an die Starclassic Spezialisten: Unterschiede Serien Baujahre

  • @ seven
    Der mensch bei der sticks hats wirklich drauf. Der merkt echt jedes kleinste detail und jeden kleinsten fehler. ganz anders, als andere fachmagazinschreiber.
    besonders schön finde ich das beispiel, dass er bei den bunten kirchhoff acryl sets herausfand, dass man den sound druch die aufhängung verändern kann, weil man diese auch auf anderem wege arretieren konnte. Insofern schenke ich ihm einen teil meines vertrauens, auch weil ich weis, dass er verpflichtet ist zu schreiben, dass es trotzdem ein gutes instrument ist.
    vl gr andre

    Ich bin ein Smiley :D

  • Kessel-rund-test:
    -Mit Massband messen.
    -Abtand Hoop zu Kessel ringsum gleichmässig? (Könnte allerdings auch sein das der Hoop unrund ist)
    -Becken in passender grösse auf das Fell legen.
    -Anschauen.
    ...


    Manchmal hilft es einfach zu denken!

    "Man muss das Grundgesetz vor seinen Vätern schützen und die Verfassung vor ihren Schützern."
    "Der Faschismus ist eine Spielart der freien Marktwirtschaft."
    Wolfgang Neuss


  • trommelfrosch: Ich widerspreche dir sehr ungern, aber hast du dir mal die Kessellängen angeschaut?!
    Ob man 10x10 und 12x11 das "Rocken" durch andere Felle austreiben kann? ?(


    Davon abgesehen finde ich die Farbe Sunny Yellow klasse. :)


    hmm, ich sehe das mit den tomgrössen eher entspannt ...


    ich hab draussen irgendwo ein vhs video (nur leider seit vielen jahren keinen videorecorder mehr) mit vinnie colaiuta bei mtv´s sting unplugged ... da spielt der doch ein recording custom in 10x10, 12x10 ganz dezent und unaufdringlich... und dave weckl hatte auch seine kleinen toms im quadratischen mass ... dem gegenüber hatte der dire straits drummer (arghs, namen vergessen) schon "ganz früh" sowas wie hyperdrive toms und hat damit gerockt, während die herren weckl und colaiuta mit ihren tiefen toms schön gejazzt und fusioniert haben


    und standtoms sind seit je her mostly "quadratisch" bemessen, auch bei den jazzern


    grüssle

  • trommelfrosch: Ich habe mich da möglicherweise etwas missverständlich ausgedrückt: Mit "Rocken" meinte ich nicht, dass man mit diesen Maßen nur Rock spielen kann. Das sehe ich genauso entspannt wie du.
    Was ich damit sagen wollte, ist, dass diese langen Kessel einen eigenen Soundcharakter haben, den man auch durch einen Fellwechsel nicht wegtunen kann.

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  • Mein altes Starclassic Performer...


    Zu den rockigen Grössen kommt noch dazu, dass die Kessel dickwandig sind.



    Jedenfalls muss man etwas kräftiger spielen, um das Set zum klingen zu bringen,


    hab ich den Eindruck...


    Ein brauchbares Rockset?



    Tama hat damals gute Hardware an einen mittelmässigen Kessel geschraubt?


    Die "Sunny Yellow Oberfläche" ist ja auch nur eine Folie!


    Wenn mein neues Schlagzeug habe,


    kommen da dünnere und kleinere Kessel drunter!


    Und das "Yellow" wird etwas röter.... :rolleyes:

  • So, hab mich intensiv durch Suchen, Kataloge etc. gewälzt und auch das eine oder andere angespielt und es soll definitiv ein 100% Birch Set werden.


    Lt. Tama Kataloge kommen da die ersten (parallel zum Maple erschienenen) Starclassic Birch 1994 bis 1996 oder die Performer ab 2001 bis 2005 in Frage.




    Kann wer was zu Unterschieden zwischen diesen beiden Serien sagen?

    2 Mal editiert, zuletzt von Didi ()

  • Die nicht Performer Variante entspricht bis auf die Holzart dem Maple (beide 5mm Kesssel).


    Performer Starclassic gab es (wie oben schon geschrieben) in irgend einem Holzmix, die Kessel sind 8mm stark.
    Diese Sets kamen mit Plastik Bassdrumspanreifen.


    1998 mit Holz Bassdrumspanreifen, die Kessel waren aber noch immer aus einem Holzmix jedoch jetzt 6mm Kessel.


    2000 tauchen Performer mit 100% Birch Kessel auf (6mm Kessel).


    Alles in allem sind die Performer welche nicht 100% Birch/Maple sind (Bubinga sei mal aussen vor gelassen) super Drumsets.
    Die Performer mit Ph. Mahagony oder Pappel würde ich als delux Rockstars ein schätzen.


