DW releast auf der Musikmesse ihr erstes E-Drumset zusammen mit Gewa

  • Für die momentan noch nicht so recht bediente Marktlücke des semiprofessionellen Liveschlagzeugers ist der Preis gar nicht soo relevant, würde ich mal frech behaupten. Da steht die Qualität (Triggereigenschaften, Klang, Möglichkeiten...) im Vordergrund. Lieber für eine Stange Geld etwas, das genau das tut, was es soll und Spaß macht, als wieder einen schlechten Kompromiss.
    Man hat ja auch für ein Akustikset schnell viel Geld ausgegeben. Kessel 2000, Becken 1500, Mikros 1000, ...

    2 Mal editiert, zuletzt von Korki ()

  • Lieber für eine Stange Geld etwas, das genau das tut, was es soll und Spaß macht, als wieder ein schlechter Kompromiss.


    Da es ja noch nirgends irgendwelche genauen Informationen zu den tatsächlichen Ausstattungsmerkmalen des Moduls gibt frage ich mich, ob es bei den zwei Triggereingängen wie beim E6 für Crash-Becken geblieben ist? Wenn das so wäre, dann wäre man wieder mal bei einem schlechten Kompromiss für einen Haufen Geld gelandet. Weiß jemand schon mehr?

  • ...frage ich mich, ob es bei den zwei Triggereingängen wie beim E6 für Crash-Becken geblieben ist?


    Im zweiten verlinkten Video ist die Rede von 14 Dual Trigger Inputs.
    Mir persönlich ist die Anzahl der Eingänge gar nicht so wichtig. Ich verstehe aber trotzdem nicht, warum daran so oft gespart wird. Eine Alternative wäre doch auch z.B. eine vernünftige Erweiterbarkeit der Eingänge mittels einer Zusatzbox und geeigneter Schnittstelle.

  • Hi ,
    das hatte ich ja auch schon zuvor gepostet. Know how oder Ideen Einkauf von Gewa ! Diese Jungs von ddt haben es scheinbar drauf. Das kommt ja nicht von ungefähr. Ist die AXIS Company nicht vor Jahre schon der Vertrieb der original DDRUM3, DDRUM4 Clavia Teile gewesen?!
    Und jetzt schaut mal was die da selbst anbieten. Es scheint auch zu einem attraktiven Preis ( unter €1000 ) ein E-Shellkit anzubieten, wie finde ich denn das :thumbsup: :!: :!:

  • Der erste Werbefilm auf YouTube ist da - noch wenig aussagekräftig, was das Soundangebot angeht und auch das Verhalten in verschiedenen Dynamikstufen:


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  • Ziemlich viel Theater außenrum! Vielleicht könnte man ja mal in die Phase kommen, in der man das Handbuch zur G9 lesen und einfach mehr Daten liefern könnte? Liefertermin wäre auch nicht schlecht. Nicht, dass es sich hier immer noch um ungelegte Eier handelt!

  • Völlig oberflächlich mein Kommentar... und wirklich nur erste Bauchgefühle, da ich maximal 5 Minuten an einem Pad und dem Modul zubrachte. Aber vielleicht kann es Kollegen anregen genauer in die Tiefe der Menüebenen vorzudringen und dadurch fundiert zu berichten.


    Ich eilte soeben von der Messe nach Hause.


    Das Hardwaremodul sieht auch wenn "Gewa" 'draufsteht wirklich schön aus. Gerne würde ich Vorurteile pflegen... aber das wäre kindisch. Ich war in Natura sehr überrascht. Selbst die oftmals vernachlässigte Rückansicht mit den Anschlüssen. Bei den vielen Einzelausgängen geht mir das Herz auf. Optisch das schönste Drummodul das ich je sah. Keine Ironie. Ganz sachlich.


    Auch die graphische Darstellung der Benutzeroberfläche wirkte auf mich ziemlich beeindruckend. Ich erwischte nicht immer jene der kleineren Menüpunkte, dies kann aber an meinem Tremor liegen bzw. dass ich in der Tendenz zu soft drücke, da ich bis auf einen Drucker zu Hause fast nichts mit Touchdisplay nutze. Das müßte ich mal in Ruhe checken bzw. einüben.


    Da ich viele Gerätegenerationen von Roland kenne und deren Menü-Ebenen und deren Software-Ergonomie (ich fand deren Zugang zu Parametern immer sehr logisch) sich wie ein Virus in meinem Gehirn festgesetzt haben, war ich mit der Touchdisplay-Oberfläche bzw. der für mich natürlich neuen Struktur etwas verloren. Vieles wirkt aber gut strukturiert angelegt. Hier denke ich bräuchte ich 5 - 10 Minuten mehr Zeit und ich hätte zielgerichteter agieren können.


    Für die Studio-Freaks:
    Erstaunlicherweise wurden die Soundfiles wohl im Berliner Funkhaus und zusätzlich einem Studio in den USA aufgenommen. Holla, ein nicht unerheblicher Aufwand. Von den vorab von mir hier im Thread gemutmaßten Frost-Samples wurde nichts mehr genutzt. Die ganze Entwicklung dieses nun vorgestellten Moduls startete, so die Auskunft, wieder bei Null bzw. ganz von vorne.


    Liefertermin ist wohl (vorsichtig) der Herbst angestrebt.


