Fremdwort / Fachbegriff gesucht

  • ich habe noch mehr Bilder. Notationen über Rumba-Son Clave etc...Die oberen Bsp. sind (Sinnesgemäß übertragbar). D.H.

    Da stehen genauso vereinzelt die Noten. Meine fragen würden genau die gleichen sein. Und damit es nicht zuviel wird bleibe ich erstmal

    bei diesen Bildern

  • Was du da aufgeschrieben hast, verwirrt mich. Ist das irgendwo abgeschrieben?


    1. Es fehlt als Bezug die Taktart. Man kann nur mutmaßen, dass es sich beim ursprünglichen Anliegen auch hier jeweils um 4/4 handeln sollte. Notiert hast du aber auf Blatt 1 nur die ersten 3 Viertel

    2. Im ersten Blatt in der ersten Zeile steht am Ende eine punktierte Viertel, welche in deinem 3/4 Beispiel viel zu lang wäre. Auch dadurch vermute ich, dass du eigentlich auf einen 4/4 raus willst.

    3. Auf dem zweiten Blatt seh ich zum Ende hin gar nicht mehr durch. Vor der letzten Achtelpause ist ein Punkt, den du irgendwo verloren haben musst. Zumindest in dieser Position macht er nämlich überhaupt keinen Sinn.

    4. Auf der Vier steht eine Achtelpause, danach kommen aber noch eine Sechzehntel und eine Achtel, die Pause dürfte also max eine Sechzehntelpause sein, damit sich's rausgeht.


    Was auf den beiden Blättern steht, ist falsch notiert, und ohne korrekte Vorlage (gerne auch Audio) könnt ich nicht sagen, was da gespielt werden soll.

  • Ab 4 habe ich nicht weiter notiert. Das stimmt, was jetzt aber nicht schlimm ist. Die Noten sind aus dem Modern Drumming Buch 2.


    Zitat: Blatt 1

    Bei der in der Legende gezeigten Interpretationen von Viertel und Achtelnoten werden durchlaufende Sechzehntelnoten gespielt....


    Trotzdem, wer entscheidet das, das war meine Frage. Mir gehts es nicht darum den Takt zu verstehen damit habe ich keine Probleme sondern die einzelnen Noten warum diese so Notiert werden und was / wer entscheidet letztendlich was ich daraus mache?

  • Na aber anhand einer falschen Notation kann man das nicht entscheiden!!!

    Entweder du schreibst es komplett und richtig ab, oder ich stehe weiter im Notationsnebel. Vielleicht kommt aber auch noch wer vorbei, der da durchblickt ;)


    Edit: du darfst mir aber gerne mal die entsprechende Buchseite abfotografieren und zuschicken, dann verstößt du nicht gegen das Urheberrecht. Anhand des Originals lässt es sich vermutlich klarer beantworten.

  • Ich könnte dir alle Fragen beantworten, würde aber doch ein bisschen ausführlich/aufwendig.

    Alllll deine Fragen könnten dir aber auch live und direkt von einem (guten) Lehrer in schätzungsweise 2–3 Minuten beantwortet werden 😉.


    Du hast schlicht Lücken in Sachen Noten- und Notationskenntnis. Das ist nichts Schlimmes, das aber alles mittels eines Forums aufholen

    zu wollen, finde ich nicht so effizient und zielführend.

  • Leider juckt es mich aber doch zu stark ...


    1) Genau so wie es Notenlängen gibt, gibt es auch Pausenlängen.


    2) Wie bei allen anderen Instrumenten (Melodienoten) gibt es immer zwei Informationen: Notenlänge (Hals, Fahne etc.) und Tonhöhe respektive bei uns Instrument (Auf welcher Linie bzw. welchem Zwischenraum die Note steht – Stichwort 5 Notenlinien).


    3) Abstände im optischen Sinn gelten NIE, NIE, NIE! Bei schön geschriebenen Noten kann man optisch auch gut erfassen, wie die Abstände/Tonlängen sind, aber das ist sozusagen Goodwill des Notierenden. Effektiv zählen tun nur die rechnerischen Notenwerte. Deine abgezeichneten Notenwerte stimmen vermutlich nicht wirklich alle so.


    4) Pausen stehen für gewöhnlich, a) wenn sie genau auf die Viertel-Zählzeit fallen und/oder b) wenn ein Ton bewusst kurz geschrieben wird.

  • Zitat

    Sorry Friesendrummer da hab ich dich völlig falsch verstanden.

