochen.....also Schnecke kam gestern Heim, stolz wie Harry, es gibt Neuigkeiten. Die Jugendgruppe hat sie gebeten mal vorzuspielen, und nach dem sie dann mal gezeigt hat was sie so kann, hat der alte Drummer dankend sein Amt niedergelegt (da er nur Ersatz Drummer war, und eigentlich lieber Keyboard spielt) und Schnecke ist jetzt in der Band Drummer. "Nicht die Band für die Kinder" würde mir noch erklärt, "sondern mit den großen......also "nur noch 8 Songs bis Samstag lernen"......gut das ich das nicht muss.....wobei wir dann endlich beim Thema währen......


    Also am Dienstag war es wieder so weit, ich dürfte bei H! platz nehmen. Ich hatte mich ursprünglich nur jede Woche für eine halbe Stunde angemeldet, aber nach zwei Sitzungen fest gestellt, die Zeit geht verdammt schnell rum, also machen wir jetzt immer eine Stunde....will ja auch was lernen.....


    Ich habe also H! erzählt was ich in der vergangen Woche so geübt habe, (ja Jurgen, jeden Tag ein bissen!) also 1/16, 1/8, Basic Grooves und meine Lieblingsübung, mit Musik....ich sag nur, "We don't need no education"....on the "Highway to hell"....H! ist von meinem Ergeiz angetan (hoffe ich jedenfalls) und wir fangen mit etwas komplexere 1/16 an. "Holla", wie nicht auf der "&"? Mein zählen in Englisch sorgt immer wieder für Gelächter, aber mal im ernst, ich kann es einfach nicht in Deutsch. Also "one-e-and-a-two-e-and-a". Er dann immer, "nicht auf der und"? Huh, Du meinst "e"....nein "und".....die zweite (von den vieren?).....ja "und".....also doch "e"......Hmmmm......ja stimmt "e".......ich bringe den Kerl noch Englisch bei, ich sage es euch....auf jeden fall, es geht laut H! gut voran, so das er mir gegen ende der Stunde noch ein Blatt vorlegt.


    Ich sage nur, ganz großes Kino. Ein einfacher Beat....Hihat+Bd-Hihat+Snare-Hihat+Bd-Hihat+Snare.....also für mich, "one bar"....das 12 mal (3x4 Bars).....kein Problem, denkt sich der Papa.....schaffe ich.....aber, es geht im Kleingedruckten weiter......am ende der 4/8/12 ein mal aufs Crash......IM ERNST......ICH DARF AUF DAS CRASH HAUEN?....Wie goovy ist das?....Wir üben, H! sitz am eignen Set, spielt und zählt mit...klappt wunderbar.......Moment.....Ihre ahnt schon was kommt......mehr Kleingedrucktes.....die letzen 4 Bars auf dem Ride....NEE JETZT MAL GANZ IM ERNST.....ICH DARF AUFS CRASH UND DAS RIDE????.......ICH BIN EIN "DRUM GOD"!.......Wir legen los, es wird schon schwierig. War das jetzt schon 8 also Crash und Ride? H! zählt zum Glück immer noch mit.


    Die Stunde is mittlerweile schon längst rum, ich merke aber nichts weil ich voll (manchmal auch vor, hinter oder neben) im Groove bin. Nachdem ich es dann so einigermassen (besser schlecht als recht) hinbekomme......ja pass auf jetzt kommst.....unter dem Kleingedrucktem ist noch was.....kleiner gedruckt......DER FIL! OK, Papa ist im "Drummers Heaven" angekommen. Nicht nur das ich einen Beat spielen darf, Crash und Ride mit dazu, nein, jetzt auch noch die Toms.....alle 3!


    Leider folgt kurz darauf die Ernüchterung......Papa ist ein "Dum (drum) arse" ......Die Fil hat mich "gekillt".......deswegen auch der Titel dieses Posts.


    In diesem sinne, bis demnächst in der Werkstatt, wo Papa dann aber wirklich wieder "der Boss" ist......


