Beiträge von drumsandbeats

    Moin Herr fw,


    ich habe ein Paar Agner "Harry Bumtschak" (leicht, also grüner Punkt) auf 345 mm gekürzt, glaube aber, dass man so ungefähr jeden Stock nehmen kann, da man sich sowieso auf ein völlig anderes Spielgefühl einstellen muss.
    Alternativ kann man auch ein Paar Kinderstöcke kaufen und sich das Selbersägen sparen.


    Mit solchen Stöcken spiele ich aber nur dann, wenn es wirklich leise sein muss und keine technischen Finessen wie z.B. Wirbel gefordert sind.


    Übrigens kann man das selbe auch mit Rods machen (vorzugsweise mit solchen, denen vorne schon einige Stäbchen abhanden gekommen sind). Bei den Rods finde ich übrigens sogar, dass sich das Spielgefühl verbessert und sie mehr Rebound bekommen.


    Gruß
    Sven

    Um sicherzugehen, dass ich mit meiner Analyse richtig liege, werfe ich auch mal ein Becken in die Expertenrunde:




    Das ist der Stempel auf einem 22" Avedis Ride, das ich gerade gebraucht erstanden habe.
    Für mich sieht das aus wie ein Thin Stamp, was mich zu dem Schluss bringt, dass das Ride aus den 70ern stammt. Ist das richtig oder habe ich was übersehen?


    Danke und Gruß
    Sven

    Wie nachlässig von mir, habe ich das Resultat doch nur in meinem Galeriethread gepostet.


    Also an dieser Stelle nochmal:
    Vielen Dank Jürgen, die Snare ist jetzt nicht nur rund und frei von Beulen, sondern klingt (nach anfänglicher Zickerei beim Stimmen) auch noch toll.
    In einer tiefen Stimmung, wie im Soundschnipsel zwei Posts weiter oben zu hören ist, hat sie einen herrlich bauchigen Rocksound mit guter Teppichansprache.
    Mit höheren Stimmungen muss ich noch experimentieren.


    Hier noch ein paar Bilder und Zitate aus meinem Galeriethread, um die Sache hier zu vervollständigen:


    Vorher:

    Nachher:


    17.11.2011

    Trotz des nun absolut runden Kessels, erweist sich die Snare leider als absolute Stimmzicke. Das heißt, ich habe es noch nicht geschafft, sie wirklich sauber zu stimmen. Ich vermute, dass das an der Gratung liegen könnte - muss ich mal überprüfen. Kann auch sein, dass ich zu blöd bin mit den Pearl Superhoops umzugehen (ich hatte bisher immer reguläre, geflanschte Spannreifen). Was komisch ist: Es sind immer die zwei selben Schrauben, die beim Abklopfen einen höheren Ton produzieren - auch wenn die Schrauben komplett lose sind! Ich habe bestimmt 5 Versuche unternommen, das Schlagfell in sich stimmig zu stimmen - leider bisher ohne wirklichen Erfolg.


    Wie dem auch sei: Auch unsauber gestimmt klingt die Snare ziemlich bauchig mit angenehmen Obertönen und ist von sich aus eher trocken. Mit etwas Moongel kann man die unsaubere Stimmung auch ein wenig kaschieren.
    Als ich sie neulich beim Gig ausprobiert habe, hat sie mir richtig Spaß gemacht. Gerade in etwas tieferer Stimmung integriert sie sich super in den Sound, ist präsent aber nicht zu laut oder spitz. Auch der Teppich lässt sich gut einstellen und was wirklich toll ist: Er ist kaum Anfällig für übermäßiges Mitrascheln (gegen einen lauten Bassamp ist er aber auch nicht immun...).


    28.11.2011

    So, gestern hab ich die Snare noch mal unter den Fittichen gehabt. Habe ihr neue Unterlegscheiben gegönnt, da das vorher eine Mixtur aus Plastik- und Metallscheibchen war, was den Stimmprozess nicht gerade vereinfacht, wenn man sich - wie ich - beim Stimmen auch auf die Sensorik der Finger verlässt.


