Beiträge von Sven

    Cata, auch wenn du mein Lieblings-Italiener bist, ich muß dir widersprechen. Ich habe auch mal testweise, allerdings mit flauem Gefühl, eine Cowbell mit ensprechender Halterung an dem BD-Spannreifen (Holz) montiert. Allein durch sanftes Bespielen der Cowbell zeigten sich Risse in der Lackierung. Also auf keinen Fall sowas an einen lackierten Holzreifen montieren.


    Gruß Sven

    Hallo? Aufwachen!!! Der prozentuale Abstand zu den Dreiradfah...äähhh....Zweiradfahrern stagniert nahezu, ergo: die bauen ihren Vorsprung aus...


    Voten, voten, voten...



    Gruß Sven

    Nach einer recht reibungslosen Fahrt über die Autobahn kamen wir (Jürgen, Worf und ich) in Karlsruhe, genauer beim Rockshop, an. Hier trafen wir auch sofort Denise (Schakeltje) und zunächst war erstmal antesten angesagt, man kann dort wunderbar Krach machen. Neben einem Flohmarkt und Livemusik wurde auch hervoragend für das leinbliche Wohl gesorgt, hervorheben möchte ich hier das hauseigene Rockshop Bier, ein wirklich delikates Getränk. Diese Hausmarken scheinen in Mode zu kommen und sind zu dem auch noch gut. Die Livemusik habe ich nicht durchweg genau beobachtet, aber einen Tina Turner Verschnitt habe ich mir gegeben, war wirklich sehr ordentlich, Respekt. Etwas später traf dann auch Brainded-Animal ein, welcher sein Remo-Problemkind mitbrachte. Also machten wir 5 uns alsbald auf in Jürgens Probraum, um besagtes Fell mit Dellengarantie zu testen. Jeder durfte mal, im Gegensatz zu allen anderen Dellen verewigte ich mich mit einer Delle in der Mitte des Fells. Denise durfte natürlich auch mal, aber wer hier jetzt glaubt, daß Leute wie Mike Terrana oder Dave Grohl oder sonst irgend jemand druckvoll spielt, der hat Denise noch nicht erlebt. Die Frau rockt, die haut nicht nur eine Delle ins Fell, nein, da fliegt auch gleich der halbe Stock im hohen Bogen weg. Die Frau braucht Besenstiele, wenn nicht gleich sogar Metalsticks, es geht halt nicht anders. So viele Sticks wie die am Tag verbraucht, brauche ich wohl in meinem ganzen Leben nicht.
    Danach waren wir kurz bei Jürgen um unser Zeug auszuladen und fuhren anschließend wieder zum Rockshop.
    Hier wurde wieder überall rumgelungert und die eine oder andere Flasche des Hausmarkenbiers entkront und genußvoll geleert. Jetzt traf dann endlich auch Andy19 ein. Etwas später kam bei mir die Lust auf Essen auf, und da ich keinen kleinen Snack oder Ähnliches wollte, sondern eher ein gestandenes Männeressen beschlossen wir essen zu gehen. Wir besorgten Frisches am Geldautomat und fanden uns wenig später in einem Restaurant wieder, wo wir munter die Hälfte der Zeit auf dem Tisch rumtrommelten. Es gab wohl auch ein Toiletten Schlagzeugsolo mit den Akteuren Worf und Andy19, wovon sie noch im Nachhinein begeistert waren. Wer weiß, vielleicht waren sie ja so kreativ und haben die Toilettenspülung als Heavy-Rainmaker benutzt, nichts genaues weiß man nicht. Ich orderte mir also, aufgrund meines großen, über den Tag aufgestauten Hungers, ein sogenanntes "Briganden-Schnitzel". Jenes Schnitzel wurde auf der Karte als suppentellergroß beschrieben, weshalb es auch ohne Beilage serviert wird. Dies erschien mir etwas wenig worauf ich noch eine Portion Spätzle zusätzlich bestellte. Alsbald mir der Kellner mein Essen mit den hämischen Worten "wir haben auch Folie zum einpacken" servierte fingen wir also auch an zu schlemmen. Die Befürchtungen des Kellners stellten sich allerdings als unhaltbar heraus, ich fand das Schnitzel zu klein. Naja, dann hab ich halt noch etwas Fleisch von Worf bezogen.
