m_trees Hörzone - Brick House (Commodores) Cover

  • Olli K.
    Fand jetzt im Nachhinein doch ganz interessant, dass du meine Hi-Hat-Arbeit angesprochen hast. Da entsprechende Anpassungen zu machen wäre bei Bedarf gar kein Problem. Z.Z. habe ich da gleich vier Faktoren, die die Hi-Hat so "dünn" machen: ich spiele die Iron Cobra Lever Glide HH-Maschine - mit (in Relation zur Bewegung der HH-Stange) verlängertem Pedalweg - am liebsten auf der niedrigsten Federspannung. Zusätzlich habe ich mir in den letzten Jahren leiseres und filigraneres HH-Spiel angewöhnt und spiele auch im letzten Video die leisesten Hi-Hat-Becken, die ich je besessen habe.


    Ich hätte also einige Stellschrauben, um in die andere Richtung zu gehen: höhere Federspannung, lauterer Anschlag, HH-Maschine mit direktem Kettenzug und lautere HH-Becken.


    Und wie gesagt gehe ich vieles pragmatisch an - ist die Hi-Hat auf einer Aufnahme an bestimmten Stellen zu laut, kriegt man sie nur mit Aufwand leiser:

    Man kann die Overheads in der Lautstärke automatisieren -> macht aber Arbeit und klingt unnatürlich

    Man kann das obere Snare-Mikro gaten, aber das bringt u.U. auch Probleme mit sich -> Ghostnotes werden vom Gate verschluckt und der Sound wird unnatürlicher


    Ist die Hi-Hat eher leise, kann man einfach das Hi-Hat Mikro ganz gezielt dazu mischen. Und entsprechend mikrofoniert klingt die dann auch besser.

  • Tatsächlich ein cooles Stück. Dass ma in den 1970ern häufig die Resonanzfelle abgeschraubt hatten ist aber nichts ungewöhnliches.

    Ich bleibe dabei, Scary Pockets setzt diesen Groove sehr cool um.

  • m_tree: da bin ich ganz bei dir. HiHats sind in den allermeisten Fällen zu laut. Zumindest beim Aufnehmen. Geht mir zumindest so.


    Allerdings erschließt sich mir nicht, was die Maschine an der Lautstärke macht. Die erzeugt je nach Modell mehr oder weniger tieffrequente Resonanzen.

    Die eigentliche Lautstärke/Energie kommt m.E. aus dem Anschlag. Stärke und Art. Tip vs shoulder.


    Und: gibt es tatsächlich HiHat Becken, die per se leise(r) sind? Ernstgemeinte Frage. Ich spiele mit dem Gedanken, für die nächste Aufnahme solche Übungsbecken (die mit den 1000 Löchern drin) zu nehmen. Möglicherweise gibt es eine bessere Lösung.


    Übrigens: wer Snare Mikros gated, kommt in die Hölle :) Da sind wir einer Meinung. Hast du es schonmal mit einem MB Comp versucht? Schmalbandig eingestellt könnte da was gehen?

  • m_treeUnd: gibt es tatsächlich HiHat Becken, die per se leise(r) sind? Ernstgemeinte Frage.

    Oh ja, eindeutig! Meine 15er Meinl Byzance Jazz Hats sind die leisesten Hats, die ich je hatte. Gut, man müsste vielleicht die maximal möglichen

    Lautstärken miteinander vergleichen und definieren, ob man sich auf die wahrgenommene (Frequenzen) oder die absolut gemessene Lautstärke

    beziehen will, denke ich.

    Auf jeden Fall kann ich mit diesen Jazz Hats in akustisch delikaten Situationen (unverstärkter Chor mit Klavier zum Beispiel) definitiv leiser spielen

    als mit typischen eher schweren Hats durchschnittlicher Herstellung und Bearbeitung.

  • Allerdings erschließt sich mir nicht, was die Maschine an der Lautstärke macht. Die erzeugt je nach Modell mehr oder weniger tieffrequente Resonanzen.

    Die eigentliche Lautstärke/Energie kommt m.E. aus dem Anschlag. Stärke und Art. Tip vs shoulder.

    Dabei geht's darum, wie weit die Hi-Hat geöffnet ist und wie grob bzw. fein Öffnungen sein können. Da gibts ja viele Abstufungen .