    Nachdem diese also montiert und der Spannreifen um eine Schraube weiter gedreht war, ging es auf einmal mit dem Stimmen. Keine Ahnung, ob es nun an mir, den Unterlegscheiben oder dem Spannreifen lag. Oder Voodoo? Auf jeden Fall klingt die Snare nun doppelt so gut und ist ein richtig schöner Rockeimer. Zur Freude habe ich gleich mal ein Playalong ausgepackt und drauf los gerockt, wie in guten, alten Zeiten. Der Mix ist noch sehr roh, aber der Charakter der Snare kommt ganz gut durch.
    (Ist mit 6 Mikros aufgenommen: 2 x OH, 2 x Snare, 2 x BD)


    Schwarze Nacht


    Ich bin froh! :thumbup:

    Chris, alte Naturfelle ist ja kein Manko an sich. Die halten schon etwas länger als z.B. ein Snarefell.


    Ich habe übrigens mal zwei Bilder vom Ride gemacht. Habe ich den Stempel richtig als "Thin Stamp" und das Becken somit als Kandidat aus den 70ern gedeutet?
    Auf jeden Fall ist es maschinell gehämmert, würde ich sagen.




    Übrigens habe ich selten ein altes Becken gesehen, das so gut in Schuß ist. Keine einzige Macke am Rand, kein Keyhole. Der Vorbesitzer hat es wirklich gehegt und gepflegt. Leider vermisse ich aus letztgenanntem Grund eine schöne Patina.

    Jürgen, genau der Topf ist es. :)


    Chris, danke. Auch für den Tipp vor Ewigkeiten, mit der DW mal bei Felix vorstellig zu werden.
    Bist Du mit den Congas denn zufrieden?


    PS: Ja, das ist natürlich das Ludwig!

    So, gestern hab ich die Snare noch mal unter den Fittichen gehabt. Habe ihr neue Unterlegscheiben gegönnt, da das vorher eine Mixtur aus Plastik- und Metallscheibchen war, was den Stimmprozess nicht gerade vereinfacht, wenn man sich - wie ich - beim Stimmen auch auf die Sensorik der Finger verlässt.


    Nachdem diese also montiert und der Spannreifen um eine Schraube weiter gedreht war, ging es auf einmal mit dem Stimmen. Keine Ahnung, ob es nun an mir, den Unterlegscheiben oder dem Spannreifen lag. Oder Voodoo? Auf jeden Fall klingt die Snare nun doppelt so gut und ist ein richtig schöner Rockeimer. Zur Freude habe ich gleich mal ein Playalong ausgepackt und drauf los gerockt, wie in guten, alten Zeiten. Der Mix ist noch sehr roh, aber der Charakter der Snare kommt ganz gut durch.
    (Ist mit 6 Mikros aufgenommen: 2 x OH, 2 x Snare, 2 x BD)


    Schwarze Nacht


    Außerdem ist noch ein Neuzugang auf der Aufnahme zu hören: Ein alter (Sch-) Avede in 22" aus den 70ern, mit 3580 Gramm schon ein Schwergewicht. Das Ride habe ich am Wochenende auf Verdacht aus einem Laden mitgenommen und bin noch nicht sicher, ob es bei mir bleibt. In dem Kontext auf der Aufnahme finde ich es zwar super, aber so richtig warm sind wir uns noch nicht geworden. Mal gucken.


    Und als letzte News: Meine DW Snare ist auf dem Weg zum Forumskollegen Rusty, damit er mir einen neuen Strainer anbringt und evtl. die Gratungen nacharbeitet. Da der alte Strainer schon ziemlich ausgelutscht ist und mir neulich auch noch ein Gewinde zur Teppichmontage gerissen ist (jaja, nach fest kommt ab...), bekommt sie nun einen DW MAG Strainer samt 3P Buttend. Bin mal gespannt, wie der Eimer wieder zurückkommt.


    So, das war's erstmal.


    Gruß
    Sven

    Wenn man sich nicht ablenken lässt, kann man sich von dieser Dame einiges abgucken.
    Ich finde sehr interessant, wie sie die Bewegungen von Arm, Hand und Fingern einsetzt.
    Sie hat noch mehr Videos auf ihrem Kanal, die sich auch lohnen.