    Der Rückweg per pedes zum Rockshop war bemerkenswert. Worf und Andy19 waren mittlerweile, alkoholisch gesehen, gut dabei, während es mir noch gut ging, ich traf ja schließlich nicht Bernd, Ergo: Ich trinke nicht viel. Jedenfalls haben die beiden auf dem Rückweg lauthals Lieder wie "Über den Wolken" zum Besten gegeben, auch TV-Serien-Klassiker wie zum Beispiel die Titellieder von "Pumuckl" oder "Die Biene Maja" kamen nicht zu kurz. Bei diesen Aktivitäten hielt ich mich dezent, aber bestimmt, zurück.
    Gerade am Rockshop angekommen spielte dann auch die "Dorf Combo" ihren Gig, wohl der Topact der Gegend. Deutschrock mit anregenden Texten, umgesetzt mit diversen Instrumenten wie Posaune, Saxofon und Keyboard, wurden von ihnen vorgetragen. Der Rockshop bebte, diese "Dorf Combo" versteht es mit dem Publikum zu komunizieren, sie sind ja dort auch bekannt. Es wurde mitgesungen getanzt, von manchen wurde auch so etwas ähnliches wie tanzen praktiziert. Hierbei schießten sich Worf und Andy19 endgültig ab, knapp die Hälfte des Biers, welches sie zuvor kauften, verunstaltete die Bühne als auch den Boden des Rockshops. Dieses Treiben führten Jürgen und ich aus sicherer Entfernung zu Gemüte. Als ich zuvor noch bei den beiden stand mußte man wirklich aufpassen daß man nicht mit Bier duschte, und zu allem Überfluß rieb sich (als tanzen getarnt) auch noch so eine komische Frau an mir, so daß ich die Flucht zu Jürgen ergreifen mußte. Als dann das Konzert beendet war traten wir den Heimweg an. Zu diesen Zeitpunkt waren Worf und Andy19 mehr als ordentlich abgefüllt. Trotzdem fanden die beiden die Idee noch einen kleinen Schlummertrunk in der "Roten Traube" zu nehmen mehr als gut.
    In diesem Lokal orderte jeder seine Getränke, unter anderem orderten manche auch gleich 2 Durstlöscher. Einer von uns, Namen werden hier nicht genannt, hat von dem georderten großen Bier kurz nach Erhalt mehr als die Hälfte großzugig auf dem Tisch verteilt, selten einen solchen Biersee gesehen. Bis auf wenige Ausnahmen konnten sich die meisten von dieser Bier-Apocalypse retten. OK, ist halt passiert, wir nötigten die Bedinung den Tisch doch zu reinigen, was sie auch vorzüglich tat. Der Verursacher schlief kurze Zeit später ein, im sitzen wohl gemerkt, schreckte aus unerklärlichen Gründen auf und veranstaltete das gleiche nochmals mit der Cola, dieses Mal war es aber deutlich weniger Flüssigkeit die sich ausbreitete, so daß für keinem am Tisch sitzenden wirkliche Gefahr bestand. Kurz darauf verdünnisierten auch wir uns, ich war noch nie so glücklich ein Lokal verlassen zu dürfen.
    Diese Nacht ging ich auch eventuellen Holzfälleraktivitätem aus dem Weg, sicher ist sicher.
    Am nächsten Morgen erwacht, es war ca. 9:00, wußte ich nichts mit meiner Freizeit anzufangen, alle anderen schliefen noch tief und fest. Also beschloß ich dreißt einfach die vorhandene Dusche zu nutzen und polierte meinen Adoniskörper auf Hochglanz. Das dauerte aber auch nicht so lange, also beschloß ich ein Schalgzeug-Video, welches ich auf dem Boden von Jürgens Wohnzimmer fand, anzuschauen. Nur leider war ich zu blöd die Technik zu bedienen, mehr als ein schlechtes Bild mit verrauschtem Ton hab ich nicht hinbekommen. Ach ja Jürgen, ich glaube ich habe die Kassette im Videorekorder vergessen, also gesetz eines bestimmten Falles kannst du sie dort finden. Also wechselte ich zu Jürgens Bibliothek, zum Lesen bedarf es glücklicherweise keiner Technik. Ich schmökerte ein wenig in einem Buch über den geschichtlichen Islam, wobei die Zeit schnellstens verstrich. Jetzt, gegen Mittag, kam auch Jürgen und drückte mir "Das Lexikon der Geschmacklosigkeiten" in die Hand, sehr lustiges Buch für zwischendurch. Selbiges Buch wollte ich mir nun auch kaufen, doch leider ist es vergriffen, worauf ich es mir nun im gebrauchten Zustand geordert habe.


