Hallo und Frage wegen BPM.

  • nachdem es im 2. Zwischenraum von oben ist, also da, wo die snare üblicherweise notiert wird, könnte es ein beidhändiger snareschlag sein, aber kein flam, sondern mit beiden gleich laut und exakt gleichzeitig

    Ja stimmt das macht Sinn, danke dann hoffe ich mal das es so ist 🙂

  • Die Darstellung ist aber eher Sinnfrei oder falsch, da es auf einer Klaviatur keine 2 gleichen Töne nebeneinander gibt.

    Dachte ich mir auch, Doppelkopf auf der gleichen Linie hab ich ehrlich gesagt noch nie gesehen.

    ein beidhändiger snareschlag sein, aber kein flam, sondern mit beiden gleich laut und exakt gleichzeitig

    Macht in meinen Augen auch wenig Sinn, denn ein exakt gleichzeitiges Anschlagen der Snare mit beiden Sticks nimmt dem Snareschlag Punch, weil die Wellenlänge geteilt wird und dadurch der Grundton verloren geht. Auf deutsch: klingt sch****.

  • Guten Morgen,


    das alte Lied von der Polizei wurde von denen in jungen Jahren tatsächlich moderat gespielt, 117 aufs Viertele kommen ungefähr hin. Ich meine, auch mal irgendwo 114 gelesen zu haben, es kommt halt immer darauf an, wie schnell die Platte läuft ...

    Metronom: 1/4 = 117, d. h.: 1 2 3 4

    Bass Drum (bzw. großes Tom-Tom): 1, 2+, 3

    Snare Drum: 2, 4

    Hi-Hat, Becken und Gedöns kommen später, dann aber für Anfänger schon teilweise böse synkopiert, auf der Aufnahme unheimlich dezent in den Hintergrund gemischt.

    Bass und Gitarre spielen meistens Achtel: 1, 1+, 2, 2+, 3, 3+, 4, 4+

    Allerdings war das damals.

    Eine Coverband hat das vor einigen Jahren mal etwas freier interpretiert (insbesondere der arme Schlagzeuger musste dann doch mal die Hi-Hat vernünftig bedienen und durfte dann auch mal ad lib den Rest verhauen inklusive Doppelpedal zum Schluss:

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    Zu diesem lustigen Bild in Beitrag #17:

    ohne den Zusammenhang kann man da nur spekulieren. Normalerweise steht links erst mal ein Notenschlüssel. Der definiert, was so in den Zwischenräumen und Linien so los sein wird. Im Falle vom Schlagzeug nimmt man meist zwei Striche, um anzuzeigen, dass es gerade keine definierten Töne sein sollen. Üblicherweise steht die Kleine Trommel im dritten Zwischenraum, es gibt aber auch Franzosen, welche die Kleine gerne auf der dritten Notenlinie stehen haben und in gewissen sinfonischen Varianten muss man sich noch auf ganz andere Kapriolen gefasst machen.

    Was ich aber noch nie (noch nie!) gesehen habe, ist das mit den zwei Noten auf demselben Ton (derselben Trommel) beim Schlagzeug. Dort gibt es zwar enge und weitere Vorschläge, aber das gleichzeitige Schlagen ist eher taktisch sinnfrei (siehe Beitrag #22) und absolut unüblich.

    Dass das auch noch häufiger auftauchen soll (so die Behauptung in Beitrag #17), kann ich mir nicht vorstellen, es sei denn da stimmt etwas nicht.


    Grüße

    Jürgen

  • nachdem es im 2. Zwischenraum von oben ist, also da, wo die snare üblicherweise notiert wird, könnte es ein beidhändiger snareschlag sein, aber kein flam, sondern mit beiden gleich laut und exakt gleichzeitig

    Ja stimmt das macht Sinn, danke dann hoffe ich mal das es so ist 🙂

    Genau das wäre Hintergrund meiner Frage gewesen. Notiert man z.B. zwei knapp übereinander liegende Trommeln ( z.B. Tom 1 und Snare, oder Bass und Floortom), hat man oft zwei Notenköpfe auf beiden Seiten stehen, da die Abbildung anders nicht möglich ist.

    Auf der selben Linie habe ich sowas allerdings noch nicht gesehen und für mich erschließt sich mir der Sinn auch nicht.

  • Hallo

    Mal nur so eine Idee wann so ein Fall auftreten könnte. Gibt bestimmt noch mehrere.


    Polyrhytmik.

    Rechte Hand 8tel Triolen und linke Hand 8tel. Spiele ich dies nur auf der Snare und ich möchte auch beide Hände durchlaufen lassen,dann könnte man es, wie oben gezeigt, notieren.

