Respektlos oder in Ordnung?! DrumCover-Videos von Rick Allen (Def Leppard) u.ä.

  • Was soll daran Respektlos sein? 🤦‍♂️

    Wir entwickeln uns immer mehr in eine hoch moralisierende Gesellschaft, wo soll das noch hinführen? Kann es nicht sein, dass damit evtl. auch einfach die Leistung einer Person anerkannt wird?

  • Wir entwickeln uns immer mehr in eine hoch moralisierende Gesellschaft, wo soll das noch hinführen?

    Das sehe ich anders. In der Vergangenheit war das viel ausgeprägter. Nur die Vorgaben wurden von anderen gemacht. Wir sind liberaler als je zuvor. Im Durchschnitt.

    Nein, die Welt wird nicht nur immer schlimmer, und früher war auch nicht alles besser. Sorry für OT.

    Kann es nicht sein, dass damit evtl. auch einfach die Leistung einer Person anerkannt wird?

    Sehe ich beim genannten Bsp genauso.

    Blaukraut bleibt Blaukraut & Brautkleid bleibt Blaubtkreid

  • Hm, ist so eine Sache, manchmal ergibt sich ja eine halbwegs objektive Beurteilung dadurch, dass man analog-Beispiele bildet. Ich stelle mir also gerade folgendes vor:


    Ein Keyboarder spielt mit verbundenen Augen "Superstition" und postet anschließend auf YouTube "Respekt an Stevie, das ist nicht einfach."


    Oder: Michael Jordan eröffnet zur neuen NBA Saison das erste Spiel, in dem er vor Anpfiff aus dem Rollstuhl heraus ein paar Körbe versenkt. Anschließend lacht er in die Kamera "Super, gar nicht so einfach".


    Oder ein Schlagzeuger spielt eine Partitur beziehungsweise Stück von Evelyn Glennie, nachdem er seine Ohren komplett abgedämmt hat. Anschließend schreibt er zu seinem YouTube Video: "Respekt an Evelyn, das war nicht easy".


    So könnte man viele Beispiele bilden. Hinsichtlich ihrer Wirkung wird es wohl drauf ankommen, in welchem Rahmen und in welchem Kontext sowas stattfindet. Hätte der gute Kyle hier mal was dazu gesagt, ob das bsp. gewissermaßen ein Tribut an Ellen ist und wie lange er dafür gebraucht hat, das hinzubekommen, wäre es vielleicht was anderes. So isoliert wirkt es auf mich daher leider nur affig und clownesk. Was schade ist, er hat es ja gar nicht nötig, der Junge kann nun wirklich was (sein Rosanna-Cover ist 1A).


    Ob das Ganze jetzt direkt "respektlos" ist, weiß ich nicht, ich denke auf die Begrifflichkeiten kommt es auch nicht zu sehr an. Meine Großmutter mit ihrem untrüglichen moralischen Kompass hätte jedenfalls wohl einfach gesagt: "Sowas macht man nicht." Ich schließe mich dem mal an. Ich würde es in die Kategorie "Schmock des Monates" einordnen wollen.


    Aber "Hey": Kyle ist jetzt um 23. Ich könnte mir vorstellen dass er in 10 Jahren auf das Video blickt und denkt: "mein Gott" und schnell löscht, wenn es bis dahin nicht bereits getan hat.


    Sonderlich Grund für Empörung und Aufregung sollte man allerdings deswegen nicht veranstalten, wir leben ohnehin schon in einer völlig hysterischen Gesellschaft, da bedarf es einer derartigen Aufregung nicht auch noch. Wäre aber interessant zu wissen, was die ganzen Leute, die mit diesem Video kein Problem haben, ansonsten von "Cancel Culture" bzw. kultureller Anmaßung/Aneignung halten.

    "Pommes/currywurst hat einfach seine eigenen Gesetze."
    (c) by frint / 2008


    "Es macht so viel Spaß, ein Mann zu sein, das können sich Frauen gar nicht
    vorstellen!" (c) by Lippe / 2006

    2 Mal editiert, zuletzt von Seelanne ()

  • Ein Keyboarder spielt mit verbundenen Augen "Superstition" und postet anschließend auf YouTube "Respekt an Stevie, das ist nicht einfach."