    Grüße
    Lupadi

    "Life is about making an impact, not making an income..."

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  • Moin Lupadi.


    bei dir tut sich ja eine Menge. Deine Überlegung mit der zweitsnare finde ich sinnig, denn die Snare repräsentiert sehr stark den Charakter eines Drummers (neben den Becken). Das Set kann man ruhig im Wechsel mit Töchterchen benutzen. Wenn du zwei recht verschiedene Snares am selben Set einsetzt, bekommt alles gleich einen anderen Charakter, somit hast du quasi zwei charakterlich verschiedene Sets, indem du nur die Snare wechselst. Und deine Frage nach dem Unterschied zwischen "08/15"-Snare und "Spitzensnare", da kann man unter anderem sagen: erstens ist alles noch etwas präziser, hochwertiger konstruiert, zweitens bekommst du andere Kesselmaterialien im Hochpreissektor geboten (spezielle Hölzer/Hybridkessel/Bronze/Aluminium/...), drittens bekommst du andere Maße als bei den "Setsnares". Generell gilt aber: Aus fast jeder Snare lässt sich ein brauchbarer bis guter Ton herauszaubern. Alles eine Frage der Felle, des Teppichs, der Stimmung, der gezielten Dämpfung. Es braucht keine 200+ Euro Snare, um gute Klangergebnisse zu erzielen.


    "Ja, aber warum kaufen die dann alle so teure Snares?" :huh:


    "Weil die vorher schon wissen, was sie klanglich wollen, und dann die passende Snare kaufen, aus der sie dann recht unkompliziert diesen Ton herauszaubern können." (und weil ein wenig Liebhaberei auch eine Rolle spielt. :rolleyes: )


    Dass langfristig der Wunsch da ist, auch ein eigenes Set zu haben, ist mehr als verständlich. Ob es dann gleich ein Set der Oberklasse braucht, à la Gretsch Custom, Sonor Delite, Tama Starclassic, Pearl Masters und wie sie alle heißen, darf man zumindest anzweifeln. ;)


    Frage dich vielleicht erstmal realistisch: Was kannst du, wo siehst du dich in ein paar Jahren? Willst du auf die Bühne? Studioaufnahmen mit einer Band machen? Wenn es nur Spaß für dich ist, dann KANNST du natürlich ein Oberklasseset kaufen. Ob das aber sinnig ist, ist die andere Frage. Die Topsets haben ihre Stärken ja oftmals eher in den Detaillösungen die sie bieten, z.B. Hardware, die besonders flexible und schnelle Auf- und Abbauten ermöglichen (nicht ganz unwichtig für Konzerte) und besonders robust gebaut sind, um den Belastungen im Tourbetrieb stand zu halten. Oder Kessel die soweit optimiert worden sind, dass sie für den Tontechniker noch besser klanglich abgenommen werden, ohne immer gleich eine Trickkiste aufmachen zu müssen. Wenn es rein um den Klang geht, gibt es, wie ich finde, keinen all zu großen Grund, statt z.B. eines Mittelklasse-Birkensets ein Oberklassebirkenset zu kaufen. Die heutigen Mittelklassesets sind da klanglich schon wirklich gut (ganz anders als vor 25 Jahren) und mit der Hardware eigentlich auch überwiegend tourtauglich. 8)


    Natürlich kannst du Geld sparen bei einem Gebrauchtkauf. Das weißt du ja inzwischen. Aber... wenn du ein Jazzset willst, dann wird das 'ne schwere Kiste, denn die kleinen Sets mit 16er oder 18er Hupe gibt es nur selten auf dem Gebrauchtmarkt zu finden. Und ein Oberklasse-Jazzset fängt so bei 1500 Euro in etwa an für BD + zwei Toms. Was du machen kannst, ist, z.B. nach sowas wie einem Catalina Jazz ausschau halten, vielleicht findet sich da was gebraucht für 'nen schmalen Euro. Sonst gibt es auch noch von Yamaha das Stage Custom in einer Jazzgröße für neu etwa 500 Euro als Shellset, wenn ich mich nicht irre. Das Stage Custom ist klanglich jedenfalls für den Preis und generell für ein Mittelklasseset ziemlich gut. Und es reißt kein tiefes Loch in die Kasse. Wenn du aber z.B. mal über ein gebrauchtes Mittelklasseset mit 20er Bassdrum stößt, dann ist das auch eine ernstzunehmende Option, denn mit so einem Allrounder kannst du von Jazz bis Rock alles klanglich gut bedienen und bei Studioaufnahmen sind 20er Bassdrums nicht gerade unbeliebt. ;)