    Klar ist man auch bestrebt Links wie Rechts gleich klingen zu lassen, aber kleine Unterschiede wird man hören.

    Daher macht es schon Sinn es so zu notieren.

    Problematisch ist-mein Notationsprogramm macht sowas nicht.

    Habe dafür aber eine Lösung gefunden.

    Da meine 13" Tom auch eine Snare ist, notiere ich die rechte Hand unterhalb der Mittellinie. Mit einem Zusatz, dass der Teppich angezogen ist. Meine Haupt-Snare sitzt auf der Mittel-Linie. Wegen Platzmangel steht eine recht und eine links vom Notenhals.

    Fragt jetzt bloß nicht, welche Trommel, wenn sie aufeinander treffen, links oder rechts vom Notenhals steht.

    Sonst schaue ich nach und schreibe eine Abhandlung darüber warum das so ist ;)

  • Guten Morgen,


    zu Beitrag #25/mc.mod:

    das wäre aber in unseren Breitengraden insofern ungewöhnlich, dass unsere Noten regelmäßig nicht geteilt sind.

    Wobei streng genommen die Drum-Set-Stimme stets geteilt ist, aber dass zwei mal die gleiche Trommel vorkommt, ist doch ... ungewöhnlich.

    Wenn ich eine zweite Kleine Trommel am Set habe, notiere ich die üblicherweise an anderer Stelle.

    Es nutzt nichts, solange der Fragesteller den Zusammenhang nicht preisgibt.

    Das ist der Klassiker der Falschberatung auch in ganz anderen Fällen ...


    "Sag mal, da ist neulich einer bei Rot über die Ampel gefahren. Darf der das?"

    "Nein, natürlich nicht."

    "Dann zeig' ich den mal an. Der war nebenbei auch ganz schön laut mit seiner sich ständig wiederholenden Quart aus den Hörnern auf dem Dach, wo auch noch so eine Diskobeleuchtung lief - ganz in Blau."


    "Sag mal, ich bin doch Alleinerbe, wenn ich der einzige Sohn bin und die Eltern gerade gestorben sind?"

    "Ja klar."

    "Gut, dann werde ich das mal einklagen, dann kann ich mir den Aufenthalt in der JVA wegen Doppelmordes aus Habgier etwas angenehmer gestalten."


    zu Beitrag #26/Lexikon75:

    Wenn ich so etwas machen will, dann nehme ich die berühmte "Wäscheleine", also eine Linie, und notiere die rechte Hand oben und die linke unten.

    Ein Notenprogramm, das etwas taugt, macht alles. Ich verwende keines, weil eins, das taugt, teuer ist und ich das im Zweifel eben mal mit dem Griffel schnell selbst hingeschmiert habe. Dazu kommt, dass ich meinen Computer nicht immer mit in Probe und S-Bahn schleppen will, habe schon genug an Bleistiften zu tragen.


    Grüße

    Jürgen

  • Wenn ich so etwas machen will, dann nehme ich die berühmte "Wäscheleine", also eine Linie, und notiere die rechte Hand oben und die linke unten

    Dies bringt allerdings nur etwas, wenn die Snare/Pad alleine vor einem steht.

    Da macht sowas Sinn.

    Wenn ich mir Noten notiere, dann meist nur fürs ganze Set.

    Und da habe ich gerne die Notenlinien.

    Es übt, wenn man Noten an ihrem vorgesehenen Platz notiert. Auch wenn es nur die Snare ist.


    So eine einfache Notation 3 gegen 2 schreibe ich, allein stehend, nicht mehr auf.

    In einem anderen Zusammenhang schon.

    z.B. Fill.

    Und in dem Punkt gebe ich dir Recht.

    Es fehlt der Zusammenhang in Bezug auf die Frage.


    Die Wäscheleine nutze ich aber auch.

    Beispielsweiseweise wenn ich bestimmte Figuren, reduziert auf den Handsatz, üben möchte.

  • Doch aber closed. Da das gefühlt Standard ist wollte ich das nicht extra erwähnen.


    Was das Buch angeht, ich hab mir bei Amaon verschiedene Leseproben angeschaut und bin dann bei dem hier hängengeblieben:
    https://www.amazon.de/gp/product/3802410750/


    Hat mich vom Inhalt derProbeseiten und dem Aufbau am meisten angesprochen. Ich muss aber sagen es fällt mir schwer mich auf die Übungen zu konzentrieren. Bin jetzt durch üben an dem Punkt das ich den Standardgroove von "Every Breath you take" gut zum Takt hinbekomme. Ich übe da min. 1 Mal am Tag 30 Minuten das Lied in Endlosschleife nur diesen Grrove und fühl mich bei den 117bpm und auch dem extra bass auf 3+ jetzt halbwegs sicher. Noch ein paar Sessions und dann kann ich an den Übergängen ect. arbeiten.


