Mapex oder Sonor?

  • Gebrauchtmarkt und sparen... Die Leute hier verticken super Sets zu meist fairen Preisen... Das ist hier meine erste Adresse zum verkaufen und ankaufen.


    Von Ratenkauf sollte man mMn. sowieso die Finger laßen... Wenn ich kein Geld für ein Drumset habe, kann ich mir keins leisten.


    Da ich selber mehrere Armutsphasen durchgemacht habe (Azubi, schlecht bezahle Arbeit, Student) denke ich das ich das beurteilen kann. :)

  • ...
    Ich würde mich als Azubi nicht für mein Hobby verschulden und schon gar nicht für etwas,
    dass ich vorher nicht getestet habe. Kaufe lieber gebraucht und zahle über den Daumen 60%
    vom Neupreis für ein Kit in gutem Zustand wenn Du 1000 € finanzieren musst.

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    Von Ratenkauf sollte man mMn. sowieso die Finger laßen... Wenn ich kein Geld für ein Drumset habe, kann ich mir keins leisten.
    ...

    Das sind zwei Beiträge mit viel Hirn sowie gesundem Sach- und Menschenverstand. Ganz besonders der letzte Satz ist die harte Realität!

    Einmal editiert, zuletzt von greb ()

  • Morsche,


    hat das einen Grund, warum alle Leute ihre tollen Haiperdreifs wieder verkaufen?


    Um 22 x 20 zu erreichen, kann man auch zwei 22 x 14 hintereinander stellen, ist
    im Zweifel sogar länger.


    Ich nehme immer das mit der schöneren Farbe.
    Alles Geschmackssache.


    Grüße
    Jürgen

  • Morsche,


    hat das einen Grund, warum alle Leute ihre tollen Haiperdreifs wieder verkaufen?


    Hat das einen Grund, warum alle Leute ihre tollen Sonor Essential Force und sogar SQ2 /Mapex Armory oder Orion /Yamaha Recording Customs / Tama Starclassic / Pearl Masters wieder verkaufen? :rolleyes:


    Mal im Ernst: Wir wissen doch wohl alle, das so einige voller Enthusiasmus und etwas blauäugig in das Hobby "Schlagzeug" starten, gleich mal was für die Ewigkeit kaufen und dann nach sechs Monaten feststellen: Upps, doch keine Lust/kein Talent. ;) Oder aber Mama und Papa kaufen dem jungen Sprössling nach monatelangem generve endlich ein Set und dann will der Nachwuchs-Rocker plötzlich doch nicht mehr rocken, weil Mädchen doch interessanter sind. :D Der Grund ist doch letztlich egal, solange sich für andere dadurch gute Gebrauchtangebote bieten, oder? Die hohe Fertigungs- und Klangqualität der Sets wird dadurch nicht schlechter. :thumbup:

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Hallo,


    ich kann nicht ausschließen, dass die signifikante Häufung von bestimmten
    Verkäufen ausschließlich darauf beruht, dass diese Waren zuvor ähnlich besonders
    häufig eingekauft wurden.


    Aufgrund der Konstruktion und auch einiger Berichte zweifle ich aber daran,
    denn die Kombination aus extrem kurzen und extrem langen Trommlen ist
    sehr speziell und akustisch eher ungewohnt, man kann das mögen, aber die
    meisten Sets werden ja dank Marketing (Mode) gekauft und erst hinterher
    wird man mit der Zeit schlau.


    In jedem Fall warne ich vor Hyperdrive insofern, dass die Kessel speziell sind
    und möglicherweise nicht alle Klangvorstellungen befriedigen können.
    Es war ein Coup von Tama, das Zeug so werbewirksam zu platzieren.


    Ich warne auch davor, aufgrund einer Bass Drum in einem Raum bei einer
    Veranstaltung auf weitere Produkte schließen zu wollen, möglicherweise
    sind die Unterschiede doch nicht so extrem, allerdings glaube ich auch nicht,
    dass zwei Zoll beim Standtom egal sind, auch nicht bei der Bass Drum, jedenfalls
    dann, wenn man selbst darauf sehr achtet und einem das wirklich wichtig ist.


