In meinen Bands übernahm und übernehme ich das Booking, warum auch immer.
Weil es in 72% dr Fälle der Schlagzeuger ist, der die Organisation in der Band übernimmt. ![]()
In meinen Bands übernahm und übernehme ich das Booking, warum auch immer.
Weil es in 72% dr Fälle der Schlagzeuger ist, der die Organisation in der Band übernimmt. ![]()
Danke an alle bisher für euren Input!
Einen Tech/Stage-Rider haben wir an sich, aber bisher war das eher was, das halt von (wenigen) Venues verlangt wurde und nicht so sehr als tool für uns gedacht. Da steht halt nur drauf, was wir an Equipment haben/brauchen, das haben wir jedesmal individuell angepasst, je nachdem, ob dort eh eine backline war oder nicht, und eine Zeichnung über die Aufstellung auf der Bühne.
Das wird sich ändern. Ich werde zumindest eine Art Rider für mich erstellen, weniger für die Venues als vielmehr für die Bandmitglieder, wenn sie wieder mal so einen Chaos-Gig ausmachen. Wenn die anderen wollen, kann ich ja ihren Kram da auch noch dazuschreiben, mein Kram wird aber sicher sehr ausführlich und lang ![]()
Stichpunktekatalog aufstellen den ihr bei der Planung/Zusage des Gigs an den Veranstalter schickt:
- Wann ist get-In
- gibt es einen Soundcheck/Linecheck
- wann und wie lange ist Stagetime
- ist Backline vorhanden, wenn ja: welche? wird ggf. Mit anderen Bands geteilt? (Dann bitte Kontakt zu den anderen Bands herstellen, WhatsAppgruppe erstellen etc)
Das ist auch etwas, das ich sicher in meinen neuen Rider einbauen werde.
Vertrag...
in dieser Klasse spielen wir noch nicht, wo alles durch einen Vertrag geregelt ist
hatten wir erst ein einziges Mal, da stand aber mehr drauf, was die Venue absichert (Kosten für uns, wenn wir die Mindestanzahl an Leuten nicht bringen etc.), bei allen anderen wird das meiste per E-mail-Kommunikation geklärt (wenn überhaupt, und auch nur dann, wenn ICH das in die Hand nehme, die anderen machen sich da offenbar NULL Gedanken).
Bevor ein nächster Gig an Land gezogen wird, werd ich auch mal mit der Band reden, dass das so nicht geht, und wie ich mir das vorstelle.... ich will diese Ungewissheit einfach nimma haben.
Scheu' dich nicht davor, mit minimalem Set da anzurücken. Nicht aus Trotz, sondern weil es einfach viel praktikabler und transportabler ist und keiner den Unterschied bemerkt.
Ideal ist da übrigens ein Sample-Pad wie SPD-SX pro mit Kick-Pad.
äh, nein... also ich werd dort mit dem kleinen schwarzen antanzen (18" Kick...), aber wie soll ich mit einem sample pad spielen, da müsst ich ja alles mal erst neu lernen, da schauen alle pads gleich aus, wie soll ich mir merken, was da becken oder trommel ist? na, sowas würd ich mir zulegen für Effekte oder so, aber das macht bei PUCA eh der Keyboarder mit seinem Lappy. Aber als Schlagzeugersatz? Never!
Neben der Kommunikation des Bandmitglieds mit dem VA ist dann natürlich die Kommunikation in der Band genauso wichtig.
...überlegt euch doch mal einen festen Ablauf, an dem ihr euch halten könnt. Wenn ihr schriftlich festhaltet was ihr wissen müsst, kann damit ja jede:r von euch arbeiten.
ich werde das versuchen... aber ich fürchte, selbst mit checkliste wird das nicht annähernd so wie ich mir das vorstelle und wie es wäre, wenn ich das selbst in die hand nehme...