    Dann aber wieder zurückzukehren zu den einfachen Snare-Übungen ohne Metronom fühlt sich dann eher wie ein unsinniger Rückschritt an.

  • Dann aber wieder zurückzukehren zu den einfachen Snare-Übungen ohne Metronom fühlt sich dann eher wie ein unsinniger Rückschritt an.

    Welche Snare-Übungen machst du denn da?

    Ich kann diesen Eindruck vollkommen nachvollziehen. Die Snare ist allerdings wirklich die Basis. Jeder gute Drummer kann nur auf der Snare schon eine ganze Performance abliefern. Mit entsprechenden Übungen und ggf. einem Practice-Pad kann man zudem die Stickführung und Technik üben. Das geht bis hin zum Training bestimmter Muskelgruppen in den Armen.


    Auf der anderen Seite ist das gerade am Anfang auch eine Motivationsfrage. Üben sollte auch Spaß machen und da ist es an bestimmten Stellen u.U. sinnvoller, die Kür auch mal der Pflicht vorzuziehen.

  • Die Snare-Übungen sind essenziell. Die sich ständig wiederholenden Figuren (auch Down-Tap-Up) bringen eine Menge Routine.

    Ich spiele dadurch inzwischen einen instinktiven kräftigen Backbeat, ohne mich darauf konzentrieren zu müssen.

    Außerdem kann ich viel leichter variieren zwischen den Akzenten auf der Snare.


    Auch ein großes Abenteuer: die linke Hand wird aus ihrem lebenslangen "Ich bin nur der Helfer der rechten Hand"-Modus heraus geholt. Plötzlich muss sie Dinge tun, die sie in ihrer bisher vernachlässigten Rolle zunächst nur schwer hinkriegt.

    Das Üben macht Spaß wenn man merkt, dass es jedesmal ein bisschen besser klappt, und du dir nicht mehr beim Full Stroke den Stick ins Auge rammst.


    Aber ich habe noch nie einen meiner Körperteile so sehr verflucht wie diese verdammte linke Hand, die einfach nur behindert ist, wenn man mal etwas von ihr fordert. Geradezu störrisch das Teil. :P

    "Ambition is a dream with a V8 engine" - Elvis Presley

  • Bilateralität ist sowieso das Zauberwort. Ich mache seit Monaten bewusst viele Dinge mit links, die ich sonst mit rechts machen würde, z.B. im Kochtopf rühren :-), oder das Blutdruckgerät aufpumpen, oder Zähne putzen. Teilweise anstrengend! Schon mal mit links Staub gesaugt? Oder einen Apfel geschält?

    "Ambition is a dream with a V8 engine" - Elvis Presley

  • Dann aber wieder zurückzukehren zu den einfachen Snare-Übungen ohne Metronom fühlt sich dann eher wie ein unsinniger Rückschritt an.

    Welche Snare-Übungen machst du denn da?

    Ich kann diesen Eindruck vollkommen nachvollziehen. Die Snare ist allerdings wirklich die Basis. Jeder gute Drummer kann nur auf der Snare schon eine ganze Performance abliefern. Mit entsprechenden Übungen und ggf. einem Practice-Pad kann man zudem die Stickführung und Technik üben. Das geht bis hin zum Training bestimmter Muskelgruppen in den Armen.


    Auf der anderen Seite ist das gerade am Anfang auch eine Motivationsfrage. Üben sollte auch Spaß machen und da ist es an bestimmten Stellen u.U. sinnvoller, die Kür auch mal der Pflicht vorzuziehen.


    Aktuell Viertelnoten + Pausen und jeweils abwechselnden Händen.


    ich hab mir jetzt selbst ein Ziel gesetzt. Mit "Every Breath you take" komme ich inzwischen ganz gut klar, auch mit der Geschwindigkeit. Übung machts. :D Die Übergänge und den Konstanten Rythmus habe ich noch nicht drauf und muss bei letzterem öfter mal nen Takt pausieren um wieder sauber einzusteigen, bin aber für mich auf einem level wo es Spaß macht zu spielen. Parallel dazu habe ich jetzt mit der App Songsterr angefangen "i want it that Way" von den backstreet Boys zu üben. Wenn ich den Song auch soweit habe das ich das Gefühl hab ich weiß was ich tuhe, dann fokussier ich mich aufs Lehrbuch und spiele die Songs dann als Belohnung. :)


    jedenfalls danke für die Beantwortung der Fragen nochnmal. Ich denke das Thema ansich ist dann erledigt. :)

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