    Konkret würde ich mir die Kandidaten anhören wollen, da führt kein Weg daran
    vorbei, es sei denn er ist mit "Irrweg" ausgeschildert.


    Grüße
    Jürgen

  • [moderiert, der vollständige Post befindet sich hier - mc.mod]
    ...


    Back to topic: Mapex oder Sonor? Alles Wichtige zur "Mittelklasse-für-1000-Euro"-Frage wurde bereits gesagt, insbesondere zur Kredit-Thematik. Ich finde, die zwei Zoll Bass Drum-Tiefe gegenüber dem "Standard" (18") ändern höchstens was an der Optik und am Spielgefühl, aber das bin nur ich.


    Beste Grüße
    André

  • Wie lustig, dass diesmal das hier noch keiner gebracht hat (normalerweise kann man die Uhr danach stellen, dass irgendwann der Name KHS fällt, wenn man Mapex und Sonor in einem Beitrag zusammen liest):



    Mapex ist eine direkte Marke von KHS. Über eine Investmentgesellschaft hält KHS aber auch die Mehrheitsanteile an Hohner, dem Mutterunternehmen von Sonor.
    Ich nehme daher SEHR stark an, dass die Fernostproduktion von Sonor mit der Produktion von KHS (Mapex) in hohem Maße identisch ist.


    Die Frage hier im Thread ist daher also nur, welchen Namen man gern auf dem Set stehen haben möchte.

  • Wie lustig, dass diesmal das hier noch keiner gebracht hat (normalerweise kann man die Uhr danach stellen, dass irgendwann der Name KHS fällt, wenn man Mapex und Sonor in einem Beitrag zusammen liest): [...] Mapex ist eine direkte Marke von KHS. Über eine Investmentgesellschaft hält KHS aber auch die Mehrheitsanteile an Hohner, dem Mutterunternehmen von Sonor. Ich nehme daher SEHR stark an, dass die Fernostproduktion von Sonor mit der Produktion von KHS (Mapex) in hohem Maße identisch ist.


    Die Frage hier im Thread ist daher also nur, welchen Namen man gern auf dem Set stehen haben möchte.


    Stimmt, das hat man mir schon mal Mitte der 2000er im Laden gesagt, als ich mich nach einem neuen Set umschaute. Damals hieß es allerdings nur, dass die Kessel beider Marken in derselben Fabrik hergestellt werden - nun ja, es dringt halt auch nicht immer alles nach außen...


    Echt cool, dass du das rausgekramt hast, das sollte dem TS die Wahl erleichtern. :thumbup:

  • So langsam driftet das hier wieder mal alles zu sehr ab...


    Der TS wollte wissen ob er sich ein SONOR oder MAPEX holen soll.
    Ich sage: SONOR :thumbup:


    Ob er sich das jetzt zusammenspart, finanziert oder sonstwie das Geld besorgt kann uns doch allen egal sein!
    Er ist alt genug um selbst eine Entscheidung zu treffen.
    Hier geht es um 1.000 Euro und nicht um eine Eigentumswohnung die finanziert werden soll - also alles überschaubar.
    Von daher mal den Ball flach halten...


    Mach et Jung... kauf' Dich was Dir gefällt!
    Ne ganze Branche lebt davon :whistling:

    Einmal editiert, zuletzt von Atarijunkie ()

  • Mach et Jung... kauf' Dich was Dir gefällt!
    Ne ganze Branche lebt davon :whistling:

    welche branche? inkasso-unternehmen? kreditwirtschaft.
    ich kaufe nichts auf pump, dass einen wertverlust hat.
    knietief im dispo. drift drift.


    ansonsten würde ich ruhe bewahren, und mal gucken, was in meiner nähe neu oder gebraucht angeboten wird. das ist aber auch nicht neu.

    heute leider keine zugabe.

    ich kann auch ohne spass alkohol haben

  • [moderiert, der vollständige Post befindet sich hier - mc.mod]
    ...


