Yamaha EAD10 oder DSU50

  • Hallo Leute,


    ich spiele in einer mittelgroßen Jazz-Band Schlagzeug (Drums, E-piano, Bass, Trompete, Saxophon, Gesang). Seit kurzem probier ich Inear-Monitoring aus, da ich über die Monitorboxen leider oft zu wenig von der Band gehört habe.


    Aktuell habe ich jedoch das Problem, dass ich mich mit dem IEM selbst zu wenig höre....muss generell noch nen Weg finden, wie ich das alles richtig für mich einstelle. Im letzten Gig schein ich allgemein zu laut gespielt zu haben. Der Rest der Band benutzt kein IEM, sondern normale Monitorboxen.


    Da ich kein kompliziertes Mic-Setup installieren will (Selbst Glyn Johns Methode wäre mir zu aufwendig), bin ich auf das Yamaha EAD10 gestoßen. Ich besitze ein Behringer Flow 8 Mischpult und würde das EAD10 damit verbinden und dann in meine Inears gehen. So würde ich mich selber besser hören und evtl auch etwas mehr vom Raum.


    Jetzt habe ich allerdings entdeckt, dass das Mikro vom neuen EAD50 einzelnd verkauft wird (DSU50) - inkl. Breakout-Kabel. Es scheint sich allgemein hier um ein hochwertigeres Mikro zu handeln, als beim EAD10.


    Nun meine Frage:


    Was ist sinnvoller? DSU 50 ---> Behringer Flow 8 ---> IEM oder EAD10 ---> Behringer Flow 8 --->IEM. Bei der der EAD10 Variante hätte ich ein schlechteres Mikro, aber dafür das Modul, dass den Klang evtl verbessert durch internes Processing? Beim DSU50 hätte ich ein bessere Mikro, aber eben kein Modul dazu. (EAD50 ist mir zu teuer).



    Hoffe meine Frage ist verständlich. Vielleicht kann mir hier jemand helfen.


    Grüße, Jan

  • Ja, deine Frage ist verständlich.
    Allerdings für mich nicht nachvollziehbar.


    Du möchtest einen besseren Monitorsound, willst dich aber nicht damit beschäftigen.

    Du erhoffst dir von so einem Gerät, welches in meinen Augen total überteuert ist, ein besseres Ergebniss.

    Was ich immer nicht verstehe, ist, wie man auf die Idee kommt, das es eine einfache Abkürzung geben soll, bei Dingen,

    wo man vielleicht (noch) nicht so viel know how hat.
    Nur weil die pfiffige Marketingabteilung eines renomierten Herstellers es so bewirbt?

    Es scheint sich allgemein hier um ein hochwertigeres Mikro zu handeln, als beim EAD10.

    :)


    Für weniger Geld bekommst du eine funktionierende Lösung, die zudem noch vielseitiger einsetzbar ist.
    Das kostet aber ein gewisses Maß an Interesse und Einarbeitung.


    Nur das reine condenser Stereopärchen + BD Trigger kostet schon happige 400 Euro.

    Willst du in einer Jazzkapelle deine BD triggern? Oder möchstest du natürlichen Sound und Spielgefühl?

    Ohne das Modul macht das DSU50 allerdings auch wenig Sinn.


    In meinen Augen ist das reines Spielzeug.
    Es ist ein einfaches Stereomikrofon und zusammen mit dem Modul hat man für freche 1500 Euro noch einige Presets mit sehr beschränkten Eingriffmöglichkeiten.
    Schon mit 3 guten Mikros und einem Digitalpult kommst du mit der Hälfte des Geldes aus und wirst deutlich bessere Ergebnisse erzielen.

    Selbst dein Behringer würde ganz sicher mit kluger Mikrofonauswahl bessere Ergebnisse bringen als so ein EAD.

    Das geht aber nicht, wenn man nicht bereit ist, sich damit auseinanderzusetzen.


    Ich weis ja nicht wie ihr in eurer Kapelle 5 Instrumente + Drums über einen Kleinmixer mit nur 4 Mirkrofoneingängen mischt.

    Vielleicht wäre es da mal sinnvoll, sich gesamtheitlich Gedanken nach praktikablen Lösungen für alle zu machen.
    Vielleicht habt ihr ja auch einen Techniker, der euch den Live- und Monitorsound macht?


    muss generell noch nen Weg finden, wie ich das alles richtig für mich einstelle.

    genau so ist es. Das wirst du nicht mit so einem Gadget abkürzen können.

    Experte in Dingen, von denen ich keine Ahnung habe.

  • Habe ich die Problemstellung richtig verstanden, dass du die Band auf die Ohren bekommst und das Schlagzeug nur unmikrofoniert hörst? Und bein letzten Gig hast du scheinbar zu laut gespielt, weil das Schlagzeug so für dich nicht präsent genug war?

    Dann wäre mein erster Vorschlag: Inear leiser drehen. :)


    Ansonsten ist das EAD10 schon genau dafür gedacht, bei sowas das Schlagzeug auch ohne großen Aufwand auf die Ohren zu bekommen. Alle Spielereien vom Gerät lässt man weg und nutzt einfach nur das Mikrofon. Wenn du das Signal nicht für den FOH nutzen willst, dann könntest du auch mit dem inear Signal da rein gehen und deinen Kopfhörer am ead10 einstöpseln. Ich sehe da keinen Vorteil bei noch zusätzlichen Geräten. Metronom, falls benötigt, gibt es da dann auch.


    Das Ganze kann man natürlich auch einfach selbst mit Kleinstmischpult und (Wurst)Mikro erreichen. Mit dem Vorteil, dass man, hochwertige Komonenten nehmen kann, leicht upgraden kann und deutlich flexibler ist. Günstiger ist das im ersten Schritt auch, besonders, wenn man Teile davon schon rumliegen hat.


    Aber das EAD10 ist schon eine schöne Plug&Play Lösung, wenn man einfach nur die eigene Kopfhörerdämpfung überwinden möchte. Mein Eindruck wäre schon, dass man damit prinzipiell abkürzen könnte. Wobei es natürlich stark vom gewünschten Ergebnis, dem eigenen Anspruch an den Monitormix und dem Interesse an der Thematik abhängt.



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