    Je weiter die Hi-Hat geöffnet ist, desto lauter ist sie. Das hängt nicht nur mit der Amplitude, sondern auch einem sich verändernden Spektrum zusammen. Eine geschlossene Hi-Hat ist eher im erweiterten (weniger gut hörbaren) Höhenbereich unterwegs, während geöffnete und am Rand angeschlagene auch weiter runter gehen und dadurch vom menschlichen Gehör noch lauter wahrgenommen werden.


    Durch den längeren Pedalweg bei den Lever-Glide Maschinen sind Öffnungen noch genauer ausführbar und ich brauche mit denen auch tendenziell einen geringeren Abstand der Becken zueinander.


    Aber auch die Aufhängung der Becken hat einen Einfluss darauf, wie sie klingen. Sehr hart aufgehängt klingt's anders als weicher aufgehängt und wie sie sich besser schließen lässt, hängt auch von der Schrägstellung der Becken zueinander ab. Treffen die plan aufeinander, lässt sie sich mit einer harten Aufhängung direkter schließen. Stehen sie sehr schräg zueinander, lässt sie sich mit einer weichen Aufhängung besser schließen.


    Und: gibt es tatsächlich HiHat Becken, die per se leise(r) sind? Ernstgemeinte Frage. Ich spiele mit dem Gedanken, für die nächste Aufnahme solche Übungsbecken (die mit den 1000 Löchern drin) zu nehmen. Möglicherweise gibt es eine bessere Lösung.

    Ja, die gibt es. Ich bin selbst erstaunt, wie unterschiedlich laut 14er HH-Becken klingen können. Habe seit kurzem eine 14er Zultan Caz Hi-Hat, die in meinen letzten Videos zu hören ist, u.a. auch in meinem "Seven Days"-Cover. Die ist deutlich leiser als meine Zildjian K Hi-Hat. Und z.B. eine Paiste Line Power Hi-Hat, die ich mal probiert hatte, ist noch lauter als meine K Hi-Hat.


    Die Becken mit den Löchern klingen nur leider nicht mehr so richtig nach Becken und taugen wirklich nur zum Üben. Ich hatte auch mal welche am Schülerschlagzeug hängen, aber richtige Becken sind mir da lieber.


    Übrigens: wer Snare Mikros gated, kommt in die Hölle :) Da sind wir einer Meinung. Hast du es schonmal mit einem MB Comp versucht? Schmalbandig eingestellt könnte da was gehen?

    Ich gate Snare-Mikros auch selten und wenn dann nur teilweise (mit Dry-Anteil im Mix, z.B. 50:50). Kommt halt auch immer auf den Kontext an.

    Multiband-Kompression benutze ich seit vielen Jahren selten bis gar nicht mehr. Das ist für mich eher ein "Reparaturwerkzeug" wie z.B. auch ein dynamischer EQ, Transientendesigner oder Rauschunterdrückung. Meiner Meinung nach klingen gute Aufnahmen, Mischungen und Masterings ohne diese Werkzeuge immer natürlicher und besser. Aber hier sind wir natürlich auch wieder im Bereich "Geschmackssache".


    Allerdings gate ich parallele Tracks, an die ich die Snare-Spuren schicke. Z.B. den Snare-Subtrack meines Plattenhalls und die "Verbreiterung" der Snare. Mit dem Ziel, dass da nur die Backbeats verhallt und verbreitert werden.


    Die Lautsärke auf den Hihats hängt nach meiner Meinung auch maßgeblich von den Sticks ab. In leisen settings spielerisch zB Rohema Tango, im normalen Band Setting 7a.

    Die Sticks machen natürlich auch einen Unterschied. Aber die Spielweise macht immer den Löwenanteil aus. Z.B. macht es einen riesigen Unterschied, ob man die Hi-Hat oben mit der Stickspitze oder am Rand mit dem Schaft anschlägt. Dadurch kann man auch Akzente setzen. Sei es mit einfacher Möller-Technik in einem Achtelgroove mit Betonung der Viertel oder Offbeats.

  • Das ist schon klar. Mir geht es nur Däumchen wenn man die gleiche Figur mit der gleichen Technik spielt, sind dünne Sticks leiser und der Effekt ist stärker als ich dachte.

    Mit dem Akkordeon-Orchester Spiele ich diese dünnen Sticks (oder gar Rods), um nicht zu laut zu sein.