    Krass. Genau dieser Gedanke ging mir auch durch den Kopf. Und man nehme mal Kabarett als Bsp.Da heißt es immer, die Kunst darf sich alles erlauben.

  • Wäre aber interessant zu wissen, was die ganzen Leute, die mit diesem Video kein Problem haben, ansonsten von "Cancel Culture" bzw. kultureller Anmaßung halten.

    Da es bei diesen Begriffen eigentlich ausschließlich um kulturelle Aspekte dreht, sehe ich da zunächst mal keinen Zusammenhang.

    Nix da.

  • Wäre aber interessant zu wissen, was die ganzen Leute, die mit diesem Video kein Problem haben, ansonsten von "Cancel Culture" bzw. kultureller Anmaßung halten.

    Da es bei diesen Begriffen eigentlich ausschließlich um kulturelle Aspekte dreht, sehe ich da zunächst mal keinen Zusammenhang.

    Wir brauchen den Schwerpunkt der Diskussion jetzt nicht darauf zu legen, aber trotzdem: Ja eben.

    Bei kultureller Aneignung gehts doch um alle Aspekte der Übernahme und Verwertung bzw. Ausnutzung von kulturellen Eigenarten oder Ideen oder Leistungen, die einer benachteiligten Minderheit entstammen. Und hier geht es um die musikalische Idee/Leistung eines körperlich Gehandicapten.

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  • Ja aber nur einarmig spielen zu können ist doch keine kulturelle Eigenart eines einarmigen, sondern die Manifestation seiner Benachteiligung. Sich die zeitweise zu eigen zu machen ist m.E. weit davon entfernt von kultureller Anmaßung.


    EDIT: ach so, Du beziehst Dich auf die Musik als kulturelle Idee! Puh, mit der Argumentation wird es beim Covern aber insgesamt ganz schön dünn, da man keine Musik spielen dürfte, deren Ursprung etwas mit dem kulturellen Hintergrund der originalen Interpreten zu tun hat, falls diese zu einer benachteiligten Minderheit gehören ;) . Zumindest, solange man nicht selber zu den gleichen Minderheiten wie diese Interpreten gehört. Sind Berufsmusiker eigentlich eine benachteiligte Minderheit? 8|


    Meines Erachtens ist das "Unwohlsein" einiger, die das Video kritisch sehen eher Ausdruck dessen, dass Behinderte eben nicht wie all anderen Menschen gesehen werden.

    Nix da.

    3 Mal editiert, zuletzt von Rampen ()

  • Sonderlich Grund für Empörung und Aufregung sollte man allerdings deswegen nicht veranstalten, wir leben ohnehin schon in einer völlig hysterischen Gesellschaft, da bedarf es einer derartigen Aufregung nicht auch noch. Wäre aber interessant zu wissen, was die ganzen Leute, die mit diesem Video kein Problem haben, ansonsten von "Cancel Culture" bzw. kultureller Anmaßung/Aneignung halten.

    Der erste Satz hat meine volle Zustimmung! Der zweite geht für mich in eine Richtung - und das möchte ich völlig ohne Wertung feststellen - die dieser Tage aktueller denn je ist: Meinungen, die nicht der des Gros entsprechen, werden Meinungsträgern zugeschrieben, die auch zu anderen Themen andere Meinungen haben als das Gros. Und ich denke, das ist ein Problem, das nicht zuletzt vom Internet befördert wird. Zu schnell hat man etwas (relativ anonym) irgendwo hin gehackt, auf das andere auch wieder viel zu schnell reagieren können. Da werden Dinge zu emotional angepriesen und mit völlig unterschiedlicher Intensität interpretiert, Initiatoren sind beleidigt oder enttäuscht über Reaktionen, und die Reagierenden fühlen sich auf den Schlips getreten. Ich habe die Erfahrung in meinem Moises-Thread gemacht. Und dem TS hier geht es wohl ähnlich. Schnell mal was geteilt und einen Sturm losgetreten. Ganz aktuell kommt noch hinzu, dass sich die Menschen so gut wie nicht mehr treffen dürfen und sich unter Augenkontakt austauschen können. Diskussionen finden hauptsächlich digital statt.