    Oder ich ihn ...? 🤷‍♂️


    Zitat

    bzw. wenn es auf die Länge des Tons ankommt, was für uns Drummer nicht ganz so häufig ist. Melodiker setzen den Ton dann wirklich ab, statt gebunden zu spielen.

    Genau. Wir Drummer sind hier in einer Sonderposition und nehmen Notenlängen in dem Sinne nicht ganz wörtlich, weil wir ja zu 99 % keine definierten Notenlängen spielen, sondern nur einen kurzen Impuls, gefolgt von einer "Pause".

  • Hallo

    Steht in dem Buch ein Thema drüber?

    Geht es da vielleicht um unterschiedliche Notenschreibweisen?


    Ein Beispiel was ich meine. Möglicherweise bin ich gerade eh auf dem falschem Schiff und rudere in die falsche Richtung.

    Mein Notenprogramm will momentan nicht so wie ich will, daher muss ich zur Zeit alles handschriftlich niederschreiben.

    In Takt 2 mit Pausen notiert. In Takt 3 ohne. Takt 1 bitte ignorieren, hat mit was andern zu tun.

    Es gibt natürlich noch andere Varianten z.B. Takt 4.

    Bei diesem Pattern würde ich die Variante 1 nehmen, wegen der Dreierfigur in Snare und Bassdrum.

    Kommen jetzt noch Ghostnotes hinzu müsste man sich überlegen wie man es dann notiert >> Takt 5

    Meist werden die Ghostings nicht notiert und man hat nur die Noten wie in Takt 2 auf dem Blatt.



    Ich habe es eben ganz schnell hingeschrieben. Fehler bitte sofort melden. Werden dann sofort korrigiert. Wie man sehen kann hab ich schon an einigen Stellen radieren müssen ;)

  • Alllll deine Fragen könnten dir aber auch live und direkt von einem (guten) Lehrer in schätzungsweise 2–3 Minuten beantwortet werden 😉.


    das aber alles mittels eines Forums aufholen

    zu wollen, finde ich nicht so effizient und zielführend.

    ich habe es mit Lehrern , Turtorials, Google Suche versucht. Habe sogar über Ebay probiert einen Lehrer nur für Theorie zu finden.


    Die meisten bieten leider keine Einzel Stunden. Der letzte Lehrer hat mich für 4 halbe STD - 70 Euro gekostet und hat mir keine Antwort geben können.




    Es geht nicht um Tonlängen, auch nicht um das :

    bestimmte rhythmische Variationen. Dann empfehle ich so etwas.

    also schon darum aber nicht so wie es da erklärt ist.

  • Worum geht es dann? 🙂


    Und was sagst du zu meinen 4 Antworten? Sind die dort angesprochenen Sachverhalte für dich klar?


    Ich würde nicht eine allzu grosse Betonung auf deine eigenen Erfahrungen legen ("alle verstehen mich falsch", "kein Lehrer kann mich knacken (ausser der eine, der die Schule gewechselt hat)" etc.), ich fürchte, das wird dann in deinem Kopf zur Selffulfilling Prophecy ... Ich glaube jetzt nicht wirklich, dass du von allen Schlagzeuglernenden die ultimative grosse, komplizierte Ausnahme bist, die in so einsamen und komplizierten Bahnen denkt (und entsprechende Fragen stellt), dass wir alle gnadenlos scheitern müssen. Eher gehe ich davon aus, dass ein, zwei Knöpfe vorhanden sind, die ziemlich jede Frage (und Antwort) irgendwie durcheinanderwirbeln oder es gar nicht erst zu lehrreichen Assoziationen kommen lassen.


    Vielleicht stellst du mal das eine oder andere Video mit deinem eigenen Spiel rein? Wie du sagst: einfach spielen! Vielleicht kann man da besser anknüpfen und besagte Assoziationen bilden?


    Kinder lernen ja auch zuerst reden, dann schreiben und lesen 🙂. Geschweige denn Sätze grammatikalisch auseinandernehmen.

  • Mattmatt Digital bin ich nicht gut aufgestellt. Vielleicht hast du auch recht das es die das falsche Forum dafür ist.




    Ich dachte, es geht immer noch um bestimmte rhythmische Variationen.

    Ja das die Eingansfrage. Das ist ja zum Glück geklärt. Der zweite Schritt ist ja, das dies rhytmische Figuren auch im Latin-Afro-Cuba bereich als reines Notensytem aufgelistet sind . Wie auf den Bildem..das meinte ich mit "Sinngemäß übertragbar."




    Und was sagst du zu meinen 4 Antworten? Sind die dort angesprochenen Sachverhalte für dich klar?

    Zum Teil. aber das war auch nicht meine Frage. Tut mir Leid.