  • Nein, dir scheint nicht so klar zu sein, worum es hier gerade geht. Ich wechsel auch zwischen 5A und 7A, wie es mir passt. Und das beeinflusst die Lautstärke und den Klang des gesamten Schlagzeugs (mit Ausnahme der Bassdrum).


    Hier geht's aber um das Lautstärkeverhältnis der Hi-Hat zum restlichen Set, sozusagen um die innere Dynamik. Und die kann man nicht mit der Stick-Auswahl beeinflussen.


    Also ...

    Wollen wir vielleicht einfach beim Thema bleiben?

    ... ;)

  • Dabei geht's darum, wie weit die Hi-Hat geöffnet ist und wie grob bzw. fein Öffnungen sein können. Da gibts ja viele Abstufungen .

    Je weiter die Hi-Hat geöffnet ist, desto lauter ist sie. Das hängt nicht nur mit der Amplitude, sondern auch einem sich verändernden Spektrum zusammen. Eine geschlossene Hi-Hat ist eher im erweiterten (weniger gut hörbaren) Höhenbereich unterwegs, während geöffnete und am Rand angeschlagene auch weiter runter gehen und dadurch vom menschlichen Gehör noch lauter wahrgenommen werden.


    Durch den längeren Pedalweg bei den Lever-Glide Maschinen sind Öffnungen noch genauer ausführbar und ich brauche mit denen auch tendenziell einen geringeren Abstand der Becken zueinander.


    Aber auch die Aufhängung der Becken hat einen Einfluss darauf, wie sie klingen. Sehr hart aufgehängt klingt's anders als weicher aufgehängt und wie sie sich besser schließen lässt, hängt auch von der Schrägstellung der Becken zueinander ab. Treffen die plan aufeinander, lässt sie sich mit einer harten Aufhängung direkter schließen. Stehen sie sehr schräg zueinander, lässt sie sich mit einer weichen Aufhängung besser schließen.

    Sowas dachte ich mir schon. Ich halte das für eine Frage der Einstellung der Maschine und der Gewöhnung bzw. Übung. Unabhängig von der Maschine. Echter Schrott ausgenommen. Aber wo kämen wir denn ohne GAS hin? Also weitermachen :)

  • Eins Weiss ich Gewiss von Alleine spielt sich ein nicht elektronisches Schlagzeug nicht.

    Egal was man sich an Teilen zum oder aus dem Set auch rauspickt.


    Da gehören immer zwei dazu. A ding und a (bedienende) person.


    Was mich aber schon wundert und wunderte das man Was die Gewichtung des oder die Wahl des "Prügles" angeht.


    Das bei der Stimmung editH besser Stimmvorgang, einer Trommel das anscheinend keine so Große Rolle spielt(e), auch das erzeugte Spektrum nicht. :/

    Weil da geht man mit dem Filzschlägel vor (zu Werke), begutachtet die Finalsierte Stimmung wie sie am ende dann klingt, danach (also mit Filzschlägel)

    Spielt Diese (Trommel) aber dann mit Sticks. "Superohren" ;) :) halt.


    Recht haben Was sonst !?


    ich bekomm da auch ein Dejaveau, nicht nur das Thema betreffend.


    edith: manchem mit der Verwendung der hoch "Niveu-vollen" Worte und Art, solls dabei "hoch gekommen sein", ansonsten wie mans

    gewohnt ist.


    ........immer nur die Anderen halt.

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



    5 Mal editiert, zuletzt von orinocco ()

  • Ok, es geht wieder um Recht haben, da bin ich raus.

    Oh man, da geht's nicht um recht haben. Sondern darum, dass du dich hier einmischst, ohne überhaupt zu wissen, worum es geht. Schon mal darüber nachgedacht?


    Und in einem fremden Hörzonen-Thread drauf zu pochen, dass man bitte beim Thema bleiben soll, ist auch irgendwie komisch.


    Auch erschließt sich mir nicht, was du hier jetzt die ganze Zeit mit "Scary Pocket" willst. Genau genommen hab ich "Brick House" nur als Kurzvideo zwischendurch gemacht, um meinen YT-Kanal am Laufen zu halten und hatte nicht mal vor, das hier zu teilen. Bin schon längst bei den nächsten Sachen.

  • Ok, es geht wieder um Recht haben, da bin ich raus.