    Ich frage mich besonders bei diesem Thread: Wo ist eigentlich die Grenze zu ziehen? Wer bestimmt, ob etwas akzeptabel ist oder nicht? Ab wann ist jemand "behindert"? Muss es ein ganzer Arm sein oder reicht auch schon ein Finger? Ist es dann überhaupt okay, Come together zu covern, dessen Lick nach eigener Aussage von Ringo aus seiner Unfähigkeit entstanden ist - auch wenn er keine sichtbare körperliche Behinderung hat? Ist es okay, Songs von Nirvana oder anderen Künstlern zu covern, die ihre Musik aus einer seelischen Störung heraus erschaffen haben? Ist es überhaupt okay, Musik zu covern? Wieviele hätten sich wohl über ein Zwei-Arm-Cover von Def Leppart aufgeregt mit dem Hinweis, dass das nicht das Original ist? Es gibt schließlich auch Leute, die halten es für ein Unding, Jimi Hendrix auf einer Les Paul und noch dazu als Rechtshänder nachzuspielen.


    Möchte mal wissen was Rick Allen dazu sagt. Besser noch, was wäre wenn die zwei sich treffen würden.

    Ehrlich gesagt glaube ich, das wäre dem als Rockmusiker ziemlich egal. Die härteste Aufgabe dürfte für ihn gewesen sein, einarmig wieder auf die Bühne zu gehen, denn das sehen richtig viele Leute. Mir selbst fehlen an 3 Fingern die letzten Glieder, und ich muss zugeben, ich hasse es, wenn Leute mir auf die Finger schauen - obwohl es den meisten überhaupt nicht auffällt. Aber man selbst wird dadurch ultra-sensibel für Blicke, von daher denke ich schon, dass einem das ziemlich egal wird, wenn es mal alle wissen - auch wenn ein ganzer Arm noch mal was anderes ist.

    Four on the floor sind zwei zu viel.
    SONOR Vintage Series: 22" BD; 14" Snare-Drum; 12", 13" TT; 14", 16" FT
    PAISTE 2002 Big Beat: 15" HiHat; 18", 20", 22" Multi, 16" PSTX Thin Crash, 14" Stack aus PST7 China und 14" PTSX Thin Crash

    VIC FIRTH 5A American Classic Hickory, REMO Ambassador Coated

    >> Mein Vorstellungsthread

  • Die "Empörung" oder teilweise das als "nervig" empfindende hat noch eine andere Ebene, die wir Männer gerne verschweigen. Es gibt zuweilen auch Musizieren mit "Geilheitsfaktor". Manche Dinge sind musikalisch schön oder nicht einfach, machen aber als weiteres Attribut manchmal zusätzlich! noch andere "irgendwie an". Andere stößt dann genau diese! ... hust ... "Zusatzwirkung" ab. Also das Blicke auf sich zentrieren oder das "schaue her, wie cool ich bin" oder "bewundere mich". ;-)


    Man wird da öffentlich keinen vollends "ehrlichen" Umgang erwarten können, eben weil sich mancher es nicht eingestehen kann/will.


    Um es zu entzerren weiche ich mal aus, und schiebe es bewußt weg von Drum-relevanten Videos:

    Es gibt diverse Youtube-Influencer oder "Youtube-Kommentatoren" zu anderen Themen. Zuweilen völlig durchgestylte Typen, die mit Sicherheit länger vor dem Spiegel verbringen als eine Nymphomanin mit dem Massagestab. Ich finde diese mitunter recht nervig, zuweilen extrem narzisstisch/selbstverliebt, ABER! viele (nicht alle) junge Frauen mögen diese Burschen sehr. Ich wurde mehrfach zu Videos "gerufen", wo ich sagte, "ich kann mir diesen selbstverliebten Kerl keine 5 Minuten ansehen. Wieviel hunderttausend Follower hat der?" Und doch muß ich nüchtern oder zähneknirschend anerkennen, dass er massig Ladies anmacht, genau in dieser selbstverliebten Art die er auslebt.


