Guten Morgen,
Frage zum Sommerloch: wo steht man, wo geht man?
Bei Bühnen habe ich inzwischen klare Vorgaben, in Proberäumen mache ich immer noch Kompromisse.
1. Raum
Grundsätzlich brauche ich 2 m x 2 m x 2 m.
Nach hinten klappt das nicht immer und da gebe ich mich auch mit 1,8 m ab. Zur Seite mache ich dann die Augen zu, wenn ich ein kleineres Set stelle, wo man links nicht alles braucht, also auch da sind es dann faktisch auch mal 1,8 oder gar 1,6 m (muss ich mal nachmessen.
2. Bodenbeschaffenheit
Um meinen Teppich anständig verlegen zu können, brauche ich einen ebenen, glatten Boden.
Teppichboden geht noch, aber Teppiche sind störend. Auch da mache ich die Augen zu und durch.
Der Nachteil ist, dass nicht alle Aufbauten, insbesondere mit Rack realisierbar sind.
Da ich mein Set modular betrachte, sind ja verschiedene Aufbauten möglich und werden je nach Musik auch realisiert.
Wenn das harmoniert, ist der Kompromiss tragbar.
Wenn ich aber den Eindruck habe, ich müsste weniger aufbauen, als ich will oder gar schlechteres Gerät, weil die Umstände
viele Umbauten verlangen, dann fange ich an, schlechte Laune zu bekommen.
Bin ich Diva?
Oder bin ich einfach nur zu alt für den Scheiß?
So richtig nervig finde ich die Mischnutzung, wenn mehrere am selben Set arbeiten sollen und
die Umbauorgien, wenn ein Orchester stets auf- und abbaut. Gibt es da ayurvedische Achtsamkeitsübungen
oder muss ich einfach wählerischer sein und mehr klare Kante zeigen?
Natürlich habe ich schon eine Idee, wie die Antwort lauten könnte, würde mich aber interessieren, wie andere denken und
wie andere so etwas gestalten. Schließlich haben wir Sommer und dies ist ja ein Forum, wo man mal was erzählen kann.
Grüße
Jürgen