    Alles in allem müssen das keine schlechten Sets sein, jedoch ist ihr Wert deutlich geringer ein zu stufen.

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    Wolfgang Neuss

    Einmal editiert, zuletzt von Der Kritische ()

  • Haste die Performer B/B schon ausprobiert?


    Falls nicht, tu das noch am besten bevor du dich entscheidest. Die sind auch unabhängig davon dass sie günstiger sind als die Maple- und die reinen Bubinga Drums meine Lieblinge aus der Starclassic Reihe. Reine Birke ist nicht so mein Fall.


    Die bekommt man auch schon gebraucht, kannst dich ja mal auf Ebay umschauen.

  • Als "Holzmix"-8mm-Besitzer kann ich nur insofern Senf dazu abgeben, dass die Teile äußerst amtliche Rockschüsseln sind, jedoch ist es - bedingt durch die Keseldicke - äußerst tricky bis (nahezu) unmöglich, einen seichten, jazzigen Sound rauszubekommen, da man doch ordentlich reinlangen muss um "Ton" zu bekommen. Diese Aussage von jemandem, der von sich behauptet, des Stimmens durchaus mächtig zu sein, bitte ich zu bedenken...

  • Also ich habe mir vor ca. einem Jahr so ein altes Performer mit dem Kunststoff-Spannreifen auf der Bassdrum gebraucht zugelegt. Der Verkäufer sagte mir damals, er hätte das vor zwei Jahren neu gekauft. Vielleicht stand's ja lange im Laden rum... Hat der mich jetzt mit 800 Euro über den Tisch gezogen?

  • Also ich habe mir vor ca. einem Jahr so ein altes Performer mit dem Kunststoff-Spannreifen auf der Bassdrum gebraucht zugelegt. Der Verkäufer sagte mir damals, er hätte das vor zwei Jahren neu gekauft. Vielleicht stand's ja lange im Laden rum... Hat der mich jetzt mit 800 Euro über den Tisch gezogen?


    Kommt drauf an, was alles dabei war... Zustand?

    Wer beim Üben gut klingt, wird nicht besser. - Sinngemäß nach Jojo Mayer



    Meine Spielsachen

  • Ist ein Standard-Set (22 Bd, 12, 13, 16 TT, 14 SD). Ist auch noch eine Fußmaschine und Snare-Ständer dabei gewesen. Den Zustand würde ich als gut bezeichnen. Also keine Kratzer an den Kesseln. Ein paar Macken an den Spannreifen. Es waren noch die Werksfelle drauf, die ich allerdings ersetzen musste (also nur die Schlagfelle). Die sahen auch aus, als ob sie zwei Jahre bespielt wurden.

  • Ich bin mit dem Klang auch voll zufrieden. Die tiefen Toms haben schon einen anderen (ich find besseren) Klang als diese Hyperdrive Toms. Hatte mir vorher ein Superstar Hyperdrive Set im Laden angehört.


    Also um nochmal auf das Thema des Threads zurückzukommen, ich finde selbst ein altes Performer klingt immernoch besser als ein neues Superstar. Wobei man natürlich auch durch die Stimmung den Klang eines Starclassic Maple versauen kann.

  • ??? Das wäre für mich definitiv keine Alternative, egal um welches Performer es dabei geht.


    BMW 5er gegen VW Polo? Never!

    Sorry, den Vergleich halte ich für Quatsch.
    Erstens ist der neue Polo mittlerweile größer und komfortabler als ein alter Golf und zweitens hat ein älterer BMW ja auch Nchteile, wie zB höhere Unterhaltskosten. Beim Schlagzeug jedoch kommt es hauptsächlich auf Klang und Stabilität (Hardware) an.
    Gerade Tama hat seinem "Polo" bei Hardware eine gute Portion Oberklasse mitgegeben.


    Das erste Performer war sozusagen das Update des Artstar ES, auf dessen Kessel hier alle schimpfen. Ich weiß das noch genau, weil kurz nachdem ich das ES gekauft hatte das Performer mit den gleichen Features aber Gußreifen und eben den SC Einzelböckchen rauskam. Das hatte mich damals ganz schön gewurmt. Will sagen: Die Kessel der ersten Performer sind nicht schlecht aber weit entfernt von den reinen Birkekesseln, die danach bei den Performern rauskamen.


    Das neue Superstar hat auch Birkekessel und ist damit von den Kesseln her näher dran als das alte Performer. Die Starcasthalterung am Superstar ist die gleiche wie am Performer.


    Auch die Verarbeitung ist trotz "Made in China" sehr gut. Mein ES war noch "Made in Japan" -- Wie sieht's mit den alten Performern aus?