    Es gibt natürlich noch andere Varianten z.B. Takt 4.

    Und wer bestimmt die Variation. so meinte ich das.


    Ich werde trotzdem noch die Noten raussuchen.

    Keine Sorge, es geht dann nicht um Erklärungen sondern nur um den Vergleich ob ich die wirklich falsch abgeschrieben habe

  • Dat wird nämlich nix.

    Du arbeitest mit dem Buch Modern Drumming 2. Leider hab ich das nicht, daher wird es schwer dir darin gestellte "Aufgabe" zu folgen.

    Ist auch erstmal nicht so wichtig. Wichtig ist, dass du nicht aufgibst und an dem dranbleibst was dich bewegt. Dazu gehört auch nicht damit aufhören Fragen zu stellen.

    Auch, dass du mit Lehrern nicht so gute Erfahrungen gemacht hast, ist unschön und hat ne tiefe Kerbe ins Selbstbewusstsein.

    Vielleicht ist für dich Präsenz-Unterricht das was du brauchst. Und vor allen Dingen ein Individuelles Konzept ist wichtig. Da ist zwar Arbeit, aber die sich durchaus lohnt. Es hilft dem Schüler und der Lehrer kann so effektiv sein Wissen übermitteln.


    Ich bin selbst Trainer einer Jugendgruppe (Motorradsport).

    Ich weiß, es hat jetzt nichts mit Musik zu tun, aber Konzepte, die da funktionieren funktionieren auch anderswo.

    Meine Gruppe ist gemischt (Mädchen und Jungs) Leistungsniveau geht über fast drei Leistungsklassen. Da kann ich nicht alle nach Schema "F" trainieren.

    Der Schlüssel ist ein individuelles Konzept.

    Ein Konzept was du für dich auch finden musst. Wie übe ich effektiv,? Wie kann ich mir Dinge merken?

    Du machst es handschriftlich-das ist schon mal sehr gut-du könntest auch ein Schritt weiter gehen und die Notation farblich gestellten. Visualisiert Dinge prägen sich sehr gut ein. Und immer wieder aufs neue Wiederholen, also nicht nur einmal aufschreiben, sondern öfters. Wenn ich etwas nicht auf den ersten Blick kapiere oder ein die Notation ist etwas verzwickt, dann male ich sie mir auf mein Whiteboard. Dieses "Bild" präge ich mir dann ein.

    Das schöne daran ist, dass ich es wegwischen kann. Zur Sicherheit mache ich mir dennoch ein Foto davon ;)

    Anderes Beispiel: Schreibe dir mal verschieden Möglichkeiten auf wie man 4 Schläge als Single-Stroke auf ein Viertel spielen kann

    Handsatz: rlrl

    Unten hab ich mal drei Varianten aufgemalt.

    Anhand dessen hab ich mir den Unterschied klar gemacht.

    (die Diskussion dazu> Die glorreichen vier )


    Wie gesagt es sind nur mal Vorschläge, wie man an unbekannte Dinge ran gehen kann.


    Ich hab vor 25 Jahren das Poly-Gedöns nicht auf den Schirm bekommen und aufgehört danach Fragen zu stellen.

    Hätte mir damals mal jemand gesagt, dass ich das schon längs kann hätte ich mir ne Menge erspart, besonders den Ärger.

    (Siehe Notenblatt meines ersten Auftritts vor Publikum) Fünf Takte die nicht nur Aufsehen erregten  ;)

    War mir halt sehr lang nicht bewusst was der Grund für den Fauxpas war. Erst ein Tipp hier aus dem DF hat das Geheimnis gelüftet

    Nicht nur Blumen werden welk ich hab dazu was in die Kommentare geschrieben.


    Ich kann nur sagen: Dranbleiben, dranbleiben und nochmals dranbleiben.



    Sicherlich. Oft ist es so, dass man vier fünf mal vor die Wand läuft und sich dann sagt: "Ist nichts für mich!"

    Jetzt stellt euch mal vor ein Kind würde das so machen wie wir Erwachsenen.

    Jeder "erinnert" sich bestimmt wie oft man aufs Maul gefallen ist als man laufen gelernt hat. Bestimmt mehr als fünfmal.

    Würde es dann sagen: " Mama du musst mich jetzt weiter tragen. Ich habe laufen lernen wollen, bin ein paar mal hingefallen. Ist wohl nichts für mich."

    Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Man muss ihn nur finden.

    Ein schönes Zitat von Suzanne Grieger-Langer: "Ein Meister ist weit öfter gescheitert als es der Schüler je versucht hat."


