Stimmen mit dem Tune Bot

  • Hallo zusammen,


    habe heute zum ersten Mal meine Tama Starclassic Snare B/B (14x,5,5") mit dem Tune Bot gestimmt, Reso Fell auf 400Hz und Snare Fell 290Hz. Klingt amtlich


    Habt ihr mit schon Erfahrung, bei welcher Trommel ihr mit welcher Frequenz die besten Erfahrungen gemacht habt ?


    Mir ist klar, das hängt natürlich auch vom Holz / Fell / etc ab, gibt es aber Grundwerte ?


    Freu mich auf eure Erfahrungen





    [Überschrift korrigiert - Gruß mc.mod]

  • ich habe mich an die Vorgaben gehalten was bestimmte Stimmungen und Kesselgrüßen betrifft und das passte immer 1A.
    Wenn ich eine gute Stimmung gefunden habe wirds notiert und ist so bei Fellwechsel auch schnell reproduzierbar.
    Allerdings habe ich Schwierigkeiten bei über 300Hz, da bekomme ich oft nur Hausnummern.

    don´t panic

  • Ja, ich habe einen Tunebot Gig und da ist es auch schwierig über 300 Hz eine vernünftige Messung hinzukriegen.
    Daher mache ich das Reso einfach ziemlich straff und nach Gehör, und das Schlagfell je nach Snare irgendwo zwischen 250 und 300 Hz. Das klappt eigentlich immer.

  • auch vom Holz


    Das glaub ich jetzt eher weniger, aber zumindest beim Fell hast du recht ;)


    Hab leider keine Meßwerte, da ich zwar durchaus mit Messgerät stimme, aber je nach Musik andere Pitches brauche oder möchte. Messen tu ich daher eigentlich nur, ob alle Schrauben etwa den gleichen Ton haben. Das Ziel geben aber meine Ohren vor.


    Übrigens stimmt das Teil zwar röhrenförmige Trommeln, heißt aber natürlich TUNE Bot.


    So, genug Korinthen gekackt, schönen Sonntag :D

  • Tube Bot, 8)
    ich dachte auch schon jetzt gibt`s endlich das Stimmgel mit Farblichen Frischestreifen aus der Tube, welche bei richtiger Stimmung,
    Ampelfarbig, hin ins Weiss dann verblasst. :) ;)


    Zum Thema über 300 Hz
    Der Tune Bot Studio, besitzt einen einen aktivierbaren erhöhten High Pitch Modus der 450 Hz 4A, anstatt 400 Hz 4G# ermöglichen soll.
    ausprobiert hab ich den noch nicht, ich steh eher auf Tiefe Töne, und so manchen Reifen, Böckchen, Lug, Kessel und auch Fell möchte ich das auch gar nicht
    rein mechanisch zumuten.


    Bei den weniger Großen und Tiefen Snares, kann man mitunter bei den vielen Artist`s Beispielen bei der Snare Fündig werden.


    Bei Großen und Tiefen Stimmungen, hab ich mal paar die Tiefer kommen könnten bei den Artist Beispielen durchprobiert,


    ich bin da aber meinem persönlichem Anspruch nach nicht recht Fündig geworden.
    (Edith wer eine Empfehlung für was extrem aber gut klingendes Tiefes hat immer her damit, kann man ja mal ausprobieren ob`s die eigene Trommel inkl. Fellwahl "trägt".
    Tiefer Kessel sollte imho wie ein Tiefer klingen und nicht nur optisch danach aussehen.


    Bei den anderen Trommeln, ausser der Snare, macht s eigentlich schon Sinn sich zumindest an gewisse Vorgaben/Empfehlungen/Intervalle zu halten oder orientieren bzw.
    zumindest von Da, evtl. mal auszugehen.
    Ein Gewisser Sonderfall wäre die Snare, die ja auch z.B. ohne Teppich gespielt wird/werden kann, in eine Reihe Stimmtechnisch harmonisch mit den Toms einzubeziehen.

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



    Einmal editiert, zuletzt von orinocco ()

  • Vielen Dank für die Anregungen, natürlich sollte man sich immer auf sein Gehör verlassen, ich denke auch, daß das mit der gleichmäßigen Stimmung mit dem Tune Bot das schlagkräftigste Argument ist.