    Mein P/L-Tipp an den Threadstarter ist ein Performer Birke egal ob Folie oder Lack. Steht dem B/B meiner Meinung nach nichts nach (direkt verglichen) und geht günstiger weg als die anderen Varianten.

  • Hab jetzt ein Performer im Auge, lt Größen (22x16, 10x9, 12x10, 14x12, Snare 5,5x14) ist es leider kein 100% Birch sondern ein Holzmix (weiss ich noch nicht 100%ig), aber schon mit den Holzspannreifen, BJ 1999 oder 2000.
    Wir haben uns auf 800.- für das komplette 5tlg. Set incl. Gewa Bags geeinigt
    Was haltet ihr von dem Angebot. Eigentlich wäre mir ein 100% Birch schon lieber...

  • Drumstudio1 schrieb ja weiter oben, das die Stes mit Holzspannreifen 100%ige Birkensets sind-insofern... :)
    Für mein Performer (Bj. 2000,Birke 22,10,12,14) hab ich 530,00 Öcken gelöhnt.Es ist in sehr gutem Zustand,lackiert und in nem Mahagonyfinish,-ähnlich dem,welches mit ner 20/22er Bass gerade in der Bucht rumgeistert.Wenn dir das irgendwie weiter hilft..... :)

  • Laut User Der Kritische gab es die Holzmix Kessel auch mit den Holzspannreifen
    Der verkäufer sagt zwar es sei ihm damals als 100% Birch verkauft worden aber lt. Tama Kataloge gab es diese Konstellation der Kessel nur als ab 98er Holzmix mit Holzspannreifen. Die 2001er 100% Birch hatten andere Standardsets, daß es sich um ein 2001er mit Sonderkonfiguration handelt ist doch sehr unwahrscheinlich. Gibt es hier ein Erkennungsmerkmal? Kann jemand was üder die Qualität sagen, gibt es wirklich merkliche Unterschiede zu den 100% Birch? Der Preis ist halt schon gut, Shellset mit Snare und bags und einem Satz neuer Ersatzfelle.


    Performer Starclassic gab es (wie oben schon geschrieben) in irgend einem Holzmix, die Kessel sind 8mm stark.
    Diese Sets kamen mit Plastik Bassdrumspanreifen.


    1998 mit Holz Bassdrumspanreifen, die Kessel waren aber noch immer aus einem Holzmix jedoch jetzt 6mm Kessel.


    2000 tauchen Performer mit 100% Birch Kessel auf (6mm Kessel).

  • Zitat

    Drumstudio1 schrieb ja weiter oben, das die Stes mit Holzspannreifen 100%ige Birkensets sind-insofern...


    Das war dann mißverständlich. Ich sprach von Indiz bzw. wesentliches Indiz. Das war offensichtlich irreführend.


    Es gab meines Wissens ein "Zeitfenster" about 98 wo Perfomer-Sets durchaus schon Holz-Spannreifen hatten - aber noch Mischkessel. Ich hatte ja mehrfach erwähnt: die Produktpolitik bzw. die Wandel alleine innerhalb der Performer-Sets ist irre kompliziert und komplex.


    Ich hatte auch früher in Perfomer-Posts und bei vielen Kollegen die mir Bilder zum prüfen schickten, "kurz vor Gebrauchtkauf" darauf hingewiesen, das Holz-Spannreifen im Zusammenhang! mit Accel-Maßen dem Drummer 100% Sicherheit geben, dass es REINE Birke ist. Insofern der erneute Hinweis auf diese Kombination.


    Wer es noch komplizierter will: Mit der Einführung des Accel-Begriffs wurden aber auch noch Sets mit den längeren Tom-"Längen" hergestellt. Insofern sind Accel-Maße bei Toms Beweis (vor der B/B Phase wohlgemerkt!) für reine Birke. Denn Tama verwendete diesen Begriff (Accel) erstmalig mit der Umstellung des Performer auf reine Birke.



    Aber Holz-BD-Reifen ohne Accel-Maße bei Toms NICHT Beweis für Mischkessel. Da eben solche längeren Maße ab ca. 2000 auch in reiner Birke angeboten wurden... aber numerisch deutlich seltener verkauft, als die ge-pushten Accel:Maße, die ja quasi Trend wurden.


    Fazit: wer gebraucht was mit Accel-Maß kauft, kann sicher sein: REINE BIRKE.


    Wer gebraucht was mit längerem Kessel (nicht-Accel) und Holz-BD-Reifen kauft kann ab dem Herstellungsjahr ca. 2000 sicher sein.


    Um aber jede Mißverständlichkeit auszuschließen werde ich den alten Post variieren bzw. eindeutiger machen. Ein Stück weit wird hier aber sehr deutlich, wie schwer es ist, Dinge knapp darzustellen. Sorry!

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