    Vielleicht haben wir nur ein Leben, dann soll eben es jeder so nutzen wie er will. Wenn es also Leuten gefällt sich so zu inszenieren, dass es andere toll finden oder jene gar anmacht... warum nicht?


    Ich bin diesbezüglich da weder für Verbote noch Empörung, schalte aber gerne mal selbstbestimmt weg oder früh ab. ;-)


    Wir Musiker sind (wie viele Youtube-"Influencer") nahezu alle auch mit einem mehr oder weniger deutlichen Narzissmus-Anteil ausgestattet. Jene die es nicht haben verlassen den Keller nie, weil ihnen die Musik alleine reicht ;-). Jene werden aber vermutlich nicht mal in einem Forum posten, weil sie auch dies nicht "brauchen" ;-) ;-)

  • Meines Erachtens ist das "Unwohlsein" einiger, die das Video kritisch sehen eher Ausdruck dessen, dass Behinderte eben nicht wie all anderen Menschen gesehen werden.

    +1000 :!:

    1. Etwas steile These, oder ? Weil ich den Zweiarmigen, der den Einarmigen imitiert, uncool finde, habe ich Probleme mit Einarmigen ? Bei dieser Logik streike ich. Im Ausmaße seiner Unlogik erinnert es etwas an den alten Klassiker "alle Menschen sind sterblich / Sokrates ist ein Mensch / alle Menschen sind Sokrates".


    Die Begründung ist auch im übrigen bereits deshalb krumm, weil ja gerade der Drummer selbst bei Hereinstellen des Videos bewusst auf der Klaviatur des Besonderen und der Aufmerksamkeit spielt, indem er einen Einarmigen imitiert. Er ist es doch, der die Unterschiedlichkeit, das Besondere herausstellt; auf diesem Effekt basiert doch sein Video, wieso ist jetzt der kritische Betrachter derjenige, der Probleme haben soll ?


    2. Und deswegen halte ich das Video - ganz sachlich und ohne Empörung - für eine Clowns-Nummer. Und zwar deshalb, weil es in seiner ganzen bunten Jahrmarktschreierei exakt das Wesentliche verpasst, die Besonderheit von behinderten Menschen und ihrer Leistung verwischt, verwässert und den Unterschied unkenntlich macht.


    Denn der entscheidende Unterschied zwischen ihm und Rick Allen und allen anderen Drummern oder Musikern mit einem echten Handikap oder auch allen Anderen mit "nur" einem Handicap:


    Die Bedeutung des Gelingens und die Verzweiflung, wenn es ausbleibt.


    Wenn Kyle SchwupsiWuppsi es nicht hinbekommen hätte, die Nummer einarmig zu spielen, hätte er (ich übertreibe jetzt bewusst) einfach seine Sticks eingepackt, wäre bei Mami zum Frühstück aufgeschlagen, hätte seinen Bio-Brei gegessen, sich die nächste Haar-Tönung geklaut und hätte beschlossen, ab morgen wieder zweihändig zu spielen. Das Video - seines Scheiterns - wäre zudem wohl nie erschienen.


    Für Rick Allen und alle andern Behinderten geht es jedoch - und jetzt wird dann doch ernst - um etwas völlig anderes: hier geht es nicht um Tricks, um Show, um bunte Haare, Sticktricks oder Clicks, ein "Seht-her-was-ich-kann-alles- nur- mit-einem-Arm":


    Die spielen - so pathetisch es auch klingen mag - um ihr Leben beziehungsweise um ihr Seelenheil. Denn das Gelingen. bzw das Scheitern spielt sich bei diesen Menschen auf einer ganz anderen essentiellen Ebene ab. Das Gelingen dessen, was sie wollen, ist bei diesen Menschen der Triumph über die Behinderung selbst und nicht nur ein "Nice-to-Have" wie bei "ich-habe-die-Haare-Schön-Kelly".