    Ansonsten experimentiere ich weiter, nochmals vielen Dank.


    LG

  • Ich stimme mein Drumset auch mit dem TuneBot und der zugehörigen Handy App. Dort kann man angeben ob mans höher oder tiefer gestimmt haben möchte und mit eher viel oder wenig Sustain. Ich finde die Ergebnisse die damit zu erzielen sind super. Toms waren gut aufeinander abgestimmt und vor allem ohne stundenlang das Thema Stimmen zu studieren.
    Ich habe auch das Problem mit der hoch gestimmten Snare. Hier kann man den Filter nutzen der, wenn eingeschalten, nur noch in dem zuletzt angezeigten Frequenzbereich misst. Das funktioniert zumindest so 80%. Muss halt mehrfach anspielen und ggfls. die Postition den Tunebot ändern. Und wichtig, das gegenüberliegende Fell/Teppich schön abdämpfen.

  • Ein Gewisser Sonderfall wäre die Snare, die ja auch z.B. ohne Teppich gespielt wird/werden kann, in eine Reihe Stimmtechnisch harmonisch mit den Toms einzubeziehen.


    Ich finde das gar keinen solchen Sonderfall, wenn ich mich an die Todd Sucherman DVD "Methods & Mechanics" erinnere. Da spielt er ein Solo mit abgespannter Snare und die klingt unglaublich in Kombination mit den Toms 8o Als er dann im nächsten Moment den Teppich wieder reinmacht, klingt das ebenfalls amtlich.
    Habe mir heute auch den Bot bestellt, nachdem ich am Wochende mit einer kostenlosen Tuning App geprüft habe, wo die Reise mit dem Teil hingehen könnte, und bereits begeistert war! Man muss natürlich schon wissen, wie man stimmt und was man möchte, aber dann jede Schraube auf den exakt gleichen Ton zu stimmen klappt mit dem Teil schon um einiges besser.

    Four on the floor sind zwei zu viel.
    SONOR Vintage Series: 22" BD; 14" Snare-Drum; 12", 13" TT; 14", 16" FT
    PAISTE 2002 Big Beat: 15" HiHat; 18", 20", 22" Multi, 16" PSTX Thin Crash, 14" Stack aus PST7 China und 14" PTSX Thin Crash

    VIC FIRTH 5A American Classic Hickory, REMO Ambassador Coated

    >> Mein Vorstellungsthread

  • Eine frage hierzu:
    wenn ich eine Stimmschraube in Ihrer Frequenz verändere/anpasse, wird doch die Frequenz an den anderen auch verändert (zumindest leicht).
    Wie gleicht das Gerät dies aus?

  • Da sind wir genau wieder dabei, dass man schon wissen muss, wie man stimmt: Natürlich geht es nicht einfach einmal rundherum mit jeder Schraube nur einmal anfassen. Aber mit fällt es relativ schwer vor allem bei tieferen Trommeln neben dem evtl. Gewaber definiert herauszuhören, ob die Schraube nun einen 8el Ton daneben ist oder nicht - beim Endergebnis höre ich dagegen sehr wohl, ob die Trommel fett klingt oder nicht.

    Four on the floor sind zwei zu viel.
    SONOR Vintage Series: 22" BD; 14" Snare-Drum; 12", 13" TT; 14", 16" FT
    PAISTE 2002 Big Beat: 15" HiHat; 18", 20", 22" Multi, 16" PSTX Thin Crash, 14" Stack aus PST7 China und 14" PTSX Thin Crash

    VIC FIRTH 5A American Classic Hickory, REMO Ambassador Coated

    >> Mein Vorstellungsthread

  • Eine frage hierzu:
    wenn ich eine Stimmschraube in Ihrer Frequenz verändere/anpasse, wird doch die Frequenz an den anderen auch verändert (zumindest leicht).
    Wie gleicht das Gerät dies aus?


    Gar nicht. Natürlich verändert sich der Rest dann auch wieder leicht.
    Wie beim "Stimmen nach Gehör" ist es ein annähern Stück für Stück.
    Funktioniert aber ganz gut, wenn man es 2-3 Mal gemacht hat.