Letztendlich finde ich es interessant, wie viel angeblich schon fest steht(oder auch nicht) , wie wenig ihr davon wisst und dass ihr euch erst jetzt (zwei Monate nach Zusage) unterhaltet.
Bei uns war es immer so, dass wenigstens die groben Rahmenbedingungen klar sein müssen, ehe wir überhaupt zusagen.
ja... du sagst es... das ist jedes verdammte mal so. ich hab immer jede menge rückfragen, gleich nachdem es verkündet wird, dann heißt es "ist ja noch zeit bis dahin, das klären wir noch". die sind immer so unbekümmert!! hmpf
und puncto klären, was für uns geht und was nicht: da bin immer ICH die Bremse, die anderen sind alle immer für alles, egal, was, außer sie haben an dem Tag schon was vor. Aber die haben keinerlei nogos oder so. Ich bin dann immer die Spielverderberin, weil ich mich weigere. Ich hasse das. Das muss ich auch demnächst ansprechen. Denen is alles recht, hauptsache spielen... ja die haben ja auch ned so viel zu schleppen. ich meine, sie helfen mir eh, aber ich muss das zeug ja nicht nur vom und zum auto tragen am Ort des Gigs, ich muss es ja auch daheim ausm Keller schleppen und ins Auto einladen und wieder ausladen und in den Keller schleppen. Das bedenkt niemand, dass ich alles 4x schleppen muss für 1x spielen. Wieso muss man das alles immer so deutlich machen? Haben die kein Hirn zum selberdenken?! *seufz*
Morgen ist ja das Treffen mit der Veranstalterin... hab schon eine Liste geschrieben, was ich mit der alles geklärt haben will. Ich wette, die Jungs werden mir wieder dreinreden, wenn ich "zu viel fordere", weil "immerhin bekommen wir ja Geld, 500€". Ich glaub, diesmal will ich das ausbezahlt haben und nicht in die Bandkassa geben, da ist eh schon genug drin...
Der Tag nach dem Treffen mit den Organisatorinnen.... Fazit: 80% der Fragen sind offengeblieben, weil das nur die Frau sagen kann, die für die Tontechnik zuständig ist, und die ist bis morgen noch im Urlaub.... oida, ich hass diesen gig jetzt schon... ![]()
die Jungs checken es einfach ned. auf meinen vorwurf, dass ich es nicht ok find, dass einer über die freizeit der anderen entscheidet und die infos ned weiterleitet: "na, das solltest eigentlich wissen, dass man bei so einem gig quasi den ganzen tag freihalten muss." und "wir wissen das seit einem jahr" - jo, genau... vor einem jahr hieß es: leute, habt ihr zeit am 1.8.26, wir könnten da auf einem straßenfest spielen. mehr info gabs nicht, nachdem alle gesagt haben, dass sie zeit haben. ich hab noch gefragt, wann ungefähr wir denn dran wären, da hieß es nur "es sind drei oder 4 bands, so genau weiß ich das nicht, und wir sind glaub ich die erste".
ist es wirklich naiv von mir, ohne genaue infos davon auszugehen, dass ich dann schon um 14 oder 15 uhr dort antanzen muss und erst um frühestens nach unserem auftritt/abbau wieder gehen kann? denn den flyer, also genauere infos als bis zu dem zeitpunkt, bekam ich erst mitte juni beim vorletzten gig in die hand gedrückt.
gestern bekam ich dann noch solche ansagen wie "das ist doch bei allen großen festivals so, dass vor beginn des events soundcheck ist, das solltest doch wissen" - jo, aber zwischen "großem festival" und so einem straßenfest is für mich ein haushoher unterschied. ich hab dann noch eingeworfen, dass eben auch ein kurzer linecheck möglich wäre, da ich davon ausgehe, dass nur die gesänge und das keyboard über die PA gehen. aber das sind halt sachen, die nur die tonfrau sicher beantworten kann.... hoffentlich zumindest die... ich mach also jetzt einen zettel mit meinen restlichen fragen und drück den demjenigen in die hand, der kontakt mit der tonfrau hat.
