welche sticks bevorzugt ihr und warum???

  • Meinl Maple SD4. Mit S-Hoops auf den Snares halten sie bei mir ca. 3 Monate. Finde ich ok für 3 Proben die Woche (wenn denn mal alle Bands antreten) und gelegentliche Gigs.

    Ich finde sie haben einen anderen "Schmack" als die schwerere Hickory Variante und sind leiser.

  • Seelanne man kann Bänder nicht stärken.

    Muskeln/Sehnen kann man kräftigen, aber anders wärs besser.


    Das mit dem neuromuskulären Zusammenspiel ist schon richtiger.

    Ich frag mich nur, ob 30 min Üben mit fetten/langen Sticks, gegenüber 30 min Üben mit meinen Standardsticks, einen messbaren Unterschied macht, oder sich dann im Kontrast dazu einfach nur „besser“ anfühlt.

  • ich hatte ja schon vor tagen indirekt(kryptisch) gefragt - zählten oder würden rods auch dazu zählen dürfen.

    (na vielleicht schlaf ich jetzt erst nochmal ne nacht drüber)

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.

    Forums - Troll


  • Ich hatte bei meinem Neueinstieg nach zwanzig Jahren das Problem, dass es die Sticks, mit denen ich damals gerne gespielt habe, nicht mehr gab - war der Fusion von Pro Orca.

    Also einiges ausprobiert und da ich ein grosser Fan von Simon Phillips bin, auch seine Signature Sticks. Hatten sich gut angefühlt, aber durch die Länge waren sie mir etwas zu schwer.

    Habe dann zufällig die London Drumstick Company entdeckt und dort angefragt, ob ich diese Sticks auch in Maple bekommen kann.


    Also spiele ich jetzt einen (Pro Mark TX707W) Simon Phillips Signature Drumstick - Custom made by LDC in Maple und bin sehr zufrieden damit. "Muss" dort zwar immer 12 Paar bestellen, werden aber immer ganz frisch für mich gedrechselt.

  • Ich spiele 2 Sticks der 7A Klasse weil ich etwas zu kräftig für Akustik Gigs spiele. Ausschlaggebend ist für mich ein warmer Ride Klang.


    Mein Lieblingsstick ist Vater Bebop 525 Maple, tropfenförmige Spitze 40,64 cm lang und 13,3 mm Durchmesser

    Ein dünner Stick, der auch nicht soo lange hält.


    Rohema Stefan Emig Signature Stick Weißbuche, tropfenförmige Spitze 40,00 cm lang und 14,3 mm Durchmesser.

    Die 6,4 mm kürzere Länge war für mich am Anfang spürbar.

    Ich dachte mir, dass der dickere Schaft - wie ein 5A - mit seiner dickeren Schulter weniger verschleißt, aber ich glaube das könnte ein Trugschluss gewesen sein. Damit man sich das besser visualisieren kann, habe ich ein Foto angehängt, auch weil beide Modelle wohl nicht so geläufig sind.


    Ob sich Weissbuche und Ahorn etwas in der Haltbarkeit unterscheiden kann ich nicht sagen.


    Die tropfenförmige Spitze finde ich bei dem Rohema Stefan Emig viel akkurater ausgeführt.

    Der Grip ist bei beiden sehr angenehm.


    Mein idealer Kuki Signature Stick wäre ein 10 mm längerer Rohema Stefan Emig :)

  • Seelanne man kann Bänder nicht stärken.

    Muskeln/Sehnen kann man kräftigen, aber anders wärs besser.


    Das mit dem neuromuskulären Zusammenspiel ist schon richtiger.

    Ich frag mich nur, ob 30 min Üben mit fetten/langen Sticks, gegenüber 30 min Üben mit meinen Standardsticks, einen messbaren Unterschied macht, oder sich dann im Kontrast dazu einfach nur „besser“ anfühlt.

    1. Was "wäre anders besser" ? Fragt Herr Kannitverstan.


    2. Ich hatte ja schon angedeutet, dass die Wirkung vom Üben mit dickeren Sticks in der allg. Ausprägung durchaus auch etwas Mythen-Bildung ist, dies zumal diejenigen, die tatsächlich mit dicken Sticks definitiv üben müssen, schließlich auch mit Ihnen dann spielen (Corpsmaster).


    Ob ein 30-minütiges Üben mit dickeren Sticks für Drumset -Spielerüberhaupt einen messbaren Unterschied macht, als 30 Minuten mit einem Standard Stick, dürfte daher ohnehin danach zu entscheiden sein, wie oft man diese 30 Minuten übt:


    Wenn man eh nur zweimal in der Woche 30 Minuten lang Technik übt, dürfte der Unterschied 0 sein. Wenn man dagegen jeden Tag 30 Minuten Technik übt, dürfte es aber wohl einen Unterschied machen.


    Aber auch hier wäre dann natürlich die Frage: warum spiel ich denn anschließend nicht ebenfalls mit den dicken Sticks am Set ?


    3. Aber "Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, nur Grün ist des Lebens goldener Baum" wusste schon Mephisto zu berichten:


    Wie auch sonst im Leben, so auch gerade beim Drummen, gilt "machen ist besser als Reden" und "Ausprobieren ist besser als Sinnieren". Also einfach mal testen, sich an was neues wagen, dümmer wird man dabei sicher nicht. Auch auf manche Grip- und Technik-Details kommt man manchmal erst dann, wenn man mal nicht die ausgetretenen Pfade begeht, sondern das macht, was man noch nie gemacht hat.


    Und selbst wenn nicht, wie Steve Gadd schon sagte: "Ziele sind toll, aber ob man sie wirklich erreicht, immer relativ ungewiss. Entscheidend ist die Reise dorthin, die muss Spaß machen".

    "Pommes/currywurst hat einfach seine eigenen Gesetze."
    (c) by frint / 2008


    "Es macht so viel Spaß, ein Mann zu sein, das können sich Frauen gar nicht
    vorstellen!" (c) by Lippe / 2006

    Einmal editiert, zuletzt von Seelanne ()

  • von Physiologie und Krafttraining hab ich wesentlich mehr Ahnung als vom Drummen, drum geh ich nur auf 1) ein und schick dir eine PN, weil das ziemlich Offtopic ist..

  • Moin, bei Mephisto war die Wissenschaft bekanntlich noch in den Kinderschuhen.


    Ich kann von mir sagen, dass die Practice Sticks deutlich besser helfen beim Einüben der richtigen Technik. Ich habe mehr in der Hand und habe da mehr Gefühl und erhalte auch mehr Rückmeldung vom Stick.


    30min am Pad hab ich die letzten Monate fast täglich gespielt. Und weil ich noch kein pro bin, habe ich in der Zeit immense Fortschritte gemerkt.


    Am Set spiele ich 2B. Die sind aber immer noch ein Stück dünner als die Practice Sticks.

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