  • Und man lernt mit der Zeit in wie weit sich die Frequenz auch an den anderen Schrauben ändert. Zudem setze ich den Bot auch immer mit weiter zu den Schrauben die ich gerade stimme, das gibt die besten Messergebnisse.
    Ich möchte das Ding nicht mehr missen. Komme auch bei Snares mit dem Filter super zurecht. Stimme meine Snares auf 319 Hz Schlagfell und 398 Reso und das funzt gut. Je besser man das Reso dämmt, umso besser sind die Messerbenisse.

  • Der Tune Bot funktioniert bei den Toms und sogar mit etwas Fummelei bei der Bassdrum super, nur das Resofell der Snare mag er offensichtlich gar nicht so recht (jedenfalls mein Tune Bot Gig) ... Er ersetzt natürlich nicht die Zielvorstellung des gewünschten Sounds, die muss man schon verinnerlicht haben. Aber auch da bietet er durchaus Hilfestellung, weil es einfach relativ schnell geht und so andere Stimmungen auch schnell ausprobiert werden können. Meine Vorgehensweise ist wie folgt: 1. Stimschrauben kreuzweise nur mit der Hand festziehen 2. mit gleichmäßigen, sehr knappen Umdrehungen in die gewünschte Ausgangslage kommen, natürlich ebenfalls kreuzweise, besser mit zwei Stimmschlüsseln gleichzeitig 3. vorsichtes, kleinschrittiges Annähern an die gewünschte Frequenz 4. Filterfunktion einschalten: Abgleich der einzelnen Stimmschrauben zueinander Wer hat noch einen guten Tipp, wie man das Resofell der Snare besser gemessen bekommt? Beste Grüße, Stefan

    "e tudo isso, que é tanto, é pouco para o que eu quero" Fernando Pessoa


  • Wer hat noch einen guten Tipp, wie man das Resofell der Snare besser gemessen bekommt?
    Beste Grüße, Stefan


    Schlagfell runter, Teppich ab, die Filterfunktion nutzen, Frequenzbereich Erweiterung einschalten und den Tune Bot immer an die Schraube setzen, die man gerade stimmt.
    Funzt bei mir ganz gut....wobei das Snare Reso wirklich das Schwierigste von allen ist. Mit dem Schlagfell an der Snare habe ich bis auf vereinzelte Fehlemessungen gar kein Problem.

  • Bei den weniger Großen und Tiefen Snares, kann man mitunter bei den vielen Artist`s Beispielen bei der Snare Fündig werden.


    Bei Großen und Tiefen Stimmungen, hab ich mal paar die Tiefer kommen könnten bei den Artist Beispielen durchprobiert,


    ich bin da aber meinem persönlichem Anspruch nach nicht recht Fündig geworden.
    (Edith wer eine Empfehlung für was extrem aber gut klingendes Tiefes hat immer her damit, kann man ja mal ausprobieren ob`s die eigene Trommel inkl. Fellwahl "trägt".
    Tiefer Kessel sollte imho wie ein Tiefer klingen und nicht nur optisch danach aussehen.

    Was meinst du genau mit "tief"? Muffle Sound oder so richtig tief,wie bei einer Tom? Gibt einige ,die legen sich ein komplettes Fell lose aufs Schlagfell.Hab ich bei Benny Greb gesehen.
    Ob es ein Trend ist weiß ich nicht,klingt auf jeden Fall interessant.Tom mit Snare Teppich.
    Könnte mir auch vorstellen,dass eine Snare sich gut tief stimmen lässt,wenn man ein Tom-Fell(Top-Head) draufmacht.


    Ich finde es eigentlich einfacher eine Snare zu stimmen als eine Tom. Da war mir der TB schon echt ne große Hilfe. Benutze ihn allerdings nur dazu alles in Einklang zu bringen,mehr zur Kontrolle. Den Sound den ich haben möchte,nach Gehör.
    Hab natürlich zuerst die Beispiele(App) von den Großen unserer Zunft ausprobiert. Kann jetzt nicht sagen,dass ich damit zufrieden war.
    Liegt wahrscheinlich auch daran,wo diese Beispiele entstanden sind. Auf einem 70qm großen Dachboden eher nicht.
    Die Lineal-Methode könnte von mir sein.Ist ja auch genial ;) Benutze da aber ne Schieblehre,ist viel genauer. Aber auch nur,bis ich etwa auf der gefühlten Hälfte meiner Stimmung bin.Gefolgt von der Kontrolle Abstand Gratung und Spannreifen,danach gehts ab zur Endstimmung. Kombi aus Gehör und Tune Bot.