    Viel Spaß mit Heidi Joubert:
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    Für peruanische Grooves lohnt es sich, dieses Video von Martin Zuniga mal auszuchecken. Ich kann leider kein Spanisch, aber abschauen konnte ich mir auch so einiges.
    [video]

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    Danke für all eure Vorschläge!


    Ich habe heute mal kurz entschlossen die EV ELX 112 P aus dem Musikladen in meinen Proberaum gekarrt und sowohl im Unterricht als auch in einer Probe ausprobiert.
    Klanglich sind die schon mal eine deutliche Verbesserung zu meinen alten Boxen. Druck machen sie auch reichlich genug für den Proberaum und ich vermute, dass das bei kleineren Gigs nicht anders wäre. Da sie vom Preis her auch noch deutlich unter meiner gesetzten Obergrenze liegen, bin ich fast entschlossen, mir diese Boxen einfach zuzulegen und nicht auf lange Testodyssee zu gehen.
    Mit 19 kg sind die zwar 4 kg schwerer als z.B. die Dynacords, aber dafür auch 400 Euro billiger als Paar. Dafür kann ich auch verkraften, dass kein Powercon dran ist.


    Nun muss ich aber erst mal ein, zwei Nächste darüber schlafen.


    Gute Nacht!
    Sven

    Hi Jan,


    das Budget wäre mit den Dynacords definitiv ausgeschöpft. Im Klartext ist bei 1700 Euro Schluss. Weniger wäre mir natürlich auch nicht unrecht. ;)
    Aktivboxen fänd' ich schon super um mir die Endstufenschlepperei zu sparen und die Handhabung zu vereinfachen.


    Die Soundverbesserung ist übrigens definitiv gewollt, auch wenn das im ersten Post nicht rüberkam.
    Die Peaveys sind halt sehr penetrant in den Mitten, was ihnen Schub verleiht, aber mich auf Dauer nervt.
    Von den neuen Boxen erwarte ich, dass sie ein klares und schönes Bild liefern. Insbesondere akustische Instrumente (Percussion und Nylongitarre z.B.) und Gesang sollen gut wiedergegeben werden, was definitv präzisere Höhen verlangt, als meine Peaveys das können. Den Schalldruck und die Lautstärke würde ich dem unterordnen, wobei die Boxen natürlich auch nicht mit einem kleinen Club oder beim Abspielen von Playalongs zu lautem Schlagzeug gleich überfordert sein dürfen.

    Hallo Forum,


    ich bin derzeit auf der Suche nach Nachfolgerboxen für meine recht großen und schweren Peavey Eurosys 6 Lautsprecher im Proberaum.
    Die Peaveys möchte ich gerne ersetzen, weil sie mir zu groß und schwer sind, um sie auch mal eben (neben dem Set) zu einem kleinen Gig mitzunehmen. Gegen besseren Sound habe ich auch nichts einzuwenden, denn die Peaveys sind zwar schön laut, dabei aber auch etwas penetrant in meinen Ohren.


    Nun wurden mir hier im Musikladen die Dynacord D12 A ans Herz gelegt. Das sind aktive Fullrangeboxen mit 12" Speaker und 1" Horn. Von der Größe und vom Gewicht her sind sie ziemlich genau das, was mir so vorschwebt. Gehört habe ich sie noch nicht, aber das kommt noch.
    Die könnte ich dann auch später noch mit einem Subwoofer ergänzen.


    Doch bevor ich so viel Geld ausgebe, würde ich gerne noch andere Meinungen hören. Vielleicht hat ja auch jemand einen Geheimtipp...


    Hier noch einmal die Kriterien:


    Anwendung im Proberaum:
    - Gesang, Akustikgitarre und Keys für mäßig laute Proben
    - Playalongs im Unterricht


    Anwendung live:
    - Kleine, semiakustische (Club-) Gigs
    - Ggf. Einsatz als Monitorboxen
    (Wenn es größer wird und Drums abgenommen werden sollen, wird eher was gemietet)


    Danke für alle sachdienlichen Hinweise!
    Sven