    Und in einem fremden Hörzonen-Thread drauf zu pochen, dass man bitte beim Thema bleiben soll, ist auch irgendwie komisch.

    DAS hatte ich übrigens so verstanden, dass es um die eher "zoffigen" Beiträge davor ging, die nichts direkt mit Deinem letzten Video zu tun hatten und wo sich die beteiligten User vielleicht wieder etwas runter kühlen könnten, um eben beim Thema zu bleiben, d.h. Deinem Video und dem dort Gespielten....

  • imho und Auch da .....da gehören wiederum zwei dazu, indem Fall nicht Zwingend Dinge.

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



  • Nervt trotzdem alles. Hätte es doch lieber nicht hier teilen sollen, so wie ich es vor hatte.

    Wäre sehr schade, denn ich empfinde Dein Spiel immer wieder als spieltechnisch auf sehr hohem Niveau und daher - wie hier viele Kommentare ja auch zeigen - sind viele Kommentare auch unter "Jammern auf hohem Niveau" zu verstehen und als solche gekennzeichnet. Das heißt auf der einen Seite bittest Du um Kommentare - und natürlich hat nicht jeder den gleichen "Fähigkeits-Background", um die Nuancen in Deinem Spiel so kommentieren zu können, dass es vielleicht für Dich wirklich hilfreich ist - in jedem Fall sind Deine Videos für mich aber immer wieder sehr ergiebig, weil auch gut zu sehen ist, mit welcher Akribie Du Dich dem jeweiligen Titel widmest, ihn sehr genau analysierst und umzusetzen versuchst.

    Was sich für mich aber auch zeigt: Es gibt Musik, die Deinem Wesen eher liegt (ganz deutlich z.B. die Rush-Titel) und dann auch welche, die offenbar weniger über die - ich sag mal - "wissenschaftliche Herangehensweise" funktionieren, sondern noch eine andere Ebene zu haben scheinen, die sich vielleicht auch mit perfektester Technik nicht voll und ganz erschließen lässt.


    Zum Beispiel: Es gibt praktisch kein Drum-Cover, wo es jemand hinbekommt, den Feel von Ringo oder Charlie Watts oder Phil Rudd hinzubekommen, obwohl das technisch alles nicht wirklich kompliziert erscheint und viele die Einfachheit belächeln. Da schwingt aber etwas mit, das sich offenbar einer eher "technischen Analyse" zu entziehen scheint.

    Und wenn ich dann Dein Commodores-Cover höre, dann ist das technisch in meinen Augen einwandfrei, aber irgendetwas abseits des wirklich klar zu Erkennenden steht noch daneben und macht vom Feel her einen (leichten) Unterschied. Deshalb ist es auch so schwer, in Worte zu fassen, was genau das ist, was sich da anders anfühlt und wo Du für Dich ansetzen könntest, um über Dein hohes spieltechnisches Niveau hinaus dem Titel noch weiter gerecht zu werden.

  • gelöscht

    .

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



    Einmal editiert, zuletzt von orinocco () aus folgendem Grund: siehe Folgepost #1.019, der bitte nachgekommen

  • Sorry, Orinocco, aber langsam reicht es wirklich mal!

    Wenn Du eine persönliche Aversion gegen Markus hast, dann ist es Deine Sache, aber Du musst hier echt nicht jede Gelegenheit nutzen, um ihm ans Bein zu pissen!

    Das ist einfach unnötig und hat mit einem respektvollen Umgang im Forum nicht viel zu tun. Denk Dir Deinen Teil und lass es dann doch einfach mit den Kommentaren.

    MIR macht das keinen Spaß, sowas ständig im Forum zu lesen - und ich vermute einfach mal, dass ich damit nicht alleine bin. Das vergiftet einfach unnötig die Atmosphäre. Und es geht hier nicht darum, wer die Henne und wer das Ei ist. Danke!

  • Ich finde auch, dass du auf einem technisch sehr hohen Niveau unterwegs bist. Hut ab👍 Mir sind deine Beiträge und das drumherum einfach zu technisch. Gerade Brick House lebt von der Ära und die bringst du gar nicht rüber. Da nützt auch kein Gefrickel und kein Technikgedöns nichts. Sorry nimm es mit Humor und trink mal zwei Weizen bevor du so eine Nummer veröffentlichst😃😃😃

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