    Erfahrungen mit der Fellabstimmung in Bezug auf Kesselart,Fell? Da die Kesselart sich bei mir nur in der Kesselgröße unterscheidet kann ich grob sagen,je größer der Kessel(Toms) desto kleiner wird tendenziell der Abstand der Fellspannung der Felle(Top und Bottom) zueinander. Gehe da aber klar den Weg>Schlagfell tiefer als Resonazfell. Hab auf meiner Seite "Über mich" die Frequenzen notiert. Sind eigentlich ziemlich aktuell. Aber ich merke gerade,dass es sich hier um die Snare drehen soll.


    Speziell Snareabstimmug. Da liegen wir eigentlich alle ziemlich auf einer Wellenlänge. Reso sehr hoch,etwa um die 400 Hz. Kann man mal als groben Richtwert bezeichnen. Liege aktuell etwas drüber 420Hz.
    Beim Schlagfell sah es etwas anders aus. Hat ein bisschen gedauert,bis ich es passend hingeschraubt hatte. Hab das Remo Powerstroke 77 drauf.
    Der Dot in der Mitte lässt das Fell relativ schnell sauber erscheinen und suggeriert einem"Jo passt".Klang ist da kurz und trocken,mit wenig Obertönen.
    Aber zum Rand hin(neben dem Dot) war das Fell mit seinen Obertönen,nicht mehr so schick. Hat ein paar Tage gedauert bis ich kompromisslos zufrieden war und mit dem Snarefell arbeiten konnte.


    Lassen sich die Fellspannungen auf einen Grundwert reduzieren,der allgemein gültig ist? Beim Reso der Snare ein kleines "Ja". Beim Schlagfell ließe sich eine Tendenz erkennen,die aber doch abhängig ist was für ein Fell ich benutze und was für ein Ziel ich verfolge.
    Kurz gesagt irgendwo unterhalb der Reso-Frequenz. Mehr oder weniger nah dran,um es mal mit meinem (gefährlichen) Halbwissen zu sagen.


    Bei der Abstimmung der Toms ein klares "Nein". Da gibt es zu viel Faktoren die Einfluss darauf nehmen.


    -(erwünschte) Resonanz Verhalten
    -Kombinationen der Felle (Reso-/Schlagfell)
    -selektive Wahrnehmung des Drummers
    -mehr fällt mir gerade nicht ein


    Alles was ich hier gesagt habe beruht lediglich auf meine persönlichen Wahrnehmung,die ich beim Stimmen erworben habe.Bitte nicht als allgemein gültig betrachten.

  • …..
    Also ich mein schon so richtig Tief (so um A2), wie halt eine 14 x 7 imho klingen sollte.
    Mit um die 300 oder gar 400 HZ beim Reso kommst da 'NIE nicht hin.
    Eher irgendwas unter 200, weiss ich aber nicht mehr auswendig.


    400Hz mag ich meiner rein mechanisch nicht zumuten, da stellen/ziehen sich ja die Vintage hochkantigen Woodhoops
    unparallel eher V-förmig, verjüngend zueinander und die Krallen biegen sich auf. :pinch: ;)



    Allgemein zum stimmen mit TB:Und zum stimmen mit montierten Teppich, hier ist darauf zu achten, gerade auch bei höheren Stimmungen den Teppich nicht nur mit Stöckchen o.ä.
    vom Resofell weg/ab- zu heben, sondern auch wirklich die Einzelnen Spiralen mit Fingern, oder sonst irgendwie Abzudämpfen.


    Die werden sonst trotzdem gerne Angeregt, auch ein Einzeldraht, das führt oft trotz aktivierten Filters zu Fehlmessungen.


    Die von den Vorrednern angesprochene Methode den Teppich komplett zu deinstallieren, ist also nicht verkehrt, u. U. Empfehlenswert.

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



    4 Mal editiert, zuletzt von orinocco ()

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