    Gruß Sven

    So, dann will ich mal meinen 2. Bericht zum Besten geben.
    Ich kam also voller Erwartungen gegen 17:30 in Darmstadt an und hielt verzweifelt Ausschau nach Worf, welcher mich ja abholen wollte. Ich irrte ein wenig umher bis plötzlich mein Handy sich bemerkbar machte, Jürgen rief mich an und sagte mir, daß Worf wohl noch arbeite und ich schonmal ins Braustübl vorgehen solle. Als Entschuldigung wurde mir Freibier angeboten, allerdings mit der kleinen Einschränkung, daß ich doch ein Rahmhacksteak für den Fossil-Mod nach einem dann folgenden Anruf bestellen solle.
    So saß ich dann da, im Braustübl, und entdeckte während des Studiums der Karte das "Darmstätter Braustübl Pilsener". Ich orderte eines und war mehr als begeistert, ein wirklich leckeres Pils. Ein bißchen schäbig war es allerdings, daß ich nur auf Aufforderung ein Glas gereicht bekam. Also saß ich da und trank mein Bier während alle 3 Minuten eine andere Bedienung vorbei kam und fragte ob ich schon gewählt habe, worauf ich immer wieder die gleiche Kassette runterleierte: "Nein, ich warte noch auf jemanden". Plötzlich entdeckte ich ein unscheinbares, kleines, vollkommen in grün gehaltenes Schildchen auf meinem Tisch. Besagtes Schild offeriert einem eine Bierprobe mit 5 verschiedenen Bieren. Diese Bierprobe wurde sofort bestellt! Also trank ich und füllte beigelegten Fragebogen aus, ich muß so begeistert von der Bierprobe gewesen sein, so daß ich Jürgen's Anruf verpaßte, welcher soeben das Lokal betrat. OK, noch etwas gegessen und weiter ging es, über kleine Umwege in Darmstadt, nach Kelsterbach.
    Kaum bei Kai angekommen gingen wir auch schon los in Richtung Altstadtfest. Hätte mir vorher jemand gesagt das wir noch ziemlich weit zu dem besagten Fest laufen müssen, dann hätte ich mich wohl tragen lassen. Also hier gibt es einen klaren Punktabzug!
    Nachdem wir dann aus den unendlichen Weiten der Straßen Kelsterbachs endlich auf dem Fest waren, fanden wir auch gleich Pats "Trinkstand". Zu meinem Unglück war auch dieser komische Bernd da, immer wenn ich den seh muß ich trinken, viel trinken. So auch an diesem Abend. Mir wurde, zu meiner Freude, wie immer mein Kuba Libre gereicht, obwohl dieser gar nicht auf der Karte stand, also der Service ist gut. Man könnte an diesem Stand ein kleines Würfelspiel mitmachen, bei dem man bei Gewinn das Getränk billiger bekommt, bei Verlust halt eben draufzahlt. Ich mit meinem vollen Kopp und dem soeben erworbenen und angezogenen T-Shirt mit der Aufschrift "Trinkst du noch oder säufst du schon?" mußte natürlich mitspielen. Tja, was soll ich sagen, natürlich nicht einmal gewonnen. Im Nachhinein wurde mir klar, daß ich über den Tisch gezogen wurde, Bernd und Pat stecken unter einer Decke. Der eine macht mich besoffen und der andere kümmert sich um mein Geld. Also Vorsicht ist auf jeden Fall geboten wenn man die beiden zusammen antrifft.
    Der Rückweg zu Kai kam mir kürzer vor, was vielleicht auch daran lag, daß wir gefahren wurden. Dort wurden dann auch die oben sichtbaren Bilder mit dem SONOR-Karton geschossen. Hier möchte ich anmerken, daß mein Handstand in besagtem karton eigentlich funktioniert hätte, wenn nicht einer der Anderen es vorher versucht hätte und dabei diesen Karton nicht beschädigt hätte. Ganz klar nicht mein Fehler!
    Alsbald gingen wir dann auch schlafen, zu meinem Unglück meinte einer der Beteiligten "sägen" zu müssen, und das nicht zu knapp. Also versuchten wir diesen jemand auf seiner Matte aus dem Wohnzimmer zu ziehen, was allerdings nicht klappte: Ich riß bei dem Versuch die Ecke der Matte ab, also ließ ich es, immer dieser Billigschrott. Ich zog also um in die Küche und erfreute mich eines gesunden, ungestörten Schlafs.
    Am nächsten Morgen klingelte es an der Tür, Kai's neues Designer Tom wurde geliefert, welch Freude. Die Freude war bei Kai so groß, so daß Kai sich erstmal wieder ins Bett legte und der Karton egal war. Etwas später weckte ich alle, das neue Tom wurde bestaunt, etwas gefrühstückt (wobei es eigentlich schon Mittag war) und die Weiterreise nach Karlsruhe wurde angetreten.


    To be continued



    Gruß Sven

    HB: 28,3 %
    DF: 17,1 %
    WB: 13,8 %


    Es scheint so, als ob die geräderten Japanfreunde erste Symptome eines Kolbenfresser verspüren, welch Wunder. Allerdings legt das Windowsboard schneller zu als wir, also ranhalten.