    Eine Sache hatte mich verwundert. Ich testete nur ein Pad mit Snare-Sounds. Ich fand die dynamische Umsetzung seltsam. Es waren recht deutlich Sprünge 'drin die ich mir nicht erklären konnte. Ein wirklich geduldiger und Auskunfts-Kompetenter Mitarbeiter (Dennis?) konnte befragt werden. Ich sagte "die Umsetzung der Dynamik ist offensichtlich nicht linear, können wir das mal im Menü checken bzw. verändern". Und tatsächlich, es hatte wohl jemand eine andere Dynamik-Umsetzung angewählt. Sie wurde dann also durch den Mitarbeiter verändert es wurde vielleicht etwas besser aber ich war immer noch irritiert. Ich bat um resetten des Gerätes und auch diesem Wunsch wurde entsprochen. Finde ich gut und nett. Ich vergewisserte mich nun nochmal per Rückfrage ob dies nun dem Werkszustand entsprechen würde, wenn man das Modul nun anschließt und erstmalig spielt.


    Mein oberflächlicher Eindruck blieb, dass irgend etwas mit jenem Pad und/oder dem Trigger oder dem Modul(Eingang) in Bezug auf die dynamische Umsetzung (also in welcher Intensität erreicht der Trommelstock das Fell und in welcher daraus resultierenden Lautstärke wird dann ein Schlag ausgegeben) nicht wirklich stimmte. Für mich waren es vorrangig nicht nachvollziehbare Dynamiksprünge. Also minimal mehr Stock-Impact resultierte für mich etwas überraschend in einer deutlich lauteren Soundausgabe, Vielleicht hätte man das Modul auch nochmal ausschalten müssen? Das weiß ich nicht. Wer es länger testet wird vielleicht feststellen, dass ich spinne und mich heute beim oberflächlichen Check geirrt habe? Das ist gut möglich. Vielleicht hätte man auch noch andere Menü-Ebenen anwählen müssen und an die Spielweise viel genauer justieren und anpassen müssen?


    Wäre interessant wie Kollegen die es die nächsten Tage testen, dies empfinden bzw. vielleicht meine Aussage widerlegen können. Genau dafür ist unser Forum da. Menschen auch auf deren Irrtümer hinzuweisen.


    Anmerken möchte ich noch, dass ich nach dem Testen und bei der gefühlten 50. Umrundung der überschaubaren Drumaussteller noch einen wirklich netten Plausch mit Diehappy hatte. Und dass obwohl er um meine kritische Haltung vielem gegenüber weiß und wußte. In so einer guten und kollegialen Form hätte ich das nicht erwartet... und das war klasse! War somit doch kein Fehler dieses Jahr ad hoc nochmal die Messe aufzusuchen.

  • und hört sich auch gut an..


    Hm, solchen Werbefilmchen traue ich immer keinen Zentimeter über den Weg. Da klingt immer alles fett und wuchtig. Wenn man dann selbst hinter dem Set sitzt und in großen Dynamikbereichen testet, dazu noch in verschiedenen Bereichen des "Fells" (soll ja Positional Sensing bieten), dann mag sich das alles wieder ganz anders anhören und vor allem anFÜHLEN, denn letztlich geht es ja darum, dass die eigene Spielweise annähernd und adäquat in entsprechende Sounds umgesetzt wird. DAS zeigen diese Videos nahezu nie und können es auch nur eingeschränkt. Ich erinnere diesbezüglich in erster Linie welche, die versuchen, das ganze Dynamikspektrum von "zart gestreichelt" bis "brachial gezimmert" abzudecken, so dass man einen RELATIVEN Eindruck bekommt...


    Das, was Gerald hier geschildert hat, mag tatsächlich an der Konfiguration des Gerätes liegen, aber ich fürchte, dass dem nicht so ist. Selbst bei VST-Umsetzung mittels z.B. Superior Drummer muss man bei den einschlägigen Drum-Modulen bisher arg lange an den Dynamik-Einstellungen feilen, um eine einigermaßen passende Soundausgabe zur Spieltechnik und -dynamik erzielen zu können. Alle mir bekannten Module haben mit ihren internen Sounds und Einstellungsmögilchkeiten bisher weniger überzeugen können (das TD-50 kenne ich allerdings nicht aus persönlicher Anschauung).


    Ich bin sehr, sehr gespannt, was andere Kollegen hier beim Gewa-Modul im persönlichen Test empfinden.


    Vom Design her finde ich das Modul auf jeden Fall schon einmal sehr überzeugend.

  • Habe auf einen baldigen Preisrutsch auf dem Gebrauchtmarkt bei Roland- TDs gehofft!


    Ich hoffe in der Beziehung vor allem auf eine lebendige und ernsthafte Konkurrenz zum derzeitigen Marktführer Roland. Dann dürfte man dort entwicklungstechnisch wie auch preislich vielleicht etwas aus den Puschen kommen.


    Man darf ja mal träumen ;-)

  • Wenn der Erscheinungstermin vorsichtig mit Herbst angegeben wurde, dann ist das Teil einfach noch nicht fertig! Da bringen jetzt irgendwelche Tests mit Dynamikstufen vermutlich gar nichts, da so etwas mit einem Softwareupdate ganz schnell ganz anders aussehen kann. Viel interessanter wären die hardwareseitig bedingten Randbedingungen. Wird hier mit Größenordnungen von Midiauflösung gearbeitet, oder sind mal einfach 24 Bit-Auflösung angedacht... Man kann bisher nur wie Jürgen K schon bemerkt hat sagen: Das Marketing funktioniert.

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