    Jetzt hab ich wieder so viel geschrieben und keiner weiß wohlmöglich jetzt noch um was es geht.

    Darum mache ich es jetzt mal kurz: Flügel hängen lassen gilt nicht!

    Auch ich habe jetzt noch immer ne Menge Fragen, wo ich mir selbst auch denke. "Mensch, nach 30 Jahren sollte man das eigentlich wissen."

    Frage aber trotzdem, auch wenn es nur der Absicherung dient. Die Diskussion darüber, wie z.B. die Sache mit den "Vierern" hilft möglicherweise jemand anderen.

    Dateien

    • Stroke 4.pdf

      (19,16 kB, 3 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Einmal editiert, zuletzt von Lexikon75 ()

  • Jetzt hab ich wieder so viel geschrieben und keiner weiß wohlmöglich jetzt noch um was es geht.

    Ne, ne ich hab schon alles verstanden was du geschrieben hast. Und auch Dein Lehrvideo kenn ich bereits :) . Kannse mal sehen das ich meine Hausaufgaben mache ;) .


    So hier die Photos (Original )



    Photo links habe ich richtig abgeschrieben. Wenn Ihr das also als Noten-Nebelchaos oder so bezeichnet ist es für mich also eine Bestätigung

    das diese Notation Sinnlos erscheint ?


    Photo rechts : Da hattet Ihr recht. Ich habe die Zählzeit 4 mit der Zählzeit 1 im 2 Durchgang verwechselt. Siehe Pfeil.

    Der Rest war aber richtig..Es ging mir ja auch darum was steht oben und und was ist die Definition davon.


    Wir waren uns ja einig das wir das nicht mehr weiter vertiefen, habs ja eingesehen das es hier nicht zu klären ist. Ihr wolltet ja mal die Originalen als Vergleich sehen. Bitteschön :)


    Und ich wollte noch erwähnen das selbst wenn das Thema nicht ganz geklärt ist, lernt man doch noch andere Dinge dazu, welche indirekt was damit zu tun haben. Wie das hier :

    mho ich finds nicht so wichtig zu Wissen und zu verstehen Was ich genau Spiele, gut im Ohr ankommen sollte es und praktisch gut, passend und einfach anwendbar einbindbar sein.

    Bei manchen "Geschichten" Notationen , bin oder besser wär ich mir nicht mal sicher, ob sie aus klanglichen Effekt nötig und überhaupt "hörbar" sind, oder rein aus


    Ich glaube, in dem Moment, wo man bemerkt, dass man beim Schlagzeugspielen nicht nur Notenwerte spielen, sondern auch ein bestimmtes Feel transportieren will, ist man (geistig) einen Schritt vorangekommen. Diese Erkenntnis dann umzusetzen ins eigene Spiel ist eine andere Geschichte, die viel Zeit und Übung erfordert. Aber sobald man die Erkenntnis gehabt hat, kann man schon mal Songs, die einen vom Feel her ansprechen, anders verstehen und analysieren.



    Einfach mal jede Menge aufschreiben und rund spielen. Gerne bei einfachen Veränderungen bleiben und es nicht unnötig kompliziert machen. Die Wirkung ist trotzdem groß. Was gut klingt, merken. Dann Kombinationen aus Veränderungen zusammen ausprobieren. Je nach Grundrhythmus funktionieren dann auch andere Sachen gut. Immer auch aufschreiben, das macht es leichter. So hat man sich sehr schnell viele schöne Ideen gebastelt. Und wenn man sich damit beschäftigt, dann hat man die kleinen Änderungen bald problemlos griffbereit und kann sie intuitiv einstreuen. Und wenn man sich noch etwas mehr damit beschäftigt, kreiert man bald solche Änderungen direkt beim Spielen.



    Das sind Aussagen und Tipps die definitiv ebenso hilfreich sind, einen persönlich weiterbringen und allein dafür hat es sich schon gelohnt :)

  • Falls es noch jemanden interessieren sollte, richtet sich eher an die Anfänger und Unkreativen, welche viell. auch mal den einen oder anderen Groove ausprobieren wollen.


    Das sind die Art von Patterns die ich gesucht habe.

    Cowbell Pattern eignen sich neben Latin, Afro auch wunderbar um einen einfachen Rock Groove mal kreativer zu gestalten.

    Einfach mal einzelne Elemente miteinbeziehen.


    Außerdem sind noch viele andere tolle Grooves dabei, so braucht man nicht endlos suchen. Schön zusammnegefasst.


    Um die Frage was das jetzt soll :


    Siehe "Erster Satz" ! :)

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