gut dass wir gestern übrigens gefragt haben, ob wir die gage überwiesen bekommen oder vor ort auf die kralle. "wir brauchen eine rechnung von euch, dann bekommt ihr das geld überwiesen" - oh, rechnung.... gut, dass wir einen anwalt in der band haben... allerdings ist der auf mietrecht spezialisiert und meint nur, das ist kein problem, das muss man ned versteuern....ok, damit hat er gemäß meiner recherche recht, was ich jetzt grad so auf die schnelle recherchiert hab, muss auf einer honorarnote sogar eine fortlaufende rechnungsnummer stehen. ("versteuern" ist überigens ein blödes wort, denn es gibt umsatzsteuer und einkommensteuer, erstere entfällt bei nicht gewerbsmäßigem zeugs, also so gelegentliche auftritte, zweiteres muss man jedenfalls ans finanzamt abliefern, wenns mehr als 730€ pro jahr ist (ok, das geht sich aus)
auf was man alles denken muss bei so einem scheiß! ich will doch nur musik machen als hobby ![]()
Oh Mann, ich wär da glaub ich raus. Bin da ganz bei dir, nur würde ich vermutlich auf Stur schalten und sagen solange ich keine konkreten Infos habe ists ein Nein von mir. Den ganzen Tag auf so einem Straßenfest würd ich nicht verbringen wollen, was tu ich denn da...? Du hast ja das Problem mit dem Hund auch noch...
gut dass wir gestern übrigens gefragt haben, ob wir die gage überwiesen bekommen oder vor ort auf die kralle. "wir brauchen eine rechnung von euch, dann bekommt ihr das geld überwiesen" - oh, rechnung.... gut, dass wir einen anwalt in der band haben... allerdings ist der auf mietrecht spezialisiert und meint nur, das ist kein problem, das muss man ned versteuern....ok, damit hat er gemäß meiner recherche recht, was ich jetzt grad so auf die schnelle recherchiert hab, muss auf einer honorarnote sogar eine fortlaufende rechnungsnummer stehen. ("versteuern" ist überigens ein blödes wort, denn es gibt umsatzsteuer und einkommensteuer, erstere entfällt bei nicht gewerbsmäßigem zeugs, also so gelegentliche auftritte, zweiteres muss man jedenfalls ans finanzamt abliefern, wenns mehr als 730€ pro jahr ist (ok, das geht sich aus)
auf was man alles denken muss bei so einem scheiß! ich will doch nur musik machen als hobby
ich halte es dennoch für ratsam es bei der Steuererklärung anzugeben!
gut bei uns vielleicht anders, da wir ne reine Coverband sind. Wir mussten dem Finanzamt zum Bsp. erklären warum wir 2020 (Pandemie) keine Einnahmen hatten ![]()
ch halte es dennoch für ratsam es bei der Steuererklärung anzugeben!
da ich unselbständig erwerbstätig bin, mach ich keine Steuererklärung
Der Tag nach dem Treffen mit den Organisatorinnen.... Fazit: 80% der Fragen sind offengeblieben, weil das nur die Frau sagen kann, die für die Tontechnik zuständig ist, und die ist bis morgen noch im Urlaub.... oida, ich hass diesen gig jetzt schon...
Sowas hatten wir neulich auch. Es gab immerhin ne Whatsapp Gruppe. Da waren die Beiträge der Band-AP auch recht "professionell", aber die Antworten des Technikers. teilweise...am Ende hat alles bestens geklappt. Aber die Tage davor waren so ungewiss, dass wir unser halbes Gerödel selbst mitbrachten.