    Juergen K
    Natürlich ist die Kesselkombination speziell und ganz, ganz sicher nach erstmaliger "Werbebeeinflussung" wohl auch nicht das passende für jeden, der sich entsprechende Kurzkesselset von Tama, Mapex, Sonor, Gretsch oder Pearl kauft. Aber das ändertja nichts daran, dass die Kessel vernünftig gearbeitet sind und die Hardware in dieser Preisklasse was aushält. Und in anderen Bereichen gibt's ja ähnliche Phänomene. Eine Weile lang wollte jeder Langkessel-Toms haben. Eine Zeit lang glaubte jeder, er müsse ein China am Drumset haben. Eine Zeitlang wollte jeder Octobans, Kuhglocken oder Simmons-E-Drums und Sidesnares ins Set integrieren. Das meiste davon ist dann doch wieder auf dem Gebrauchtmarkt oder auf dem Müll gelandet, dennoch war die Qualität der gekauften under wieder veräußerten Komponenten zumeist gut. That's life.


    Dass der TO vermutlich nicht zwingend eine 22x20 Bassdrum braucht, davon gehe ich ja auch aus (Der erste Eindruck, insbesondere in einem einzigen Raum, mag manchmal zunächst überwältigen, später kommt dann die Ernüchterung bzw. Revidierung der ersten Meinung (doch zu wummerig, noch nicht wummerig genug,...)), aber wenn er unbedingt 'ne 22x20er will ... bitte schön. Plût a Dieu … que vous fussiez si prudent que de laisser à chacun gagner Paradis comme il l’entend.

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  • Ich greife das Thema noch mal auf, und muss Jürgen K. beipflichten.


    Ich halte es für falsch, immer wieder die seltsamen Hyperdrive Trommeln in diversen Threads ins Spiel zu bringen. Das sind Trommeln mit seltsamen Kesselmaßen, die Tama damals zwanghaft in den Markt drückte, und kaum ein Hersteller hat da mitgemacht. Zurecht wie ich finde. Was war an den etablierten Trommeln der letzten 60 Jahre falsch, dass man auf einmal die Kessel um ein ganzes Stück kürzer machen musste, und im Gegensatz die Bassdrum länger. Ich halte das jedenfalls für sehr sehr spezielle Trommeln, mit denen gerade ein Anfänger oder mäßig Fortgeschrittener evtl. mal nicht so viel anfangen kann. Ich würde sowas nur empfehlen, wenn so ein Set vor dem Kauf ausgiebig Probe gespielt werden kann.


    Und auch ich habe den Eindruck, dass sich momentan auf dem Gebrauchtmarkt - nach dem großen aber erfolglosen Tratra seitens Tama - sehr viele Hyperdrive Trommel befinden


    Edith sagt, ich hätte den Thread nicht ganz so überfiegen sollen. Was ich schrob, haben andere ja schon vorher sinngemäß gepostet.

  • Ich halte es für falsch, immer wieder die seltsamen Hyperdrive Trommeln in diversen Threads ins Spiel zu bringen.


    Falls das auf mich gemünzt sein sollte, dann sorry, aber das hat der TO selbst gemacht, denn die von ihm vorgeschlagenen Sets haben genau solche Shortstack-Toms. ;)


    Zitat

    ...die Tama damals zwanghaft in den Markt drückte

    Nun, das stimmt nicht so ganz. Das Shortstack-Programm bei Toms hatte Premier schon in den 60ern im Portfolio. (einfach mal die alten Kisten von Keith Moon anschauen ;))Ist also gar nichts "neues", was auf den Markt gedrückt wurde. Und naja... Sonor, Mapex, Gretsch und Pearl haben's auch im Programm. Hätten sie mitziehen müssen? Nö. Wollten sie aber. So what? Worüber regen wir uns eigentlich auf? Über die Vielfalt an Drumsets? Dann darf auch gleich eine Diskussion begonnen werden, ob Acry-Sets, Messing- und Bronze-Snares, FX-Becken und und und nötig sind oder "nur zwanghaft in den Markt gepresst wurden". :rolleyes: Und woran sich das zwanghafte festmacht erschließt sich mir zumindest nicht so ganz. Es gibt ein Angebot und eine Nachfrage. Gehen Angebot und Nachfrage zusammen, bleibt das Angebot im Firmenportfolio. Wenn nicht, erledigt sich das Problem bald von selbst. Und wem tut's weh? Dem TO sicher nicht. Er muss lediglich selbst Drumsets austesten und dann wissen, was er will an Kesselgrößen. Die Entscheidung kann ihm hier keiner abnehmen, wie ich finde.