    Und weil er exakt diesen Unterscheid in die Tonne tritt mit seinem Video, deswegen mag ich es nicht.


    Und das hat mit Problemen mit Behinderten bzw. Schwierigkeiten, "sie zu sehen wie alle anderen", überhaupt nichts zu tun, ansonsten hätte jedenfalls ich weitere 6 Jahre mit meiner damaligen Lebensgefährtin nach deren Motorradunfall inkl. Verlust von Arm und Bein nicht hinbekommen - und andere in vergleichbarer Situation auch nicht.


    Wie gesagt: kein Grund für Empörung, das gibt es wirklich wichtigeres als ein Drummer, der meint, eine Zirkusnummer darbieten zu müssen, aber bitte nicht die Nummer auch noch umdrehen und kritische Zuschauer ins Fadenkreuz nehmen.

    "Pommes/currywurst hat einfach seine eigenen Gesetze."
    (c) by frint / 2008


    "Es macht so viel Spaß, ein Mann zu sein, das können sich Frauen gar nicht
    vorstellen!" (c) by Lippe / 2006

  • Meines Erachtens ist das "Unwohlsein" einiger, die das Video kritisch sehen eher Ausdruck dessen, dass Behinderte eben nicht wie all anderen Menschen gesehen werden.

    +1000 :!:

    [...]


    Wie gesagt: kein Grund für Empörung, das gibt es wirklich wichtigeres als ein Drummer, der meint, eine Zirkusnummer darbieten zu müssen, aber bitte nicht die Nummer auch noch umdrehen und kritische Zuschauer ins Fadenkreuz nehmen.

    Das war ehrlich gesagt gar nicht auf Dich bezogen, Du hattest ja die Begründung für Deine Kritik schon beschrieben und wenn ich sie auch nicht teile, finde ich sie durchaus nachvollziehbar. Mein Verdacht war nur, dass manchem die Gründe für seine Ablehnung evtl. nicht klar sind und dass etwas anderes dahintersteckt. Das ist zugegeben eine Unterstellung an diejenigen und nur als Aufforderung gedacht, sich kritisch zu hinterfragen.


    Wenn jemand mein persönliches Handicap aufgreifen würde und sich quasi auf Augenhöhe mit mir messen würde, fände ich das nicht respektlos (natürlich unter der Vorgabe, dass er mich nicht "nachäfft"). Aber das ist am Ende wohl die Entscheidung jedes einzelnen. Die Präsentation des verlinkten Videos ist jetzt auch nicht mein Favorit, aber ich würde mich nicht hinreißen lassen, dem Drummer oder jemandem der das Video nicht schlimm findet kulturelle Anmaßung oder gar Cultural Cancelling (oder Kritik daran? Den Zusammenhang habe ich nicht wirklich verstanden) nahezulegen, das ist mir einfach zu weit hergeholt.

    Nix da.

    2 Mal editiert, zuletzt von Rampen ()

  • Hui, da ist ja einiges zu lesen.


    Grundsätzlich lag es nicht in meiner Absicht, die Diskussion nur auf den lieben Kyle zu konzentrieren.

    Es gibt ja noch viele andere Videos in der Richtung.


    Ich weiß, dass viele Menschen, die mit Beeinträchtungen leben müssen, ganz normal behandelt werden wollen.

    Und das finde ich vollkommen verständlich und so gehört sich das doch auch.

    Manche halten das Ganze eher aus der Öffentlichkeit heraus - wusstet Ihr, dass Paul Stanley ohne rechte Ohrmuschel geboren wurde?


    Wenn jemand beschließt, sich vom Schicksal nicht von dem abhalten zu lassen, was ihm wichtig ist, dann ziehe ich meinen Hut.

    Alex Zanardi verliert bei einem Motorsport-Unfall beide Beine und nimmt danach am Ironman teil.

    Davon kann man sich nur eine Scheibe abschneiden.


    Ich persönlich habe nach der Sichtung von einigen Videos den Eindruck bekommen, dass diese Art der Präsentation schon fast zu einer Art Wettbewerb geworden ist.

    Und DAS finde ich einfach nicht in Ordnung!

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