Eure Organisatoren scheinen da Defizite zu haben. Normalerweise sollte es möglich sein, dass ihr denen euren Rider schickt und sie es an die Technik weiterleiten. Diese kann sich dann zeitnah melden und wenn sie kurz vor der VA im Urlaub ist, dann eben aus dem Urlaub oder ausreichend früher. Und dann sollte sie euch professionell weiterhelfen.
Das größte Problem bei sowas ist immer, dass die die zu einer Sache nichts wissen, auch nichts sagen sollten, sondern diese Dinge delegieren. Aber ihr "Amt" beflügelt sie scheinbar dazu, auch jede Menge Chaos zu erzeugen. Ein "oh, das weiß ich nicht, frag mal den, ich stell dir den Kontakt her" ist 1000x besser als "ähm, ja das müsste klappen, das kriegen wir schon hin."
Mir wurde schon von Passanten auf dem Stadtplatz der Scheibenwischer gezeigt, weil ich mittags um 15 Uhr die Bassdrum "wie ein Blöder" auf der Bühne getreten habe. "Prob du doch daheim und mach hier kein so Krach!" Das Wort Soundcheck war ihm fremd.
zweiteres muss man jedenfalls ans finanzamt abliefern, wenns mehr als 730€ pro jahr ist
Ich kenne die Unterschiede zwischen österreichischem und deutschen Steuerrecht nicht. In D zählt nicht die Höhe der Umsätze, sondern nur der Gewinn. Ich habe mit meinem zuständigen Finanzbeamten gesprochen und ihm erklärt, dass ich jedes Jahr mehr Geld für Musik aufwende, als ich einnehme.
Deshalb bin ich laut seiner Info (Liebhaberei ohne Gewinnerzielungsabsicht) nicht zur Abgabe einer Erklärung verpflichtet, dokumentiere aber zu meiner eigenen Sicherheit alles, wie ich es auch für die Steuererklärung bräuchte. Selbst Hutgeld schreibe ich auf.
Wenn ich übers WE weiter weg mit Übernachtung spiele, führe ich dafür auch Verpflegungsmehraufwendungen an. Gerade im Ausland sind die Sätze dafür schon relevant, in der Schweiz fast 100 Euro für ein WE. Bei 300 Euro Gage ist dann beispielsweise schon ein Drittel nicht mehr steuerpflichtig.
Proberaummiete erfasse ich ebenso wie den Kauf von Instrumenten oder Ersatzteilen. Und natürlich stelle ich für meine Gage auch Rechnungen mit Re-Nummer und allem, was dazugehört. Bei meinen paar Tausend Euro jedes Jahr natürlich ohne Umsatzsteuer.
Im Grunde erstelle ich die Erklärung also nur für mich, und der große Vorteil daran ist, ich kann keine Abgabefristen übersehen, die dann vielleicht zur Schätzung führen. Und deutsche Finanzämter schätzen i.d.R. hoch, um den Steuerschuldnern Stress zu machen. Hat mir mal ein Finanzbeamter verraten...
Ich würde vermutlich versuchen, es ganz entspannt anzugehen. Jemand anderes aus der Band hat die Verantwortung übernommen. Dann würde ich kleine Kick, Snare und HH bereit halten und auf Infos warten. Wenn kurzfristig oder überraschend sonst noch was gebraucht wird, muss es halt jemand besorgen. Oder es muss halt ohne gehen.
Man wünscht sich immer möglichst professionell organisierte Auftritte. Man kann auch was dafür tun, um Probleme im Vorfeld schon zu vermeiden. Im Hobbybereich wird es aber immer wieder abenteuerliche Gigs geben. Und irgendwie sind das doch die, von denen man später am liebsten erzählt.
Auch hier das Stadtfest hat sicher Potential, viel Spaß zu machen. Oder was daraus zu lernen.
Mut zur Gelassenheit. ![]()
Ich weiß nicht, wie weit das Stadtfest entfernt ist. Aber könntest du nicht zumindest zwischen Soundcheck und Auftritt woanders hin?
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