    Gruß Sven


    Kein Wunder das die Rollerfahrer so kontinuierlich voten, sie haben ja eine perfekte Gedachtnisstütze, hehe. :D ;)


    Gruß Sven

    Zitat

    Original von worf
    Sven


    wann kommt denn der Tourbericht vom letzen Samstag... oder habe ich den etwa verpasst???


    Na gut, da Seppel wohl nicht in die Gänge kommt und keine Bilder hochlädt muß ich wohl den Anfang machen.


    Nachdem ich alsbald nach ca. 4 Stunden Zugfahrt in der satanistischen Hochburg namens Witten ankam, wurde ich natürlich standesgemäß per Bestatterwagen vom Bahnhof zur eigentlichen Location befördert. So und nicht anders gehört sich das. Bevor noch der erste Bissen eine unserer Speiseröhren passierte, wurden schon munter Bierflaschen geöffnet und schleunigst ausgetrunken, es war ja ein großer Vorrat vorhanden. Nachdem dann unser aller Leib auch durch feste Nahrung befriedigt wurde kam dann doch das nicht zu bendigende Verlangen Seppels Proberaum nicht nur zu besichtigen, sondern auch zu nutzen. Hier konnte man mit Vergnügen feststellen, daß ein 16er Standtom gegen ein 18er oder gar 20er Tom ein Pisstopf ist, und genauso klein auch klingt. Absolut beeindruckend war auch Groovemasters Treffsicherheit bzw einstudierter Bewegungsablauf: Dieser Mann schafft das unglaubliche Kunststück, während des beackerns des Männerschlagzeugs gezielt seine Sehhilfe mit dem Stock von der Nase in die Ecke des Raumes zu befördern, und das alles ohne auch nur ansatzweise eines seiner Augen auszustechen. Respekt. Das ganze hatte den Charakter wie Tims Mordversuch an einem Becken, welches er mal auf einem Treffen erstechen wollte (wahrscheinlich klang es zu schlecht), aber egal. Nach kurzer Suche wurde das Flugobjekt auf dem Boden entdeckt und konnte an seiner ordnungsgemäßen Stelle, Groovmasters Nase, plaziert werden. Desweiteren konnte man Matz und Groovemaster auch an der Stromgitarre als auch an der Orgel sehen, wobei bei Letzterem hin und wieder die alles schlagende 2-Finger-Technik angewandt wurde. Seppel indes war stets darauf bedacht, das selbst im Proberaum weiterhin die Bierdeckel von den Flaschen entfernt wurden und der Flüssigkeitsverlust so mehr als ausgeglichen werden konnte. Am Ende der Proberaumsitzung hat mir Groovemaster noch einiges näher bringen wollen, doch leider war zu diesem Zeitpunkt meine Aufnahmefähigkeit schon leicht eingeschränkt, bei der Umsetzung sah es indes viel schlechter aus. Vielleicht hätte ich nicht so übertrieben auf den Flüssigkeitsverlust reagieren sollen, oder zumindest den Absinth vorher weglassen wäre klug gewesen. Naja, das nächste mal dann halt.
    Eine wichtige Erkenntnis des Abends ist auch, daß das Lied "Face To Face" von Pete Townsend (Schlagzeuger: Simon Phillips) bei 1:25 vermasselt wurde, hier pennte anscheinend Herr Phillips: Ein Snareschlag ist definitiv zu spät.
    Alles in allem kann ich nur sagen: Es wird verdammt schwer für die anderen Stammtische diesen hier erlebten zu toppen, dieser Stammtisch hat absolut das Charakter von einem kleinen, familiären DF-Treffen.


    Gruß Sven

    Zitat

    Original von JB
    ..."Fahrstuhlmusikmässig"...


    Irgendwie lese ich dieses Wort immer wenn es sich um die Scheiben von Fourplay dreht, hehe. Nichts desto trotz möchte ich im Speziellen das Album "Between The Sheets" von Fourplay hervorheben, diese Scheibe hats mir besonders angetan.


    Gruß Sven

    Hehe, da ich ja nicht fähig bin 48 Stunden am Stück zu trommeln brauche ich halt einen anderen Rekord. :D


    Gruß Sven


    PS: Autogramme verschicke ich auch per Post, aber nur falls ein frankierter Rückumschlag beigelegt wurde. ;)

    So, also ich komme um 18:02 am Bahnhof in Witten an. Fährt zufällig einer von euch an besagtem Bahnhof vorbei, so daß er mich aufsammeln könnte? Dann bräuchte Seppel mich nicht extra abholen. Wie sieht es aus?


    Gruß Sven

    Wie sieht es denn mit einer Anreise per Bahn aus? Muß ich direkt nach Witten oder zu einem anderen Bahnhof? Übernachtungsmöglichkeiten (Fleckchen auf Boden für mein Schlafsack)? Wenn das alles entsprechend gegeben sein sollte, dann würde ich auch kommen.


    Gruß Sven