    Aber: Als Allroundkiste würde ich auch lieber zu was mit kürzerer Bassdrum (20x16 z.B.) und einem Tick längeren Toms (14x14, 16x16 usw.) tendieren. (Vor allem wenn man noch nicht genau weiß, wohin einen die musikalische Reise eigentlich führt. 8) )

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

    Einmal editiert, zuletzt von Moe Jorello ()

  • Ich halte es für falsch, immer wieder die seltsamen Hyperdrive Trommeln in diversen Threads ins Spiel zu bringen.


    Ich bin auch kein rießen Fan von den Dingern. Wenn aber der Threadstarter im ersten Post explizit nach 22x20 und 16x14 in annehmbarer Qualität fragt ist so ein Hyperdrive halt naheliegend.


    ps: Uuh.. da hab ich die Antwort vom Moe übersehen...

  • Ich halte es für falsch, immer wieder die seltsamen Hyperdrive Trommeln in diversen Threads ins Spiel zu bringen. Das sind Trommeln mit seltsamen Kesselmaßen, die Tama damals zwanghaft in den Markt drückte...

    Dass die Maße keineswegs seltsam sind, hat Moe ja schon erwähnt. Aber warum man die Hyperdrives bei Kaufberatungen nicht ins Spiel bringen sollte, erschließt sich mir nicht. Ich habe auf so vielen Sets leihweise (bei Gigs) gespielt und besaß vor meinem Hyperdrive ein Set mit Standardmaßen - sooo speziell klingen die Shortstack-Toms nun auch wieder nicht. Unmikrofoniert im Proberaum haben sie einen etwas perkussiveren Charakter als normal tiefe oder gar Square-Size-Toms, aber das war's auch schon. Hätte ich jedesmal einen Euro bekommen, wenn Kollegen auf Gigs nach dem Spielen auf meinem gestellten Hyperdrive den "vollen, satten" Klang lobten, wäre ich schon... na ja, kein Millionär, denn so viele Gigs hatte ich auch noch nicht, aber ich wäre um so einige Euros reicher. Es hat mir noch keiner gesagt: "Klingt ganz ok, für mich aber zu speziell." Weil dieses Set mikrofoniert eben auch sehr wuchtig, druckvoll und "rund" klingt, ohne dass der Tonmensch die EQ-Regler glühen lassen muss. Und die Kürze der Toms erleichtert das Einstellen ungemein - zählt man dann noch die gute Verarbeitung hinzu, gibt es keinen Grund, warum man die Hyperdrives nicht "immer wieder ins Spiel bringen" sollte.


    Als Allroundkiste würde ich auch lieber zu was mit kürzerer Bassdrum (20x16 z.B.) und einem Tick längeren Toms (14x14, 16x16 usw.) tendieren.

    Das sehe ich naturgemäß ebenfalls anders. Ich habe mein komplettes Set schon von tief bis hoch gestimmt und mit der Dämpfung der Bass Drum experimentiert und bin der festen Überzeugung, dass ich damit eine ganze Bandbreite von Stilen abdecken könnte, wenn ich das wollte.


    Gruß
    André


    Edith sagt: Ok, Jens, das habe ich bislang nicht so wahrgenommen, und man könnte auch mir vorwerfen, dass ich in Kaufberatungsthreads ungefragt die Hyperdrives in den Raum werfe, auch wenn nach ganz anderen Marken gefragt wurde. Genau so macht es aber auch ein User im Musiker Board mit "seiner" Marke Dixon, dort empfiehlt er regelmäßig - auch ungefragt - die Artisan-Serie. Und warum tut er das und warum tue ich das? Weil wir überzeugt von unseren jeweiligen Kisten sind und einem Neuling bzw. Fragesteller einen breiteren Horizont eröffnen wollen.

  • Ich habe hier mal aufgeräumt, die ausgelagerten Posts befinden sich hier.


    Vielleicht könnt Ihr für die Hyperdrives einen eigenen Thread aufmachen.


    Schade, dass es Euch nicht möglich war, Eure Animositäten privat zu klären. Hier gehörten sie definitiv nicht hin.

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