    In diesem Sinne: Weiterhin viel Spaß und lass dich von Fills nicht aus dem Groove bringen. ;)

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Hallöle,


    Bevor jetzt die Remo Anhänger den "thread" verlieren, ich habe auch noch ein Satz Remo's bestellt, werde mal sehen ob es einen Unterschied zu hören gibt.

    :thumbup:
    Ich sage jetzt erst mal nicht, wo für mich der Unterschied liegt.


    die Zeit geht verdammt schnell rum, also machen wir jetzt immer eine Stunde....will ja auch was lernen.....


    :thumbup:


    Ansonsten macht es die Tochter richtig: nicht lang fackeln und quatschen: rein in die Latschen!


    Grüße
    Jürgen
    es gibt auch Bands für Oldies

  • Hi,

    "Ja, aber warum kaufen die dann alle so teure Snares?"


    "Weil die vorher schon wissen, was sie klanglich wollen, und dann die passende Snare kaufen, aus der sie dann recht unkompliziert diesen Ton herauszaubern können." (und weil ein wenig Liebhaberei auch eine Rolle spielt. )

    wie wahr, wie wahr. Ich hab mir z. B. eine wunderbare, aber viel zu teure Ludwig Black Beauty gekauft, weil ich in den Sound verliebt war (und bin). Diesen Sound bekomme ich bei bald jeder Stimmung, ohne dass ich viel tun muss: Neues Fell drauf, passabel stimmen und los geht's. Man sagt, dass die Ludwigs genau aus dem Grund auch im Studio oft gewählt werden: Mikro dran, fertig.


    Es erinnert mich auch an die Sonor Signatures: Ich hab ein paar gespielt … Stahl, Holz, gut in Schuss, hundsmiserabel "gepflegt", gut gestimmt, schlecht gestimmt … und die haben so geklungen, dass ich fast das Sparschwein schlachten würde. Ich will mich aber nicht den Vintage-Überzogen-Hype auch noch befeuern.


    Es gab für mich noch einen Grund für den Griff in die Kasse: Ich hatte zwei teure Fehlkäufe hinter mir und da war mit bald jeder Preis recht, so lange es nur endlich mal klingt. :)


    Für einen hohen Preis spricht - möglicherweise! - auch gute Hardware: Meine China-Gretsch Catalina Club ist nicht doll, ich kriege sie aber in der Tat passabel zum Klingen, aber die Stimmschrauben sind im Vergleich zu hochwertigen Snares schwergängig und unpräzise, die Feineinstellung für die Teppichspannung irgendwie ungenau und die Abhebung billig.


    Aber: All das sind ja im Kern Liebhaber- und Luxusprobleme. Und wenn ich sehe, dass Ludwig inzwischen weit über 1000 EUR für meine Snare haben möchte (und zugleich für mich unakzeptable Hardware verbaut), dann krieg ich die Krätze und könnte schon aus Wut zur Peace-Kopie greifen.


    Lupadi: Dein Weg ist eigentlich goldrichtig! Erst mal spielen, erst mal Stimmen lernen, erst mal den Klang (und eigenen Geschmack) erkunden und dann zulangen. Weiß nicht, ob ich da ein Sonderfall bin, aber ich habe Jahre gebraucht, bis ich neben all den Ober-, Unter-, Mittel- und Seitentönen den Klang der Trommeln richtig gehört habe.


    Gruß
    Hajo K

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